F: Was ist Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2)?

Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) ist ein Web-Service, der anpassbare Rechenkapazität in der Cloud bietet. Der Service ist darauf ausgelegt, Cloud Computing für Entwickler zu erleichtern.

F: Was kann ich mit Amazon EC2 tun?

So wie Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) die Speicherung in der Cloud ermöglicht, ermöglicht Amazon EC2 das Rechnen in der Cloud. Mit der einfachen Web-Service-Oberfläche von Amazon EC2 können Sie mühelos Kapazität erhalten und konfigurieren. Sie ermöglicht Ihnen die vollständige Kontrolle über Ihre Rechenressourcen sowie die Ausführung in der bewährten Rechenumgebung von Amazon. Amazon EC2 verkürzt die zum Buchen und Hochfahren neuer Server-Instances benötigte Zeit auf wenige Minuten. So können Sie die Kapazität entsprechend den Änderungen Ihrer Datenverarbeitungsanforderungen schnell wie gewünscht anpassen. Indem Sie nur für die Kapazität zahlen, die Sie auch tatsächlich nutzen, verändert Amazon EC2 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Rechenoperationen.

F: Was sind die ersten Schritte mit Amazon EC2?

Um sich für Amazon EC2 anzumelden, klicken Sie auf der Detailseite von Amazon EC2 auf die Schaltfläche "Für diesen Web-Service anmelden". Sie benötigen ein Amazon Web Services-Konto, um auf diesen Dienst zugreifen zu können; wenn Sie noch kein Konto haben, werden Sie zu Beginn des Anmeldeprozesses für Amazon EC2 aufgefordert, ein Konto einzurichten. Lesen Sie nach der Anmeldung die Amazon EC2-Dokumentation, die auch das Handbuch "Erste Schritte" enthält.

F: Weshalb muss ich bei der Registrierung für Amazon EC2 meine Telefonnummer überprüfen lassen?

Zur Registrierung für Amazon EC2 sind eine gültige Telefonnummer und eine gültige E-Mail-Adresse in der AWS-Datenbank erforderlich, falls wir Sie direkt kontaktieren müssen. Die Überprüfung der Telefonnummer dauert nur wenige Minuten. Hierfür müssen Sie während der Registrierung einen Telefonanruf entgegennehmen und eine PIN-Nummer über das Tastenfeld des Telefons eingeben.

F: Welche neuen Funktionen stehen Entwicklern zur Verfügung?

Bislang verfügten kleine Entwicklungsfirmen nicht über das Kapital, um erhebliche Rechenressourcen zu erwerben und somit sicherzustellen, dass sie die benötigte Kapazität für unerwartete Spitzenlasten haben. Amazon EC2 ermöglicht allen Entwicklern, die Amazon-Vorteile einer enormen Skalierung ohne Anschaffungsinvestitionen oder Leistungskompromisse zu nutzen. Entwickler können sich jetzt voll auf ihre Innovationen konzentrieren und sich dabei sicher sein, dass es ganz unabhängig von ihrem Geschäftserfolg weder teuer noch kompliziert sein wird, die benötigte Rechenkapazität zur Erlangung der Geschäftsanforderungen bereitzustellen.

Die Flexibilität dieses Service ermöglicht es Entwicklern, unmittelbar durch die Skalierung auf Datenverkehrsspitzen oder hohe Anforderungen zu reagieren. Wenn sich die Rechenanforderungen unerwartet ändern (nach oben oder nach unten), kann Amazon EC2 ohne Verzögerung reagieren. Entwickler können somit kontrollieren, wie viele Ressourcen zu einem bestimmten Zeitpunkt verwendet werden. Im Gegensatz dazu verfügen herkömmliche Hosting-Services im Allgemeinen über eine feste Ressourcenanzahl für eine festgelegte Zeitspanne. Die Benutzer haben somit weniger Möglichkeiten, einfach auf sich schnell ändernde und unvorhersehbare Auslastungen zu reagieren oder sich darauf einzustellen, dass der Erfahrung nach in bestimmten Intervallen Auslastungsspitzen erreicht werden.

F: Wie führe ich Systeme in der Amazon EC2-Umgebung aus?

Nachdem Sie Ihr Konto eingerichtet und Ihre AMIs ausgewählt oder erstellt haben, haben Sie alle Vorbereitungen für das Booten Ihrer Instance getroffen. Sie können das AMI auf einer beliebigen Anzahl von On-Demand-Instances starten, indem Sie die API "RunInstances" aufrufen. Sie müssen lediglich angeben, wie viele Instances Sie starten möchten. Wenn Sie mehr als 20 On-Demand-Instances ausführen möchten, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instance aus.

Wenn Amazon EC2 Ihrer Anforderung nachkommen kann, meldet RunInstances Erfolg und wir beginnen mit der Einrichtung Ihrer Instances. Sie können den Status Ihrer Instances über den API DescribeInstances überprüfen. Sie können auch eine beliebige Anzahl von Instances mit dem API TerminateInstances programmatisch terminieren.

Wenn Sie eine Instance mit einer Amazon EBS Boot-Partition ausführen, können Sie auch die API StopInstances aufrufen, um die Rechenressourcen freizugeben und dabei die Daten auf der Boot-Partition zu belassen. Sie können die API StartInstances aufrufen, wenn Sie für den Neustart der verbundenen Instance mit der Amazon EBS Boot Partition bereit sind.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit Spot-Instances die Datenverarbeitungskosten zu senken, wenn Sie bei der Ausführung Ihrer Anwendungen zeitlich flexibel sind. Weitere Informationen zu Spot Instances und deren Funktionsweise finden Sie unter Spot Instances.

Sie können diese Aktionen auch über die AWS Management Console oder die Befehlszeile und unsere Befehlszeilentools ausführen, die in der Web-Service-API integriert sind.

F: Welcher Unterschied besteht zwischen der Verwendung eines lokalen Instance-Speichers und der Verwendung von Amazon Elastic Block-Speicher (Amazon EBS) für das Root-Gerät?

Beim Start Ihrer Amazon EC2-Instances haben Sie die Möglichkeit, die Daten von Ihrem Root-Gerät auf Amazon EBS oder im lokalen Instance-Speicher zu speichern. Durch Amazon EBS bleiben die Daten auf dem Root-Gerät unabhängig von der Lebensdauer der Instance bestehen. Auf diese Weise können Sie die Instanz anhalten und anschließend wieder neu starten. Das ist vergleichbar mit einem Laptop, den Sie schließen und neu starten, wenn Sie ihn wieder benötigen.

Im Vergleich dazu bleibt der lokale Instance-Speicher nur während der Lebensdauer der Instance bestehen. So können Sie Instances kostengünstig starten, wenn keine Daten auf dem Root-Gerät gespeichert sind. Einige Kunden verwenden diese Option beispielsweise, um große Websites auszuführen, bei denen jede Instance ein Klon für die Handhabung des Web-Datenverkehrs ist.

F: Wie schnell können Systeme ausgeführt werden?

Es dauert normalerweise nicht länger als zehn Minuten vom RunInstances-Aufruf bis zu dem Zeitpunkt, an dem alle angeforderten Instances mit der Boot-Sequenz beginnen. Die Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Größe des AMI, der Anzahl der gestarteten Instances und wann dieses AMI zuletzt gestartet wurde. Bei Images, die zum ersten Mal gestartet werden, kann der Boot-Vorgang etwas länger dauern.

F: Wie lade und speichere ich meine Systeme mit Amazon EC2?

Mit Amazon EC2 können Sie alle Aspekte Ihrer Instances vom Betriebssystem bis zu Ihren Anwendungen einrichten und konfigurieren. Ein Amazon-Computerabbild (AMI) ist eine einfache paketierte Umgebung, die alles Erforderliche für das Einrichten und Booten Ihrer Instance beinhaltet. Ihre AMIs sind Ihre Bereitstellungseinheit. Möglicherweise haben Sie nur ein AMI oder Sie stellen Ihr System aus mehreren Bausteinblock-AMIs (z. B. Webserver, Appserver und Datenbanken) zusammen. Amazon EC2 bietet mehrere Tools, mit denen das Erstellen eines AMI ganz einfach ist. Wenn Sie ein benutzerdefiniertes AMI erstellen, müssen Sie es bündeln. Für das Bündeln eines Images mit einem Root-Gerät, das von Amazon EBS gestützt wird, können Sie einfach den Bündelbefehl in der AWS Management Console verwenden. Wenn Sie ein Image mit einer Boot-Partition auf dem Instance-Speicher bündeln, müssen Sie zum Hochladen in Amazon S3 die AMI-Tools verwenden. Amazon EC2 verwendet Amazon EBS und Amazon S3, um eine zuverlässige, skalierbare Speicherung Ihrer AMIs zu bieten, damit sie bei Bedarf gebootet werden können.

Wenn Sie möchten, müssen Sie Ihr eigenes AMI nicht von Anfang an selbst einrichten. Sie können ein AMI aus vielen verschiedenen global verfügbaren AMIs auswählen, die nützliche Instances bieten. Wenn Sie beispielsweise nur einen einfachen Linux-Server wünschen, können Sie eines der Standard-AMIs für die Linux-Verteilung auswählen.

F: Wie greife ich auf meine Systeme zu?

Der RunInstances-Aufruf, mit dem die Ausführung Ihrer Anwendungen eingeleitet wird, gibt eine Gruppe von DNS-Namen zurück, von denen jeder für ein System steht, das gerade gebootet wird. Mit diesem Namen können Sie auf das System so zugreifen, als befände es sich in Ihrem eigenen Rechenzentrum. Sie sind im Besitz dieses Rechners während Ihre Betriebssystemgruppe darauf ausgeführt wird.

F: Wird Amazon EC2 zusammen mit Amazon S3 eingesetzt?

Ja, Amazon EC2 wird gemeinsam mit Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) für Instances mit Root-Geräten verwendet, die von einem lokalem Instance-Speicher gestützt werden. Mit Amazon S3 haben Entwickler Zugriff auf dieselbe äußerst skalierbare, zuverlässige, schnelle und erschwingliche Datenspeicher-Infrastruktur, die Amazon zum Ausführen seines eigenen globalen Website-Netzwerks verwendet. Zum Ausführen von Systemen in der Amazon EC2-Umgebung verwenden Entwickler die bereitgestellten Tools, um ihre Amazon Machine Images (AMIs) in Amazon S3 zu laden und zwischen Amazon S3 und Amazon EC2 zu verschieben. Unter Wie lade und speichere ich meine Systeme mit AmazonEC2? finden Sie weitere Informationen zu AMIs.

Es ist davon auszugehen, dass Entwickler die Kombination aus Amazon EC2 und Amazon S3 als sehr nützlich empfinden. Amazon EC2 ermöglicht günstige, skalierbare Rechenvorgänge in der Cloud, während Amazon S3 den Benutzern das zuverlässige Speichern ihrer Daten ermöglicht.

F: Wie viele Instances kann ich mit Amazon EC2 ausführen?

Pro Region können Sie höchstens 20 On-Demand-Instances oder Reserved Instances ausführen sowie 100 Spot-Instances anfordern. Für neue AWS-Konten gelten ggf. niedrigere Grenzwerte als hier beschrieben. Wenn für Ihr Konto außerdem ein spezifischer regionaler Grenzwert für Spot-Instance-Anforderungen gilt, setzt dieser Grenzwert alle hier beschriebenen außer Kraft.  Bestimmte Instance-Typen sind pro Region wie folgt weiter eingeschränkt:

Instance-Typ On-Demand & Reserved Limit Spot Limit
c3.4xlarge 20 20
c3.8xlarge 20 20
cg1.4xlarge 2 10
hi1.4xlarge 2 10
hs1.8xlarge 2 Nicht angeboten
cr1.8xlarge 2 20
g2.2xlarge 5 10
i2.xlarge 8 Nicht angeboten
i2.2xlarge 8 Nicht angeboten
i2.4xlarge 4 Nicht angeboten
i2.8xlarge 2 Nicht angeboten
cc1.4xlarge Nicht angeboten 20
cc2.8xlarge 20 20
Alle anderen Instance-Typen 20 20

Beachten Sie bitte, dass Instances vom Typ cc2.8xlarge, cg1.4xlarge, g2.2xlarge, hi1.4xlarge, hs1.8xlarge und cr1.8xlarge nicht in allen Regionen zur Verfügung stehen.

Falls Sie weitere Instances benötigen, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus, und geben Sie den Anwendungsfall an. Ihre Instance-Aufstockung wird dann bearbeitet. Die Anhebung der Limits ist von der Region abhängig, für die sie angefordert wurde.

F: Gibt es Einschränkungen in Bezug auf das Senden von E-Mails über EC2-Instances?

Ja. Um die Qualität der EC2-Adressen zum Senden von E-Mails aufrechtzuerhalten, ist die erlaubte Menge der E-Mails, die von EC2-Konten gesendet werden können, standardmäßig beschränkt. Wenn Sie größere Mengen E-Mails über EC2 senden möchten, können Sie die Aufhebung der Limits für Ihr Konto beantragen, indem Sie dieses Formular ausfüllen.

F: Wie schnell kann ich die Kapazität nach oben oder nach unten skalieren?

Amazon EC2 bietet eine absolut flexible Rechenumgebung. Amazon EC2 ermöglicht Ihnen das Erhöhen oder Verringern der Kapazität innerhalb von Minuten, nicht Stunden oder Tagen. Sie können eine, Hunderte oder sogar Tausende Server-Instances gleichzeitig in Betrieb nehmen. Wenn Sie weitere Instances benötigen, rufen Sie einfach "RunInstances" auf, und Amazon EC2 richtet Ihre neuen Instances üblicherweise in wenigen Minuten ein. Natürlich kann sich Ihre Anwendung selbständig, dank der Steuerung über die Webservice-APIs, je nach Anforderung automatisch nach oben oder nach unten skalieren.

F: Welche Betriebssystemumgebungen werden unterstützt?

Amazon EC2 unterstützt derzeit die folgenden Betriebssysteme: RedHat Linux, Windows Server, SuSE Linux, Ubuntu, Fedora, Debian, Cent OS, Gentoo Linux, Oracle Linux und FreeBSD. Aktuell wird daran gearbeitet, den Service in künftigen Versionen auf weitere Plattformen zu erweitern.

F: Nutzt Amazon EC2 ECC-Speicher?

Unserer Erfahrung nach ist ECC-Speicher für die Serverinfrastruktur erforderlich und die gesamte Hardware für Amazon EC2 nutzt ECC-Speicher.

F: Wie unterscheidet sich dieser Service von einem reinen Hosting-Service?

Herkömmliche Hosting-Services bieten normalerweise eine vorkonfigurierte Ressource, die für einen festgelegten Zeitraum und zu festgelegten Kosten bereitgestellt wird. Amazon EC2 unterscheidet sich grundlegend durch seine Flexibilität, Kontrolle und erheblichen Kosteneinsparungen für die Entwickler. Sie können Amazon EC2 als eigenes persönliches Rechenzentrum betrachten und dabei die Vorteile der robusten Infrastruktur von Amazon.com nutzen.

Wenn sich die Rechenanforderungen unerwartet ändern (nach oben oder nach unten), kann Amazon EC2 ohne Verzögerung reagieren. Entwickler können somit kontrollieren, wie viele Ressourcen zu einem bestimmten Zeitpunkt verwendet werden. Im Gegensatz dazu verfügen herkömmliche Hosting-Services im Allgemeinen über eine feste Ressourcenanzahl für eine festgelegte Zeitspanne. Die Benutzer haben somit weniger Möglichkeiten, einfach auf sich schnell ändernde und unvorhersehbare Auslastungen zu reagieren oder sich darauf einzustellen, dass der Erfahrung nach in bestimmten Intervallen Auslastungsspitzen erreicht werden.

Zweitens ermöglichen viele Hosting-Services keine vollständige Kontrolle über die bereitgestellten Rechenressourcen. Mit Amazon EC2 können Entwickler nicht einfach nur entscheiden, wann Instanzen eingeleitet oder heruntergefahren werden, sondern sie können die Konfiguration ihrer Instanzen vollständig entsprechend ihren Anforderungen anpassen und diese Konfiguration zu jeder Zeit ändern. Viele Hosting-Services decken eher Benutzergruppen mit ähnlichen Systemanforderungen ab und bieten daher nur eingeschränkte Änderungsmöglichkeiten.

Des Weiteren haben Entwickler mit Amazon EC2 den Vorteil, dass sie nur für ihre tatsächliche Ressourcennutzung zahlen, und zwar zu äußerst niedrigen Tarifen. Die meisten Hosting-Services verlangen zu Beginn eine feste Gebühr unabhängig von der tatsächlich genutzten Rechenleistung. Die Benutzer riskieren deshalb häufig den Erwerb von zu vielen Ressourcen, um zu kompensieren, dass keine schnelle Skalierung der Ressourcen nach oben innerhalb kurzer Zeit möglich ist.


