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Amazon EC2-Instances sind die wesentlichen Bausteine zum Erfüllen Ihrer EDV-Anforderungen in der AWS-Cloud. Sie können sich Instances als virtuelle Server vorstellen, auf denen Anwendungen ausgeführt werden können. Instances werden anhand eines Amazon Machine Image (AMI) und geeigneten Instance-Typs erstellt. Ein AMI ist eine Vorlage mit einer Softwarekonfiguration einschließlich Betriebssystem, mit der Ihre Betriebsumgebung definiert wird. Sie können ein AMI auswählen, das von AWS, unserer Benutzer-Community oder AWS Marketplace bereitgestellt wird. Sie können auch eigene AMIs erstellen und optional freigeben. Mithilfe eines einzelnen AMI können eine oder Tausende von Instances gestartet werden.

Amazon EC2 bietet eine große Auswahl von Instance-Typen, die für unterschiedliche Anwendungsfälle optimiert sind. Instance-Typen unterstützen verschiedene Kombinationen von CPU, Arbeitsspeicher, Speicher und Netzwerkkapazität. So können Sie flexibel die geeignete Ressourcenzusammenstellung für Ihre Anwendungen auswählen. Jeden Instance-Typ gibt es in einer oder mehreren Größen, sodass Sie Ihre Ressourcen an zu erfüllende Zielvorgaben anpassen können. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie mit Instance-Typen beginnen, die für Ihre Anwendungen geeignet sind. Sie können flexibel die Kombination von Instance-Typen aussuchen, die aktuell für Ihre Anwendung am besten geeignet ist, und später eine andere Instance-Größe wählen, sollten sich Ihre Geschäfts- und Anwendungsanforderungen ändern. Um Ihnen das Bestimmen des geeignetsten Typs für Ihre Anwendungen zu erleichtern, sind Amazon EC2-Instance-Typen basierend auf Zielanwendungsprofilen in Familien gruppiert. Es folgt ein kurzer Leitfaden, mit dessen Hilfe Sie den richtigen Instance-Typ wählen können. 

Amazon EC2 bietet die folgenden Instance-Familien:

Zu dieser Familie gehören die Instance-Typen M1 und M3, die für allgemeine Zwecke ausbalancierte Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen bieten und sich für zahlreiche Anwendungen gut eignen. Instances für allgemeine Zwecke werden für kleine und mittelgroße Datenbanken, Datenverarbeitungsaufgaben mit höherem Arbeitsspeicherbedarf, Cache-Dienste und die Ausführung von Back-End-Servern für SAP, Microsoft SharePoint und andere Unternehmensanwendungen empfohlen.

M3-Instances sind die neues Generation dieser Familie. Dieser Instance-Typ ist mit Intel Xeon E5-2670-Hochfrequenzprozessoren (Sandy Bridge oder Ivy Bridge) ausgestattet.  Für eine schnelle E/A-Leistung des Instance-Speichers bieten diese Instances eine SSD-basierte Instance-Speicherung. Im Vergleich zu M1-Instances bieten M3-Instances eine bessere, einheitlichere Leistung zu niedrigeren Kosten. 

  • Beliebte Anwendungsfälle: Kleine und mittelgroße Datenbanken, Datenverarbeitung, Codierung, Cache-Dienste, SAP, Microsoft SharePoint und andere Unternehmensanwendungen.

Zu dieser Familie gehören die Instance-Typen C1, CC2 und C3, die für Anwendungen optimiert sind, die von einer hohen Rechenleistung profitieren. Sie bieten ein höheres Verhältnis von virtuellen CPUs zu Arbeitsspeicher als andere Instance-Familien und unter allen Amazon EC2-Instance-Typen die niedrigsten Kosten pro vCPU. Diese Instances werden für die Ausführung rechenintensiver Anwendungen mit horizontaler Skalierung empfohlen. Beispiele solcher Anwendungen sind Front-End-Serverfarmen und Webserver mit hoher Leistung, bedarfsabhängige Stapelverarbeitung, verteilte Analysen sowie wissenschaftliche und technische Anwendungen mit hoher Leistung.

