Amazon RDS für Oracle Database

Mit Amazon RDS ist das Einrichten, Betreiben und Skalieren einer Oracle Database-Bereitstellung in der Cloud ganz einfach. Mit Amazon RDS können Sie mehrere Versionen von Oracle Database 11g in nur wenigen Minuten bereitstellen und das mit kostengünstiger und größenveränderbarer Hardware-Kapazität. Amazon RDS nimmt Ihnen zeitaufwendige Datenbankverwaltungsaufgaben wie Bereitstellung, Sicherungen, Software-Patching, Überwachung und Hardware-Skalierung ab. So können Sie sich ganz auf die Anwendungsentwicklung konzentrieren.

Ankündigung von Amazon RDS - Bereitgestellte E/A\Sek.
Amazon RDS - Bereitgestellte E/A\Sek. ist eine neue Speicheroption für Amazon RDS, die so konzipiert wurde, dass sie eine schnelle, vorhersehbare und einheitliche E/A-Leistung bietet und Ihnen die Möglichkeit gibt, bis zu 10 000 E/A\Sek. für neue RDS für Oracle-DB-Instances bereitzustellen. Weitere Informationen

Sie können Amazon RDS für Oracle unter zwei verschiedenen Lizenzmodellen ausführen: "License Included" (Lizenz eingeschlossen) und "Bring-Your-Own-License (BYOL)" (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz). Beim Service-Modell "License Included" benötigten Sie keine getrennt erworbenen Oracle-Lizenzen. Die Oracle Datenbank-Software wurde von AWS lizenziert. Die Preise für "License Included" (Lizenz eingeschlossen) beginnen bei 0,04 USD pro Stunde und beziehen sich auf Software, zugrundeliegende Hardware-Ressourcen sowie Amazon RDS-Verwaltungsfunktionen. Wenn Sie bereits über eigene Oracle-Datenbanklizenzen verfügen, können Sie Oracle-Bereitstellungen in Amazon RDS mithilfe des Lizenzmodells "Bring-Your-Own-License (Verwendung der eigenen Lizenz)" nutzen. Die Preise hierfür beginnen bei 0,025 USD pro Stunde. Das Modell "Bring-Your-Own-License (BYOL)" ist für Kunden konzipiert, die es vorziehen, vorhandene Oracle Database-Lizenzen zu verwenden oder die neue Lizenzen direkt von Oracle erwerben möchten.

Nutzen Sie die Stundenpreise ohne Vorauszahlungen oder langfristige Verpflichtungen. Außerdem können Sie optional Reserved DB Instances zu ein- oder dreijährigen Reservierungsbedingungen erwerben. Bei Reserved DB Instances können Sie eine einmalige und geringe Vorauszahlung für jede DB Instance leisten und anschließend eine bedeutend geringere Nutzungsgebühr pro Stunde bezahlen. So sparen Sie bis zu 48 % Nettokosten.

Amazon RDS für Oracle-DB-Instances können entweder mit Standard- oder bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher bereitgestellt werden. Amazon RDS – Bereitgestellte E/A\Sek. ist eine Speicheroption, die so konzipiert ist, dass sie eine schnelle, vorhersehbare und einheitliche E/A-Leistung bietet und für E/A-intensive transaktionale Datenbankarbeitslasten (OLTP) optimiert ist.

Darüber hinaus können Sie mit Amazon RDS für Oracle dank Replikation die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für Produktionsarbeitslasten auf einfache Weise erhöhen. Mit der Multi-AZ-Bereitstellungsoption können Sie geschäftskritische Arbeitslasten Ihrer Hauptdatenbank bei Ausfall auf einer synchron replizierten sekundären Datenbank mit hoher Verfügbarkeit und integrierter automatisierter Ausfallerkennung ausführen. Wie bei allen Amazon Web Services fallen keine Vorabkosten an, und Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie tatsächlich nutzen.