F: Wie wird mir die Nutzung von Amazon EC2 in Rechnung gestellt?

Sie zahlen nur für das, was Sie auch tatsächlich nutzen. Dabei fallen keine Mindestgebühren an. Die Preise richten sich nach genutzter Instance-Stunde für jeden Instance-Typ. Angefangene Instance-Stunden werden als volle Stunden in Rechnung gestellt. Für die Datenübertragung zwischen zwei Amazon Web Services innerhalb derselben Region (z. B. zwischen Amazon EC2 in USA West und einem anderen AWS-Service in USA West) fallen keine Gebühren an. Datenübertragungen zwischen AWS-Diensten in verschiedenen Regionen werden auf beiden Seiten des Transfers als Internetdatenübertragungen berechnet. Die Verwendung für andere Amazon Web Services wird von Amazon EC2 separat in Rechnung gestellt.

Informationen zu den EC2-Preisen finden Sie auf der Detailseite von EC2 im Preis-Abschnitt.

F: Wann beginnt und endet die Fakturierung meiner Amazon EC2-Systeme?

Die Fakturierung beginnt, wenn Amazon EC2 die Startsequenz einer AMI-Instance einleitet. Die Fakturierung endet, wenn die Instanz beendet wird. Dies kann durch einen Web-Service-Befehl, durch die Ausführung von "shutdown -h" oder durch den Ausfall der Instanz geschehen.

F: Wie werden fakturierbare EC2 Instance-Stunden definiert?

Instance-Stunden werden für die Zeit berechnet, in der Ihre Instances "in Betrieb sind". Wenn für Ihre Instance keine weiteren Gebühren anfallen sollen, müssen Sie diese "stoppen" oder "beenden", damit Ihnen keine weiteren Instance-Stunden berechnet werden. Die Berechnung beginnt, sobald eine Instance in den Ausführungsstatus wechselt.

F: Wenn ich zwei Instances in verschiedenen Availability Zones habe, welche Gebühren werden dann für die regionale Datenübertragung erhoben?

Bei jeder Instance fallen Gebühren für den Dateneingang und den Datenausgang an. Wenn also Daten zwischen zwei Instances übertragen werden, fallen für den Datenausgang aus der ersten Instance und für den Dateneingang in die zweite Instance Gebühren an.

F: Wenn ich zwei Instances in verschiedenen Regionen habe, welche Gebühren werden dann für die Datenübertragung erhoben?

Bei jeder Instance fallen Gebühren für den Dateneingang und den Datenausgang entsprechend den Tarifen für die Internetdatenübertragung an. Wenn also Daten zwischen zwei Instances übertragen werden, fallen für die Internetdatenübertragung aus der ersten Instance und für die Internetdatenübertragung in die zweite Instance Gebühren an.

F: Sind Steuern bereits in den Preisen enthalten?

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich geltender Steuern und Abgaben, darunter MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit japanischer Rechungsadresse unterliegt die Nutzung der Region Asien-Pazifik (Tokio) der japanischen Verbrauchssteuer. Weitere Informationen.


F: Auf welcher Hardware wird mein Anwendungs-Stack ausgeführt?

Ihre Anwendungen werden auf einem virtuellen Computer ausgeführt, der Instance genannt wird. Sie können zwischen mehreren Instance-Typen mit verschiedenen Konfigurationen aus Arbeitsspeicher, CPU und Instance-Speicher wählen. Ihre Auswahl richtet sich dabei nach der für Ihre Anwendung optimalen Konfiguration. Weitere Informationen zu den Amazon EC2-Instance-Typen und ihrer Verwendbarkeit finden Sie auf der Detailseite zu den Instance-Typen von Amazon EC2.

F: Wie wähle ich den richtigen Instance-Typ aus?

Amazon EC2-Instances sind in 10 Gruppen unterteilt: Standard-Instances der 1. und 2. Generation, High-Memory, High-CPU, Cluster Compute, Cluster GPU, High I/O, High Storage, High Memory Cluster und t1.micro. Standard-Instances haben ein Arbeitsspeicher-zu-CPU-Verhältnis, das für die meisten allgemeinen Anwendungen geeignet ist. Standard-Instances der 2. Generation bieten CPU-intensiven Anwendungen eine höhere absolute CPU-Leistung. High Memory-Instances bieten arbeitsspeicherintensiven Anwendungen, z. B. Datenbank- und Arbeitsspeicher-Cache-Anwendungen mehr Arbeitsspeicher. High CPU-Instances verfügen proportional über mehr CPU- als Arbeitsspeicherressourcen und eignen sich besonders für das vertikale Skalieren berechnungsintensiver Anwendungen. Cluster Compute-Instances bieten sehr viel Rechenleistung im Zusammenspiel mit einem Hochleistungsnetzwerk, wodurch sie sich ideal für HPC-Anwendungen (High Performance Compute) und andere komplexe, netzwerkgebundene Anwendungen eignen. Cluster GPU-Instances nutzen die Möglichkeiten der parallelen Verarbeitung von NVidia Tesla GPUs für eine Paralleldatenverarbeitung mit hoher Leistung. High I/O-Instances bieten eine sehr hohe E/A-Kapazität mit kurzer Latenz unter Nutzung von lokalem Instance-Speicher auf SSD-Basis für E/A-intensive Anwendungen. High-Storage-Instances bieten eine hohe Speicherdichte und eine schnelle sequenzielle E/A-Leistung für Data Warehouses, Hadoop und andere datenintensive Anwendungen. High Memory Cluster-Instances bieten sehr viel CPU und Arbeitsspeicher sowie Netzwerkleistung für arbeitsspeicherintensive Analysen und wissenschaftliche Berechnungen. t1.micro-Instances bieten eine geringe Menge an CPU mit der Fähigkeit, spontan für kurze Zeit höhere Mengen zu bieten. Bei der Auswahl des Instance-Typs sollten Sie die Merkmale Ihrer Anwendung hinsichtlich Ressourcenauslastung berücksichtigen und die optimale Instance-Familie und -Größe entsprechend auswählen.

Ein Vorteil von EC2 ist die Zahlweise nach Instance-Stunde. So können Sie die Leistung Ihrer Anwendungen bequem und ohne große Kosten mit verschiedenen Instance-Gruppen und -Typen testen. Eine Möglichkeit, die passende Instance-Gruppe und den passenden Instance-Typ zu bestimmen, ist das Starten von Test-Instances und das Erstellen eines Benchmarks für Ihre Anwendung.

F: M1- und M3-Standard-Instances haben dasselbe Verhältnis von CPU zu Arbeitsspeicher. Wann sollte einer Instance gegenüber der anderen der Vorzug gegeben werden?

M3-Instances bieten für die meisten Anwendungsfälle eine bessere, einheitlichere Leistung als M1-Instances.  Für eine höhere E/A-Leistung bieten M3-Instances außerdem eine SSD-basierte Instance-Speicherung. M3-Instances sind zudem kostengünstiger als M1-Instances. Aus diesen Gründen empfehlen wir M3 für Anwendungen, die Instances für allgemeine Zwecke und ausgeglichenen Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen benötigen. Wenn Sie hingegen mehr Festplattenspeicher benötigen, als M3-Instances bieten, eignen sich M1-Instances ggf. weiterhin für die Ausführung Ihrer Anwendungen.

F: Was ist eine "EC2-Recheneinheit" und warum wurde sie eingeführt?

Der Wechsel zu einem nutzungsgeprägten Rechenmodell ändert die Art und Weise, wie Entwickler über CPU-Ressourcen denken. Anstatt einen bestimmten Prozessor für mehrere Monate oder Jahre zu erwerben oder zu leasen, wird jetzt Kapazität stundenweise gemietet. Da Amazon EC2 auf allgemein verfügbarer Hardware beruht, kann es im Laufe der Zeit mehrere verschiedene Arten von physischer Hardware geben, die den EC2-Instances zu Grunde liegt. Unser Ziel besteht darin, unabhängig von der tatsächlich zu Grunde liegenden Hardware eine gleichbleibende Menge an CPU-Kapazität zu bieten.

Amazon EC2 setzt verschiedene Maßnahmen ein, um jede Instance mit einer gleichbleibenden und vorhersehbaren Menge an CPU-Kapazität zu versorgen. Um den Entwicklern den Vergleich zwischen den CPU-Kapazitäten der verschiedenen Instance-Typen zu erleichtern, haben wir eine Amazon EC2 Compute Unit (Recheneinheit) definiert. Die einer bestimmten Instance zugewiesene CPU-Menge wird in diesen EC2 Compute Units ausgedrückt. Um die Konsistenz und Vorhersehbarkeit der Leistung einer EC2 Compute Unit zu verwalten, werden verschiedene Benchmarks und Tests eingesetzt. Die EC2 Compute Unit (ECU) bietet einen relativen Maßstab der Rechenleistung einer Amazon EC2-Instance beim Rechnen mit ganzen Zahlen. Mit der Zeit werden wir möglicherweise weitere Größenwerte zur Definition einer ECU hinzufügen oder ersetzen, sofern Metriken gefunden werden, die Ihnen die Rechenkapazität besser verdeutlichen.

Weitere Einzelheiten finden Sie unter Amazon-EC2-Instanztypen.

F: Wie sind Amazon EC2-Instance-Typen regional verfügbar?

Instances vom Typ "Standard" der 1. und 2. Generation, "High-Memory" und "High-CPU" sind in allen Amazon EC2-Regionen verfügbar.

Die Instances Cluster Compute Eight Extra Large, High Storage Eight Extra Large, High Memory Cluster und High I/O Quadruple Extra Large sind derzeit in den Regionen USA Ost (Nord-Virginia), EU (Irland), USA West (Oregon) und Asien-Pazifik (Tokio) verfügbar. Cluster GPU-Instances sind in den Regionen USA Ost (Nord-Virginia) und EU (Irland) verfügbar.


F: Wie verhindere ich, dass andere meine Systeme einsehen?

Sie verfügen über die vollständige Kontrolle über die Sichtbarkeit Ihrer Systeme. Die Sicherheitssysteme von Amazon EC2 ermöglichen Ihnen das Platzieren Ihrer laufenden Instances in beliebige Gruppen Ihrer Wahl. Über die Web-Service-Schnittstelle können Sie dann angeben, welche Gruppen mit welchen anderen Gruppen kommunizieren dürfen sowie welche IP-Subnetze im Internet welche Gruppen ansprechen dürfen. Auf diese Weise können Sie den Zugriff auf Ihre Instances in unserer hochdynamischen Umgebung kontrollieren. Selbstverständlich sollten Sie Ihre Instances ebenso sichern wie andere Linux-Hosts auch.

F: Kann ich zum Zweck der Sicherheitsanalyse und Behebung von Betriebsproblemen einen Verlauf aller EC2-API-Aufrufe abrufen, die für mein Konto erfolgt sind?

Ja. Zum Abrufen eines Verlaufs aller EC2-API-Aufrufe (einschließlich VPC und EBS), die für Ihr Konto erfolgt sind, müssen Sie einfach CloudTrail in der AWS Management Console aktivieren.  Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite von CloudTrail

F: Wo erhalte ich weitere Informationen zur Sicherheit von AWS?

Weitere Informationen zur Sicherheit von AWS finden Sie im Dokument Amazon Web Services: Sicherheitsprozesse im Überblick sowie im Handbuch Windows on Amazon EC2 Security Guide.


F: Weshalb gibt es eine Beschränkung auf fünf Elastic IP-Adressen pro Region?

Öffentliche (IPv4) Internetadressen sind ein knappes Gut. Öffentlicher IP-Raum steht nur begrenzt zur Verfügung und Amazon EC2 ist bestrebt, bei der effizienten Nutzung dieses Raums behilflich zu sein.

Standardmäßig sind alle Konten auf fünf Elastic IP Addresses pro Region beschränkt. Wenn Sie mehr als fünf Elastic IP Addresses benötigen, beantragen Sie bitte eine Anhebung des Limits. Denken Sie dabei noch einmal über Ihren Anwendungsfall nach und helfen Sie uns zu verstehen, weshalb Sie weitere Adressen benötigen. Sie können hier weitere Elastic IP Addresses beantragen. Die Erhöhung gilt nur für die Region, für die sie beantragt wurde.

F: Weshalb werden Gebühren erhoben, wenn meine Elastic IP-Adresse nicht einer laufenden Instance zugeordnet ist?

Um unseren Kunden dabei zu helfen, die Elastic IP-Adressen effizient einzusetzen, erheben wir für jede Adresse, die nicht einer laufenden Instance zugeordnet ist, eine geringe Gebühr pro Stunde.

F: Benötige ich für jede laufende Instance eine Elastic IP-Adresse?

Nein. Sie benötigen nicht für alle Ihre Instances eine Elastic IP-Adresse. Standardmäßig ist jede Instance mit einer privaten IP-Adresse und einer im Internet routbaren öffentlichen IP-Adresse ausgestattet. Die private Adresse wird ausschließlich dieser Instance zugeordnet und wird nur an Amazon EC2 zurückgegeben, wenn die Instance beendet oder gekündigt wird. Die öffentliche Adresse wird ausschließlich dieser Instance zugeordnet, bis sie gestoppt, beendet oder durch eine Elastic IP-Adresse ersetzt wird. Diese IP-Adressen sollten für viele Anwendungen angemessen sein, bei denen kein langlebiger im Internet routbarer Endpunkt benötigt wird. Rechen-Cluster, Web-Crawling und Back-End-Services sind Beispiele für Anwendungen, bei denen üblicherweise keine Elastic IP-Adressen erforderlich sind.

F: Wie lange dauert die Neuzuordnung einer Elastic IP-Adresse?

Die Neuzuordnung dauert derzeit ab Ihrer Anweisung an uns, die Elastic IP-Adresse neu zuzuordnen, bis zu ihrer vollständigen Verbreitung in unserem System, einige Minuten.

F: Kann ich den Reverse-DNS-Eintrag für meine Elastic IP-Adresse konfigurieren?

Ja, Sie können den Reverse DNS Eintrag für Ihre Elastic IP Address konfigurieren, füllen Sie hierzu dieses Formular aus. Beachten Sie, dass ein entsprechender Forward-DNS-Eintrag vorhanden sein muss, der auf diese Elastic IP-Adresse zeigt, bevor wir den Reverse-DNS-Eintrag erstellen können.


F: Wie isoliert sind Availability Zones voneinander?

Jede Availability Zone wird auf ihrer eigenen physisch getrennten unabhängigen Infrastruktur ausgeführt und ist auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegt. Übliche Fehlerquellen wie Generatoren und Kühlanlagen werden nicht von mehreren Availability Zones gemeinsam genutzt. Die physische Trennung sorgt außerdem dafür, dass sogar bei äußerst seltenen Katastrophen wie Bränden, Stürmen oder Überflutungen nur eine Availability Zone betroffen ist.

F: Wird Amazon EC2 in mehr als einer Region ausgeführt?

Ja, EC2 wird in acht Regionen ausgeführt: USA Ost (Nord-Virginia), USA West (Oregon), USA West (Nordkalifornien), EU (Irland), Asien-Pazifik (Singapur), Asien-Pazifik (Tokio), Asien-Pazifik (Sydney), Südamerika (São Paolo) und AWS GovCloud.

F: Wie kann ich sicherstellen, dass ich mich in derselben Availability Zone wie ein anderer Entwickler befinde?

Derzeit besteht keine Möglichkeit, Starts mehreren AWS-Entwicklerkonten in derselben Availability Zone zu koordinieren.

F: Wenn ich Daten unter Nutzung öffentlicher IP-Adressen zwischen Availability Zones übertrage, werden dann die Gebühren für die regionale Datenübertragung zweimal erhoben (einmal, da die Übertragung zonenübergreifend ist, und ein zweites Mal, weil ich öffentliche IP-Adressen verwende)?

Nein. Die Tarife für die regionale Datenübertragung gelten dann, wenn mindestens eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt, werden jedoch für eine bestimmte Instance nur einmal berechnet, auch wenn beide vorliegen:

  • Die andere Instanz befindet sich in einer anderen Availability Zone, unabhängig vom verwendeten Adressentyp.
  • Es werden öffentliche IP-Adressen oder Elastic IP Adresses verwendet, unabhängig von der Zone, in der sich die andere Instanz befindet.

F: Welche Netzwerkfunktionen sind in dieser Lösung enthalten?

Wir unterstützen derzeit optimierte Netzwerkfunktionen mithilfe von SR-IOV (Single Root I/O Virtualization). SR-IOV ist eine Methode der Gerätevirtualisierung, die im Vergleich zu herkömmlichen Implementierungen eine höhere E/A-Leistung und niedrigere CPU-Auslastung bietet. Für unterstützte Amazon EC2-Instances bietet diese Funktion eine höhere PPS-Leistung (Pakete pro Sekunde), kürzere Latenzen zwischen Instances und sehr niedrigen Netzwerk-Jitter.