C3-Instances sind die neueste Generation für Berechnungen optimierter Instance, die Kunden die Prozessoren mit der höchsten Leistung und dem besten Verhältnis von Preis und Rechenleistung bieten, die derzeit in EC2 verfügbar sind. Jede virtuelle CPU (vCPU) in C3-Instances ist ein hardwaregestützter Hyperthread eines Intel Xeon E5-2680v2 (Ivy Bridge)-Prozessors mit 2,8 GHz, der Ihnen ermöglicht, von der neuesten Generation von Intel-Prozessoren zu profitieren. C3-Instances unterstützen Enhanced Networking, wodurch kürzere Latenzen zwischen Instances, niedrigerer Netzwerk-Jitter und eine wesentlich höhere PPS-Leistung (Pakete pro Sekunde) möglich werden. Diese Funktion ermöglicht durch die Einrichtung von Hochleistungs-Clustern aus C3-Instances Hunderte von Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Im Vergleich mit C1-Instances bieten C3-Instances schnellere Prozessoren, ca. den doppelten Arbeitsspeicher pro vCPU, Unterstützung für Cluster und eine Instance-Speicherung auf SSD-Platten.

CC2-Instances bieten Intel Xeon E5-2670-Prozessoren mit 2,6 GHz, viele Prozessorkerne (32 vCPUs) und Unterstützung für Cluster-Netzwerke. CC2-Instances sind speziell für HPC-Anwendungen optimiert, die von hoher Bandbreite, einer Vernetzung mit kurzer Latenz und hoher Rechenkapazität profitieren.

  • Beliebte Anwendungsfälle: Webanwendungen mit hohem Datenverkehr, Ad-Serving, Stapelverarbeitung, Videocodierung, verteilte Analysen, Hochenergiephysik, Genomanalyse und numerische Strömungssimulationen.

Zu dieser Produktfamilie gehören die Instance-Typen G2 und CG1, die Ihnen Intel Xeon-Prozessoren und sehr leistungsfähige NVIDIA GPUs für Grafik- und allgemeine GPU-Rechenanwendungen zur Verfügung stellen. Derzeit gibt es zwei Typen von GPU-Instances. G2-Instances bieten Zugriff auf NVIDIA GRID GPUs ("Kepler" GK104) mit je 1 536 CUDA-Kernen und 4 GB Videospeicher. Diese GPU bietet außerdem einen integrierten hardwarebasierten Videocodierer zur Unterstützung von bis zu acht HD-Videostreams in Echtzeit (720 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde) oder bis zu vier Full HD-Videostreams in Echtzeit (1080 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde). Der erste veröffentliche Treiber bietet Unterstützung für OpenGL 4.3, DirectX 9, 10 und 11, CUDA 5.5, OpenCL 1.1 und GRID SDK. Das GRID SDK bietet einen hardwarenahen Zugriff auf die Aufnahme- und Codierungsfunktionen von GRID GPUs. In Kombination mit den Hardwareressourcen von G2-Instances ermöglicht das GRID SDK eine Bildaufnahme und -codierung mit kurzer Latenz für entweder das gesamte Betriebssystem oder ausgewählte Render-Ziele, wodurch interaktive Streaming-Angebote hoher Qualität möglich werden.

G1-Instances bieten Zugriff auf NVIDIA Tesla M2050 GPUs ("Fermi" GF100) mit je 448 CUDA-Kernen und 3 GB Videospeicher. Der neueste veröffentliche Treiber bietet Unterstützung für CUDA 5.5, OpenCL 1.1 und DirectCompute. Das NVIDIA GPU Computing SDK bietet Hunderte von Codebeispielen und Whitepaper für den Einstieg in das Programmieren von Software mit CUDA bzw. DirectCompute, damit Sie die Parallelverarbeitungsleistung von NVIDIA GPUs voll ausnutzen können.

Mithilfe unserer GPU Amazon Machine Images (AMIs) im AWS Marketplace können Sie Amazon EC2 GPU-Instances im Handumdrehen in Betrieb nehmen. Für einen Sofortzugriff auf die 3D-Grafik-Streaming-Funktionen stellt AWS Marketplace auch Angebote bereit, die das NVIDIA GRID SDK und G2-Instances integrieren.

  • Beliebte Anwendungsfälle für G2: Streaming von Online-Spielen und 3D-Anwendungen sowie andere Grafikverarbeitungslasten auf Serverseite.
  • Beliebte Anwendungsfälle für CG1: Computergestützte Chemie, Rendering, Finanzmodelle und Konstruktionsdesign.

