Amazon EC2 bietet eine große Auswahl von Instance-Typen, die für unterschiedliche Anwendungsfälle optimiert sind. Instance-Typen unterstützen verschiedene Kombinationen von CPU, Arbeitsspeicher, Speicher und Netzwerkkapazität. So können Sie flexibel die geeignete Ressourcenzusammenstellung für Ihre Anwendungen auswählen. Jeden Instance-Typ gibt es in einer oder mehreren Größen, sodass Sie Ihre Ressourcen an zu erfüllende Zielvorgaben anpassen können.

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T2-Instances sind Instances mit Spitzenlastleistung, die eine CPU-Basisleistung mit der Möglichkeit zur Verarbeitung von Spitzenlasten oberhalb der Basisleistung bieten. Die Basisleistung und die Fähigkeit zur Verarbeitung von Spitzenlasten werden über CPU-Guthaben verwaltet. Jede T2-Instance erhält mit einer festgelegten Rate fortlaufend CPU-Guthaben in Abhängigkeit der Instance-Größe.  T2-Instances sammeln im Leerlauf CPU-Guthaben und verbrauchen CPU-Guthaben, wenn sie aktiv sind.  T2-Instances sind eine gute Wahl für Arbeitslasten, die die volle CPU-Leistung nicht häufig oder uneinheitlich verwenden, jedoch gelegentlich Spitzenlasten verarbeiten müssen (z. B. Webserver, Entwicklerumgebungen und kleine Datenbanken). Weitere Informationen finden Sie unter Instances mit Spitzenlastleistung.

Funktionen:

  • Intel Xeon-Prozessoren mit hoher Taktfrequenz, mit Turbo bis zu 3,3 GHz
  • Spitzenlastfähige CPU, durch CPU-Guthaben gesteuert, mit konstanter Basisleistung
  • Preiswertester Instance-Typ für den allgemeinen Einsatz mit wahlweise erhältlichem kostenlosem Kontingent (nur t2.micro)
  • Ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen

Modell vCPU CPU-Guthaben/Stunde
Arbeitsspeicher (GiB)  Speicherung
t2.micro 1 6 1 Nur EBS
t2.small 1 12 2 Nur EBS
t2.medium 2 24 4 Nur EBS
t2.large 2 36 8 Nur EBS

Anwendungsfälle

Entwicklungsumgebungen, Buildserver, Code Repositorys, Webanwendungen mit wenig Datenverkehr, frühe Produkterprobungen, kleine Datenbanken. 

Bei M4-Instances handelt es sich um die allgemeinen Instances der neuesten Generation. Diese Familie bietet ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen und eignet sich für zahlreiche Anwendungen.

Funktionen:

  • 2,4-GHz-Prozessoren Intel Xeon® E5-2676 v3 (Haswell)
  • Standardmäßig und ohne Zusatzkosten für EBS optimiert
  • Unterstützung für Enhanced Networking
  • Ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) SSD-Speicherung (GB) Dedizierter EBS-Durchsatz (Mbit/s)
m4.large 2
8 Nur EBS

450

m4.xlarge 4
16 Nur EBS

750

m4.2xlarge 8
32
Nur EBS

1 000

m4.4xlarge 16
64
Nur EBS

2000

m4.10xlarge
40
160
Nur EBS

4 000

Zu dieser Familie gehören die Instance-Typen M3, die für allgemeine Zwecke ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen bieten und sich für zahlreiche Anwendungen gut eignen.

Funktionen:

  • Intel Xeon E5-2670 v2-Hochfrequenzprozessoren (Ivy Bridge)*
  • SSD-basierte Instance-Speicherung für eine schnelle E/A-Leistung
  • Ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) SSD-Speicherung (GB)
m3.medium 1 3,75 1 x 4 
m3.large 2 7,5 1 x 32
m3.xlarge 4 15 2 x 40
m3.2xlarge 8 30 2 x 80 

Anwendungsfälle

Kleine und mittelgroße Datenbanken, Datenverarbeitungsaufgaben mit höherem Arbeitsspeicherbedarf, Cache-Farmen und die Ausführung von Back-End-Servern für SAP, Microsoft SharePoint, Cluster Computing und andere Unternehmensanwendungen.

*M3-Instances können auch als Intel Xeon E5-2670 (Sandy Bridge)-Prozessor mit 2,6 GHz gestartet werden.