F: Weshalb sollte ich Enhanced Networking verwenden?

Wenn Ihre Anwendungen von einer hohen PPS-Leistung und/oder einem Netzwerkbetrieb mit kurzer Latenz profitieren, bietet Enhanced Networking eine wesentlich verbesserte einheitliche Leistung und Skalierbarkeit.

F: Wie kann ich Enhanced Networking für unterstützte Instances aktivieren?

Enhanced Networking wird von bestimmten Instance-Typen, z. B. C3 und I2, unterstützt. Zum Aktivieren dieser Funktion müssen Sie ein HVM AMI mit dem entsprechenden SR-IOV-Treiber starten. Das AMI für Amazon HVM bietet standardmäßig einen SR-IOV-Treiber. Für AMIs, die den SR-IOV-Treiber nicht standardmäßig enthalten, müssen Sie den entsprechenden Treiber herunterladen und installieren. Sie können nach Linux- oderWindows-Anweisungen vorgehen, um Enhanced Networking in AMIs zu aktivieren, die den SR-IOV-Treiber nicht standardmäßig enthalten. Enhanced Networking wird nur in Amazon VPC unterstützt.

F: Fällt für die Nutzung von Enhanced Networking eine zusätzliche Gebühr an?

Nein, für Enhanced Networking fällt keine Zusatzgebühr an. Um in den Genuss von Enhanced Networking zu kommen, müssen Sie das entsprechende AMI für einen unterstützten Instance-Typ in einer VPC starten.

F: Warum wird Enhanced Networking nur in Amazon VPC unterstützt?

Amazon VPC ermöglicht uns, Ihnen viele erweiterte Netzwerkfunktionen bereitzustellen, die in EC2-Classic nicht möglich sind. Enhanced Networking ist ein weiteres Beispiel einer von Amazon VPC ermöglichten Funktionalität.

F: Welche Instance-Typen unterstützen Enhanced Networking?

Enhanced Networking wird derzeit von allen C3- und I2-Instances unterstützt.


F: Was geschieht mit meinen Daten, wenn ein System außer Betrieb genommen wird?

Die in einem lokalen Instance-Speicher gespeicherten Daten bestehen nur so lange, wie die Instance aktiv ist. Daten, die auf einem Amazon EBS-Volume gespeichert sind, bleiben jedoch unabhängig von der Nutzungsdauer der Instance dauerhaft erhalten. Daher wird empfohlen, den lokalen Instance-Speicher für temporäre Daten zu verwenden. Für eine höhere Datenbeständigkeit wird empfohlen, Amazon EBS-Volumes zu verwenden oder die Daten auf Amazon S3 zu sichern. Wenn Sie ein Amazon EBS-Volume als Stammpartition verwenden, müssen Sie das Kennzeichen "Delete on Terminate" (Beim Beenden löschen) auf "N" setzen, wenn Ihr Amazon EBS-Volume außerhalb der Lebensdauer der Instance bestehen soll.

F: Welche Leistung kann ich von Amazon EBS-Volumes erwarten?

Amazon EBS stellt zwei Volumetypen bereit: Standardvolumes und bereitgestellte IOPS-Volumes. Diese unterscheiden sich bei den Leistungsmerkmalen und im Preis, sodass Sie die Speicherleistung und -kosten an die Anforderungen Ihrer Anwendungen anpassen können.

Standard-Volumes bieten Speicher für Anwendungen mit mittleren oder stoßweise hohen E/A-Anforderungen. Diese Volumes liefern durchschnittlich 100 E/A pro Sekunde und eine Höchstleistungsfähigkeit von Hunderten von E/A pro Sekunde. Standard-Volumes eignen sich auch als Start-Volumes, da ihre Höchstleistungsfähigkeit schnelle Instance-Startzeiten ermöglicht.

Bereitgestellte IOPS-Volumes sind darauf ausgelegt, eine vorhersehbare Hochleistung bei E/A-intensiven, zufälligen Lese- und Schreibarbeitslasten, wie beispielsweise Datenbanken, zu liefern. Bei bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes geben Sie beim Erstellen eines Volumes eine E/A\Sek.-Rate an und Amazon EBS stellt diese Rate dann für die Nutzungsdauer des Volumes bereit. Amazon EBS unterstützt derzeit bis zu 4 000 E/A\Sek. pro bereitgestelltem E/A\Sek.-Volume. Sie können mehrere Volumes per Stripe-Verfahren zusammenbringen, um Ihrer Anwendung Tausende von E/A-Vorgängen pro Sekunde pro Amazon EC2-Instance zu bieten. Weitere Informationen über die Leistung von Amazon EBS finden Sie im EBS-Abschnitt des Amazon EC2-Benutzerhandbuchs.

F: Sind bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes für alle Amazon EC2-Instance-Typen verfügbar?

Bitte wenden Sie sich an den EBS-Abschnitt unseres Amazon EC2-Benutzerhandbuchs für Informationen über die Instance-Typen, die zurzeit mit bereitgestellten IOPS-Volumes unterstützt werden. Damit Ihre Amazon EC2-Instances die auf Ihrem EBS-Volumes bereitgestellten IOPS in vollem Umfang verwenden, können Sie bestimmte Amazon EC2-Instance-Typen als EBS-optimierte Instances starten. Für EBS optimierte Instances liefern einen dedizierten Durchsatz zwischen Amazon EC2 und Amazon EBS mit Optionen zwischen 500 MBit/s und 1 000 MBit/s je nach verwendetem Instance-Typ.

F: Welchen Grad an Leistungsbeständigkeit kann ich von meinen bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes erwarten?

Bereitgestellte IOPS-Volumes sind darauf ausgelegt, dass sie 99,9 % der Zeit eines Jahres innerhalb 10 % der bereitgestellten IOPS-Leistung liefern, wenn sie EBS-optimierten Instances zugeordnet sind. Die genaue Leistung hängt von Ihrer Anwendung ab. Deshalb wird empfohlen, Benchmarks für Ihre Anwendungen im Vergleich zu Ihren Instance-Typen und EBS-Volumes zu erstellen.

F: Beeinflusst die E/A-Größe der Lese- und Schreibvorgänge meiner Anwendungen die E/A\Sek.-Rate, die ich von meinen bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes erhalte?

Ja. Bei einer gegebenen Ressourcenzuweisung hängt die erhaltene IOPS-Rate von der E/A-Größe der Lese- und Schreibvorgänge Ihrer Anwendungen ab. Bereitgestellte IOPS-Volumes verarbeiten die Lese- und Schreibvorgänge Ihrer Anwendungen in E/A-Größen von höchstens 16 kB. Jede Erhöhung der E/A-Größe über 16 KB erhöht proportional die Ressourcen, die Sie zur Erzielung der gleichen E/A\Sek.-Rate benötigen. Wenn Sie beispielsweise ein Volume mit 2 000 E/A\Sek. bereitgestellt haben, bedeutet das, dass es pro Sekunde 2000 Schreibvorgänge mit 16 KB oder 1000 Schreibvorgänge mit 32 KB oder 500 Schreibvorgänge mit 64 KB usw. verarbeiten kann. Sie können Amazon CloudWatch verwenden, um den Durchsatz und die E/A-Größen zu überwachen.

F: Welche Faktoren können die Leistungskonsistenz meiner bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes beeinträchtigen?

Bereitgestellte IOPS-Volumes, die EBS-optimierten Instances zugeordnet sind, sind auf eine konsistente Leistung ausgelegt und liefern 99,9 % der Zeit eines Jahres innerhalb 10 % der bereitgestellten IOPS-Leistung. Mehrere Faktoren können den Grad der Konsistenz, den Sie erhalten, beeinträchtigen. Beispielsweise kann das Aufnehmen eines Snapshots die IOPS-Rate, die Sie von Ihrem Volume erhalten, beeinträchtigen, solange der Snapshot noch aussteht. Ihre IOPS-Rate kann bei neuen Volumes auch geringer sein. Für maximale Leistungskonsistenz wird bei neuen Volumes empfohlen, alle Blöcke Ihres Datenträgers zu lesen oder zu schreiben, bevor dieser in Betrieb genommen wird.

Ein weiterer Faktor, der die Leistung beeinträchtigen kann, entsteht, wenn Ihre Anwendung nicht genügend E/A-Anforderungen sendet. Dies können Sie überwachen, indem Sie die Warteschlangenlänge Ihres Volumes betrachten. Die Warteschlangenlänge ist die Anzahl der ausstehenden E/A-Anforderungen von Ihrer Anwendung an Ihr Volume. Für maximale Konsistenz muss ein bereitgestelltes IOPS-Volume eine durchschnittliche Warteschlangenlänge von eins für je zweihundert bereitgestellte E/A pro Sekunde in einer Minute beibehalten. Beispielsweise muss für ein Volume, das mit 500 E/A pro Sekunde bereitgestellt wird, die durchschnittliche Warteschlangenlänge drei sein. Weitere Informationen über die Gewährleistung der konsistenten Leistung Ihrer Volumes finden Sie im EBS-Abschnitt des Amazon EC2-Benutzerhandbuchs.

F: Wird der Zugriff von mehreren Instances auf ein einziges Volume unterstützt?

Sie können einer Instance mehrere Volumes zuordnen, derzeit ist es jedoch nicht möglich, einem Volumes mehrere Instances zuzuordnen.

F: Kann ich mit den normalen Amazon S3-APIs auf meine Snapshots zugreifen?

Nein, Snapshots sind nur über die Amazon EC2-APIs verfügbar.

F: Muss die Bereitstellung von Volumes aufgehoben werden, um einen Snapshot erstellen zu können? Muss die Erstellung des Snapshots abgeschlossen sein, bevor das Volume wieder verwendet werden kann?

Nein, Snapshots können in Echtzeit erstellt werden, während das Volume bereitgestellt ist und verwendet wird. Snapshots erfassen jedoch nur Daten, die auf Ihren Amazon EBS-Datenträger geschrieben wurden. Darin sind möglicherweise nicht die Daten enthalten, die lokal von Ihrer Anwendung oder dem Betriebssystem in den Zwischenspeicher geschrieben wurden. Um die einheitliche Erstellung von Snapshots auf Datenträgern sicherzustellen, die einer Instance zugeordnet sind, wird empfohlen, die Zuordnung des Datenträgers sauber zu trennen, den Snapshot-Befehl auszuführen und anschließend den Datenträger erneut zuzuordnen. Bei Amazon EBS-Datenträgern, die als Root-Geräte dienen, wird empfohlen, den Rechner herunterzufahren, um einen sauberen Snapshot zu erstellen.

F: Gibt es verschiedene Versionen von Snapshots? Kann ich einen älteren Snapshot einlesen, um eine zeitpunktbezogene Wiederherstellung durchzuführen?

Jeder Snapshot verfügt über eine eindeutige Kennzeichnung. Volumes können auf Grundlage eines beliebigen vorhandenen Snapshots erstellt werden.

F: Wird die Verschlüsselung von Amazon EBS-Volumes oder -Snapshots angeboten?

Nein. Wenn Ihnen die Verschlüsselung wichtig ist, wird empfohlen, ein verschlüsseltes Dateisystem auf Ihren Amazon EBS-Datenträger aufzusetzen.

F: Welche Gebühren werden für die Verwendung von freigegebenen Amazon EBS-Snapshots erhoben?

Wenn Sie ein Snapshot freigeben, werden Ihnen keine Gebühren berechnet, wenn andere Benutzer eine Kopie Ihres Snapshots erstellen. Wenn Sie eine Kopie eines freigegebenen Datenträgers eines anderen Benutzers anfertigen, werden Ihnen die normalen EBS-Tarife berechnet.

F: Können Benutzer meiner freigegebenen Amazon EBS-Snapshots meine Daten ändern?

Benutzer mit der Berechtigung zum Erstellen von Datenträgern basierend auf Ihren freigegebenen Snapshots erstellen zunächst eine Kopie des Snapshots in ihrem Konto. Benutzer können eigene Kopien der Daten ändern, aber die Daten in Ihrem ursprünglichen Snapshot sowie alle anderen Datenträger, die von anderen Benutzern aus Ihrem ursprünglichen Snapshot erstellt wurden, bleiben unverändert.

F: Wie finde ich Amazon EBS-Snapshots, die für mich freigegeben wurden?

Sie finden Snapshots, die für Sie freigegeben wurden, indem Sie über die AWS Management Console im Abschnitt Snapshots aus dem Anzeigeauswahlfeld die Option "Private Snapshots" auswählen. In diesem Abschnitt werden sowohl Ihre eigenen Snapshots als auch die Snapshots angezeigt, die für Sie freigegeben wurden.

F: Wie finde ich heraus, welche Amazon EBS-Snapshots global freigegeben sind?

Sie können Snapshots finden, die global freigegeben wurden, indem Sie über die AWS Management Console im Abschnitt "Snapshots" im Anzeigeauswahlfeld "Public Snapshots" auswählen.

F: Wie finde ich eine Liste der öffentlichen Datensätze bei Amazon?

Alle Informationen zu öffentlichen Datensätzen sind in unserem Ressourcenzentrum für öffentliche Datensätze verfügbar. Sie können außerdem eine Liste aller öffentlichen Datensätze über die AWS Management Console erhalten, indem Sie im Abschnitt "Snapshots" im Anzeigeauswahlfeld "Amazon Snapshots" auswählen.


F: Welches ist das kleinste Zeitintervall für die Daten, die von Amazon CloudWatch empfangen und angesammelt werden?

Metriken werden in Intervallen von einer Minute empfangen und angesammelt.

F: Welche Betriebssysteme werden von Amazon CloudWatch unterstützt?

Amazon CloudWatch empfängt Metriken und stellt diese allen Amazon EC2-Instances bereit. Es ist davon auszugehen, dass Amazon CloudWatch derzeit ebenfalls alle Betriebssysteme unterstützt, die auch vom Amazon EC2-Service unterstützt werden.

F: Gehen die Metrikdaten verloren, wenn die Überwachung für eine Amazon EC2-Instance deaktiviert wird?

Sie können die Daten für jede Amazon EC2-Instance bis zu zwei Wochen lang ab Beginn der Überwachung abrufen. Nach zwei Wochen sind die Metrikdaten für eine Amazon EC2-Instance nicht mehr verfügbar, wenn die Überwachung dieser Amazon EC2-Instance deaktiviert wurde. Wenn Sie die Metrikdaten über zwei Wochen hinaus archivieren möchten, geben Sie in die Befehlszeile den Befehl "mon-get-stat" ein und speichern Sie die Ergebnisse in Amazon S3 oder Amazon SimpleDB.

F: Kann ich auf die Metrikdaten einer beendeten Amazon EC2-Instance oder eines gelöschten Elastic Load Balancers zugreifen?

Ja. Amazon CloudWatch speichert die Metrikdaten für beendete Amazon EC2-Instances oder gelöschte Elastic Load Balancers zwei Wochen lang.

F: Ist die Überwachungsgebühr von Amazon CloudWatch abhängig von dem Typ der Amazon EC2-Instance, die überwacht wird?

Nein, die Überwachungsgebühr von Amazon CloudWatch ist nicht abhängig vom Amazon EC2-Instance-Typ.

F: Warum sieht die Abbildung desselben Zeitfensters für fünfminütige Zeitspannen anders aus als für einminütige Zeitspannen?

Wenn Sie dasselbe Zeitfenster für eine fünfminütige bzw. eine einminütige Zeitspanne ansehen, fällt Ihnen möglicherweise auf, dass die Datenpunkte an verschiedenen Stellen des Grafen angezeigt werden. Amazon CloudWatch sucht alle verfügbaren Datenpunkte und kalkuliert für die Zeitspanne, die Sie auf Ihrem Grafen festgelegt haben, einen einzigen Gesamtpunkt, um die gesamte Zeitspanne darzustellen. Im Fall einer fünfminütigen Zeitspanne wird der einzelne Datenpunkt an den Anfang des fünfminütigen Zeitfensters gesetzt. Im Fall einer einminütigen Zeitspanne wird der einzelne Datenpunkt an die Markierung für eine Minute gesetzt. Die einminütige Zeitspanne empfiehlt sich zur Fehlerbehebung und für andere Aktivitäten, bei denen es auf eine äußerst genaue grafische Darstellung der Zeitspannen ankommt.


F: Kann ich meine Amazon EC2-Kapazität schnell nach oben, aber langsam nach unten skalieren?

Ja. Sie können beispielsweise eine Bedingung für das Skalieren Ihrer Amazon-EC2-Kapazität um 10 % nach oben sowie eine Bedingung für das Skalieren um 5 % nach unten definieren.

F: Wie entscheidet Auto Scaling, welche Amazon EC2-Instance in der Auto Scaling-Gruppe beendet werden soll, wenn die Skalierungsbedingung erfüllt ist?