Zu dieser Familie gehören die Instance-Typen M2 und CR1, die für Anwendungen mit hohem Arbeitsspeicherbedarf optimiert sind. Arbeitsspeicheroptimierte Instances verwenden Intel Xeon-Prozessoren und zeichnen sich durch die niedrigsten Kosten pro GiB RAM unter allen Amazon EC2-Instance-Typen aus. Wir empfehlen arbeitsspeicheroptimierte Instances für viele Datenbankanwendungen, für Memcached und andere verteilte Caches sowie größere Bereitstellungen von Unternehmensanwendungen wie SAP und Microsoft SharePoint. CR1-Instances sind die neueste Generation arbeitsspeicheroptimierter Instances. Sie bieten noch mehr Arbeitsspeicher (244 GB), werden im Vergleich zu M2-Instances auf schnelleren CPUs (Intel Xeon E5-2670 mit NUMA-Unterstützung) ausgeführt und unterstützen Cluster-Netzwerke für Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf. M2-Instances stehen in kleineren Größen zur Verfügung und eignen sich besonders für viele arbeitsspeichergebundene Anwendungen.

  • Beliebte Anwendungsfälle für M2 und CR1: Hochleistungsdatenbanken, verteilte Arbeitsspeicher-Caches, In-Memory-Analysen, Genomaufbau und -analyse sowie größere Bereitstellungen von Unternehmensanwendungen wie u. a.SAP und Microsoft SharePoint.

Diese Familie umfasst die High-Storage-Instances, HS1 und High I/O Instances, I2 und HI1. Diese Instances bieten Intel Xeon-Prozessoren und direkte Speicheroptionen, die für Anwendungen mit spezifischer Speicherkapazität und Random-E/A-Anforderungen optimiert wurden. HS1-Instances sind auf eine sehr hohe Speicherdichte, niedrige Speicherkosten und hohe sequenzielle E/A-Leistung ausgelegt. I2 und HI1 bieten einen sehr schnellen SSD-gestützten Instance-Speicher, der für eine sehr hohe Random-E/A-Leistung optimiert wurde, und hohe IOPS zu niedrigen Kosten. Wir empfehlen die Verwendung von I2- und HI1-Instances für NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB, die von einer sehr hohen randomisierten E/A-Leistung und der niedrigen Anforderungslatenz von direkt angeschlossenen SSD-Laufwerken profitieren und eine ausgezeichnete Wahl für Transaktionssysteme sind, die ihre eigene Ausfallsicherheit verwalten.

HS1-Instances bieten 48 TB Speicherkapazität auf 24 Festplattenlaufwerken, eine hohe Netzwerkleistung, schnelle CPU-Leistung (Intel Xeon E5-2650) sowie eine Durchsatzleistung von bis zu 2,6 Gbit/s. Wir empfehlen HS1-Instances für Kunden mit sehr großen Datenbanken oder parallelen Dateisystemen wie beispielsweise einem ständig aktiven Hadoop-Cluster mit Hunderten von Terabytes von Daten.

HI1-Instances sind die erste Generation von High I/O-Instances. HI1-Instances haben Intel-Prozessoren – jede CPU (vCPU) ist ein 2,4-GHz-Thread eines Hyperthreading-Prozessors vom Typ Intel Xeon E5-2620 (Westmere). Hi1.4xlarge-Instances haben 60,5 GiB RAM und 1990 GB SSD-gestützten Instance-Speicher.

I2-Instances sind die neueste Generation von High I/O-Instances, die Kunden die höchste E/A-Leistung pro Sekunde im Vergleich mit allen anderen Amazon EC2-Instances bieten. I2-Instances umfassen die letzte Generation von Intel-Prozessoren – jede virtuelle CPU (vCPU) ist ein Hardware-Hyperthread eines Intel Xeon-Prozessors E5-2670 v2 (Ivy Bridge). I2.8xlarge Instances umfassen 244 GiB RAM, 6400 GB SSD-gestützten Instance-Speicher und unterstützen TRIM für eine bessere nachfolgende SSD-Schreibleistung. I2-Instances unterstützen des Weiteren Enhanced Networkingfür kürzere Latenzen, niedrigen Jitter und sehr hohe PPS-Leistung (Paket pro Sekunde).

  • Beliebte Anwendungsfälle für I2 und HI1: NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB und horizontal skalierte Transaktionsdatenbanken.
  • Beliebte Anwendungsfälle für HS1: Data Warehouses, Hadoop und Cluster-Dateisysteme.