C4-Instances sind die neueste Generation für Datenverarbeitung optimierter Instances, die die Prozessoren mit der höchsten Leistung und dem besten Verhältnis von Preis und Rechenleistung in EC2 bieten.

Funktionen:

  • Spezifisch für EC2 optimierte Intel Xeon E5-2666 v3-Hochfrequenzprozessoren (Haswell)
  • Standardmäßig und ohne Zusatzkosten für EBS optimiert
  • Möglichkeit, die Konfiguration der Prozessstatus C und P beim Instance-Typ c4.8xlarge zu steuern
  • Unterstützung für Enhanced Networking und das Erstellen von Clustern
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) Speicherung
Dedizierter EBS-
Durchsatz
(Mbit/s)
c4.large 2 3,75 Nur EBS 500
c4.xlarge 4 7,5 Nur EBS 750
c4.2xlarge 8 15 Nur EBS 1 000
c4.4xlarge 16 30 Nur EBS 2000
c4.8xlarge 36 60 Nur EBS 4 000

Funktionen:

  • Intel Xeon E5-2680 v2-Hochfrequenzprozessoren (Ivy Bridge)
  • Unterstützung für Enhanced Networking
  • Unterstützung für Clustering
  • SSD-gestützter Instance-Speicher
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) SSD-Speicherung (GB)
c3.large 2 3,75 2 x 16
c3.xlarge 4 7,5 2 x 40
c3.2xlarge 8 15 2 x 80
c3.4xlarge 16 30 2 x 160
c3.8xlarge 32 60 2 x 320

Anwendungsfälle

Front-End-Serverfarmen mit hoher Leistung, Webserver, Stapelverarbeitung, verteilte Analysen, wissenschaftliche und technische Anwendungen mit hoher Leistung, Ad-Serving, Stapelverarbeitung, MMO-Gaming und Videocodierung.

R3-Instances sind für Anwendungen mit hohem Arbeitsspeicherbedarf optimiert und zeichnen sich durch die niedrigsten Kosten pro GiB RAM unter allen Amazon EC2-Instance-Typen aus.

Funktionen:

  • Intel Xeon E5-2670 v2-Hochfrequenzprozessoren (Ivy Bridge)
  • Niedrigste Kosten pro GiB RAM
  • SSD-Speicherung
  • Unterstützung für Enhanced Networking
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) SSD-Speicherung (GB)
r3.large 2 15,25 1 x 32
r3.xlarge 4 30,5 1 x 80
r3.2xlarge 8 61 1 x 160
r3.4xlarge 16 122 1 x 320
r3.8xlarge
32
244
2 x 320

Anwendungsfälle

Wir empfehlen arbeitsspeicheroptimierte Instances für Hochleistungsdatenbanken, verteilte Arbeitsspeicher-Caches, In-Memory-Analysen, Genomaufbau und -analyse sowie größere Bereitstellungen von Unternehmensanwendungen wie u. a. SAP und Microsoft SharePoint.

Zu dieser Familie gehören die G2-Instances, die auf Grafik- und allgemeine GPU-Rechenanwendungen ausgelegt sind. 

Funktionen:

  • Intel Xeon E5-2670-Hochfrequenzprozessoren (Sandy Bridge)
  • NVIDIA Hochleistungs-GPU mit je 1536 CUDA-Prozessorkernen und 4 GB Videospeicher
  • Jede GPU bietet außerdem einen integrierten hardwarebasierten Videocodierer zur Unterstützung von bis zu acht HD-Videostreams in Echtzeit (720 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde) oder bis zu vier Full HD-Videostreams in Echtzeit (1080 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde)
  • Unterstützung für Bildaufnahme und -kodierung mit geringer Latenz für entweder das gesamte Betriebssystem oder ausgewählte Render-Ziele ermöglicht interaktives Streaming mit hoher Qualität
Modell GPUs vCPU Arbeitsspeicher (GiB) SSD-Speicherung (GB)
g2.2xlarge 1 8 15 1 x 60
g2.8xlarge 4 32 60 2 x 120

Anwendungsfälle

3D-Anwendungsstreaming, Machine Learning, Videokodierung und weitere serverseitige Grafik- oder GPU-Datenverarbeitungsanwendungen.