Wenn Sie eine Instance auswählen, die beendet werden soll, sobald eine Skalierungsbedingung erfüllt ist, versucht Auto Scaling, Instances mit der aktuellen Startkonfiguration beizubehalten, und beendet somit Instances, die nicht die aktuelle Startkonfiguration aufweisen. Wenn mehrere Instance dieses Kriterium erfüllen, beendet Auto Scaling die Instance, die für den längsten Teil einer abrechnungsfähigen Instance-Stunde (ohne Überschreiten) läuft. Optional können Sie eine Richtlinie konfigurieren, gemäß der die älteste oder neueste Instance beendet wird. Um eine bestimmte Instance zur sofortigen Beendung zu bestimmen, können Sie auch die "TerminateInstanceInAutoScalingGroup"-API ausführen.

F: Was geschieht, wenn eine Skalierung dazu führt, dass mein Amazon EC2-Grenzwert für Instances erreicht wird?

Der Auto Scaling-Service kann keine Skalierung vornehmen, wenn der Amazon EC2-Grenzwert für Instances, die Sie ausführen können, erreicht ist. Wenn Sie weitere Amazon EC2-Instances benötigen, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus.

F: Was geschieht mit meinen Amazon EC2-Instances, wenn ich meine Auto Scaling-Gruppe lösche?

Auto Scaling lässt nicht zu, dass Sie Ihre Auto Scaling Group löschen, wenn darin noch laufende Amazon EC2 Instances enthalten sind. Sie müssen die Auto Scaling Group leeren, indem Sie die Größe auf 0 setzen. Verwenden Sie dazu in der Befehlszeile den Befehl as-set-desired-capacity. Das Löschen der Auto Scaling Group ist sicher, sobald sie leer ist.


F: Welche Betriebssysteme werden von Elastic Load Balancing unterstützt?

Elastic Load Balancing unterstützt Amazon EC2-Instances mit jedem Betriebssystem, das derzeit vom Amazon EC2-Service unterstützt wird.

F: Welche Protokolle werden von Elastic Load Balancing unterstützt?

Elastic Load Balancing unterstützt den Lastausgleich von Anwendungen mit den Protokollen HTTP, HTTPS (Secure HTTP), SSL (Secure TCP) und TCP.

F: Für welche TCP-Ports kann ich Load Balancing durchführen?

Sie können für folgende TCP-Ports ein Load Balancing durchführen: 25, 80, 443 und 1024-65535.

F: Unterstützt Elastic Load Balancing IPv6-Datenverkehr?

Ja. Jeder Elastic Load Balancer verfügt über einen zugewiesenen IPv4-, IPv6- und Dualstack-DNS-Namen (sowohl IPv4 und IPv6). IPv6 wird in VPC derzeit nicht unterstützt.

F: Kann ich meine Amazon EC2-Instances so konfigurieren, dass nur vom Elastic Load Balancer Datenverkehr akzeptiert wird?

Ja.

F: Kann ich eine Sicherheitsgruppe für das Front-End des Elastic Load Balancers konfigurieren?

Wenn Sie Amazon Virtual Private Cloud verwenden, können Sie für den Front-End des Elastic Load Balancers Sicherheitsgruppen konfigurieren.

F: Kann ich ein Load Balancing für Datenverkehr zum Zone Apex meiner Domain (z. B. http://beispiel.com) vornehmen?

Ja. Weitere Informationen erhalten Sie im Entwicklerleitfaden zu Elastic Load Balancing.

F: Kann ich für die Verarbeitung von HTTP- und HTTPS-Anforderungen einen Elastic Load Balancer verwenden?

Ja, Sie können den HTTP-Port 80 und den HTTPS-Port 443 einem einzelnen Elastic Load Balancer zuordnen.

F: Wie viele Verbindungen müssen meine lastverteilten Amazon EC2-Instances vom Elastic Load Balancer akzeptieren?

Elastic Load Balancer verfügt über keine Obergrenze für die einzelnen Verbindungen, die mit Ihren lastverteilten Amazon EC2-Instances aufgebaut werden. Sie können davon ausgehen, dass diese Anzahl mit der Anzahl der gleichzeitigen HTTP-, HTTPS- oder SSL-Abfragen oder der Anzahl der gleichzeitigen TCP-Verbindungen, die der Elastic Load Balancer empfängt, skaliert wird.

F: Kann ich die Lastverteilung bei Amazon EC2-Instances durchführen, die über ein gebührenpflichtiges AMI gestartet wurden?

Nein, derzeit nicht. Die manuelle Registrierung einer auf einem gekauften AMI basierenden Amazon EC2-Instance mit dem Elastic Load Balancer oder das Verwenden eines gekauften AMI mit einer Auto Scaling Group, die mit dem Elastic Load Balancer verbunden ist, wird nicht unterstützt.

F: Kann ich Elastic Load Balancing in Amazon Virtual Private Cloud nutzen?

Ja, Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite zu Elastic Load Balancing.

F: Kann ich zum Zweck der Sicherheitsanalyse und Behebung von Betriebsproblemen einen Verlauf aller Elastic Load Balancing-API-Aufrufe abrufen, die für mein Konto erfolgt sind?

Ja. Zum Abrufen eines Verlaufs aller Elastic Load Balancing-API-Aufrufe, die für Ihr Konto erfolgt sind, aktivieren Sie CloudTrail in der AWS Management Console.

 


F: Was ist eine Reserved Instance?

Mit Reserved Instances haben Sie die Option, eine geringe einmalige Zahlung für jede Instance zu leisten, die Sie reservieren möchten, und im Gegenzug einen erheblichen Rabatt auf die Stundengebühr für diese Instance zu erhalten. Es gibt zwei Reserved Instance-Typen (mit mittlerer und hoher Auslastung), die Ihnen die Möglichkeit bieten, den Vorauszahlungsbetrag und die Gebühren pro Stunde gegeneinander abzuwägen.

F: Wie unterscheidet sich eine Reserved Instance von einer On-Demand-Instance?

Funktionell gesehen sind Reserved Instances und On-Demand-Instances genau gleich. Sie werden auf dieselbe Art und Weise gestartet und beendet und wenn sie ausgeführt werden, funktionieren sie gleich. Auf diese Weise können Sie sowohl Reserved Instances als auch On-Demand-Instances verwenden, ohne Änderungen am Code vornehmen zu müssen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie für eine Reserved Instance eine einmalige, geringe Gebühr zahlen und einen geringeren Stundenpreis als bei einer On-Demand Instance mit Kapazitätsreservierung erhalten.

F: Wie erwerbe und starte ich eine Reserved Instance?

Sie können Reserved Instances über die AWS Management Console oder mit den EC2-API-Tools erwerben. Klicken Sie in der AWS Management Console im Bereich "EC2 Instances" einfach auf "Reserved Instances" und wählen Sie "Purchase Reserved Instances". Ein Assistent führt Sie durch den Kauf.

Bei den API-Tools können Sie die zum Kauf verfügbaren Reserved Instances mit der API-Methode "DescribeReservedInstancesOfferings" auflisten. Sie können dann eine EC2-Instance erwerben, indem Sie die Methode "PurchaseReservedInstancesOffering" aufrufen.

Der Start einer Reserved Instance unterscheidet sich nicht vom Start einer On-Demand Instance. Verwenden Sie einfach den Befehl RunInstances oder starten Sie eine Instance über die AWS Management Console. Amazon EC2 wendet optimalerweise im Hintergrund den niedrigsten Tarif an, der für Sie gültig ist.

F: Wie kann ich kontrollieren, welche Instances nach dem Tarif für Reserved Instances berechnet werden?

Der Befehl RunInstances unterscheidet nicht zwischen On-Demand-Instances und Reserved Instances. Wenn Ihre Rechnung zusammengestellt wird, optimiert unser System automatisch, welche Instances zu dem geringeren Tarif für Reserved Instances berechnet werden, um sicherzustellen, dass Sie immer den geringsten Betrag zahlen.

F: Wie viele Reserved Instances kann ich erwerben?

Sie können mit den EC2-APIs jeden Monat 1 bis 20 Reserved Instances pro Availability Zone erwerben. Wenn Sie weitere reservierte Instanzen benötigen, füllen Sie dieses Formular aus.

F: Kann eine Reserved Instance, die ich für einen bestimmten Instance-Typ erworben habe (z. B. c1.xlarge), auf einen anderen von mir ausgeführten Instance-Typ angewendet werden (z. B. m1.large)?

Nein. Jede Reserved Instance ist mit einem bestimmten Instance-Typ verbunden und kann nur auf diesen Instance-Typ für die Laufzeit der Reserved Instance angewendet werden.

F: Kann ich eine Reserved Instance aus einer Region in eine andere verschieben?

Nein. Jede Reserved Instance ist mit einer bestimmten Region verbunden, die für die Dauer der Reservierung festgelegt ist und nicht geändert werden kann.

F: Kann ich eine Reserved Instance ändern?

Ja, Sie können eine Änderung Ihrer aktiven Reserved Instances auf eine der folgenden Weisen beantragen: Verschieben von Reserved Instances zwischen Availability Zones in derselben Region

Ändern der Netzwerkplattform Ihre Reserved Instances zwischen "EC2-VPC" und "EC2-Classic" (für EC2 Classic-Kunden)

Ändern des Instance-Typs Ihrer Linux/UNIX Reserved Instances auf einen größeren oder kleineren Typ derselben Familie (z. B. konvertieren Sie 8 m1.small in 4 m1.medium oder umgekehrt)

Sie können einen Änderungsantrag für Reserved Instances über die AWS Management Console oder "ModifyReservedInstances"-API stellen. Für die Änderung Ihrer Reserved Instance fallen keine Zusatzkosten an. Eine Instance, die in den Genuss der Vorteile einer Reserved Instance vor ihrer Änderung kam, ist von der Änderung nicht betroffen. AWS fakturiert diese jedoch ggf. zu einem anderen Satz (entweder mit dem On-Demand-Instance-Satz oder dem Satz einer anderen in Frage kommenden Reserved Instance). Wir bearbeiten Ihre Anträge schnellstmöglich, abhängig von der verfügbaren Kapazität.

Weitere Informationen zum Stellen von Änderungsanträgen für Reserved Instances finden Sie im Amazon EC2 User Guide.

F: Was passiert, wenn ich die Availability Zone oder Netzwerkplattform einer Reserved Instance ändere?

Wenn Sie die Availability Zone einer Reserved Instance ändern, entfallen die Vorteile bei Kapazitätsreservierung und Preisen für die Instance-Nutzung in der ursprünglichen Availability Zone und gelten dann für die neue Availability Zone. Wenn Sie die Netzwerkplattform einer Reserved Instance ändern, entfallen die Vorteile bei der Kapazitätsreservierung für die Instance-Nutzung auf der ursprünglichen Netzwerkplattform und gelten dann für die Nutzung auf der neuen Netzwerkplattform. Der Preisvorteil gilt jedoch weiter für sowohl die EC2-Classic- als auch die EC2-VPC-Instance-Nutzung, die den restlichen Reserved Instance-Parametern entspricht.

F: Was passiert, wenn ich den Instance-Typ einer Reserved Instance ändere?

Wenn Sie eine Amazon Linux/UNIX Reserved Instance (RI) in einer Instance-Familie mit mehreren Instance-Typen haben (z. M1, M2, M3 oder C1), können Sie eine Änderung Ihres RI-Instance-Typs auf zweierlei Weise anfordern:

Sie können mehrere kleinere Reservierungen zu einer einzigen größeren Reservierung konsolidieren. Beispiel: Eine RI für 8 m1.small zu je 0,014 USD/Stunde kann in eine RI für 4 m1.medium zu je 0,028 USD/Stunde, 2 m1.large zu je 0,056 USD/Stunde oder 1 m1.xlarge zu 0,112 USD/Stunde geändert werden.

Sie können auch eine größere Reservierung in mehrere kleine Reservierungen ändern. Beispiel: Eine RI für 1 m1.small zu 0,112 USD/Stunde kann in eine RI für 2 m1.large zu je 0,056 USD/Stunde, 4 m1.medium zu je 0,028 USD/Stunde oder 8 m1.small zu je 0,014 USD/Stunde geändert werden.

Weitere Informationen zum Ändern von Reserved Instance-Typen finden Sie im Amazon EC2 User Guide.

F: Wie schnell werden Änderungen an Reserved Instances wirksam?

Änderungen an Reserved Instance erfolgen schnellstmöglich, können aber bis zu zwei Stunden dauern. Bei erfolgreicher Änderung wird die neue Kapazitätsreservierung sofort wirksam und der neue Preisvorteil gilt für die entsprechende Instance-Nutzung mit Beginn der aktuellen Stunde. Beispiel: Wenn Ihre Reserved Instance um 11:15 Uhr erfolgreich geändert wurde, gilt die neue Kapazitätsreservierung ab 11:15 Uhr, doch der Preisvorteil kommt für die entsprechende Instance-Nutzung schon rückwirkend ab 11:00 Uhr zum Tragen. (Wenn Sie jedoch den Antrag zur Änderung einer Reserved Instances in der letzten Stunde eines Monats stellen, werden Ihre Änderungen erst in der ersten Stunde des nächsten Monats wirksam.)

F: Muss ich beim Starten meiner Instances eine Availability Zone angeben, damit ich die Vorteile meiner Reserved Instances nutzen kann?

Ja. Beim Kauf einer Reserved Instance geben Sie die Availability Zone an, für die Sie die Instance reservieren möchten. Damit Sie die Reserved Instance verwenden können, müssen Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Instance in derselben Availability Zone starten. Darüber hinaus können Sie eine Reserved Instance in einer Availability Zone erwerben, in der Sie bereits eine Instance ausführen, und die Reserved Instance wird automatisch auf diese vorhandene Instance angewendet.

F: Kann ich eine Reserved Instance kündigen?

Nein. Sie können Ihre Reserved Instance nicht kündigen und die Einmalzahlung wird nicht rückerstattet. Sie können sich jedoch bei Verwenden einer Reserved Instance mit mittlerer Auslastung jederzeit dafür entscheiden, Ihre Instance nicht auszuführen oder die Nutzung vollständig einzustellen. Ab diesem Zeitpunkt fallen keine weiteren nutzungsabhängie Gebühren an. Wenn Sie eine Reserved Instance mit hoher Auslastung nutzen, zahlen Sie weiter für jede Stunde Ihrer Vertragslaufzeit für die Reserved Instance unabhängig von der tatsächlichen Nutzung.

F: Wann werden Reserved Instances aktiviert?

Eine Reserved Instance wird aktiviert, sobald Ihre Einmalzahlung erfolgreich genehmigt wurde. Sie können den Status Ihrer Reserved Instance auf der Seite AWS-Seite "Account Activity" einsehen.

F: Kann ich meine Reserved Instances mit Windows verwenden, um ein Windows mit SQL Standard Server AMI zu verwenden?

Ja. Reserved Instances zur Verwendung von Windows und SQL Server sind in jeder Region verfügbar. Preisinformationen und zusätzliche Details erhalten Sie auf der Seite Amazon EC2 mit Microsoft Windows Server und SQL Server.

F: Wie funktionieren Reserved Instances mit konsolidierter Fakturierung?

Wenn Sie konsolidierte Fakturierung verwenden, enthält das Konto, das eine Reserved Instance erwirbt, die Instance-Reservierung. Unser System optimiert automatisch, welche Instances zu dem geringeren Tarif für Reserved Instances berechnet werden, um sicherzustellen, dass das "Zahler"-Konto immer den geringsten Betrag zahlt. Es ist jedoch möglich, dass das Konto, welches die Reserved Instance erworben hat, den Rabatt erhält, der dessen Teil der Rechnung zugewiesen ist.

Im Hinblick auf Volumenrabatte für reservierte Instanzen verwendet AWS bei der konsolidierten Fakturierung den aggregierten Gesamtlistenpreis Ihrer aktiven reservierten Instanzen all Ihrer konsolidierten Konten, um zu ermitteln, welche Volumenrabattstufe angesetzt wird. Volumenrabattstufen werden zum Zeitpunkt des Kaufs bestimmt, daher sollten Sie die konsolidierte Fakturierung vor dem Kaus reservierter Instanzen aktivieren, um sicherzustellen, dass Sie von der höchst möglichen Volumenrabattstufe profitieren, für die Sie sich mit Ihren konsolidierten Konten qualifizieren.

F: Wie funktionieren die Volumenrabatte für Reserved Instances?