Micro-Instances sind ein sehr kostengünstiger Instance-Typ, der eine kleine Menge an CPU-Ressourcen bereitstellt. Micro-Instances erlauben die Erhöhung der CPU-Kapazität in kurzen Schüben, wenn zusätzliche Zyklen verfügbar sind. Sie eignen sich gut für Anwendungen mit niedrigerem Durchsatz und Websites, die nicht durchgängig eine hohe CPU-Leistung benötigen. Sie sind nicht für Anwendungen geeignet, die durchgängig eine bestimmte CPU-Leistung benötigen.

  • Beliebte Anwendungsfälle für T1: Websites und Blogs mit niedrigem Datenverkehr, kleine Verwaltungsanwendungen, Bastion-Hosts und kostenlose Tests zum Ausprobieren von EC2-Funktionalität. 

Wir empfehlen Ihnen, den Instance-Typ zu wählen, der sich für Ihr Verarbeitungslastprofil und Ihre Anforderungen am besten eignet. Sobald sich die Anforderungen an Ihre Anwendung ändern, können Sie einen anderen Instance-Typ wählen. Ausdrücklich empfohlen werden die Erstellung von Anwendungsprofilen und Durchführung von Lasttests. Die Verfügbarkeit mehrerer Instance-Typen in Kombination mit Funktionen wie EBS-Optimierung und Cluster-Netzwerken ermöglicht, dass Anwendungen hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit und Kosten optimiert werden können. Insbesondere sollten Sie die wichtigsten Leistungsmetriken Ihrer Anwendung analysieren. Für Anwendungen, die von niedrigen Kosten pro CPU profitieren, empfehlen wir für die Datenverarbeitung optimierte Instance-Typen (C1 oder CC2). Für Anwendungen, die von niedrigen Kosten pro GB Arbeitsspeicher profitieren, empfehlen wir arbeitsspeicheroptimierte Instance-Typen (M2 oder CR1). Darüber hinaus empfehlen wir bei Betrieb einer Datenbank Instance-Typen, die die EBS-Optimierung oder Cluster-Netzwerke unterstützen. Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Netzwerkkommunikation zwischen Knoten empfehlen wir Instances, die Cluster-Netzwerke unterstützen. Micro-Instances bieten CPU-Ressourcen kurzzeitig und situativ und werden nicht für Anwendungen empfohlen, die durchgängig eine bestimmte CPU-Leistung benötigen.

Amazon EC2-Instances bieten eine Vielzahl weiterer Funktionen, mit deren Hilfe Sie Ihre Anwendungen bereitstellen, verwalten und skalieren können.

Je nach Anforderungen bietet Amazon EC2 Ihnen die Wahl zwischen mehreren Speicheroptionen. Amazon EBS ist ein beständiges Speicher-Volume auf Blockebene, das Sie einer einzelnen ausgeführten Amazon EC2-Instance zuordnen können. Sie können Amazon EBS als primäres Speichermedium für Daten nutzen, die häufig und im Detail aktualisiert werden. Amazon EBS wird beispielsweise als Speicher empfohlen, wenn Sie eine Datenbank in Amazon EC2 ausführen. Amazon EBS-Volumes bleiben unabhängig von der Betriebsdauer einer einzelnen Amazon EC2-Instance erhalten. Sobald ein Volume einer Instance zugeordnet wurde, können Sie es wie ein physisches Festplattenlaufwerk nutzen. Amazon EBS bietet zwei Volume-Typen: Standard-Volumes und bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes. Diese unterscheiden sich bei den Leistungsmerkmalen und im Preis, sodass Sie die Speicherleistung und -kosten an die Anforderungen Ihrer Anwendungen anpassen können.

Standard-Volumes bieten Speicher für Anwendungen mit mittleren oder stoßweise hohen E/A-Anforderungen. Standard-Volumes bieten durchschnittlich ca. 100 E/A-Vorgänge pro Sekunde und eine Höchstleistung von Hunderten von E/A-Vorgängen pro Sekunde. Standard-Volumes eignen sich auch als Start-Volumes, da ihre Höchstleistungsfähigkeit schnelle Instance-Startzeiten ermöglicht.

Bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes sind darauf ausgelegt, eine berechenbar hohe Leistung für E/A-intensive Arbeitslasten wie die von Datenbanken zu bieten. Bei bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes geben Sie beim Erstellen eines Volumes eine E/A\Sek.-Rate an und Amazon EBS stellt diese Rate dann für die Nutzungsdauer des Volumes bereit. Amazon EBS unterstützt derzeit bis zu 4000 E/A\Sek. pro bereitgestelltem E/A\Sek.-Volume. Sie können mehrere Volumes per Stripe-Verfahren zusammenbringen, um Ihrer Anwendung Tausende von E/A-Vorgängen pro Sekunde pro Amazon EC2-Instance zu bieten.