Amazon RDS für Oracle - Kostenloses Kontingent
Wenn Sie Amazon RDS-Neukunde sind, können Sie kostenlos einsteigen. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zum kostenlosen Nutzungskontingent für Amazon RDS für Oracle zu erhalten.

Kostenlose erste Schritte mit Amazon RDS

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Siebel in AWS mit Amazon RDS

Kunden können nun aus erster Hand erfahren, wie Siebel mithilfe von Amazon EC2 und Amazon RDS für Oracle ausgeführt wird. Kunden erhalten 180 Minuten zusätzliche Praxiszeit. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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PeopleSoft in AWS mit Amazon RDS

Kunden können nun aus erster Hand erfahren, wie PeopleSoft in AWS und Amazon RDS ausgeführt wird. PeopleSoft Human Capital Management und PeopleSoft Supplier Relationship Management sind nun verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Funktionen

Einfache, verwaltete Bereitstellungen

Amazon RDS für Oracle Database wurde für Entwickler oder Unternehmen konzipiert, die den vollen Funktions- und Leistungsumfang einer Oracle-Datenbank benötigen oder ihre bestehenden Anwendungen und Tools, die eine Oracle-Datenbank nutzen, migrieren möchten. Da Amazon RDS für Oracle Database Ihnen direkten Zugriff auf die gewohnte Oracle Database-Software der von Ihnen angegebenen Edition gewährt, sollten sich Ihre Anwendungen nahtlos verbinden lassen.

  • Vorkonfigurierte Parameter – Bereitstellungen von Amazon RDS für Oracle sind mit einem sinnvollen Satz an Parametern und entsprechend gewählten Einstellungen für die Oracle Database-Edition und die DB-Instance-Klasse vorkonfiguriert. So können Sie einfach eine Oracle DB-Instance starten und Ihre Anwendung innerhalb weniger Minuten ohne zusätzlichen Konfigurationsbedarf verbinden. Wenn Sie zusätzliche Kontrolle wünschen, können Sie diese über die DB Parameter Groups erreichen.
  • Überwachung und Metrik – Amazon RDS stellt Amazon CloudWatch die Metriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellung kostenlos zur Verfügung. Sie können die AWS Management Console nutzen, um die wichtigsten Betriebsmetriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellung zu erhalten, darunter Rechen-/Arbeitsspeicher-/Speicherkapazitätsnutzung, E/A-Aktivität und DB-Instance-Verbindungen.
  • DB-Ereignisbenachrichtigungen – Amazon RDS bietet für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen Amazon SNS-Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS. Mithilfe der AWS Management Console oder Amazon RDS-APIs können Sie mehr als 40 DB-Ereignisse abonnieren, die mit Ihren Amazon RDS-Bereitstellungen verknüpft sind.
  • Automatisches Software-Patching – Amazon RDS stellt sicher, dass die Oracle Database-Software, mit der die Bereitstellung ausgeführt wird, kontinuierlich mit den neuesten Patches aktualisiert wird. Zusätzliche Kontrolle erhalten Sie, wenn Ihre DB-Instance über das Versionsmanagement für DB-Engines gepatcht wird.

Schnelle, vorhersehbare Leistung

  • Bereitgestellte E/A\Sek. – Mit den Amazon RDS-APIs oder mit ein paar Klicks in der AWS Management Console können Sie die E/A\Sek. für Ihre Oracle-DB-Instance bereitstellen und auf einfache Weise skalieren. Diese Funktionalität ist für Sie in zwei Phasen verfügbar. Sobald Sie Ihre neue DB-Instances mit der AWS Management Console oder den Amazon RDS-API erstellen, können Sie von 1.000 bis 10.000 IOPS mit einem entsprechenden Speicher von 100 GB bis 1 TB bereitstellen. Sie können klein anfangen und den Speicher dann in Schritten von 1000 E/A\Sek. und 100 GB fortfahren.

    Es ist geplant, Ihnen bald eine automatisierte Methode zur Migration bestehender DB-Instances zu bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher für die Oracle-Datenbank-Engine bereitzustellen. Wenn Sie eine bestehende RDS-Datenbank-Instance sofort zu bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher migrieren wollen, können Sie die Daten aus Ihrer DB-Instance exportieren und in eine neue, mit bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher ausgestattete DB-Instance importieren.