Die High-Storage-Instances dieser Familie bieten einen sehr schnellen SSD-gestützten Instance-Speicher, der für eine sehr hohe Random-E/A-Leistung optimiert wurde, und hohe E/A\Sek. bei niedrigen Kosten.

 

Funktionen:

  • Intel Xeon E5-2670 v2-Hochfrequenzprozessoren (Ivy Bridge)
  • SSD-Speicherung
  • Unterstützung für TRIM
  • Unterstützung für Enhanced Networking
  • Hohe Random-E/A-Leistung
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) Speicherung (GB)
i2.xlarge 4 30,5 1 x 800 SSD
i2.2xlarge 8 61 2 x 800 SSD
i2.4xlarge 16 122 4 x 800 SSD
i2.8xlarge 32 244 8 x 800 SSD

Anwendungsfälle

NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB, horizontal skalierte Transaktionsdatenbanken, Data Warehousing, Hadoop und Cluster-Dateisysteme.

D2-Instances bieten bis zu 48 TB lokale Speicherung auf Festplatten, hohen Datenträgerdurchsatz und den niedrigsten Preis pro Datenträgerdurchsatzleistung auf Amazon EC2.

Funktionen:

  • Hochfrequenzprozessoren Intel Xeon E5-2676v3 (Haswell)
  • Festplattenspeicherung
  • Kontinuierlich hohe Leistung beim Start
  • Hoher Datenträgerdurchsatz
  • Unterstützung für Amazon EC2 Enhanced Networking
Modell vCPU Arbeitsspeicher (GiB) Speicherung (GB)
d2.xlarge 4 30,5 3 x 2000 HDD
d2.2xlarge 8 61 6 x 2000 HDD
d2.4xlarge 16 122 12 x 2000 HDD
d2.8xlarge 36 244 24 x 2000 HDD

Anwendungsfälle

Data Warehouses mit massiver Parallelverarbeitung (MPP), verteiltes Computing mit MapReduce und Hadoop, verteilte Dateisysteme, Netzwerkdateisysteme, Protokoll- oder Datenverarbeitungsanwendungen


Instance-Typ vCPU Arbeitsspeicher (GiB)  Speicherung (GB) Netzwerkleistung
Physischer Prozessor Taktfrequenz (GHz) Intel AVX Intel AVX2 Intel Turbo EBS OPT
Enhanced Networking
t2.micro 1 1 Nur EBS Gering bis mittel Intel Xeon-Familie Bis zu 3.3
Ja Ja
t2.small 1
2
Nur EBS
Gering bis mittel
Intel Xeon-Familie
Bis zu 3.3 Ja

Ja


t2.medium 2 4 Nur EBS Gering bis mittel Intel Xeon-Familie
Bis zu 3.3 Ja

Ja


t2.large 2 8
Nur EBS Gering bis mittel Intel Xeon-Familie
Bis zu 3.0
Ja

Ja


m4.large 2 8 Nur EBS
Mittel Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
m4.xlarge 4 16 Nur EBS Hoch Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
m4.2xlarge 8 32 Nur EBS Hoch Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
m4.4xlarge 16 64 Nur EBS Hoch Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
m4.10xlarge 40 160 Nur EBS 10 Gigabit
Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
m3.medium 1 3,75 1 x 4 SSD Mittel Intel Xeon E5-2670 v2* 2,5 Ja Ja
m3.large 2 7,5 1 x 32 SSD Mittel Intel Xeon E5-2670 v2* 2,5 Ja Ja
m3.xlarge 4 15 2 x 40 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2* 2,5 Ja Ja Ja
m3.2xlarge 8 30 2 x 80 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2* 2,5 Ja Ja Ja
c4.large
2
3,75
Nur EBS
Mittel
Intel Xeon E5-2666 v3
2,9
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
c4.xlarge
4
7,5
Nur EBS Hoch
Intel Xeon E5-2666 v3 2,9
Ja Ja
Ja Ja Ja
c4.2xlarge
8
15
Nur EBS Hoch
Intel Xeon E5-2666 v3 2,9
Ja Ja
Ja Ja Ja
c4.4xlarge
16
30
Nur EBS Hoch
Intel Xeon E5-2666 v3 2,9
Ja Ja
Ja Ja Ja
c4.8xlarge
36
60
Nur EBS 10 Gigabit
Intel Xeon E5-2666 v3 2,9
Ja Ja
Ja Ja Ja
c3.large 2 3,75 2 x 16 SSD Mittel Intel Xeon E5-2680 v2 2,8 Ja Ja Ja
c3.xlarge 4 7,5 2 x 40 SSD Mittel Intel Xeon E5-2680 v2 2,8 Ja Ja Ja Ja
c3.2xlarge 8 15 2 x 80 SSD Hoch Intel Xeon E5-2680 v2 2,8 Ja Ja Ja Ja
c3.4xlarge 16 30 2 x 160 SSD Hoch Intel Xeon E5-2680 v2 2,8 Ja Ja Ja Ja
c3.8xlarge 32 60 2 x 320 SSD 10 Gigabit Intel Xeon E5-2680 v2 2,8 Ja Ja Ja
g2.2xlarge 8 15 1 x 60 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670
2,6 Ja
Ja Ja
g2.8xlarge 32 60 2 x 120 SSD 10 Gigabit Intel Xeon E5-2670 2,6 Ja Ja   - -
r3.large 2 15,25 1 x 32 SSD Mittel Intel Xeon E5-2670 v2 2,5 Ja Ja Ja
r3.xlarge 4 30,5 1 x 80 SSD Mittel Intel Xeon E5-2670 v2 2,5
Ja