Viele Amazon EC2-Instances können auch über Speicher auf Festplatten verfügen, die physisch an den Hostcomputer angeschlossen sind. Dieser Festplattenspeicher wird als Instance-Speicher bezeichnet. Instance-Speicher bietet Amazon EC2-Instances temporären Speicher auf Blockebene. Die Daten auf Instance-Speicher-Volumes bleiben nur für die Nutzungsdauer der zugehörigen Amazon EC2-Instance erhalten.

Zusätzlich zu Speicher auf Blockebene mithilfe von Amazon EBS- oder Instance-Speicher können Sie auch Amazon S3 als überaus beständigen, hoch verfügbaren Objektspeicher nutzen. Weitere Informationen über die Speicheroptionen von Amazon EC2 finden Sie in der Dokumentation zu Amazon EC2.

Gegen eine geringe zusätzliche Stundengebühr können Kunden bestimmte Amazon EC2-Instance-Typen als für EBS optimierte Instances in Betrieb nehmen. Mithilfe von für EBS optimierten Instances können EC2-Instances die auf einem EBS-Volume bereitgestellten E/A pro Sekunde in vollem Umfang nutzen. Für EBS optimierte Instances liefern je nach verwendetem Instance-Typ zwischen Amazon EC2 und Amazon EBS einen dedizierten Durchsatz mit Optionen von 500 MBit/s (Megabits pro Sekunde) bis 2 000 MBit/s. Durch den dedizierten Durchsatz werden Konflikte zwischen E/A-Vorgängen von Amazon EBS und anderem Datenverkehr Ihrer EC2-Instance minimiert, wodurch Ihre EBS-Volumes eine optimale Leistung liefern können. Für EBS optimierte Instances sind für die Nutzung mit sowohl standardmäßigen als auch bereitgestellten E/A\Sek.-Volumes für Amazon EBS konzipiert. Bei einer Anbindung an für EBS optimierte Instances können bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes 99,9 % der Zeit bei einer Latenz im einstelligen Millisekundenbereich mindestens 90 % ihrer bereitgestellten E/A\Sek.-Leistung bieten. Wir empfehlen bereitgestellte E/A\Sek.-Volumes mit für EBS optimierten Instances bzw. Instances, die Cluster-Netzwerke für Anwendungen mit hohen Speicher-E/A-Anforderungen unterstützen.

Enhanced Networking ermöglicht eine wesentlich höhere PPS-Leistung (Pakete pro Sekunde), niedrigeren Netzwerk-Jitter und kürzere Latenzen. Diese Funktion arbeitet mit einem neuen Netzwerkvirtualisierungs-Stack, der im Vergleich zu herkömmlichen Implementierungen eine höhere E/A-Leistung und niedrigere CPU-Auslastung bietet. Um in den Genuss von Enhanced Networking zu kommen, müssen Sie eine HVM AMI in VPC starten und den entsprechenden Treiber installieren. Enhanced Networking wird derzeit für C3- und I2-Instances unterstützt. Anweisungen zum Aktivieren von Enhanced Networking für EC2-Instances finden Sie in den Tutorials Enhanced Networking on Linux und Enhanced Networking on Windows. Weitere Informationen zu dieser Funktion finden Sie im Abschnitt Enhanced Networking – Häufig gestellte Fragen.

Die Instance-Typen C3, I2, CC2, CR1, CG1, G2, HI1 und HS1 unterstützen Cluster-Netzwerke. In einer gemeinsamen Cluster Placement-Gruppe gestartete Instances werden in einem logischen Cluster angeordnet, das zwischen allen Instances im Cluster eine hohe Bandbreite und schnelle Netzwerkverbindungen ermöglicht. Cluster-Netzwerke eignen sich ideal für Hochleistungsanalysesysteme und viele wissenschaftliche und Konstruktionsanwendungen, insbesondere für diejenigen, die den MPI-Bibliotheksstandard für Parallelprogrammierung nutzen.

Dedicated Instances sind Amazon EC2-Instances, die auf Hardware ausgeführt werden, die einem einzelnen Kunden vorbehalten ist. Sie eignen sich ideal für Verarbeitungslasten, bei denen Unternehmensrichtlinien oder Branchenvorschriften verlangen, dass Ihre EC2-Instances auf Hosthardware-Ebene physisch von Instances isoliert sind, die anderen Kunden gehören. Mit Dedicated Instances kommen Sie in den Genuss aller Vorteile der AWS-Cloud, z. B. bedarfsabhängige elastische Bereitstellung und nutzungsbasierte Preise, wobei stets gewährleistet ist, dass Ihre Amazon EC2-Instances auf Hardwareebene isoliert sind.