Wenn Sie eine ausreichende Zahl von reservierten Instanzen in einer AWS-Region gekauft haben, erhalten Sie automatisch Rabatte auf Ihre Vorauszahlungen und Stundensätze für zukünftige Käufe reservierter Instanzen in dieser AWS-Region. Die Rabattstufen für reservierte Instanzen werden auf der Grundlage des Gesamt-Listenpreises (nicht rabattierter Preis) für die Vorauszahlungen für die aktiven reservierten Instanzen in der jeweiligen AWS-Region berechnet. Beispiel: Angenommen, es gibt die folgenden Volumenrabattstufen:

  • 0 bis 250 000 USD: Vorauszahlung – 0 %, Stundensatz – 0 %
  • 250 000 bis 2 000 000 USD: Vorauszahlung – 5 %, Stundensatz – 5 %
  • 2 000 000 bis 5 000 000 USD: Vorauszahlung – 10 %, Stundensatz – 10 %
  • Über 5 000 000 USD: Kontaktieren Sie uns

Sobald Sie beispielsweise in einer bestimmten AWS-Region über aktive Reserved Instances mit einem Gesamtlistenpreis der Vorabzahlungen von über 250 000 USD verfügen, erhalten Sie automatisch einen Rabatt von 5 % sowohl auf die Vorabzahlungen als auch auf die Stundensätze für alle künftigen Käufe von Reserved Instances in dieser AWS-Region. Diese Rabatte gelten solange für neue Reserved Instances, wie Sie das entsprechende Volumen erreichen, das Sie für die Rabattstufe qualifiziert.

Beispiel: Angenommen, Sie verfügen derzeit über aktive reservierte Instances im Wert von 200 000 USD in der Region "us-east-1". Sie möchten 75 reservierte Instanzen zu je 1 000 USD kaufen. Ohne Rabatte würde das insgesamt 75 000 USD machen. Für die ersten 50 000 USD dieses Kaufs würde kein Rabatt (0 Prozent) berechnet. Auf die restlichen 25 000 USD dieses Kaufs würde ein Rabatt von 5 Prozent gewährt, sodass Ihnen nur 23,750 USD dafür berechnet würden, und Sie würden zudem die rabattierten Stundensätze für diese Reserved Instances zahlen.

Weitere Informationen zu Volumentrabattstufen für Reserved Instances finden Sie im Abschnitt Understanding Reserved Instance Tiers im Amazon EC2 User Guide.

F: Wenn ich bereits einen anderen Preis oder Rabatt für meinen Kauf von Reserved Instances erhalte, werden mir trotzdem zusätzliche Volumenrabatte für Reserved Instances gewährt?

Nein. Rabatte für reservierte Instanzen basierend auf Volumenrabattstufen werden nicht kumulativ zu anderen Rabatten für Käufe reservierter Instanzen gewährt.

F: Was geschieht, wenn mein Volumen in der Zukunft steigt oder sinkt und ich in eine andere Volumenrabattstufe falle? Ändern sich die Kosten für die Reserved Instances, die ich bereits gekauft habe?

Volumenrabatte werden zum Zeitpunkt des Kaufs ermittelt. Neue Käufe werden entsprechend der Volumenrabattstufe berechnet, für die Sie sich zum Zeitpunkt des Kaufs qualifizieren, und eine reservierte Instanz wird dann über ihre gesamte Lebensdauer zu demselben Satz berechnet. Angenommen, Sie verfügen über reservierte Instanzen im Wert von 260 000 USD, von denen reservierte Instanzen im Wert von 250 000 USD nicht rabattiert sind und für reservierte Instanzen im Wert von 10 000 USD ein Rabatt gewährt wird. Wenn Abonnements von nicht rabattierten reservierten Instanzen im Wert von 20 000 USD auslaufen, verfügen Sie zwar anschließend nur noch über reservierte Instanzen im Wert von 240 000 USD, zahlen aber für reservierte Instanzen im Wert von 10 000 USD weiterhin den rabattierten Preis, weil diese gekauft wurden, als Sie sich noch für die entsprechende Volumenrabattstufe qualifizierten. In diesem Fall würden auf Käufe, die Sie tätigen, solange der Umsatz mit reservierten Instanzen unter 250 000 USD liegt, kein Rabatt gewährt werden.

F: Werden Amazon RDS-Käufe für die Amazon EC2-Volumenrabattstufen angerechnet (und umgekehrt)?

Nein. Für die Volumenrabattstufen für Ihre Amazon EC2 Reserved Instances werden nur Käufe von Amazon EC2 Reserved Instances berücksichtigt (und umgekehrt).

F: Was muss ich beim Kauf tun, um Volumenrabatte in Anspruch nehmen zu können?

Sie erhalten die Volumenrabatte automatisch, wenn Sie die reservierten Instanzen mit der PurchaseReservedInstance-API oder über die Oberfläche der AWS Management Console kaufen. Sie brauchen keine zusätzlichen Schritte auszuführen, um den Rabatt zu erhalten. Kunden, die reservierte Instanzen im Wert von über 5 000 000 USD kaufen, sollten uns bezüglich weiterer, über die automatischen Rabatte hinausgehender Nachlässe kontaktieren.

F: Wie kann ich bestimmen, welche Volumenrabattstufe für Amazon EC2 Reserved Instances für mich gilt?

Informationen dazu, wie Sie die Volumenrabattstufe für Ihre Amazon EC2 Reserved Instances ermitteln, finden Sie im Abschnitt Understanding Reserved Instance Tiers im Amazon EC2 User Guide.

F: Ich habe eine Reserved Instance für einen Instance-Typ gekauft, der als für EBS optimierte Instance verfügbar ist. Kann ich diese Instance erneut als EBS-optimierte Instance starten? Bekomme ich dennoch den Reserved Instance-Tarif?

Wenn Sie schon eine Reserved Instance für einen Instance-Typ, der EBS-Optimierung unterstützt, besitzen, können Sie die Instance als EBS-optimierte Instance neu starten und bezahlen den Stundentarif für die EBS-Optimierung zusätzlich zum Stundentarif für Ihre Instance. Die Möglichkeit ist gering, dass nicht genügend Kapazität vorhanden ist, um die Instance als EBS-optimierte Instance zu starten. Sollte dies dennoch der Fall sein, erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung. Wir empfehlen, dass Sie die Instance dann ohne die EBS-Optimierungsoption neu starten.


F: Was ist der Reserved Instance Marketplace?

Der Reserved Instance Marketplace ist ein Online-Markt, der AWS-Kunden flexibel ermöglicht, ihre Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) Reserved Instances an andere Unternehmen oder Organisationen zu verkaufen. Kunden können den Reserved Instance Marketplace durchsuchen und eine größere Auswahl an Laufzeiten und Preisoptionen für Reserved Instances finden, die von anderen AWS-Kunden angeboten werden.

F: Wann kann ich eine Reserved Instance im Reserved Instance Marketplace auflisten?

Sie können eine Reserved Instance auflisten, nachdem Sie sich für den Reserved Instance Marketplace registriert haben, für Ihre Reserved Instance bezahlt haben und die Reserved Instance länger als 30 Tage in Ihrem Besitz war. Wenn Ihr Umsatz mit Reserved Instances 20 000 USD übersteigt oder Sie mehr als 200 Reserved Instances verkauft haben, müssen Sie vor dem Auflisten weiterer Reserved Instances steuerrechtliche Hinweise bereitstellen. Wenn Sie außerdem vorhaben, Reserved Instances im Wert von mehr als 50 000 USD pro Jahr zu verkaufen, müssen Sie auch eine Erweiterung des Limits beantragen.

F: Wie registriere ich mich als Verkäufer beim Reserved Instance Marketplace?

Wenn Sie sich beim Reserved Instance Marketplace registrieren möchten, können Sie den Registrierungs-Workflow starten, indem Sie eine Reserved Instance über die AWS Management Console verkaufen oder Ihr Profil im AWS-Portal auf der Seite mit den Kontoeinstellungen einrichten. Unabhängig von der Vorgehensweise müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Gehen Sie zunächst die Übersicht über den Registrierungsprozess durch.
  2. Melden Sie sich bei Ihrem AWS-Konto an.
  3. Geben Sie das Bankkonto ein, auf das wir Zahlungen überweisen sollen. Wenn Sie fortfahren, wählen wir dieses Bankkonto als standardmäßige Auszahlungsoption aus.
  4. Als Nächstes gelangen Sie auf einen Bestätigungsbildschirm. Klicken Sie auf "Continue to Console to Start Listing".

Wenn Sie vorhaben, mit Reserved Instances einen Umsatz von mindestens 20 000 USD zu machen oder mindestens 200 Reserved Instances verkaufen möchten, klicken Sie auf "Continue with Tax Interview". Im Verlauf dieses Interviews zu Steuern werden Sie im TIMS-Workflow aufgefordert, Ihren Firmennamen, Kontaktnamen, Ihre Adresse und Steueridentifikationsnummer einzugeben. Klicken Sie andernfalls auf "Continue to Console to Start Listing".

F: Wie erfahre ich, wann ich mit dem Verkaufen im Reserved Instance Marketplace beginnen kann?

Sie können im Reserved Instance Marketplace mit dem Verkaufen beginnen, nachdem Sie in der Registrierungsphase ein Bankkonto hinzugefügt haben. Nach erfolgter Aktivierung erhalten Sie eine E-Mail, sobald Sie mit dem Auflisten Ihrer Reserved Instances im Reserved Instance Marketplace beginnen können. Wichtig ist der Hinweis, dass Sie Auszahlungen erst dann erhalten können, nachdem wir eine Bestätigung Ihrer Bank empfangen haben, was je nach Bank bis zu zwei Wochen dauern kann.

F: Wie sieht der Prozess des Verkaufens einer Reserved Instance im Marketplace aus?

Führen Sie zum Auflisten einer Reserved Instance einfach die folgenden Schritte in der AWS Management Console aus:

  1. Wählen Sie die Reserved Instances aus, die Sie im Marketplace verkaufen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche "Sell Reserved Instance". Wenn Sie den Registrierungsprozess nicht abgeschlossen haben, werden Sie aufgefordert, diesen Prozess zu durchlaufen.
  2. Bestimmen Sie für jeden Reserved Instance-Typ die Anzahl der Instances, die Sie verkaufen möchten, und die Höhe der einmaligen Gebühr. Je nach verbleibender Zeit können Sie den Einmalpreis auf unterschiedliche Beträge festlegen, sodass Sie den Einmalpreis nicht ständig anpassen müssen, wenn sich Ihre Reserved Instance nicht schnell verkauft. Sie müssen standardmäßig den aktuellen Preis festlegen, wobei wir den Einmalpreis jeden Monat um denselben Schritt automatisch verringern.
  3. Nachdem Sie Ihre Listung konfiguriert haben, wird ein abschließender Bestätigungsbildschirm angezeigt. Klicken Sie auf "Sell Reserved Instance", um die Listung abzuschließen.

F: Welche Reserved Instances kann ich auflisten?

Sie können jede Reserved Instances auflisten, die mindestens 30 Tagen aktiv war und für die wir eine Zahlung erhalten haben. In der Regel können Sie Ihre Reserved Instance auflisten, sobald ihr Status "Active" ist. Wenn Sie ein Rechnungskunde sind, kann Ihre Reserved Instance den Status "Active" haben, bevor AWS eine Zahlung erhalten hat. In diesem Fall wird Ihre Reserved Instance erst aufgelistet, nachdem wir Ihre Zahlung erhalten haben.

F: Wie werden aufgelistete Reserved Instances Käufern angezeigt?

Wir werden alle Reserved Instances (diejenigen, die AWS anbietet, und diejenigen, die unsere Reserved Instance Marketplace-Verkäufer anbieten) im Abschnitt "Amazon EC2 Reserved Instance" der AWS Management Console und in den Amazon EC2-APIs anzeigen. Angezeigte Reserved Instances werden basierend auf gelistetem Reserved Instance-Typ, verbleibender Dauer, Standardpreis und Stundenpreis gruppiert. Durch dieses Verfahren ist es für Käufer einfacher, die Reserved Instances zu finden, die sie kaufen möchten.

F: Wie viel meiner Reserved Instance-Laufzeit kann ich auflisten?

Sie können eine Reserved Instance für die verbleibende Laufzeit abgerundet auf den nächsten Monat verkaufen. Wenn beispielsweise die verbleibende Laufzeit noch 9 Monate und 13 Tage ist, können Sie die Reserved Instance mit einer Laufzeit von 9 Monaten zum Verkauf anbieten.

F: Kann ich meine eigene Reserved Instance entfernen, nachdem ich sie zum Verkauf aufgelistet habe?

Ja, Sie können eine Reserved Instance-Listung jederzeit entfernen, bis ein Verkauf "ausstehend" ist (was bedeutet, dass ein Käufer Ihre Reserved Instance gekauft hat und die Zahlungsbestätigung aussteht).

F: Welchen Preisrahmen kann ich für die Reserved Instances festlegen, die ich auflisten möchte?

Im Reserved Instance Marketplace können Sie einen Standardpreis festlegen, den Sie zu akzeptieren gewillt sind. Sie können nicht den Stundenpreis festlegen (der im Vergleich zur ursprünglichen Reserved Instance unverändert bleibt), und Sie erhalten keine Beträge aus Zahlungen, die den Stundenpreisen zugeordnet sind.

F: Kann ich meine Reserved Instance weiter nutzen, während sie im Reserved Instance Marketplace aufgelistet ist?

Ja, bis zu ihrem Verkauf kommen Sie weiter in den Genuss der Kapazität und des Preisvorteils Ihrer Reserved Instance. Nach dem Verkauf werden sämtliche ausgeführten Instances, die gemäß dem Reserved Instance-Tarif abgerechnet wurden, gemäß dem On-Demand-Tarif abgerechnet, es sei denn, Sie kündigen.

F: Kann ich eine Reserved Instance weiterverkaufen, die ich im Reserved Instance Marketplace gekauft habe?

Ja, Sie können im Reserved Instances Marketplace gekaufte Instances wie jede andere Reserved Instance verkaufen.

F: Gelten Einschränkungen für den Verkauf von Reserved Instances?

Ja, Sie benötigen ein US-amerikanisches Bankkonto, um Reserved Instances im Reserved Instance Marketplace verkaufen zu können. In Kürze werden auch nicht US-amerikanische Bankkonten unterstützt. Darüber hinaus dürfen Sie Reserved Instances nicht in der Region US GovCloud verkaufen.

F: Kann ich Reserved Instances verkaufen, die ich über die öffentlichen Volumenpreisstufen gekauft habe?

Nein, dies ist derzeit noch nicht möglich.

F: Wird eine Gebühr für die Verkauf von Reserved Instances im Marketplace erhoben?

Ja, für jede im EC2 Reserved Instance Marketplace verkaufte Reserved Instance fällt eine Servicegebühr von 12 % auf den einmaligen Verkaufspreis an.

F: Kann AWS meine Gruppe von Reserved Instances teilweise verkaufen?

Ja, AWS kann potenziell eine Untermenge der Reserved Instances verkaufen, die Sie aufgelistet haben. Wenn Sie beispielsweise 100 Reserved Instances auflisten, kann es möglicherweise einen Käufer geben, der Interesse am Kauf von 50 Reserved Instances hat. Wir verkaufen in diesem Fall diese 50 Instances und listen Ihre 50 Reserved Instances so lange weiter auf, bis Sie sie nicht mehr länger auflisten möchten.

F: Welche Zahlungsmethoden gibt es für meine Reserved Instance?

Zahlungen für erfolgte Reserved Instance-Verkäufe erfolgen per Überweisung auf ein US-amerikanisches Bankkonto.

F: Wann erhalte ich mein Geld?

Sobald AWS Zahlungen von dem Kunden erhalten hat, der Ihre Instance gekauft hat, erfolgt eine Überweisung auf das Bankkonto, das Sie bei der Registrierung beim Reserved Instance Marketplace angegeben haben. Wir senden Ihnen anschließend eine E-Mail-Benachrichtigung, dass wir die Zahlungen überwiesen haben. In der Regel werden Zahlungen Ihrem Konto binnen 3-5 Tagen nach dem Verkauf Ihrer Reserved Instance gutgeschrieben.

F: Erhalte ich, wenn ich meine Reserved Instance im Reserved Instance Marketplace verkaufe, eine Rückvergütung für den Premium Support, der mir in Rechnung gestellt wurde?

Nein, Sie erhalten keine anteilige Rückvergütung für den vorab gezahlten Anteil an der AWS Premium Support-Gebühr.

F: Werde ich über Reserved Instance Marketplace-Aktivitäten benachrichtigt?

Ja, Sie erhalten eine E-Mail pro Tag mit Einzelheiten zu Ihren Reserved Instance Marketplace-Aktivitäten, wenn Sie Reserved Instance-Listungen erstellen oder stornieren, Käufer Ihre Listungen erwerben oder AWS Zahlungen auf Ihr Bankkonto überweist.

F: Welche Informationen werden zwischen Käufer und Verkäufer ausgetauscht, um die Berechnung der Transaktionssteuer zu vereinfachen?