Ja
Ja Ja
r3.2xlarge 8 61 1 x 160 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2 2,5
Ja

Ja
Ja Ja
r3.4xlarge 16 122 1 x 320 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2 2,5
Ja

Ja
Ja Ja
r3.8xlarge 32 244 2 x 320 SSD 10 Gigabit Intel Xeon E5-2670 v2 2,5
Ja

Ja
Ja
i2.xlarge 4 30,5 1 x 800 SSD Mittel Intel Xeon E5-2670 v2 2,5 Ja Ja Ja Ja
i2.2xlarge 8 61 2 x 800 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2 2,5 Ja Ja Ja Ja
i2.4xlarge 16 122 4 x 800 SSD Hoch Intel Xeon E5-2670 v2 2,5 Ja Ja Ja Ja
i2.8xlarge 32 244 8 x 800 SSD 10 Gigabit Intel Xeon E5-2670 v2 2,5 Ja Ja Ja
d2.xlarge 4 30,5 3 x 2000 Mittel Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
d2.2xlarge 8 61 6 x 2000 Hoch Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
d2.4xlarge 16 122 12 x 2000 Hoch Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja
d2.8xlarge 36 244 24 x 2000 10 Gigabit Intel Xeon E5-2676 v3 2.4 Ja Ja Ja Ja Ja

Jede vCPU ist ein Hyperthread eines Intel Xeon Core-Prozessors für M4, M3, C4, C3, R3, HS1, G2, I2 und D2.

*M3-Instances können auch als Intel Xeon E5-2670 (Sandy Bridge)-Prozessor mit 2,6 GHz gestartet werden.

† AVX, AVX2 und Enhanced Networking stehen nur für Instances zur Verfügung, die mit HVM-AMIs gestartet wurden.

Suchen Sie Instances vom Typ T1, M1, C1, CC2, M2, CR1, CG1, HS1 oder HI1? Lesen Sie hierzu die Seite Instances der vorherigen Generation.

 



Amazon EC2-Instances bieten eine Vielzahl weiterer Funktionen, mit deren Hilfe Sie Ihre Anwendungen bereitstellen, verwalten und skalieren können.

Amazon EC2 bietet Ihnen die Wahl zwischen Instances mit gleichbleibender Leistung (z. B. M3, C3 und R3) und Instances mit Spitzenlastleistung (z. B. T2). Instances mit Spitzenlastleistung bieten eine CPU-Basisleistung mit der Möglichkeit zur Verarbeitung von Spitzenlasten oberhalb der Basisleistung bieten. T2-Instances eignen sich für Arbeitslasten, die die volle CPU-Leistung nicht häufig oder uneinheitlich verwenden, jedoch gelegentlich Spitzenlasten verarbeiten müssen.