Backups und Wiederherstellung

  • Automatische Backups – Die standardmäßig aktivierte Funktion für automatische Backups von Amazon RDS ermöglicht Wiederherstellungen Ihrer DB Instance zu bestimmten Zeitpunkten. Amazon RDS sichert Ihre Datenbank und Transaktions-Protokolle und speichert beide für einen benutzerdefinierten Aufbewahrungszeitraum. Sie erhalten so die Möglichkeit, eine Wiederherstellung Ihrer DB-Instance für jeden beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Aufbewahrungszeitraums, bis auf die letzten fünf Minuten, vorzunehmen. Der Aufbewahrungszeitraum für automatische Backups kann auf bis zu fünfunddreißig Tage konfiguriert werden.
  • DB Snapshots – DB Snapshots sind vom Benutzer angeordnete Backups Ihrer DB Instance. Diese vollständigen Datenbank-Backups werden von Amazon RDS so lange gespeichert, bis Sie sie ausdrücklich löschen. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine neue DB-Instance aus einem DB Snapshot erstellen.

Push-Button-Skalierung

  • DB-Instance-Klasse – Über die Amazon RDS-APIs oder mit nur wenigen Klicks in der AWS Management Console können Sie die Rechen- und Speicherkapazitäten für Ihre Bereitstellung nach Belieben erhöhen oder verringern. Skalierungsvorgänge dauern in der Regel nur wenige Minuten.
  • Speicherung und IOPS – Sollten sich Ihre Speicheranforderungen erhöhen, können Sie spontan weiteren Speicher beantragen, ohne eine Ausfallzeit in Kauf nehmen zu müssen. Wenn Sie bereitgestellte E/A\Sek. für RDS verwenden, können Sie auch den Durchsatz Ihrer DB-Instance skalieren, indem Sie eine E/A\Sek.-Rate von 1000 E/A\Sek. bis 10 000 E/A\Sek. und den dazugehörigen Speicher von 100 GB bis 1 TB in Schritten von 1 000 E/A\Sek. und 100 GB angeben.

Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit

  • Automatische Host-Ersetzung – Im Falle eines Hardware-Ausfalls ersetzt Amazon RDS die Datenverarbeitungs-Instance, die die Grundlage der Bereitstellung darstellt, automatisch.
  • Multi-AZ-Bereitstellungen –Eine Bereitstellungsoption für Ihre Produktions-DB-Instances, mit der Sie die Datenbankverfügbarkeit steigern und gleichzeitig Ihre jüngsten Datenbank-Updates gegen ungeplante Ausfälle schützen können. Wenn Sie Ihre DB-Instance zur Ausführung als Multi-AZ-Bereitstellung erstellen oder modifizieren, erzeugt und wartet Amazon RDS automatisch synchron ein "Standby"-Replikat in einer anderen Availability Zone (unabhängige Infrastruktur an einem physisch getrennten Standort). Datenbank-Updates werden gleichzeitig in der Primär- und der Standby-Instance übernommen, um Replizierungsverzögerungen zu vermeiden. Im Fall einer geplanten Datenbank-Aktualisierung oder eines Ausfalls der DB-Instance oder der Availability Zone führt Amazon RDS automatisch einen Failover zur aktuellen Standby-Replika durch, sodass der Datenbankbetrieb schnell und ohne Verwaltungsaufwand fortgesetzt werden kann. Vor dem Failover können Sie nicht direkt auf die Standby-Instance zugreifen, und diese kann nicht zur Unterstützung von Lesedatenverkehr genutzt werden.

Isolation und Sicherheit

Mit Amazon VPC können Sie Ihre DB Instances in Ihrem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und eine Verbindung mit Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur über branchenstandardmäßig verschlüsselte IPsec VPNs herstellen. Weitere Informationen zu Amazon RDS in der VPC erhalten Sie im Amazon RDS-Benutzerhandbuch. Außerdem können Sie mit Amazon RDS die Firewall-Einstellungen festlegen und den Netzwerkzugriff auf Ihre DB Instances steuern.

