Zur schnellen und kostengünstigen Entwicklung, Markteinführung und Verwaltung seiner Web-basierten Dienstleistungen setzt Alexa auf die grundlegenden Infrastruktur-Dienstleistungen von Amazon Web Services (AWS) – Amazon SimpleDB, Amazon EC2, Amazon S3 und Amazon SQS. Diese Dienste bilden das skalierbare Fundament für die datenintensiven Web-Dienstleistungen von Alexa.
Ein beliebtes Angebot von Alexa ist der Alexa Site Thumbnail-Service, der es Entwicklern ermöglicht, Miniaturbilder von den Startseiten anderer Websites direkt in ihre eigenen Websites oder Anwendungen einzubetten. Zum Betrieb dieses Dienstes nutzt Alexa Amazon S3 für die Speicherung und Bereitstellung von Millionen von Miniaturbildern und Amazon SimpleDB zur automatischen Indizierung und effizienten Abfrage der gespeicherten Bilder. Derzeit hat Alexa mehr als 12 Millionen Objekte in SimpleDB gespeichert und führt darin täglich über 5 Millionen Suchanfragen durch.
Ein weiteres, auf Amazon Web Services basierendes Angebot von Alexa ist Alexa Web Search "Grep the Web". Diese Funktion gestattet Benutzern die Erstellung eigener Filter mit Kriterien, die von Alexa selbst nicht indiziert wurden. Kunden können diese Funktion beispielsweise nutzen, um Dokumente mit bestimmten HTML-Tags, Links oder Bildern zu finden.
Für die Architektur des Dienstes gab Alexa Amazon SimpleDB den Vorzug vor MySQL, was die Speicherung mittelfristiger Status-/Protokolldaten betrifft. Für den Empfang von Eingabedatensätzen und die Speicherung von Ausgabedatensätzen ist Amazon S3 zuständig. Des Weiteren nutzt das Unternehmen Amazon EC2 für den Betrieb des weit verzweigten Hadoop-Clusters zur Datenverarbeitung und Amazon SQS zur Anfragepufferung.
Dank Amazon SimpleDB kann Alexa eine relationale Datenbank auf zwei Servern plus Sicherungssystem verwalten und betreiben und so seine Kosten reduzieren. Darüber hinaus bleiben dem Team von Alexa seit der Nutzung von Amazon SimpleDB die altbekannten Probleme beim Ausführen und Skalieren einer hochleistungsfähigen Datenbank erspart. "Bevor wir SimpleDB nutzten, verbrachten unsere Entwickler viel Zeit damit, sich mit der Skalierung und Optimierung unserer Datenbankarchitektur zu beschäftigen oder sich um Failover und Backups Sorgen zu machen", sagt Greg Orelind, Technical Project Manager für die Web-Informationsangebote von Alexa. "Bei SimpleDB kann ich mich auf die gigantische, hochverfügbare Datenbank von Amazon verlassen, und meine Entwickler können sich darauf konzentrieren, neue Funktionen für unsere Anwendung zu erarbeiten."
Ein weiterer Pluspunkt ist für Orelind die Benutzerfreundlichkeit von Amazon Web Services – so lässt sich beispielsweise durch die Nutzung der im Ressourcenzentrum von Amazon Web Services bereitstehenden Bibliotheken jede Menge Zeit sparen. "Die vorgefertigten Bibliotheken erlauben es Alexa, jedes beliebige neue Projekt im Handumdrehen anzustoßen, indem einfach die bestehenden Bibliotheken zu Grunde gelegt werden."
Die Arbeit mit Amazon Web Services hat sich für Alexa bereits mehrmals als erfolgreich herausgestellt, sodass das Unternehmen AWS auch weiterhin als erste Wahl bei der Schaffung neuer Dienstleistungsarchitekturen ansieht. Der Skalierbarkeit, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit von AWS ist es zu verdanken, dass Alexa sich voll und ganz neuen Produktinnovationen und den Wünschen seiner Kunden widmen kann.
Weitere Informationen zu den Dienstleistungen von Alexa finden Sie unter http://www.alexa.com/site/devcorner