Amazon EC2-Instances bieten Zugriff auf die folgenden Prozessormerkmale von Intel:

  • Intel® AES New Instructions (AES-NI): Der Befehlssatz für Intel AES-NI-Verschlüsselung verbessert den Original-Algorithmus Advanced Encryption Standard (AES) im Hinblick auf schnelleren Datenschutz und höhere Sicherheit.
  • Intel® Advanced Vector Extensions (Intel® AVX): Intel AVX ist ein 256-Bit-Befehlssatz für Anwendungen, die fließkommaintensiv sind. Er verbessert die Leistung von Anwendungen wie etwa Bild- und Audio-/Video-Bearbeitung, wissenschaftlichen Simulationen, Finanzanalysen sowie 3D-Modellierungen und -Analysen.
  • Intel® Turbo Boost Technology: Die Intel Turbo Boost Technology bietet bei Bedarf mehr Leistung. Der Prozessor ist in der Lage, Kerne schneller auszuführen als die Basis-Betriebsfrequenz, so dass Sie mehr schneller erledigen können.

Nicht alle Prozessorfunktionen sind in allen Instance-Typen verfügbar. Prüfen Sie die Tabelle mit den Prozessordetails für Instance-Typen, in der Sie detaillierte Informationen darüber finden, welche Funktionen aus welchen Instance-Typen verfügbar sind.

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Amazon EC2 ermöglicht Ihnen die Bereitstellung einer Vielzahl von Instance-Typen, die verschiedene Kombinationen von CPU-, Arbeitsspeicher-, Datenträger- und Netzwerkfunktionen bieten. Das Starten neuer Instances und parallele Ausführen von Tests ist einfach. Wir empfehlen das Messen der Leistung von Anwendungen, um geeignete Instance-Typen zu bestimmen und die Anwendungsarchitektur zu überprüfen. Wir empfehlen außerdem umfassende Belastungs- und Skalierungstests, um sicherzustellen, dass Ihre Anwendungen wie gewünscht skaliert werden können.

Amazon EC2 bietet Ihnen bei zehn verschiedenen Instance-Typen zahlreiche Optionen, jede mit einer oder mehreren möglichen Größen, die in sechs für diverse Anwendungstypen optimierte Instance-Familien aufgeteilt sind. Wir empfehlen, dass Sie die Anforderungen Ihrer Anwendungen analysieren und die geeignete Instance-Familie als Ausgangspunkt für das Testen der Anwendungsleistung wählen. Gehen Sie zum Bewerten der Leistung Ihrer Anwendungen so vor: (1.) Bestimmen Sie Ihre Anwendungsanforderungen im Vergleich mit verschiedenen Instance-Familien. (Ist die Anwendung beispielsweise mehr von Rechenleistung oder Arbeitsspeicher usw. abhängig?) und (2.) Ermitteln Sie die Größe Ihrer Verarbeitungslast zum Bestimmen der geeigneten Instance-Größe. Für das Messen der Leistung Ihrer vollständigen Anwendung gibt es keinen Ersatz, da die Anwendungsleistung von der zugrunde liegenden Infrastruktur oder durch Software- oder Architektureinschränkungen beeinträchtigt werden kann. Wir empfehlen Tests auf Anwendungsebene, einschließlich Nutzung von Tools und Services für die Erstellung von Anwendungsprofilen und Durchführung von Lasttests.


In der folgenden Tabelle sind die Spezifikationen für die einzelnen Amazon EC2-Instance-Typen aufgeführt:

Instance-Familie   
Instance-Typ Prozessorarchiktektur vCPU EC2-Recheneinheiten Arbeitsspeicher (RAM) (GB) Instance-Speicher (GB) Als für EBS optimiert verfügbar Netzwerkleistung
Allgemeine Zwecke m3.medium 64 Bit 1 3 3,75 1 x 4 SSD *6 Mittel
Allgemeine Zwecke m3.large 64 Bit 2 6,5 7,5 1 x 32 SSD *6 Mittel
Allgemeine Zwecke m3.xlarge 64 Bit 4 13 15 2 x 40 SSD *6 Ja Hoch
Allgemeine Zwecke m3.2xlarge 64 Bit 8 26 30 2 x 80 SSD *6 Ja Hoch
Allgemeine Zwecke m1.small 32 Bit oder
64 Bit
1*1 1 1,7 1 x 160 Niedrig
Allgemeine Zwecke m1.medium 32 Bit oder
64 Bit
1 2 3,75 1 x 410 Mittel
Allgemeine Zwecke m1.large 64 Bit 2 4 7,5 2 x 420 Ja Mittel
Allgemeine Zwecke m1.xlarge 64 Bit 4 8 15 4 x 420 Ja Hoch
Für Berechnungen optimiert c3.large 64 Bit 2 7 3,75 2 x 16 SSD Mittel
Für Berechnungen optimiert c3.xlarge 64 Bit 4 14 7,5 2 x 40 SSD Ja Mittel
Für Berechnungen optimiert c3.2xlarge 64 Bit 8 28 15 2 x 80 SSD Ja Hoch
Für Berechnungen optimiert c3.4xlarge 64 Bit 16 55 30 2 x 160 SSD Ja Hoch
Für Berechnungen optimiert c3.8xlarge 64-Bit 32 108 60 2 x 320 SSD 10 Gigabit *4
Für Berechnungen optimiert c1.medium 32 Bit oder
64 Bit
2 5 1,7 1 x 350 Mittel
Für Berechnungen optimiert c1.xlarge 64 Bit 8 20 7 4 x 420 Ja Hoch
Für Berechnungen optimiert cc2.8xlarge 64 Bit 32 88 60,5 4 x 840 10 Gigabit *4
GPU-Instances g2.2xlarge 64 Bit 8 26 15 1 x 60 SSD Ja Hoch
GPU-Instances cg1.4xlarge 64-Bit 16 33,5 22,5 2 x 840 10 Gigabit *4
RAM-optimiert m2.xlarge 64 Bit 2 6,5 17,1 1 x 420 Mittel
RAM-optimiert m2.2xlarge 64 Bit 4 13 34,2 1 x 850 Ja Mittel
RAM-optimiert m2.4xlarge 64 Bit 8 26 68,4 2 x 840 Ja Hoch
RAM-optimiert cr1.8xlarge 64-Bit 32 88 244 2 x 120
SSD
10 Gigabit *4
Speicheroptimiert i2.xlarge 64 Bit 4 14 30,5 1 x 800 SSD Ja Mittel
Speicheroptimiert i2.2xlarge 64 Bit 8 27 61 2 x 800 SSD Ja Hoch
Speicheroptimiert i2.4xlarge 64 Bit 16 53 122 4 x 800 SSD Ja Hoch
Speicheroptimiert i2.8xlarge 64-Bit 32 104 244 8 x 800 SSD 10 Gigabit *4
Speicheroptimiert hs1.8xlarge 64 Bit 16 35 117 24 x 2 048 *3 10 Gigabit *4
Speicheroptimiert hi1.4xlarge 64 Bit 16 35 60,5 2 x 1024
SSD *2
10 Gigabit *4
Micro-Instances t1.micro 32 Bit oder
64 Bit
1 Variable*5 0,615 Nur EBS Sehr niedrig

*1 – M1-, C1-, M2- und HI1-Instances basieren auf Xeon-Prozessoren von Intel. 
– Für G2-, M3-, CC2- und CR1-Instances ist jede vCPU ein Hardware-Hyperthread von Intel Xeon E5-2670-Prozessoren
– Für C3-Instances ist jede vCPU ein Hardware-Hyperthread von Intel Xeon E5-2680v2 (Ivy Bridge)-Prozessoren mit 2,8 GHz
– Für HS1-Instances ist jede vCPU ein Hardware-Hyperthread von Intel Intel Xeon E5-2650-Prozessoren
– CG1-Instances arbeiten mit zwei Intel Xeon X5570-Prozessoren mit vier Kernen mit Hyperthread plus 2 NVIDIA Tesla M2050 GPUs
– G2-Instances arbeiten mit einer NVIDIA GRID GPU (Kepler GK104)
*2 Die Leistung von HI1-Instances liegt für zufällige Lesevorgänge von 4-KB-Blöcken bei 120 000 E/A\Sek. und für zufällige Schreibvorgänge von 4-KB-Blöcken bei 10 000 bis 85 000 E/A\Sek. (abhängig vom aktiven LBA-Bereich [Logical Block Addressing]). Der maximale sequenzielle Durchsatz beträgt für Lesevorgänge etwa 2 GB/s und für Schreibvorgänge etwa 1,1 GB/s.
*3 HS1-Instances erreichen eine sequenzielle 2-MB-Leseleistung von 2,4 GB/s und eine sequenzielle Schreibleistung von 2,6 GB/s.
*4 Instances, die in derselben Cluster Placement-Gruppe gestartet werden, werden in einem nicht blockierenden 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerk platziert.
*5 Weitere Informationen zu Micro-Instances finden Sie in der AWS-Dokumentation.