Oracle Database-Editionen

Amazon RDS unterstützt aktuell mehrere Oracle Database-Editionen. Die Unterstützung einer bestimmten Edition hängt vom Lizenzierungsmodell ab. Im Abschnitt "Preise" erhalten Sie weitere Informationen zu den Lizenzmodellen für Amazon RDS für Oracle:

  • Standard Edition One: Lizenz enthalten, Bring-Your-Own-License (BYOL) (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)
  • Standard Edition: Bring-Your-Own-License (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)
  • Enterprise Edition: Bring-Your-Own License (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)

DB-Instance-Klassen

Amazon RDS unterstützt derzeit die folgenden DB Instance-Klassen:

  • Micro DB Instance: 630 MB Speicher, bis zu 2 ECU (für kurze periodische Bursts), 64-Bit-Plattform, niedrige E/A-Kapazität
  • Small DB Instance: 1,7 GB Arbeitsspeicher, 1 ECU (1 virtueller Kern mit 1 ECU), 64-Bit-Plattform, mittlere E/A-Kapazität
  • Large DB Instance: 7,5 GB Arbeitsspeicher, 4 ECUs (2 virtuelle Kerne mit je 2 ECUs), 64-Bit-Plattform, hohe E/A-Kapazität
  • High-Memory Extra Large DB Instance: 17,1 GB Arbeitsspeicher, 6,5 ECUs (2 virtuelle Kerne mit je 3,25 ECUs), 64-Bit-Plattform, hohe E/A-Kapazität
  • High-Memory Double Large DB Instance: 34 GB Arbeitsspeicher, 13 ECUs (4 virtuelle Kerne mit je 3,25 ECUs), 64-Bit-Plattform, hohe E/A-Kapazität
  • High-Memory Quadruple Extra Large DB Instance: 68 GB Arbeitsspeicher, 26 ECUs (8 virtuelle Kerne mit je 3,25 ECUs), 64-Bit-Plattform, hohe E/A-Kapazität

Für jede DB-Instance-Klasse bietet RDS Ihnen die Möglichkeit, zwischen 10 GB und 1 TB Speicherkapazität zu wählen. Eine ECU entspricht der CPU-Kapazität eines Opteron- oder Xeon-Prozessors mit 1,0 bis 1,2 GHz von 2007.


Preise

Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen. Es gibt keine Mindestgebühr. Kalkulieren Sie Ihre voraussichtliche Monatsrechnung mit AWS Einfacher Monatsrechner.

On-Demand DB Instances (Lizenz eingeschlossen)

Unter dem Dienstmodell "Lizenz eingeschlossen" benötigten Sie keine getrennt erworbenen Oracle-Lizenzen. Die Oracle Datenbank-Software wurde von AWS lizenziert. "Lizenz eingeschlossen"-Preise beinhalten Software, zugrundeliegende Hardware-Ressourcen sowie Amazon RDS-Verwaltungsfunktionen.

Für On-Demand-DB-Instances unter dem Lizenzmodell "License Included" können Sie die Rechenkapazität Ihrer DB-Instance auch ohne langfristige Vertragsbindungen nach Stunde bezahlen. So werden Sie von den Kosten und der Komplexität durch Planung, Beschaffung und Wartung von Hardware befreit. Dabei werden die üblicherweise hohen Fixkosten in deutlich geringere variable Kosten umgewandelt.

Derzeit unter diesem Modell unterstützt: Standard Edition One

Standardbereitstellung

Die nachstehenden Preise gelten pro in einer einzelnen Availability Zone bereitgestellter standardmäßiger DB-Instance.

Multi-AZ-Bereitstellung

Wenn Sie Ihre DB Instance zur Ausführung zur verbesserten Datennachhaltigkeit und -verfügbar als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine "Standby"-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch einen Failover durchzuführen. Weitere Informationen über Multi-AZ-Bereitstellungen.