Bei T2-Instances werden die Basisleistung und die Fähigkeit zur Verarbeitung von Spitzenlasten per CPU-Guthaben verwaltet. Jede T2-Instance fortlaufend CPU-Guthaben, deren Rate von der Instance-Größe abhängt.   T2-Instances sammeln im Leerlauf CPU-Guthaben und verbrauchen CPU-Guthaben, wenn sie aktiv sind. Ein CPU-Guthaben stellt die Leistung eines gesamten CPU-Kerns für eine Minute zur Verfügung.

Beispielsweise erhält eine Instance vom Typ t2.small fortlaufend Guthaben mit einer Rate von 12 CPU-Guthaben pro Stunde. Diese Fähigkeit stellt eine Basisleistung bereit, die 20 % eines CPU-Kerns entspricht. Wenn die Instance die erhaltenen Guthaben zu irgendeinem Zeitpunkt nicht benötigt, speichert sie sie in ihrem CPU-Guthabensaldo für bis zu 24 Stunden. Immer wenn Ihre t2.small Spitzenlasten mit mehr als 20 % der Leistung eines Kerns verarbeiten muss, zieht sie dies aus dem CPU-Guthabensaldo ab, um die Lastspitze nahtlos zu verarbeiten. Wenn sich im Lauf der Zeit herausstellt, dass für Ihre Arbeitslast mehr CPU-Guthaben erforderlich sind als Sie haben oder Ihre Instance keinen positiven CPU-Guthabensaldo aufrecht erhalten kann, empfehlen wir entweder eine größer dimensionierte T2-Instance, wie etwa die t2.medium, oder einen Instance-Typ mit konstanter Leistung.

Viele Anwendungen, wie etwa Webserver, Entwicklungsumgebungen und kleine Datenbanken, benötigen keine gleichbleibend hohe CPU-Leistung, profitieren aber stark von schnellen CPUs, wenn sie deren Leistung benötigen.  T2-Instances sind besonders für diese Anwendungsfälle ausgelegt.  Wenn Sie gleichbleibend hohe CPU-Leistung für Anwendungen wie Videokodierung, Websites mit hohem Durchsatz oder HPC-Anwendungen benötigen, empfehlen wir Ihnen Instanzen mit konstanter Leistung zu verwenden.  T2-Instances sind so ausgelegt, dass sie sich verhalten, als stünden ihnen dedizierte Intel-Kerne mit hoher Leistung zur Verfügung, wenn Ihre Anwendung CPU-Leistung benötigt, schützt Sie aber zugleich von der schwankenden Leistung und anderen häufigen Nebenwirkungen, die typischer Weise in anderen Umgebungen bei überdimensionierten Abonnements auftreten.

Je nach Anforderungen bietet Amazon EC2 Ihnen die Wahl zwischen mehreren Speicheroptionen. Amazon EBS ist ein beständiges Speicher-Volume auf Blockebene, das Sie einer einzelnen ausgeführten Amazon EC2-Instance zuordnen können. Sie können Amazon EBS als primäres Speichermedium für Daten nutzen, die häufig und im Detail aktualisiert werden. Amazon EBS wird beispielsweise als Speicher empfohlen, wenn Sie eine Datenbank in Amazon EC2 ausführen. Amazon EBS-Volumes bleiben unabhängig von der Betriebsdauer einer einzelnen Amazon EC2-Instance erhalten. Sobald ein Volume einer Instance zugeordnet wurde, können Sie es wie ein physisches Festplattenlaufwerk nutzen. Amazon EBS bietet drei Volume-Typen zum Erfüllen der Anforderungen Ihrer Verarbeitungslasten: Standard (SSD), Bereitgestellte E/A\Sek. (SSD) und Magnetfestplatten. Standard-Volumes (SSD) sind der neue SSD-gestützte EBS-Volume-Typ für allgemeine Zwecke, den wir Kunden als Standardoption empfehlen. Standard-Volumes (SSD) sind für ein breites Spektrum von Arbeitslasten einschließlich kleiner und mittelgroßer Datenbanken sowie Entwicklungs- und Testumgebungen geeignet und ideal für Start-Volumes. Bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes (SSD) bieten Speicher mit einheitlicher Leistung und kurzer Latenz und eignen sich für Anwendungen mit E/A-intensiven Verarbeitungslasten wie z. B. große relationale oder NoSQL-Datenbanken. Magnetfestplatten-Volumes verursachen die niedrigsten Kosten pro GB aller EBS-Volume-Typen. Magnetfestplatten-Volumes sind ideal für Arbeitslasten mit seltenen Datenzugriffen und Szenarien, bei denen die Speicherkosten so niedrig wie möglich sein sollen.

