Das kostenlose Kontingent für AWS umfasst 10 Metriken, 10 Alarme und 1 000 000 API-Anforderungen mit Amazon Cloudwatch.

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Amazon CloudWatch ermöglicht die Überwachung der AWS-Cloud-Ressourcen und der Anwendungen, die Kunden unter AWS ausführen. Entwickler und Systemadministratoren können diesen Service nutzen, um Metriken zu sammeln und nachzuverfolgen, Einblicke in Prozesse zu erhalten und stets reaktionsfähig zu bleiben, um so einen reibungslosen Anwendungs- oder Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Amazon CloudWatch überwacht AWS-Ressourcen wie Amazon EC2 und Amazon RDS-Datenbankinstanzen und kann auch benutzerdefinierte Metriken aus den Anwendungen und Services von Kunden überwachen. Amazon CloudWatch bietet Ihnen einen systemweiten Einblick in die Auslastung Ihrer Ressourcen, die Anwendungsleistung und den Gesundheitszustand Ihrer Betriebsabläufe.

Der Service stellt eine zuverlässige, skalierbare und flexible Überwachungslösung dar, mit der Sie innerhalb von Minuten startklar sind. Sie müssen nicht länger eigene Überwachungssysteme und -infrastrukturen einrichten, verwalten oder skalieren. Mit Amazon CloudWatch können Sie ganz einfach so viele oder wenige Metrikdaten überwachen, wie nötig. Rufen Sie programmatisch Ihre Überwachungsdaten ab, lassen Sie sich Grafiken anzeigen und stellen Sie Alarme ein, die Ihnen helfen, Fehler zu beheben, Trends zu erkennen und automatisierte Aktionen basierend auf dem Zustand Ihrer Cloud-Umgebung zu ergreifen.

Für Amazon EC2-Instances erfasst und protokolliert die Funktion "Basic Monitoring" von Amazon CloudWatch alle fünf Minuten Metriken für CPU-Auslastung, Datenübertragungen und Speicherauslastung jeder Amazon EC2-Instance. Die gleichen Metriken werden im Minutentakt durch die Funktion "Detailed Monitoring" von Amazon CloudWatch bereitgestellt. Zudem ermöglicht diese das Zusammenführen von Daten nach Amazon EC2-AMI-ID und Instance-Typ. Wenn Sie Auto Scaling oder Elastic Load Balancing verwenden, stellt Ihnen Amazon CloudWatch ebenfalls nach Auto Scaling-Gruppe und Elastic Load Balancer gesammelte Amazon EC2-Instanzmetriken bereit, ungeachtet dessen, ob Sie das Basic Monitoring oder das Detailed Monitoring ausgewählt haben. Die Überwachung der Daten wird zwei Wochen lang durchgeführt und selbst dann fortgesetzt, wenn die AWS-Ressourcen beendet wurden. Dies ermöglicht einen schnellen Rückblick auf die Metriken, die vor einem für Sie interessanten Ereignis liegen. Basic Monitoring ist bereits automatisch für alle Amazon EC2-Instanzen aktiviert, und Sie können sofort auf diese Metriken zugreifen – entweder über die Amazon EC2-Registerkarte oder die Amazon CloudWatch-Registerkarte in der AWS Management Console.

  • Melden Sie sich bei AWS Management Console an.
  • Klicken Sie auf der Registerkarte "AmazonEC2" auf die Schaltfläche "Launch Instances".
  • Wählen Sie das AMI aus, um eine Instanz zu starten, und wählen Sie dann das Schlüsselpaar aus und konfigurieren Sie die Firewall.
  • Aktivieren Sie im letzten Schritt das Kontrollkästchen "Enable CloudWatch Detailed Monitoring for this instance".
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche "Launch".
  • Die soeben gestartete Instanz wird innerhalb weniger Minuten als ausgeführt angezeigt.
  • Sie können auch die detaillierte Überwachung für eine bestehende, laufende Instanz aktivieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Instanz in der Amazon EC2-Registerkarte klicken und "Enable Detailed Monitoring" auswählen.

Amazon CloudWatch überwacht automatisch Elastic Load Balancers für Metriken wie die Anforderungsanzahl und Latenzen, Amazon EBS-Datenträger für Metriken wie Lese-/Schreiblatenzen, Amazon RDS-Datenbankinstanzen für Metriken wie bereitstellbaren Arbeitsspeicher und verfügbaren Speicherplatz, Amazon SQS-Warteschlangen für Metriken wie die Anzahl der gesendeten und empfangenen Amazon SQS-Warteschlangen sowie Amazon SNS-Themen für Metriken wie die Anzahl der veröffentlichten und übermittelten Nachrichten. Weitere Details über Metriken von AWS-Ressourcen finden Sie im Entwicklerleitfaden zu Amazon CloudWatch.

Mit Amazon CloudWatch können Sie auch Metriken überwachen, die von den Anwendungen erzeugt werden, die Sie auf AWS-Ressourcen ausführen. Mithilfe eines einfachen Put-API-Aufrufs können Sie beliebige Metriken, die für Ihre Unternehmensleistung oder die betriebliche Leistung Ihrer Anwendung wichtig sind, unmittelbar senden und speichern. Sie können so viele oder wenige benutzerdefinierte Metrikdaten übermitteln, wie Sie benötigen. Sämtliche bekannten Funktionen von Amazon CloudWatch stehen mit einer Frequenz von bis zu einer Minuten für Ihre benutzerdefinierten Metrikdaten zur Verfügung, inklusive Statistiken, Grafiken und Alarme. Weitere Details zur Bereitstellung Ihrer eigenen, benutzerdefinierten Metriken finden Sie im Entwicklerleitfaden zu Amazon CloudWatch.

Sie sind nun bereit, auf Ihre Metriken in Amazon CloudWatch zuzugreifen:

  • Klicken Sie auf der Registerkarte "Amazon CloudWatch" in der AWS Management Console auf den Link "Metrics". Alle Ihre AWS-Ressourcenmetriken und benutzerdefinierten Metriken werden hiermit aufgelistet. Suchen sie die benötigte Metrik heraus.
  • Für diese Metrik wird eine interaktive Grafik angezeigt. Wählen Sie einen Zeitbereich und Anzeigewerte für Durchschnitt, Minimum, Maximum, Summe oder die Anzahl der Stichproben.
  • Wählen Sie zusätzliche Metriken, um sie zur Grafik hinzuzufügen, um Verhaltensweisen aufeinander zu beziehen oder Muster auszumachen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche "Create Alarm", um automatische Benachrichtigungen oder Autoskalierungsaktionen zu starten, wenn von Ihnen eingestellte Metrik-Schwellenwerte erreicht werden.
  • Klicken Sie auf den Dashboard-Link, um sich Statusübersichten für alle Ihre Alarme und AWS-Ressourcenmetriken anzeigen zu lassen.

Es fallen Amazon CloudWatch-Gebühren an, siehe die unten aufgeführten Preisinformationen.