Mit Amazon RDS ist das Einrichten, Betreiben und Skalieren einer Oracle Database-Bereitstellung in der Cloud ganz einfach. Mit Amazon RDS können Sie mehrere Versionen von Oracle Database 11g in nur wenigen Minuten bereitstellen und das mit kostengünstiger und größenveränderbarer Hardware-Kapazität. Amazon RDS nimmt Ihnen zeitaufwendige Datenbankverwaltungsaufgaben wie Bereitstellung, Sicherungen, Software-Patching, Überwachung und Hardware-Skalierung ab. So können Sie sich ganz auf die Anwendungsentwicklung konzentrieren.


Sie können nun DB Instances starten, die Standardspeicher (SSD) verwenden, eine neue Speicheroption für Amazon RDS auf SSD-Basis. Weitere Informationen »


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Kostenlose erste Schritte mit Amazon RDS
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Sie können Amazon RDS für Oracle unter zwei verschiedenen Lizenzmodellen ausführen: "License Included" (Lizenz eingeschlossen) und "Bring-Your-Own-License (BYOL)" (Verwendung Ihrer eigenen Lizenz). Beim Service-Modell "License Included" benötigten Sie keine getrennt erworbenen Oracle-Lizenzen. Die Oracle Datenbank-Software wurde von AWS lizenziert. Die Preise für "License Included" (Lizenz eingeschlossen) beginnen bei 0,04 USD pro Stunde und beziehen sich auf Software, zugrundeliegende Hardware-Ressourcen sowie Amazon RDS-Verwaltungsfunktionen. Wenn Sie bereits über eigene Oracle Database-Lizenzen verfügen, können Sie Oracle-Datenbanken in Amazon RDS mithilfe des Lizenzmodells "Bring-Your-Own-License (BYOL, Verwendung der eigenen Lizenz)" nutzen. Die Preise hierfür beginnen bei 0,025 USD pro Stunde. Das Modell "Bring-Your-Own-License (BYOL)" ist für Kunden konzipiert, die es vorziehen, vorhandene Oracle Database-Lizenzen zu verwenden oder die neue Lizenzen direkt von Oracle erwerben möchten.

Nutzen Sie die Stundenpreise ohne Vorauszahlungen oder langfristige Verpflichtungen. Außerdem können Sie optional Reserved DB Instances zu ein- oder dreijährigen Reservierungsbedingungen erwerben. Bei Reserved DB Instances können Sie eine einmalige und geringe Vorauszahlung für jede DB Instance leisten und anschließend eine bedeutend geringere Nutzungsgebühr pro Stunde bezahlen. So sparen Sie bis zu 48 % Nettokosten.

Amazon RDS für Oracle-DB-Instances können entweder mit Standard- oder bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher bereitgestellt werden. Amazon RDS – Bereitgestellte E/A\Sek. ist eine Speicheroption, die so konzipiert ist, dass sie eine schnelle, vorhersehbare und einheitliche E/A-Leistung bietet und für E/A-intensive transaktionale Datenbankarbeitslasten (OLTP) optimiert ist.

Darüber hinaus können Sie mit Amazon RDS für Oracle dank Replikation die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für Produktionsarbeitslasten auf einfache Weise erhöhen. Mit der Multi-AZ-Bereitstellungsoption können Sie geschäftskritische Arbeitslasten Ihrer Hauptdatenbank bei Ausfall auf einer synchron replizierten sekundären Datenbank mit hoher Verfügbarkeit und integrierter automatisierter Ausfallerkennung ausführen. Wie bei allen Amazon Web Services fallen keine Vorabkosten an, und Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie tatsächlich nutzen.


Wenn Sie Amazon RDS-Neukunde sind, können Sie kostenlos einsteigen. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zum kostenlosen Nutzungskontingent für Amazon RDS für Oracle zu erhalten.

Amazon RDS for Oracle Database wurde für Entwickler oder Unternehmen konzipiert, die den vollen Funktions- und Leistungsumfang von Oracle-Datenbanken benötigen oder ihre bestehenden Anwendungen und Tools, die Oracle-Datenbanken nutzen, migrieren möchten. Da Amazon RDS for Oracle Database Ihnen direkten Zugriff auf die gewohnte Oracle Database-Software der von Ihnen angegebenen Edition gewährt, sollten sich Ihre Anwendungen nahtlos verbinden lassen.