Viele Amazon EC2-Instances können auch über Speicher auf Festplatten verfügen, die physisch an den Hostcomputer angeschlossen sind. Dieser Festplattenspeicher wird als Instance-Speicher bezeichnet. Instance-Speicher bietet Amazon EC2-Instances temporären Speicher auf Blockebene. Die Daten auf Instance-Speicher-Volumes bleiben nur für die Nutzungsdauer der zugehörigen Amazon EC2-Instance erhalten.

Zusätzlich zu Speicher auf Blockebene mithilfe von Amazon EBS- oder Instance-Speicher können Sie auch Amazon S3 als überaus beständigen, hochverfügbaren Objektspeicher nutzen. Weitere Informationen über die Speicheroptionen von Amazon EC2 finden Sie in der Dokumentation zu Amazon EC2.

Gegen eine geringe zusätzliche Stundengebühr können Kunden bestimmte Amazon EC2-Instance-Typen als für EBS optimierte Instances starten. Für C4-, M4- und D2-Instances ist diese Funktion standardmäßig ohne Zusatzkosten aktiviert. Mithilfe von für EBS optimierten Instances können EC2-Instances die auf einem EBS-Volume bereitgestellten E/A-Vorgänge pro Sekunde in vollem Umfang nutzen. Für EBS optimierte Instances liefern je nach verwendetem Instance-Typ zwischen Amazon EC2 und Amazon EBS einen dedizierten Durchsatz mit Optionen von 500 MBit/s (Megabits pro Sekunde) bis 4 000 MBit/s. Durch den dedizierten Durchsatz werden Konflikte zwischen E/A-Vorgängen von Amazon EBS und anderem Datenverkehr Ihrer EC2-Instance minimiert, wodurch Ihre EBS-Volumes eine optimale Leistung liefern können. Für EBS optimierte Instances sind für die Nutzung mit sowohl standardmäßigen als auch bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes für Amazon EBS konzipiert. Bei einer Anbindung an für EBS optimierte Instances können bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes 99,9 % der Zeit bei einer Latenz im einstelligen Millisekundenbereich mindestens 90 % ihrer bereitgestellten E/A\Sek.-Leistung bieten. Wir empfehlen bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes mit für EBS optimierten Instances bzw. Instances, die Cluster-Netzwerke für Anwendungen mit hohen Speicher-E/A-Anforderungen unterstützen.

Enhanced Networking ermöglicht eine wesentlich höhere PPS-Leistung (Pakete pro Sekunde), niedrigeren Netzwerk-Jitter und kürzere Latenzen. Diese Funktion arbeitet mit einem neuen Netzwerkvirtualisierungs-Stack, der im Vergleich zu herkömmlichen Implementierungen eine höhere E/A-Leistung und niedrigere CPU-Auslastung bietet. Um in den Genuss von Enhanced Networking zu kommen, müssen Sie eine HVM AMI in VPC starten und den entsprechenden Treiber installieren. Enhanced Networking wird derzeit von C4-, C3-, R3-, I2-, M4- und D2-Instances unterstützt. Anweisungen zum Aktivieren von Enhanced Networking für EC2-Instances finden Sie in den Tutorials Enhanced Networking on Linux und Enhanced Networking on Windows. Weitere Informationen zu dieser Funktion finden Sie im Abschnitt Enhanced Networking – Häufig gestellte Fragen.

Die Instance-Typen M4, C4, C3, I2, CR1, G2, HS1 und D2 unterstützen Cluster-Netzwerke. In einer gemeinsamen Cluster Placement-Gruppe gestartete Instances werden in einem logischen Cluster angeordnet, das zwischen allen Instances im Cluster eine hohe Bandbreite und schnelle Netzwerkverbindungen ermöglicht. Cluster-Netzwerke eignen sich ideal für Hochleistungsanalysesysteme und viele wissenschaftliche und Konstruktionsanwendungen, insbesondere für diejenigen, die den MPI-Bibliotheksstandard für Parallelprogrammierung nutzen.