Im Auszahlungsbericht werden dem Verkäufer Informationen zu Postleitzahl, Ort, (US-Bundesstaat) und Land des Käufers genannt. Anhand dieser Informationen können Verkäufer etwaige Transaktionssteuern berechnen (z. B. Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer usw.), die abzuführen sind. Der Name der juristischen Person des Verkäufers wird auch auf der Einkaufsrechnung angegeben.

F: Gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Kunden beim Kauf von Reserved Instances anderer Anbieter?

Ja, Sie dürfen nicht Ihre eigenen Reserved Instances kaufen, einschließlich beliebige Ihrer verknüpften Kunden (über die konsolidierte Fakturierung).

F: Muss ich für Premium Support zahlen, wenn ich Reserved Instances im Reserved Instance Marketplace kaufe?

Ja, als Premium Support-Kunde wird Ihnen Premium Support in Rechnung gestellt, wenn Sie Reserved Instance über den Reserved Instance Marketplace erwerben.


F: Was ist eine Spot-Instance?

Spot-Instances sind eine neue Art, Amazon EC2-Instances zu erwerben und zu nutzen. Sie ermöglichen den Kunden, auf nicht genutzte EC2-Kapazitäten zu bieten und diese Instances so lange auszuführen, wie das Gebot über dem aktuellen Spot Price liegt. Der Spot-Instance-Preis ändert sich abhängig von Angebot und Nachfrage in regelmäßigen Abständen. Kunden, deren Gebote diesem Preis entsprechen oder ihn übersteigen, erhalten Zugriff auf die verfügbaren Spot-Instances. Spot-Instanzen stellen als Ergänzung zu On-Demand-Instanzen und reservierten Instanzen eine weitere Option zum Erhalt von Rechenkapazität dar.

F: Wie unterscheidet sich eine Spot-Instance von einer On-Demand-Instance oder Reserved Instance?

Mit Spot Instances haben Kunden die Möglichkeit, ohne Vorleistungen Rechenkapazität zu Stunden-Preisen zu erwerben, die normalerweise unter denen von On-Demand-Instances liegen. Dabei können Sie selbst bestimmen, welchen Stundensatz Sie für einen bestimmten Instance-Typ maximal zu zahlen bereit sind. Amazon EC2 legt für jeden Instance-Typ in einer Availability Zone einen sogenannten Stundenpreis fest, der zur Ausführung einer Spot Instance in diesem vorgegebenen Zeitraum von allen Kunden gezahlt wird. Der Spot Price schwankt abhängig von Angebot und Nachfrage an Instances, doch Kunden zahlen niemals mehr als den von ihnen angegebenen Höchstpreis. Wenn der Spot Price den Höchstpreis des Kunden übersteigt, wird die Instance des Kunden von Amazon EC2 heruntergefahren. Abgesehen von diesen Unterschieden entspricht die Leistung von Spot Instances genau der von On-Demand-Instances und Reserved Instances. Weitere Informationen zu Spot-Instances erhalten Sie hier.

F: Wie erwerbe und starte ich eine Spot-Instance?

Spot Instances können über die AWS Management Console oder Amazon EC2 APIs abgefragt werden. So starten Sie mit der AWS Management Console:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und klicken Sie auf die Registerkarte "Amazon EC2".
  2. Klicken Sie links im Navigationsbereich auf "Spot Requests".
  3. Klicken Sie auf "Request Spot Instances" und befolgen Sie die vom Assistenten zum Starten von Instanzen beschriebenen Schritte. Wählen Sie dabei ein AMI, eine Region sowie die Größe und den Typ der Instanz(en) aus. Geben Sie die Anzahl der gewünschten Spot-Instances, Ihren Höchstpreis sowie die Art der Anforderung (einmalig oder permanent) an. Nachdem Sie Ihr Schlüsselpaar und Ihre Security Group(s) ausgewählt haben, können Sie Ihre Anforderung absenden.

Ausführliche Informationen zur Anforderung von Spot Instances über die Amazon EC2-API finden Sie in der Amazon EC2-API-Referenz.

Eine detaillierte Beschreibung der Schritte zur Verwendung von Spot-Instances sowie weitere Informationen dazu, wie Sie am besten von Spot-Instances profitieren, finden Sie in der Einführung in Spot-Instances.

F: Wie viele Spot-Instances kann ich anfordern?

Pro Region können Sie höchstens 100 Spot-Instances anfordern. Bestimmte Instance-Typen sind pro Region weiter eingeschränkt. Beispiel: Wenngleich Sie bis zu 100 Spot-Instances pro Region anfordern können, dürfen nur 10 dieser 100 angeforderten hi1.4xlarge-Spot-Instances sein. Für neue AWS-Konten gelten ggf. niedrigere Grenzwerte als hier beschrieben. Wenn für Ihr Konto außerdem ein spezifischer regionaler Grenzwert für Spot-Instance-Anforderungen gilt, setzt dieser Grenzwert alle hier beschriebenen außer Kraft.  Beachten Sie, dass nicht alle Instance-Typen als Spot-Instances verfügbar sind. Weitere Informationen zu Grenzwerten für Spot-Instances finden Sie im Amazon EC2 User Guide.

Falls Sie weitere Instances benötigen, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus, und geben Sie den Anwendungsfall an. Ihre Instance-Aufstockung wird dann bearbeitet. Die Anhebung der Limits ist von der Region abhängig, für die sie angefordert wurde.

 

F: Wie kann ich den Status meiner Spot-Instance-Anforderung bestimmen?

Sie können den Status Ihrer Spot-Instance-Anforderung im Bereitstellungszyklus von Spot-Instances anhand des Statuscodes des Spot-Instance-Gebots und der Meldung erkennen. Durch Überprüfen des Status des Spot-Instance-Gebots können Sie feststellen, warum sich der Status Ihrer Spot-Instance-Anforderungen geändert hat oder nicht, und Sie können erfahren, wie Sie Ihre Spot-Instance-Anforderungen optimieren können, damit diese erfüllt werden. Sie können auf Informationen zum Status des Spot-Instance-Gebots auf der Seite zu Spot Instances der EC2-Konsole der AWS Management Console sowie über die API-Aktion "DescribeSpotInstanceRequests" und an der Befehlszeilenschnittstelle über den Befehl "ec2-describe-spot-instance-requests" zugreifen. Weitere Informationen finden Sie im Amazon EC2 Developer Guide.

F: Sind Spot-Instances für alle Instance-Gruppen und -Größen sowie in allen Regionen verfügbar?

Ja, Spot-Instances stehen für alle Instance-Gruppen zur Verfügung.

F: Welche Betriebssysteme sind als Spot-Instances verfügbar?

Linux/UNIX und Windows Server. Windows Server mit SQL Server ist derzeit nicht verfügbar.

F: Gibt es Funktionen oder Services von Amazon Web Services, deren Verwendung mit Spot-Instances nicht unterstützt wird?

Die folgende Funktion wird für Spot-Instances noch nicht unterstützt: Amazon DevPay.

F: Kann ich eine Spot-Instance mit einem gekauften AMI für die Software eines anderen Anbieters (wie Softwarepakete von IBM) verwenden?

Nein, derzeit nicht.

F: Werden mir Gebühren für meine Spot-Instance berechnet, wenn sie vor Ablauf der Stunde durch Amazon EC2 beendet wird?

Nein. Wenn die Spot Instance durch Amazon EC2 beendet wird, wird Ihnen die angefangene Stunde nicht berechnet. Wenn Sie die Instance jedoch selbst beenden, wird Ihnen jede Stunde berechnet, in der die Instance ausgeführt wurde.

F: Von welchem Änderungsrhythmus ist beim Spot-Instance-Preis auszugehen?

Amazon EC2 ändert den Spot Price regelmäßig entsprechend dem Eingang neuer Anforderungen und der Verfügbarkeit der Spot-Kapazität (z. B. auf Grund von Instance-Beendigungen). Der Spot Price kann sich jederzeit ändern, im Allgemeinen ändert er sich jedoch einmal die Stunde und in vielen Fällen weniger häufig. Der aktuelle Spot Price sowie frühere Preise für Spot Instances werden über die API veröffentlicht, die auch über die AWS Management Console eingesehen werden kann. So können Sie die Höhe und die Zeitpunkte der Änderungen des Spot Price im Verlauf der Zeit einschätzen.

F: Wird für alle zur selben Zeit gestarteten Spot-Instances derselbe Preis berechnet?

Ja.

F: Kann sich der Preis, der mir für eine laufende Spot-Instance berechnet wird, während seiner Instance-Stunde bei Änderung des Spot-Instance-Preises ändern?

Nein. Der Preis pro Instance-Stunde für eine Spot Instance wird zu Beginn jeder Instance-Stunde für die gesamte Stunde festgelegt. Änderungen des Spot Price kommen erst zum Tragen, wenn die nächste Instance-Stunde beginnt.

F: Wo kann ich meinen Verwendungsverlauf für Spot-Instances und den Betrag einsehen, der mir in Rechnung gestellt wurde?

Über das AWS-Portal erhalten Sie einen detaillierten Rechnungsbericht, in dem auch die Start- und Endzeiten aller Spot-Instances angezeigt werden. Sie können den Rechnungsbericht über die API mit früheren Spot Prices vergleichen, um zu überprüfen, ob die richtigen Spot Prices in Rechnung gestellt wurden.


F: Wie viel Rechenleistung bieten Micro-Instances?

Micro Instances bieten geringe konsistente CPU-Ressourcen und ermöglichen die Erweiterung Ihrer CPU-Kapazität auf bis zu 2 ECUs, sofern zusätzliche Cycles verfügbar sind. Sie eignen sich hervorragend für Anwendungen mit geringerem Durchsatz und Websites, die signifikante Compute Cycles periodisch durchführen, jedoch geringe CPU-Ressourcen für Hintergrundprozesse, Daemons etc. benötigen. Weitere Informationen über diesen Instance-Typ.

F: Wie viel Rechenleistung bietet eine Micro-Instance im Vergleich zu einer Standard Small Instance?

Im Dauerzustand erreichen Micro-Instances einen Bruchteil der Rechenressourcen, die Small Instances erreichen können. Falls Ihre Anwendung also im Dauerzustand laufen muss oder verarbeitungsintensiv ist, empfehlen wir den Einsatz von Small Instances (oder größer, je nach Bedarf). Micro-Instances können jedoch periodisch um bis zu 2 ECUs erweitert werden (für kurze Zeitperioden). Dies ist die doppelte Anzahl an ECUs verglichen mit einer Standard Small Instance. Falls Sie also über eine Anwendung oder Website mit relativ geringem Durchsatz verfügen und gelegentlich Bedarf an Kapazitätsspitzen haben, empfehlen wir die Verwendung von Micro-Instances.

F: Wie gebe ich an, dass eine Anwendung mehr CPU-Ressourcen benötigt als eine Micro-Instance bereitstellt?

Die CloudWatch-Metrik für die CPU-Auslastung zeigt in der von CloudWatch überprüften Minute 100 % an, wenn die Instance so weit ausgelastet ist, dass die verfügbaren CPU-Ressourcen eingesetzt werden müssen. Wenn CloudWatch eine 100 %-ige Auslastung der CPU meldet, sollten Sie eine Skalierung – manuell oder über Auto Scaling – vertikalauf einen größeren Instance-Typ oder horizontal auf mehrere Micro-Instances erwägen.

F: Sind alle Funktionen von Amazon EC2 für Micro-Instances verfügbar?

Derzeit steht Amazon DevPay für Micro-Instances nicht zur Verfügung.


F: Wann sollte ich GPU-Instances nutzen?

GPU-Instances eignen sich am besten für Anwendungen mit massiver Parallelverarbeitung, z. B. Verarbeitungslasten mit Tausenden von Threads. Die Grafikverarbeitung ist ein Beispiel mit enormen Rechenanforderungen, bei der jede der Aufgaben relativ klein ist, die Menge der erfolgten Operationen eine Pipeline bilden und der Durchsatz dieser Pipeline wichtiger als die Latenz der einzelnen Operationen ist. Damit Anwendungen entwickelt werden können, die diesen Grad von Parallelverarbeitung ausnutzen, wird spezifisches Fachwissen für das GPU-Gerät benötigt, d. h. wie die Programmierung bei verschiedenen Grafik-APIs (DirectX, OpenGL) oder GPU-Rechenprogrammierungsmodellen (CUDA, OpenCL) erfolgen muss.

F: Wie unterscheiden sich G2-Instances von CG1-Instances?

CG1-Instances nutzen NVIDIA Tesla GPUs und sind auf allgemeine GPU-Berechnungen mit den Programmierungsmodellen CUDA und OpenCL ausgelegt. CG1-Instances bieten Kunden eine hohe Netzwerkbandbreite von 10 Gbit/s, Fließkommafunktionen mit doppelter Genauigkeit und Arbeitsspeicher für Fehlerkorrekturcode, wodurch sie sich ideal für HPC-Anwendungen (High Performance Computing) eignen. G2-Instances arbeiten mit NVIDIA GRID GPUs und bieten eine wirtschaftliche, leistungsstarke Plattform für Grafikanwendungen unter Verwendung von DirectX oder OpenGL. NVIDIA GRID GPUs unterstützen außerdem die schnellen Aufnahme- und Codierungs-APIs von NVIDIA. Beispielanwendungen sind Videoproduktionsservices, 3D-Visualisierungen, Streaming grafikintensiver Anwendungen und andere Verarbeitungslasten auf Serverseite, die massive Parallelverarbeitungsleistung benötigen. Darüber hinaus können Grafik-Instances für allgemeine Berechnungsaufgaben unter Verwendung von CUDA oder OpenCL eingesetzt werden, empfehlen sich allerdings nicht für netzwerkintensive HPC-Anwendungen.

F: Welche APIs und Programmiermodelle werden von GPU-Instances unterstützt?

Mit dem ersten veröffentlichen Treiber unterstützten G2-Instances DirectX 9, 10 und 11, OpenGL 4.3, CUDA 5.5, OpenCL 1.1 und DirectCompute. Mit dem neuesten veröffentlichen Treiber unterstützen CG1-Instances CUDA 5.5, OpenCL 1.1 und DirectCompute.

F: Wo erhalte ich NVIDIA-Treiber?

Es gibt zwei Möglichkeiten zum Abrufen von NVIDIA-Treibern. NVIDIA bietet Lösungen in AWS Marketplace, zu denen Amazon Linux- und Windows Server-AMIs mit vorinstallierten NVIDIA-Treibern gehören. Sie können auch 64-Bit-HVM-AMIs starten und die Treiber selbst installieren. Sie müssen die NVIDIA-Treiber-Website besuchen und nach NVIDIA GRID K520 für G2 und Tesla M2050 für CG1 suchen.

F: Welche AMIs kann ich mit G2-Instances verwenden?

Sie können derzeit Windows Server-, SUSE Enterprise Linux-, Ubuntu- und Amazon Linux-AMIs mit G2-Instances verwenden. Falls Sie AMIs mit Betriebssystemen starten möchten, die hier nicht aufgeführt sind, richten Sie eine Anfrage an den Kunden-Support oder konsultieren Sie die EC2-Foren.

F: Wo erhalte ich das NVIDIA GRID SDK?

Das NVIDIA GRID SDK kann direkt von NVIDIA bezogen werden. Unter http://www.nvidia.com/object/cloud-get-started.html finden Sie Informationen zum Beziehen des vollständigen SDK. NVENC, die Komponente für Bildaufnahme und -codierung des GRID SDK, steht in der NVIDIA Developers Zone unter https://developer.nvidia.com/nvidia-video-codec-sdk zur Verfügung.

F: Sind bei Nutzung von G2-Instances Lizenzen anderer Anbieter erforderlich?

Abgesehen von den NVIDIA-Treibern und dem GRID SDK sind bei Nutzung von G2-Instances nicht unbedingt Lizenzen anderer Anbieter erforderlich. Sie müssen allerdings feststellen, ob Ihre auf G2-Instances verwendeten Inhalte oder Technologien eine zusätzliche Lizenzierung erfordern. Wenn Sie beispielsweise Inhalte streamen, benötigen Sie ggf. Lizenzen für einen Teil der bzw. die gesamten Inhalte. Wenn Sie Technologien anderer Anbieter wie Betriebssysteme, Audio- und/oder Videocodierer und -decodierer von Microsoft, Thomson, Fraunhofer IIS, Sisvel S.p.A., MPEG-LA und Coding Technologies nutzen, fragen Sie diese Anbieter, ob eine Lizenz erforderlich ist. Wenn Sie beispielsweise den integrierten H.264-Videocodierer der NVIDIA GRID GPU nutzen, wenden Sie sich zwecks Unterstützung an MPEG-LA. Bei Verwenden von MP3-Technologie sollten Sie sich zwecks Unterstützung an Thomson wenden.

F: Warum kann ich die GPU bei Verwenden von Microsoft Remotedesktop nicht sehen?