  • Vorkonfigurierte Parameter – Bereitstellungen von Amazon RDS für Oracle sind mit einem sinnvollen Satz an Parametern und entsprechend gewählten Einstellungen für die Oracle Database-Edition und die DB-Instance-Klasse vorkonfiguriert. So können Sie einfach eine Oracle DB-Instance starten und Ihre Anwendung innerhalb weniger Minuten ohne zusätzlichen Konfigurationsbedarf verbinden. Wenn Sie zusätzliche Kontrolle wünschen, können Sie diese über DB-Parametergruppen erreichen.
  • Überwachung und Metriken – Amazon RDS stellt Amazon CloudWatch die Metriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen kostenlos zur Verfügung. Sie können die AWS Management Console nutzen, um die wichtigsten Betriebsmetriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen zu erhalten, darunter Rechen-/Arbeitsspeicher-/Speicherkapazitätsnutzung, E/A-Aktivität und DB-Instance-Verbindungen.
  • DB-Ereignisbenachrichtigungen – Amazon RDS bietet für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen Amazon SNS-Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS. Mithilfe der AWS Management Console oder Amazon RDS-APIs können Sie mehr als 40 DB-Ereignisse abonnieren, die mit Ihren Amazon RDS-Bereitstellungen verknüpft sind.
  • Automatisches Software-Patching – Amazon RDS stellt sicher, dass die Oracle Database-Software, mit der die Bereitstellung ausgeführt wird, kontinuierlich mit den neuesten Patches aktualisiert wird. Zusätzliche Kontrolle erhalten Sie, wenn Ihre DB-Instance über das Versionsmanagement für DB-Engines mit Patches versehen wird.
  • Standardspeicher (SSD) – Amazon RDS-Standardspeicher (SSD) bietet eine ständige Basisleistung von 3 E/A\Sek. pro bereitgestelltem GB mit der Möglichkeit einer kurzzeitigen Spitzenleistung von bis zu 3 000 E/A\Sek.

    Sie können von Magnetfestplatten zu Standardspeicher (SSD) wechseln. Dabei kommt es zu kurzfristigen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit.

    Weitere Informationen und Hinweise zu den ersten Schritten mit Amazon RDS-Standardspeicher (SSD) finden Sie im Abschnitt General Purpose (SSD) Storage des Amazon RDS User Guide.

  • Bereitgestellte E/A\Sek. (SSD) – Sie können je Datenbank-Instance 3 TB Speicher und 30 000 E/A pro Sekunde bereitstellen. Für eine Arbeitslast mit 50 % Schreib- und 50 %-Lesevorgängen können Sie bei einer m2.4xlarge-Instance und Oracle-Datenbank bis zu 25 000 E/A pro Sekunde erreichen. Bei Bereitstellung von mehr als diesem Grenzwert lassen sich jedoch eine kürzere Latenz und ein höherer Durchsatz erzielen. Die tatsächlich erreichte E/A-Leistung pro Sekunde kann je nach Arbeitslast Ihrer Datenbank, Instance-Typ und ausgewählter Datenbank-Engine von dem bereitgestellten Volumen abweichen. Weitere Informationen finden Sie im Amazon RDS User Guide unter Factors That Affect Realized IOPS.

Sie können vom Standardspeicher zu bereitgestelltem E/A pro Sekunde-Speicher wechseln und konsistenten Durchsatz sowie eine niedrige E/A-Latenz erreichen. Dabei werden Sie eine kurzfristige Beeinträchtigung der Verfügbarkeit feststellen. Sie können während des Betriebs und ohne Ausfallzeiten die E/A pro Sekunde (in Schritten von 1 000 E/A pro Sekunde) und den Speicher unabhängig voneinander skalieren. Das Verhältnis zwischen bereitgestellten E/A pro Sekunde und angefordertem Speicher (in GB) sollte zwischen 3 und 10 liegen. Für eine Datenbank-Instance mit 1 000 GB Speicher können Sie zwischen 3 000 und 10 000 E/A pro Sekunde bereitstellen. Sie können die E/A-Leistung pro Sekunde erhöhen oder verringern, abhängig von Faktoren wie saisonbedingten Schwankungen im Datenverkehr Ihrer Anwendungen.

Weitere Informationen zu oder erste Schritte mit bereitgestellten E/A pro Sekunde in Amazon RDS finden Sie im Amazon RDS User Guide unter Provisioned IOPS storage.