Dedicated Instances sind Amazon EC2-Instances, die auf Hardware ausgeführt werden, die einem einzelnen Kunden vorbehalten ist. Sie eignen sich ideal für Verarbeitungslasten, bei denen Unternehmensrichtlinien oder Branchenvorschriften verlangen, dass Ihre EC2-Instances auf Hosthardware-Ebene physisch von Instances isoliert sind, die anderen Kunden gehören. Mit Dedicated Instances kommen Sie in den Genuss aller Vorteile der AWS-Cloud, z. B. bedarfsabhängige elastische Bereitstellung und nutzungsbasierte Preise, wobei stets gewährleistet ist, dass Ihre Amazon EC2-Instances auf Hardwareebene isoliert sind.

Amazon EC2-Instances bieten Zugriff auf die folgenden Prozessormerkmale von Intel:

  • Intel AES New Instructions (AES-NI): Der Befehlssatz für Intel AES-NI-Verschlüsselung verbessert den Original-Algorithmus Advanced Encryption Standard (AES) im Hinblick auf schnelleren Datenschutz und höhere Sicherheit. Alle EC2-Instances der aktuellen Generation unterstützten diese Prozessorfunktion.
  • Intel Advanced Vector Extensions (Intel AVX und Intel AVX2): Intel AVX und Intel AVX2 sind Erweiterungen des 256-Bit-Befehlssatzes für Anwendungen mit vielen Fließkommaberechnungen. Intel AVX-Befehle verbessern die Leistung von Anwendungen wie etwa Bild- und Audio-/Videobearbeitung, wissenschaftlichen Simulationen, Finanzanalysen sowie 3D-Modellierungen und -Analysen. Diese Funktionen stehen nur für Instances zur Verfügung, die mit HVM-AMIs gestartet wurden.
  • Intel Turbo Boost Technology: Die Intel Turbo Boost Technology bietet bei Bedarf mehr Leistung. Der Prozessor ist in der Lage, Kerne automatisch schneller als die Basisbetriebsfrequenz auszuführen, sodass Sie mehr schneller erledigen können.

Nicht alle Prozessorfunktionen sind bei allen Instance-Typen verfügbar. Prüfen Sie die Übersicht der Instance-Typen, in der Sie detaillierte Informationen darüber finden, welche Merkmale bei welchen Instance-Typen verfügbar sind.

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Amazon EC2 ermöglicht Ihnen die Bereitstellung einer Vielzahl von Instance-Typen, die verschiedene Kombinationen von CPU-, Arbeitsspeicher-, Datenträger- und Netzwerkfunktionen bieten. Das Starten neuer Instances und parallele Ausführen von Tests ist einfach. Wir empfehlen das Messen der Leistung von Anwendungen, um geeignete Instance-Typen zu bestimmen und die Anwendungsarchitektur zu überprüfen. Wir empfehlen außerdem umfassende Belastungs- und Skalierungstests, um sicherzustellen, dass Ihre Anwendungen wie gewünscht skaliert werden können.

Amazon EC2 bietet Ihnen bei zehn verschiedenen Instance-Typen zahlreiche Optionen, jede mit einer oder mehreren möglichen Größen, die in sechs für diverse Anwendungstypen optimierte Instance-Familien aufgeteilt sind. Wir empfehlen, dass Sie die Anforderungen Ihrer Anwendungen analysieren und die geeignete Instance-Familie als Ausgangspunkt für das Testen der Anwendungsleistung wählen. Gehen Sie zum Bewerten der Leistung Ihrer Anwendungen so vor: (1.) Bestimmen Sie Ihre Anwendungsanforderungen im Vergleich mit verschiedenen Instance-Familien. (Ist die Anwendung beispielsweise mehr von Rechenleistung oder Arbeitsspeicher usw. abhängig?) und (2.) Ermitteln Sie die Größe Ihrer Verarbeitungslast zum Bestimmen der geeigneten Instance-Größe. Für das Messen der Leistung Ihrer vollständigen Anwendung gibt es keinen Ersatz, da die Anwendungsleistung von der zugrunde liegenden Infrastruktur oder durch Software- oder Architektureinschränkungen beeinträchtigt werden kann. Wir empfehlen Tests auf Anwendungsebene, einschließlich Nutzung von Tools und Services für die Erstellung von Anwendungsprofilen und Durchführung von Lasttests.