*6 Instance-Speicher für M3-Instances wird bereitgestellt, wenn diese Block-Gerätezuordnungen in den Startparametern der Instance angegeben sind.

In der folgenden Tabelle sind die Prozessorspezifikationen für die einzelnen Amazon EC2-Instance-Typen aufgeführt:

Instance-Familie Instance-Typ Prozessorarchiktektur vCPU EC2-Recheneinheiten Physischer Prozessor Intel® AES-NI Intel® AVX Intel® Turbo
Allgemeine Zwecke m3.medium 64 Bit 1 3 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
Allgemeine Zwecke m3.large 64 Bit 2 6,5 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
Allgemeine Zwecke m3.xlarge 64 Bit 4 13 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
Allgemeine Zwecke m3.2xlarge 64 Bit 8 26 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
Allgemeine Zwecke m1.small 32 Bit oder
64 Bit
1 1 Intel Xeon-Familie -
Allgemeine Zwecke m1.medium 32 Bit oder
64 Bit
1 2 Intel Xeon-Familie -
Allgemeine Zwecke m1.large 64 Bit 2 4 Intel Xeon-Familie -
Allgemeine Zwecke m1.xlarge 64 Bit 4 8 Intel Xeon-Familie -
Für Berechnungen optimiert c3.large 64 Bit 2 7 Intel Xeon E5-2680 v2
Ja Ja Ja
Für Berechnungen optimiert c3.xlarge 64 Bit 4 14 Intel Xeon E5-2680 v2
Ja Ja Ja
Für Berechnungen optimiert c3.2xlarge 64 Bit 8 28 Intel Xeon E5-2680 v2
Ja Ja Ja
Für Berechnungen optimiert c3.4xlarge 64 Bit 16 55 Intel Xeon E5-2680 v2
Ja Ja Ja
Für Berechnungen optimiert c3.8xlarge 64-Bit 32 108 Intel Xeon E5-2680 v2
Ja Ja Ja
Für Berechnungen optimiert c1.medium 64 Bit 2 5 Intel Xeon-Familie Ja
Für Berechnungen optimiert c1.xlarge 64 Bit 8 20 Intel Xeon-Familie Ja
Für Berechnungen optimiert cc2.8xlarge 64 Bit 32 88 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
GPU-Instances g2.2xlarge 64 Bit 8 26 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
GPU-Instances cg1.4xlarge 64-Bit 16 33,5 Intel Xeon x5570 Ja
RAM-optimiert m2.xlarge 64 Bit 2 6,5 Intel Xeon-Familie Ja
RAM-optimiert m2.2xlarge 64 Bit 4 13 Intel Xeon-Familie Ja
RAM-optimiert m2.4xlarge 64 Bit 8 26 Intel Xeon-Familie Ja
RAM-optimiert cr1.8xlarge 64-Bit 32 88 Intel Xeon E5-2670 Ja Ja Ja
Speicheroptimiert i2.xlarge 64 Bit 4 14 Intel Xeon E5-2670v2 Ja Ja Ja
Speicheroptimiert i2.2xlarge 64 Bit 8 27 Intel Xeon E5-2670v2 Ja Ja Ja
Speicheroptimiert i2.4xlarge 64 Bit 16 53 Intel Xeon E5-2670v2 Ja Ja Ja
Speicheroptimiert i2.8xlarge 64-Bit 32 104 Intel Xeon E5-2670v2 Ja Ja Ja
Speicheroptimiert hs1.8xlarge 64 Bit 16 35 Intel Xeon E5-2650 Ja
Speicheroptimiert hi1.4xlarge 64 Bit 16 35 Intel Xeon-Familie Ja
Micro-Instances t1.micro 32 Bit oder
64 Bit
1 Variable*1 Variable

*1 Weitere Informationen zu Micro-Instances finden Sie in der AWS-Dokumentation.
† AVX ist nur in HVM-Instances verfügbar.