Sowohl für standardmäßige als auch für Multi-AZ-Bereitstellungen wird nach verbrauchter DB Instance-Stunde abgerechnet, vom Start der DB Instance bis zum Ende ihres Betriebs. Angebrochene DB-Instance-Stunden werden als volle Stunden abgerechnet.

On-Demand DB Instances (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)

Unter dem Dienstmodell "BYOL" (Verwendung eigener Lizenz) können Sie Amazon RDS unter Ihren existierenden Oracle Datenbank-Softwarelizenzen ausführen. Außerdem können Sie Oracle Database 11g-Lizenzen direkt von Oracle erwerben und auf Amazon RDS ausführen.

Um eine DB Instance unter dem BYOL-Dienstmodell (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz) auszuführen, müssen Sie die entsprechende Oracle Datenbanklizenz (mit Software-Aktualisierungslizenz und Support) für die DB Instance-Klasse und Oracle Datenbankedition besitzen, die Sie ausführen möchten. Außerdem müssen Sie die Oracle-Richtlinien für die Lizenzierung von Oracle Database Software in der Cloud Computing-Umgebung befolgen. DB Instances befinden sich in der Amazon EC2-Umgebung und die Oracle-Lizenzrichtlinie für Amazon EC2 befindet sich hier.

Für On-Demand-DB-Instances unter dem Lizenzmodell "BYOL" können Sie die Rechenkapazität Ihrer DB-Instance auch ohne langfristige Vertragsbindungen nach Stunde bezahlen.

Unter diesem Modell unterstützt: Enterprise Edition, Standard Edition, Standard Edition One. Unter dem BYOL Amazon RDS-Tarif variieren die Preise für verschiedene Ausgaben nicht.

Standardbereitstellung

Die nachstehenden Preise gelten pro in einer einzelnen Availability Zone bereitgestellter standardmäßiger DB-Instance.

Multi-AZ-Bereitstellung

Wenn Sie Ihre DB Instance zur Ausführung zur verbesserten Datennachhaltigkeit und -verfügbar als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine "Standby"-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch einen Failover durchzuführen. Weitere Informationen über Multi-AZ-Bereitstellungen.

Reserved Instances (Lizenz eingeschlossen)

So wie bei On-Demand DB Instances im Servicemodell "Lizenz eingeschlossen" benötigen Sie keine separat erworbenen Oracle-Lizenzen. Die Oracle Database-Software wurde von AWS lizenziert.

Mit Reserved Instances können Sie eine geringe einmalige Vorauszahlung für jede DB Instance leisten, die Sie über einen Zeitraum von einem oder drei Jahren reservieren möchten. Im Gegenzug erhalten Sie einen erheblichen Rabatt auf die Nutzungsgebühr pro Stunde für die von Ihnen reservierten Datenbank-Instanz(en). Amazon RDS bietet drei RDS Reserved Instance-Typen (Reserved Instances mit geringer, mittlerer und hoher Auslastung), mit denen Sie den Betrag, den Sie vorab zahlen, mit dem aktuellen Stundenbetrag verrechnen können. Weitere Informationen zu Reserved DB Instances erhalten Sie auf der Seite Reserved Instances.

Derzeit unter diesem Modell unterstützt: Standard Edition One

Reserved Instances mit geringer Auslastung

Reservierte Instanzen mit mittlerer Auslastung

Reservierte Instanzen mit hoher Auslastung

Beachten Sie, dass die einmalige Gebühr pro DB-Instance nicht erstattet wird.

Reservierte DB-Instanzen ("Bring-Your-Own-License")

Um eine DB Instance unter dem BYOL-Dienstmodell (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz) auszuführen, müssen Sie die entsprechende Oracle Datenbanklizenz (mit Software-Aktualisierungslizenz und Support) für die DB Instance-Klasse und Oracle Datenbankedition besitzen, die Sie ausführen möchten. Außerdem müssen Sie die Oracle-Richtlinien für die Lizenzierung von Oracle Database Software in der Cloud Computing-Umgebung befolgen. DB Instances befinden sich in der Amazon EC2-Umgebung und die Oracle-Lizenzrichtlinie für Amazon EC2 befindet sich hier.