Bei Verwenden von Remotedesktop werden GPUs, die das WDDM-Treibermodell verwenden, durch einen nicht beschleunigten Anzeigetreiber für Remotedesktop ersetzt. Um auf Ihre GPU-Hardware zugreifen zu können, müssen Sie ein anderes Tool für den Fernzugriff nutzen, z. B. VNC.


F: Was ist eine Cluster Compute Instance?

Cluster Compute Instances bieten umfangreiche CPU-Ressourcen sowie ein High-Performance-Netzwerk, wodurch Sie sich ideal für High Performance Compute (HPC)-Anwendungen und andere komplexe, netzwerkgebundene Anwendungen eignen. Cluster Compute Instances bieten ähnliche Funktionalität zu anderen Amazon EC2-Instances, wurden jedoch speziell für High-Performance-Netzwerkanwendungen entwickelt.

Die Amazon EC2 Cluster-Placement-Gruppen-Funktionalität ermöglicht Nutzern die Gruppierung von Cluster Compute Instances in Clustern – dadurch erreichen Instances die Netzwerkleistung mit geringen Wartezeiten, die für die bei vielen HPC-Anwendungen eingesetzte eng gekoppelte Node-to-Node-Kommunikation erforderlich ist. Cluster Compute Instances bieten außerdem einen deutlich höheren Netzwerk-Durchsatz – sowohl innerhalb der Amazon EC2- Umgebung als auch im Internet. Aus diesem Grund sind diese Instances auch ideal für Kundenanwendungen geeignet, die netzwerkintensive Prozesse ausführen müssen.

Weitere Informationen zu diesem Instance-Typ für HPC-Anwendungen.

F: Was ist eine Cluster GPU-Instance?

Cluster GPU Instances stellen universale Grafikverarbeitungseinheiten (GPUs) mit einer verhältnismäßig hohen CPU- und einer erhöhten Netzwerkleistung für Anwendungen bereit, denen die weitgehend parallele Verarbeitung zugute kommt, die von den GPUs mit Hilfe der Programmiermodelle CUDA und OpenCL beschleunigt werden kann. Häufige Anwendungen sind Modellierung und Simulation, Rendering und Media-Processing.

Mit den Cluster GPU Instances steht Kunden mit HPC-Arbeitslasten neben Cluster Compute Instances für Anwendungen, die von der parallelen Rechenleistung von GPUs profitieren, eine zusätzliche Option zur weiteren Anpassung ihrer leistungsstarken Cluster in der Cloud zur Verfügung.

Cluster GPU Instances nutzen bei der Gruppierung der Instances in Cluster die gleiche Cluster-Placement-Gruppen-Funktionalität wie Cluster Compute Instances. Dadurch erreichen Instances die Netzwerkleistung mit geringen Wartezeiten und hoher Bandbreite, die für die bei vielen HPC-Anwendungen eingesetzte eng gekoppelte Node-to-Node-Kommunikation erforderlich ist.

Weitere Informationen zu HPC in AWS.

F: Was ist eine High Memory Cluster-Instance?

High Memory Cluster-Instances bieten Kunden neben einer hohen Netzwerkleistung sehr viel CPU- und Arbeitsspeicherkapazität pro Instance. Diese Instance-Typen sind ideal für arbeitsspeicherintensive Verarbeitungslasten, einschließlich speicherinterner Analysesysteme, Kurvenauswertung und vieler wissenschaftlicher und technischer Anwendungsbereiche.

High Memory Cluster-Instances nutzen bei Gruppierung der Instances in Clustern die gleiche Cluster-Placement-Gruppen-Funktionalität wie Cluster Compute-Instances. Dadurch erreichen Instances die Netzwerkleistung mit kurzer Latenz und hoher Bandbreite, die für die bei vielen HPC-Anwendungen erfolgende eng gekoppelte Kommunikation zwischen Netzwerkknoten und andere netzwerkintensive Anwendungen erforderlich ist.

F: Unterscheidet sich die Verwendung von Cluster Compute -Instances und Cluster GPU-Instances von anderen Amazon EC2-Instance-Typen?

Die Verwendung von Cluster Compute- und Cluster GPU-Instances unterscheidet sich in zwei Punkten von anderen Amazon EC2-Instance-Typen.

Erstens: Cluster Compute Instances und Cluster GPUs verwenden auf Hardware Virtual Machine (HVM) basierende Virtualisierung und verarbeiten ausschließlich Amazon Machine Images (AMIs), basierend auf HVM-Virtualisierung. Auf Paravirtual Machine (PVM) basierende AMIs, die mit anderen Amazon EC2-Instance-Typen verwendet werden, können nicht mit Cluster Compute Instances oder Cluster GPU Instances verwendet werden.

Zweitens: Um die Vorteile der geringen Wartezeiten und vollständigen Zweiteilung der Bandbreite zwischen den Instances voll auszunutzen, müssen Cluster Compute- und Cluster GPU-Instances in einer Cluster Placement-Gruppe über die Amazon EC2-API oder die AWS Management Console gestartet werden.

F: Was ist eine Cluster-Placement-Gruppe?

Eine Cluster-Placement-Gruppe ist eine logische Entität, die die Erstellung eines Clusters aus Instances ermöglicht, indem Instances als Teil einer Gruppe gestartet werden. Diese Instances-Cluster bieten dann geringe Wartezeiten, vollständige Zweiteilung bei 10-GbE-Bandbreitenverbindung zwischen Instanzen innerhalb der Gruppe. Cluster-Placement-Gruppen werden über Amazon EC2 API oder die AWS Management Console erstellt.

F: Sind alle Funktionen von Amazon EC2 für Cluster Compute-Instances und Cluster GPU-Instances verfügbar?

Amazon DevPay steht derzeit nicht für Cluster Compute- oder Cluster GPU-Instances zur Verfügung.

F: Gibt es Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Cluster Compute- oder Cluster GPU-Instances, die ich verwenden kann, und/oder der Größe des Clusters, den ich durch den Start von Cluster Compute- oder Cluster GPU-Instances in einer Cluster-Placement-Gruppe erstellen kann?

Für Cluster Compute-Instances gilt keine Begrenzung. Im Falle von Cluster GPU-Instances können Sie selbst zwei Instances starten. Wenn Sie weitere Instances benötigen, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus. (Wählen Sie den geeigneten primären Instance-Typ.)

F: Kann die Wahrscheinlichkeit, die vollständige Anzahl an Instances zu erhalten, die ich für meinen Cluster über eine Cluster-Placement-Gruppe anfrage, optimiert werden?

Wir empfehlen, die Mindestanzahl an Instances, die für die Teilnahme am Cluster erforderlich sind, auf einmal zu starten. Zur Erstellung sehr großer Cluster sollten Sie mehrere Placement-Gruppen starten und kombinieren (z. B. zwei Placement-Gruppen mit 128 Instances), sodass ein größerer Cluster mit 256 Instances entsteht.

F: Können Cluster GPU- und Cluster Compute-Instances in einer einzigen Cluster-Placement-Gruppe gestartet werden?

Es können zwar verschiedene Cluster-Instance-Typen in einer einzelnen Placement-Gruppe gestartet werden, doch werden derzeit nur homogene Placement-Gruppen unterstützt.

F: Wenn eine Instance in einer Cluster-Placement-Gruppe gestoppt und anschließend neu gestartet wird, bleibt diese dann in der Cluster-Placement-Gruppe bestehen?

Ja. Eine gestoppte Instance wird als Teil der Cluster-Placement-Gruppe gestartet, derer Sie während des Stopps angehörte. Falls die Kapazität für einen Start innerhalb dessen Cluster-Placement-Gruppe nicht ausreicht, schlägt dieser fehl.


F: Was ist eine High I/O-Instance?

High I/O Instances verwenden SSD-basierte lokale Instance-Speicher, um I/O-Kapazität mit sehr hoher bzw. niedriger Latenz für Anwendungen zu schaffen, und sie sind für Anwendungen optimiert, die Zehntausende von IOPS benötigen. Wie Cluster Instances können High I/O Instances über Cluster-Placement-Gruppen für Netzwerke mit hoher Bandbreite angeordnet werden.

F: Sind alle Funktionen von Amazon EC2 für High I/O-Instances verfügbar?

High I/O-Instances unterstützen alle Eigenschaften von Amazon EC2, ausgenommen Spot-Instances. Aktuell können Sie High I/O-Instances nur als On-Demand-oder Reserved Instances erwerben.

F: Gibt es eine Begrenzung für die Anzahl der High I/O-Instances, die ich nutzen kann?

Zurzeit können Sie standardmäßig 2 hi1.4xlarge Instances starten. Wenn Sie mehr als zwei On-Demand-Instances ausführen möchten, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus.

F: Wie viele E/A-Vorgänge pro Sekunde bieten hi1.4xlarge-Instances?

Mit Linux PV AMIs können High I/O Instances über 120 000 4K Random Read IOPS und 10 000-85 000 4K Random Write IOPS (abhängig vom aktiven LBA-Bereich) an Anwendungen über 2 * 1 TiB Datenvolumen liefern. Für HVM und Windows AMIs liegt die Performance bei etwa 90 000 4K Random Read IOPS und bei 9 000-75 000 4K Random Write IOPS.

F: Welchen sequenziellen Durchsatz haben hi1.4xlarge-Instances?

Der sequenzielle Durchsatz aller AMI-Typen (Linux PV, Linux HVM und Windows) beträgt etwa 2 GB/s zum Lesen und 1,1 GB/s zum Schreiben.

F: AWS hat weitere Angebote für Datenbanken und Big Data. Wann oder warum sollte ich High I/O-Instances nutzen?

High I/O-Instances eignen sich ideal für Anwendungen, die Zugriff auf Zehntausende von E/A-Vorgängen pro Sekunde mit kurzer Latenz benötigen, und können Datenspeicher und Architekturen nutzen, die Datenredundanz und Verfügbarkeit verwalten. Beispielanwendungen sind:

  • NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB.
  • Datenbanken in Clustern
  • OLTP-Systeme

F: Bieten High I/O-Instances Failover-Mechanismen oder Redundanz?

Wie bei anderen Amazon EC2-Instance-Typen wird Instance-Speicher auf hi1.4xlarge-Instances während der Nutzungsdauer der Instance persistent gespeichert. Von Kunden wird erwartet, dass sie ihre Anwendungen widerstandsfähig machen. Wir empfehlen die Verwendung von Datenbanken und Dateisystemen, die Redundanz und Fehlertoleranz unterstützen. Für verbesserte Datenbeständigkeit sollten Kunden ihre Daten in regelmäßigen Abständen auf Amazon S3 speichern.

F: Bieten High I/O-Instances Unterstützung für TRIM?

Der TRIM-Befehl ermöglicht es dem Betriebssystem, SSDs darüber zu informieren, welche Datenblöcke als nicht mehr genutzt angesehen werden und intern entfernt werden können. Wenn kein TRIM vorhanden ist, können zukünftige Schreibvorgänge der beteiligten Blöcke erheblich langsamer werden. Aktuell unterstützen HI1.4xlarge Instances TRIM nicht, aber die Unterstützung für TRIM wird innerhalb der nächsten Monate umgesetzt. Kunden mit extrem intensiven LBA-Random-Write-Arbeitslasten sollten entsprechend planen. Bitte beachten Sie, dass das aktuelle Datenträgerbereitstellungssystem für High I/O Instances die Auswirkungen der Write Amplification minimiert und die meisten Kunden keinerlei Probleme haben werden.


F: Was ist eine High-Storage-Instance?

High-Storage-Instances bieten Kunden einen proportional großen Instance-Speicher und eine schnelle sequenzielle E/A-Leistung. Wie Cluster-Instances können High-Storage-Instances über Cluster Placement-Gruppen für Netzwerke mit hoher Bandbreite in Clustern zusammengeführt werden.

F: Sind alle Funktionen von Amazon EC2 für High-Storage-Instances verfügbar?

High-Storage-Instances unterstützen alle Funktionen von Amazon EC2 mit Ausnahme von Spot-Instances. Derzeit können Sie High-Storage-Instances nur als On-Demand- oder Reserved Instances erwerben. Zudem werden High-Storage-Instances für Kunden, die Microsoft Windows Server nutzen, nur mit den Microsoft Windows Server-AMIs für Cluster-Instances oder Windows Server 2012 unterstützt.

F: Gibt es eine Begrenzung der Anzahl von High-Storage-Instances, die ich nutzen kann?

Zurzeit können Sie standardmäßig zwei hi1.4xlarge-Instances starten. Wenn Sie mehr als zwei On-Demand-Instances ausführen möchten, füllen Sie das Antragsformular für Amazon EC2-Instances aus.

F: Wie viele E/A-Leistung bieten hs1.8xlarge-Instances?

hs1.8xlarge-Instances ermöglichen eine sequenzielle Leseleistung (2 MB) von 2,4 GB/s und eine eine sequenzielle Schreibleistung (2 MB) von 2,6 GB/s.

F: AWS hat weitere Angebote für Datenbanken und Big Data. Wann oder warum sollte ich High-Storage-Instances nutzen?

High-Storage-Instances eignen sich ideal für Anwendungen, die einen schnellen Zugriff auf sehr große Datenmengen benötigen und können Datenspeicher und Architekturen nutzen, die Datenredundanz und -verfügbarkeit sicherstellen. Beispielanwendungen sind:

  • Hadoop
  • Data Warehouses
  • Cluster-Dateisysteme

F: Bieten High Storage-Instances Mechanismen für Failover oder Redundanz?

Wie andere Amazon EC2-Instance-Typen steht Instance-Speicher für hi1.8xlarge-Instances für die Nutzungsdauer der Instance dauerhaft zur Verfügung. Von Kunden wird erwartet, dass sie ihre Anwendungen widerstandsfähig machen. Wir empfehlen die Verwendung von Datenbanken und Dateisystemen, die Redundanz und Fehlertoleranz unterstützen. Für verbesserte Datenbeständigkeit sollten Kunden ihre Daten in regelmäßigen Abständen auf Amazon S3 speichern.


F: Warum sehe ich die M1-, C1-, CC2-, HI1- und CG1-Instances nicht mehr auf den Seiten mit Preisangaben?

Diese Instances wurden auf die Seite Instances der vorherigen Generation verschoben.

F: Werden dieses Instances der vorherigen Generation noch unterstützt?

Ja. Instances der vorherigen Generation werden noch voll unterstützt.

F: Kann ich Instances der vorherigen Generation weiterhin verwenden und hinzufügen?

Ja. Die Instances der vorherigen Generation stehen weiterhin als On-Demand-, Reserved und Spot-Instances über unsere APIs, die CLI und die Konsole zur Verfügung.

F: Werden meine Instances der vorherigen Generation gelöscht?

Nein. Ihre M1-, C1-, CC2-, HI1- und CG1-Instances sind weiterhin voll funktionsfähig und werden wegen dieser Änderung nicht gelöscht.

F: Wird die Unterstützung für Instances der vorherigen Generation bald eingestellt?

Derzeit ist nicht geplant, die Unterstützung für Instances der vorherigen Generation einzustellen. Doch wie bei jeder sich rasch entwickelnden Technologie bietet die neueste Generation in der Regel das beste Preis-/Leistungsverhältnis und wir empfehlen unseren Kunden daher, die Vorteile der technologischen Weiterentwicklungen zu nutzen.

F: Wirkt sich diese Änderung in irgendeiner Weise auf meine Instances der vorherigen Generation aus, die ich als Reserved Instance gekauft habe?

Nein. Ihre Reserved Instances ändern sich nicht und die Instances der vorherigen Generation werden nicht abgeschafft.


F: Was ist VM Import/Export?

Mithilfe von VM Import/Export können Abbilder von virtuellen Maschinen (VM) importiert werden, um Amazon EC2-Instances zu erstellen. Zu einem früheren Zeitpunkt importierte EC2-Instances können auch exportiert werden, um VMs zu erstellen. Mit VM Import/Export können Kunden ihre bisherigen Investitionen in den Aufbau von VMs nutzen, indem sie ihre VMs in Amazon EC2 migrieren.

F: Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

VM Import/Export unterstützt derzeit Windows- und Linux-VMs, einschließlich Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2012 R1, Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 5.1-6.5 (über Cloud Access), Centos 5.1-6.5, Ubuntu 12.04, 12.10, 13.04, 13.10, und Debian 6.0.0-6.0.8, 7.0.0-7.2.0. Weitere Details zu VM Import, einschließlich unterstützter Dateiformate, Architekturen und Betriebssystemkonfigurationen, finden Sie im Amazon EC2 User Guide im Abschnitt "VM Import/Export".

F: Welche Dateiformate für virtuelle Maschinen werden unterstützt?

Sie können VMware ESX VMDK-, Citrix Xen VHD-, Microsoft Hyper-V VHD- und RAW-Images als Amazon EC2-Instances importieren. Sie können EC2-Instances in VMware ESX VMDK-, VMware ESX OVA-, Microsoft Hyper-V VHD- oder Citrix Xen VHD-Images exportieren. Eine vollständige Liste unterstützter Betriebssysteme finden Sie unter Welche Betriebssysteme werden unterstützt?.