  • Automatische Sicherungen – Die standardmäßig aktivierte Funktion für automatische Sicherungen von Amazon RDS ermöglicht zeitpunktbezogene Wiederherstellungen Ihrer DB-Instance. Amazon RDS sichert Ihre Datenbank und Transaktions-Protokolle und speichert beide für einen benutzerdefinierten Aufbewahrungszeitraum. Sie erhalten so die Möglichkeit, für jeden beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Aufbewahrungszeitraums bis auf die letzten fünf Minuten eine Wiederherstellung Ihrer DB-Instance vorzunehmen. Der Aufbewahrungszeitraum für automatische Backups kann auf bis zu fünfunddreißig Tage konfiguriert werden.
  • DB-Snapshots – DB-Snapshots sind vom Benutzer ausgelöste Sicherungen Ihrer DB-Instance. Diese vollständigen Datenbank-Backups werden von Amazon RDS so lange gespeichert, bis Sie sie ausdrücklich löschen. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine neue DB-Instance aus einem DB Snapshot erstellen.
  • DB-Instance-Klasse – Über die Amazon RDS-APIs oder mit nur wenigen Klicks in der AWS Management Console können Sie die Rechen- und Speicherkapazitäten für Ihre Bereitstellung nach Belieben erhöhen oder verringern. Skalierungsvorgänge dauern in der Regel nur wenige Minuten.
  • Speicherung und E/A\Sek. – Sollten sich Ihre Speicheranforderungen erhöhen, können Sie spontan weiteren Speicher hinzufügen, ohne eine Ausfallzeit in Kauf nehmen zu müssen. Wenn Sie bereitgestellte E/A\Sek. für RDS verwenden, können Sie auch den Durchsatz Ihrer DB-Instance skalieren, indem Sie eine E/A\Sek.-Rate von 1 000 bis 30 000 E/A\Sek. in 1 000 E/A\Sek.-Schritten und Speicher von 100 GB bis 3 TB angeben.
  • Automatische Host-Ersetzung – Im Falle eines Hardware-Ausfalls ersetzt Amazon RDS die Datenverarbeitungs-Instance, die die Grundlage der Bereitstellung darstellt, automatisch.
  • Multi-AZ-Bereitstellungen – Eine Bereitstellungsoption für Ihre Produktions-DB-Instances, mit der Sie die Datenbankverfügbarkeit steigern und gleichzeitig Ihre letzten Datenbankaktualisierungen gegen ungeplante Ausfälle schützen können. Wenn Sie Ihre DB-Instance zur Ausführung als Multi-AZ-Bereitstellung erstellen oder modifizieren, erzeugt und wartet Amazon RDS automatisch synchron ein "Standby"-Replikat in einer anderen Availability Zone (unabhängige Infrastruktur an einem physisch getrennten Standort). Datenbank-Updates werden gleichzeitig in der Primär- und der Standby-Instance übernommen, um Replizierungsverzögerungen zu vermeiden. Im Fall einer geplanten Datenbank-Aktualisierung oder eines Ausfalls der DB-Instance oder der Availability Zone führt Amazon RDS automatisch einen Failover zur aktuellen Standby-Replika durch, sodass der Datenbankbetrieb schnell und ohne Verwaltungsaufwand fortgesetzt werden kann. Vor dem Failover können Sie nicht direkt auf die Standby-Instance zugreifen, und diese kann nicht zur Unterstützung von Lesedatenverkehr genutzt werden.

Mit Amazon VPC können Sie Ihre DB-Instances in einem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und eine Verbindung mit Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur über ein mit dem Branchenstandard IPsec verschlüsseltes VPN herstellen. Weitere Informationen zu Amazon RDS in der VPC erhalten Sie im Amazon RDS-Benutzerhandbuch. Außerdem können Sie mit Amazon RDS die Firewall-Einstellungen festlegen und den Netzwerkzugriff auf Ihre DB-Instances steuern.

Amazon RDS für Oracle unterstützt außerdem Transparent Data Encryption und Native Network Encryption im Rahmen der Oracle-Option "Advanced Security" für Oracle Database 11g Enterprise Edition. Für Transparent Data Encryption verwaltet Amazon RDS Oracle Wallet und Master Encryption Key für die DB-Instance.