Sie können eine geringe einmalige Vorauszahlung für jede DB Instance leisten, die Sie über einen Zeitraum von einem oder drei Jahren reservieren möchten. Im Gegenzug erhalten Sie einen erheblichen Rabatt auf die Nutzungsgebühr pro Stunde für die von Ihnen reservierten Datenbank-Instanz(en).

Unter diesem Modell unterstützt: Enterprise Edition, Standard Edition, Standard Edition One. Unter dem BYOL Amazon RDS-Tarif variieren die Preise für verschiedene Ausgaben nicht.

Reserved Instances mit geringer Auslastung

Reservierte Instanzen mit mittlerer Auslastung

Reservierte Instanzen mit hoher Auslastung

Beachten Sie, dass die einmalige Gebühr pro DB-Instance nicht erstattet wird.

Bereitgestellter Datenbankspeicher ("License Included" oder "BYOL")

Für jede DB-Instance-Klasse bietet Amazon RDS die Möglichkeit, bis zu 1 TB zugewiesener Speicherkapazität für Ihren primären Datenbestand auszuwählen.

Ihre Gebühren für den bereitgestellten Datenbank-Speicherplatz bleibt gleich, unabhängig davon, ob Sie Ihre Amazon RDS für Oracle DB Instance unter dem Modell "Lizenz eingeschlossen" oder "Verwendung Ihrer eigenen Lizenz" ausführen.

Provisioned IOPS-Speicher

Für jede DB-Instance-Klasse ermöglicht Amazon RDS das Angeben oder Bereitstellen der E/A-Kapazität, die Ihre Datenbank benötigt. Sie können mindestens 1.000 IOPS mit 100 GB Datenspeicher bereitstellen und eine Skalierung auf bis zu 10.000 IOPS mit 1 TB Datenspeicher mit der Oracle DB Engine durchführen. Bei Provisioned IOPS wird Ihnen der Durchsatz und Speicher, den Sie bereitstellen, in Rechnung gestellt. Für die genutzten E/A-Vorgänge fallen jedoch keine Gebühren an.

Standardbereitstellung

Multi-AZ-Bereitstellung*

Wenn Sie Ihre DB Instance zur Ausführung zur verbesserten Datennachhaltigkeit und -verfügbar als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine "Standby"-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch einen Failover durchzuführen. Weitere Informationen über Multi-AZ-Bereitstellungen.

Standardspeicher

Für jede DB-Instance-Klasse bietet Amazon RDS die Möglichkeit, bis zu 1 TB zugewiesener Speicherkapazität für Ihren primären Datenbestand auszuwählen.

Ihre Gebühren für den bereitgestellten Datenbank-Speicherplatz bleibt gleich, unabhängig davon, ob Sie Ihre Amazon RDS für Oracle DB Instance unter dem Modell "Lizenz eingeschlossen" oder "Verwendung Ihrer eigenen Lizenz" ausführen.

Standardbereitstellung

Multi-AZ-Bereitstellung*

Wenn Sie Ihre DB Instance zur Ausführung zur verbesserten Datennachhaltigkeit und -verfügbar als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine "Standby"-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch einen Failover durchzuführen. Weitere Informationen über Multi-AZ-Bereitstellungen.

* Bei Multi-AZ-Bereitstellungen verdoppelt sich die E/A-Nutzung bei Datenbank-Updates, da Amazon RDS Ihre Daten synchron in der Standby-DB-Instanz repliziert. Die E/A-Nutzung für Lesevorgänge bleibt bei Lesevorgängen aus der Datenbank aber gleich.