F: Was ist VMDK?

Bei VMDK handelt es sich um ein Dateiformat für virtuelle Festplatten. Es wird üblicherweise in virtuellen IT-Infrastrukturen verwendet, die beispielsweise vom Unternehmen VMware, Inc. vertrieben werden.

F: Wie bereite ich eine VMDK-Datei mit dem VMware vSphere-Client für den Import vor?

Die VMDK-Datei kann vorbereitet werden, indem Sie im Menü des VMware vSphere Client auf Datei > Export > OVF-Vorlage exportieren gehen. Die resultierende VMDK-Datei wird komprimiert, um die Image-Größe zu verringern, damit die Datei für VM Import/Export kompatibel ist. Es ist keine spezielle Vorbereitung zur Verwendung der Amazon EC2 VM Import Connector vApp für VMware vCenter erforderlich.

F: Was ist VHD?

Bei VHD (Virtual Hard Disk) handelt es sich um ein Dateiformat für virtuelle Festplatten in einer einzelnen Datei. Das VHD-Image-Format wird von Virtualisierungsplattformen wie Microsoft Hyper-V und Citrix Xen verwendet.

F: Wie bereite ich eine VHD-Datei für den Import von Citrix Xen vor?

Öffnen Sie Citrix XenCenter und wählen Sie die virtuelle Maschine aus, die Sie exportieren möchten. Klicken Sie im Menü "Tools" auf "Virtual Appliance Tools" und wählen Sie "Export Appliance" aus, um den Exportvorgang zu starten. Wenn der Export abgeschlossen ist, können Sie die VHD-Image-Datei in dem im Exportdialogfeld angegebenen Zielverzeichnis finden.

F: Wie bereite ich eine VHD-Datei für den Import aus Microsoft Hyper-V vor?

Öffnen Sie Hyper-V Manager und wählen Sie die virtuelle Maschine aus, die Sie exportieren möchten. Wählen Sie im Fenster "Actions" für die virtuelle Maschine die Option "Export" aus, um die Exportaufgabe zu starten. Wenn der Export abgeschlossen ist, können Sie die VHD-Image-Datei in dem im Exportdialogfeld angegebenen Zielverzeichnis finden.

F: Welche anderen Anforderungen gelten für das Importieren einer virtuellen Maschine (VM) in Amazon EC2?

Die virtuelle Maschine muss sich in einem beendeten Zustand befinden, bevor das VMDK- oder VHD-Image generiert wird. Sie darf sich nicht im Pausenmodus befinden oder ausgesetzt sein. Virtuelle Maschinen mit mehreren virtuellen Festplatten werden nicht unterstützt. Wir empfehlen, dass Sie die virtuelle Maschine nur mit dem angehängten Boot-Volume exportieren. Zusätzliche Festplatten können Sie mit dem Befehl "ImportVolume" importieren und dann mit "AttachVolume" der virtuellen Maschine zuordnen. Zudem werden verschlüsselte Festplatten (z. B. Bit Locker) und verschlüsselte Image-Dateien nicht unterstützt. Sie müssen außerdem dafür sorgen, dass Sie über alle notwendigen Rechte und Lizenzen für den AWS-Import und die Software verfügen, die ggf. in ihrem VM-Image enthalten ist.

F: Muss die virtuelle Maschine für den Import in Amazon EC2 in bestimmter Weise konfiguriert werden?

Vergewissern Sie sich, dass Remote Desktop (RDP) oder Secure Shell (SSH) für den Fernzugriff aktiviert sind, und stellen Sie sicher, dass Ihre Host-Firewall (Windows- Firewall, iptables u. ä.), sofern konfiguriert, den Zugriff auf RDP oder SSH zulässt. Andernfalls haben Sie nach Abschluss des Importvorgangs keine Möglichkeit, auf Ihre Instance zuzugreifen. Stellen Sie bitte des Weiteren sicher, dass die Windows-VMs so konfiguriert sind, dass für alle Benutzer, auch den Administrator, starke Passwörter verwendet werden, und dass Linux-VMs mit einem öffentlichen Schlüssel für SSH-Zugriff konfiguriert sind.

F: Wie importiere ich eine virtuelle Maschine in eine Amazon EC2 Instance?

Sie können VM-Images auch mit den Amazon EC2 API-Tools importieren:

  • Importieren Sie die VMDK-, VHD- oder RAW-Datei über die ec2-import-instance-API. Bei der Instance-Importaufgabe werden die Parameter erfasst, die erforderlich sind, um die Amazon EC2-Instance-Eigenschaften ordnungsgemäß zu konfigurieren (Instance-Größe, Availability Zone und Sicherheitsgruppen), und das Image in Amazon S3 hochgeladen.
  • Wenn "ec2-import-instance" unterbrochen oder ohne abgeschlossenen Upload beendet wird, verwenden Sie "ec2-resume-import", um den Upload-Vorgang fortzusetzen. Der Importvorgang wird an der Stelle, an der er unterbrochen wurde, fortgesetzt.
  • Verwenden Sie zur Überwachung des Fortschritts des Importvorgangs den Befehl ec2-describe-conversion-tasks. Sie erhalten dadurch die sich ergebende Amazon EC2 Instance-ID.
  • Sobald der Importvorgang abgeschlossen wurde, können Sie die Amazon EC2-Instance neu starten, indem Sie für die ec2-run-instances-API die Instance-ID angeben.
  • Löschen Sie abschließend mit dem Befehlszeilenprogramm "ec2-delete-disk-image" Ihr Datenträger-Image aus Amazon S3, da es nicht mehr benötigt wird.

Alternativ können Sie Ihre virtuelle Maschine mittels einer grafischen Benutzeroberfläche des Amazon EC2 VM Import Connector in Amazon EC2 importieren, sofern Sie die VMware vSphere-Virtualisierungsplattform verwenden. Zum Start mit dem Connector:

  • Laden Sie die Amazon EC2 VM Import Connector vApp für VMware vCenter herunter.
  • Installieren Sie die Connector vApp auf dem vCenter Server.
  • Wählen Sie mithilfe des VMware vSphere Client das VM-Image, das zu Amazon EC2 importiert werden soll.
  • Auf der Registerkarte "Import to EC2" (Zu EC2 importieren) wählen Sie die Region, die Verfügbarkeitszone, das Betriebssystem, die Instance-Größe sowie (bei Bedarf) VPC-Details für den Import des Image aus und starten Sie den Importprozess.
  • Starten Sie die Amazon EC2-Instance, nachdem der Importprozess abgeschlossen ist.

F: Wie kann ich eine Amazon EC2-Instance zurück in meine lokale Virtualisierungsumgebung exportieren?

Sie können Ihre Amazon EC2-Instance mithilfe der Amazon EC2-Befehlszeilenprogramme exportieren:

  • Zum Exportieren der Instance dient ec2-create-instance-export-task. Der Exportbefehl erfasst die benötigten Parameter (Instance-ID, S3-Bucket für das exportierte Image, Name des exportierten Image, VMDK-, OVA- oder VHD-Format) für einen ordnungsgemäßen Export der Instance in das gewählte Format. Die exportierte Datei wird in einem zuvor erstellten S3-Bucket gespeichert.
  • Mit ec2-describe-export-tasks können Sie den Status des Exportvorgangs überwachen.
  • Mit ec2-cancel-export-task können Sie einen Exportvorgang vor dem Abschluss abbrechen.

F: Welche anderen Anforderungen gelten für das Exportieren einer EC2-Instance mithilfe von VM Import/Export?

Sie können ausgeführte oder beendete EC2-Instances exportieren, die Sie zuvor mit VM Import/Export importiert haben. Wenn die Instance ausgeführt wird, wird sie vorübergehend beendet, um einen Snapshot des Startdatenträgers zu erstellen. EBS-Datenträger können nicht exportiert werden. EC2-Instances mit mehreren Netzwerkschnittstellen können nicht exportiert werden.

F: Kann ich Amazon EC2-Instances exportieren, denen mindestens ein EBS-Volume zugeordnet ist?

Ja, aber VM Import/Export exportiert nur das Start-Volume der EC2-Instance.

F: Was kostet der Import einer virtuellen Maschine?

Für das Hochladen und die Speicherung Ihrer VM-Image-Datei gelten die Amazon S3-Standardgebühren für die Datenübertragung und -speicherung. Nachdem Ihre VM importiert wurde, werden Ihnen die Amazon EC2 Instance-Stundensätze und die EBS-Servicegebühren berechnet. Wenn Sie Ihre VM-Image-Datei nach Abschluss des Importvorgangs nicht länger in S3 speichern möchten, verwenden Sie das Befehlszeilen-Tool ec2-delete-disk-image, um Ihr Speicherabbild in Amazon S3 zu löschen.

F: Was kostet der Export einer virtuellen Maschine?

Für das Speichern Ihrer exportierten VM-Image-Datei fallen die üblichen Amazon S3-Speichergebühren an. Ferner fallen die üblichen S3-Datenübertragungsgebühren an, wenn Sie die exportierte VM-Datei in Ihre lokale Virtualisierungsumgebung herunterladen. Schließlich fallen die üblichen EBS-Gebühren für das Speichern eines temporären Snapshots Ihrer EC2-Instance an. Löschen Sie zum Minimieren von Speichergebühren die VM-Image-Datei aus S3, nachdem Sie sie in Ihre Virtualisierungsumgebung heruntergeladen haben.

F: Wer muss die Lizenz für das Betriebssystem bereitstellen, wenn ich eine VM von Windows Server 2003 oder 2008 importiere?

Wenn Sie eine importierte VM mithilfe von Microsoft Windows Server 2003 oder 2008 starten, werden Ihnen die üblichen Instance-Stundensätze für Amazon EC2 mit der entsprechenden Windows Server-Version in Rechnung gestellt. Darunter fallen auch die Rechte für die Nutzung dieses Betriebssystems in Amazon EC2. Sie tragen dafür Sorge, dass jegliche sonstige Software korrekt lizenziert ist.

Was passiert mit meinem lokalen Microsoft Windows-Lizenzschlüssel, wenn ich eine VM von Windows Server 2003 oder 2008 importiere?Da Ihr lokaler Microsoft Windows-Lizenzschlüssel, der dieser VM zugeordnet war, nicht verwendet wird, wenn Ihre importierte VM als EC2-Instance ausgeführt wird, können Sie ihn für eine andere VM in Ihrer lokalen Umgebung wiederverwenden.

F: Kann ich nach dem Export einer EC2-Instance zurück in meine lokale Virtualisierungsumgebung weiter den von AWS bereitgestellten Microsoft Windows-Lizenzschlüssel verwenden?

Nein. Nachdem eine EC2-Instance exportiert wurde, steht der in der EC2-Instance verwendete Lizenzschlüssel nicht mehr zur Verfügung. Sie müssen für die exportierte VM, nachdem sie auf Ihrer lokalen Virtualisierungsplattform gestartet wurde, einen neuen Lizenzschlüssel aktivieren und angeben.

F: Wenn ich eine VM mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL) importiere, wer ist dann für die Bereitstellung der Betriebssystemlizenz zuständig?

Wenn Sie Red Hat Enterprise Linux (RHEL) VM-Abbilder importieren, können Sie die Lizenz-Portabilität für Ihre RHEL-Instances verwenden. Die Lizenz-Portabilität verpflichtet Sie zum Verwalten der RHEL-Lizenzen für importierte Instances. Dies ist über Cloud Access-Abonnements für Red Hat Enterprise Linux möglich. Für weitere Informationen über Cloud Access und um Ihre Berechtigung überprüfen zu lassen, wenden Sie sich bitte an Red Hat.

F: Wie lange dauert der Import einer virtuellen Maschine?

Es hängt von der Größe des Datenträgerabbilds und der Geschwindigkeit Ihrer Netzwerkverbindung ab, wie lange der Import einer virtuellen Maschine dauert. Es dauert bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Mbps beispielsweise ungefähr zwei Stunden, bis ein 10 GB großes VMDK-Image vom Windows Server 2008 SP2 importiert wird. Falls Sie über eine langsamere Netzwerkverbindung verfügen oder einen Upload für großen Platteninhalt vornehmen müssen, kann der Importvorgang wesentlich länger dauern.

F: In welchen Amazon EC2-Regionen kann ich VM Import/Export nutzen?

VM Import/Export ist verfügbar in USA Ost (Nord-Virginia), USA West (Nordkalifornien), USA West (Oregon), EU West (Irland), Asien-Pazifik (Singapur), Asien-Pazifik (Tokio), Asien-Pazifik (Sydney) und Südamerika (São Paulo).

F: Wie viele gleichzeitige Import- bzw. Exportvorgänge sind möglich?

Für jedes Konto sind pro Region bis zu fünf aktive Import- und Exportvorgänge möglich.

F: Kann ich importierte virtuelle Maschinen in der Amazon Virtual Private Cloud (VPC) ausführen?

Ja, Sie können importierte virtuelle Maschinen in Amazon VPC ausführen.

F: Kann ich die AWS Management Console mit VM Import/Export verwenden?

  • Nein. VM Import/Export-Befehle stehen über die EC2-Befehlszeile und -API zur Verfügung. Sie können VMs auch mit VM Import Connector in Amazon EC2 importieren. Nach dem Import stehen die resultierenden Instanzen über die AWS Management Console zur Verfügung.

F: Kann ich meine vorhandene Windows Server-Lizenz mit EC2 verwenden?

Nein. Microsoft-Windows-Server-Lizenzen lassen derzeit die Verwendung einer vorhandenen Windows-Lizenz in Amazon EC2 sowie in anderen Cloud-Umgebungen nicht zu. Sprechen Sie mit Ihrem Microsoft-Kundenbetreuer über die Lizenzoptionen.

F: Welche Softwarelizenzen kann ich in die Windows-Umgebung einbringen?

Die Bedingungen für bestimmte Softwarelizenzen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Daher wird empfohlen, dass Sie in den Lizenzbestimmungen Ihres Softwareanbieters nachschlagen, um zu bestimmen, ob Ihre vorhandenen Lizenzen für die Verwendung in Amazon EC2 genehmigt sind.


F: Warum sehe ich keine EC2-Recheneinheiten (ECUs) mehr?

Die ECUs (Elastic Compute Units) wurden durch Angaben zu Prozessor und Taktrate ersetzt.

F: Warum wurden die ECU-Maßeinheiten ersetzt?

Wir haben die ECU-Maßeinheiten ersetzt, um eine standardisiertere Methode für den Vergleich von Instance-Typen zu bieten. Dabei haben wir versucht, Maßeinheiten anzugeben, die besser verständlich und allgemein gängiger sind.


F: Wie wird meine Ausführung von IBM-Software in Amazon EC2 berechnet?

Sie zahlen nur für das, was Sie auch tatsächlich nutzen. Dabei fallen keine Mindestgebühren an. Die Preise richten sich nach genutzter Instance-Stunde für jeden Instance-Typ. Angefangene Instance-Stunden werden als volle Stunden in Rechnung gestellt. Die Datenübertragung für Amazon EC2 mit IBM wird getrennt von Amazon EC2 in Rechnung gestellt und eingestuft. Für die Datenübertragung zwischen zwei Amazon Web Services innerhalb derselben Region (z. B. zwischen Amazon EC2 in USA West und einem anderen AWS-Service in USA West) fallen keine Gebühren an. Datenübertragungen zwischen AWS-Diensten in verschiedenen Regionen werden auf beiden Seiten des Transfers als Internetdatenübertragungen berechnet.

Informationen zur Preisgestaltung von Amazon EC2 mit IBM finden Sie auf der Detailseite Amazon EC2 mit IBM im Abschnitt mit den Preisen.

F: Kann ich Amazon DevPay mit Amazon EC2 mit IBM verwenden?

Nein, Sie können derzeit DevPay nicht zur Bündelung von Produkten auf Amazon EC2 mit IBM verwenden.


F: Was garantiert mir die SLA (Service Level Agreement) von Amazon EC2?

Unsere SLA garantiert eine monatliche Betriebszeit in Prozent von mindestens 99,95 % für Amazon EC2 und Amazon EBS innerhalb einer Region.

F: Wie erfahre ich, ob ich für eine Gutschrift aus der SLA in Frage komme?

Sie sind für ein SLA-Guthaben für entweder Amazon EC2 oder Amazon EBS berechtigt (je nachdem, ob ein oder beide Services nicht verfügbar waren), wenn die Region, in der Sie aktiv sind, eine monatliche Betriebszeit in Prozent von unter 99,95 % im entsprechenden Abrechnungszeitraum aufweist. Ausführliche Informationen zu allen Bedingungen und Bestimmungen der SLA sowie Einzelheiten zur Geltendmachung eines Anspruchs finden Sie unter "http://aws.amazon.com/ec2-sla".