Backup-Speicher (Lizenz eingeschlossen oder Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)

Backup-Speicher ist der Speicher für Ihre automatisierten Datenbank-Backups und gegebenenfalls selbst angefertigte DB-Snapshots. Wenn Sie die Aufbewahrungszeit Ihrer Backups erhöhen oder zusätzliche Datenbank-Snapshots erstellen, belegt Ihre Datenbank dementsprechend mehr Backup-Speicher.

  • Für Backup-Speichermengen bis zu 100 % des vorgesehenen Datenbankspeichers einer aktiven DB Instance fallen keine zusätzlichen Gebühren an.* Nach Beenden der DB-Instanz betragen die Gebühren für den Backup-Speicher 0,125 USD pro GB und Monat.
  • Zusätzlicher Backup-Speicher: 0,125 USD pro GB und Monat

* Wenn Sie beispielsweise eine aktive DB Instance mit monatlich 10 GB bereitgestelltem Datenbankspeicher nutzen, stellen wir ohne Aufpreis bis zu 10 GB Backup-Speicher pro Monat bereit. Nach unserer eigenen Erfahrung als Datenbankadministratoren benötigen die weitaus meisten Datenbanken weniger reinen Speicher für das Backup als für den primären Datensatz, d. h., dass unsere Kunden in der Regel nie für Backup-Speicher zahlen müssen.

Datenübertragung** (Lizenz eingeschlossen oder Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)

Internet-Datenübertragung

Die unten aufgeführte Preisaufstellung basiert auf ein- und ausgehenden Daten von Amazon RDS.

** Im Rahmen des kostenlosen Nutzungskontingents für AWS erhalten neue AWS Kunden für ein Jahr kostenfrei 15 GB ausgehenden Datenverkehr pro Monat, aggregiert über alle AWS Dienste.

*** Gebührenstufen beziehen Ihre gesamte ausgehende Datenübertragung innerhalb Rate tiers take into account your aggregate Data Transfer Out usage across Amazon EC2, Amazon EBS, Amazon S3, Amazon Glacier, Amazon RDS, Amazon SimpleDB, Amazon SQS, Amazon SNS, AWS Storage Gateway, Amazon DynamoDB and Amazon VPC. ein.

Region AWS GovCloud (USA)

Bei AWS GovCloud (USA) handelt es sich um eine AWS-Region, die es den Behörden der US-Regierung und ihren Kunden ermöglicht, vertraulichere Arbeitslasten in die Cloud zu verschieben. Dabei werden besondere Anforderungen hinsichtlich Vorschriften und deren Einhaltung berücksichtigt. Die Region AWS GovCloud (USA) befolgt der US-amerikanischen Regelungen des internationalen Waffenhandels (International Traffic in Arms Regulations, ITAR). Zu den für die Region AWS GovCloud (USA) geeigneten Verarbeitungslasten gehören alle Kategorien von Controlled Unclassified Information (CUI), einschließlich ITAR, sowie regierungs- und behördenbezogene öffentlich verfügbare Daten. Preisinformationen finden Sie auf der Seite mit den Preisen von AWS GovCloud.



Detaillierte Beschreibung

Arbeiten mit Amazon RDS

Amazon RDS gibt Ihnen die Möglichkeit, mit der AWS Management Console oder einer Reihe einfacher Web-Services-APIs relationale Datenbankinstanzen (DB Instances) zu erstellen, zu löschen und zu ändern. Darüber hinaus können Sie Zugriff und Sicherheit für Ihre Instance(s) kontrollieren und Ihre Datenbank-Backups und -Snapshots verwalten. Eine vollständige Liste der verfügbaren Amazon RDS-APIs finden Sie im Amazon-RDS-API-Handbuch. Im Folgenden sind einige der am häufigsten verwendeten APIs und ihre Funktionen aufgelistet:

  • CreateDBInstance – Bereitstellung einer neuen DB-Instance, unter Angabe der DB-Engine (Oracle-Datenbank-Edition), des Lizenzmodells, der DB-Instance-Klasse, der Speicherkapazität, der DB-Engine-Version (optional), des Zeichensatzes (optional, Standard ist AL32UTF8), der gewünschten Aufbewahrungsrichtlinie für Backups und ob die DB-Instance als Multi-AZ-Bereitstellung betrieben werden soll. Dieser eine API-Befehl reicht aus, um Zugriff auf eine funktionsfähige Oracle-Datenbank mit vorinstallierter Software und der gewünschten Ressourcenkapazität zu erhalten.
  • ModifyDBInstance – Dient zum Ändern der Einstellungen einer laufenden DB-Instance. Verwenden Sie diesen API-Aufruf, um die für Ihre DB Instance verfügbaren Ressourcen entsprechend der Arbeitslast Ihrer Datenbank zu skalieren oder um die Einstellungen zur automatischen Sicherung und Wartung zu überarbeiten. Sie können diese API auch verwenden, um auf Wunsch eine Kontrolle über die Aktualisierung der DB Engine-Versionen zu erhalten.
  • DeleteDBInstance – Löschen einer laufenden DB-Instance. Bei Amazon RDS können Sie Ihre DB-Instance jederzeit beenden, und Sie zahlen nur die verwendeten Ressourcen.
  • CreateDBSnapshot – Erstellen eines Snapshots Ihrer DB-Instance. Diese durch den Benutzer erstellten Snapshots können genutzt werden, um DB-Instances, selbst zuvor beendete, jederzeit wiederherzustellen.
  • RestoreDBInstanceToPointInTIme – Erstellen einer neuen DB-Instance aus dem Backup zu einem bestimmten Zeitpunkt. Eine Wiederherstellung kann für jeden Zeitpunkt innerhalb des von Ihnen festgelegten Aufbewahrungszeitraums, in der Regel bis auf die letzten fünf Minuten Ihrer Datenbanknutzung, vorgenommen werden.

Migration zu Amazon RDS für Oracle

Klicken Sie hier, um unser Whitepaper zur Migration zu Amazon RDS für Oracle zu lesen.

Nutzungsbasierte Zahlung

Am Monatsende werden Ihnen immer nur die Amazon RDS-Ressourcen in Rechnung gestellt, die Sie verbraucht haben. Sobald eine von Ihnen erstellte DB-Instance zur Verbindung verfügbar ist, wird Ihre Nutzung dieser Instance stundenweise abgerechnet (z. B. 0.155 USD/Stunde für eine S DB-Instance). Jede DB-Instance wird bis zu ihrer Beendung, d. h., bis Sie einen API-Befehl zum Löschen der DB-Instance geben, oder bis zu einem Ausfall der Instance ausgeführt. Angebrochene DB Instance-Stunden werden als volle Stunden in Rechnung gestellt. Zusätzlich zu den DB-Instance-Stunden fallen Gebühren für Ihre monatlich genutzte Speicherkapazität, E/A-Anfragen und Backups an. Wenn Sie Ihre Speicherkapazität innerhalb des Abrechnungszeitraums skalieren, werden die Gebühren entsprechend anteilig angepasst.

Erste Schritte

Wir empfehlen, für die Nutzung von Amazon RDS das Handbuch "Erste Schritte", das Teil unserer Technischen Dokumentation ist, zu lesen. Wenn Sie bereit sind, Ihre eigene DB-Instance einzurichten und mit der Entwicklung von Anwendungen zu beginnen, können Sie die AWS Management Console oder Amazon RDS-APIs nutzen, um binnen Minuten eine DB-Instance zu starten.

Standardmäßig können Kunden über bis zu 20 Amazon RDS-DB-Instances verfügen. Von diesen 20 können bis zu 10 Oracle DB-Instances unter dem Modell "Lizenz eingeschlossen" sein. Wenn Sie mehr Instances ausführen möchten, füllen Sie dieses Formular aus, und wir werden umgehend auf Ihre Anfrage eingehen.


Vorgesehene Verwendung und Einschränkungen

Die Nutzung dieses Service unterliegt der Kundenvereinbarung von Amazon Web Services.



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