Hasbro, der Megahersteller von Spielen und Spielzeugen, betraute Digitaria vor Kurzem mit der Online-Marketingkampagne für die erste Weltedition von Monopoly Here and Now - Monopoly Here and Now: World Edition. Auf der Website der Kampagne konnten Spieleliebhaber weltweit darüber abstimmen, welche Städte in die neue Ausgabe des Spiels aufgenommen werden sollten.
Da eine ökonomische Lösung gefragt war, setzte Digitaria Amazon Web Services und Open Source-Software ein und erstellte die Back-End-Infrastruktur der Site aus einem einzigen Amazon EC2-Image. Darauf aufbauend wurde in Minutenschnelle jeweils eine neue Instanz der Server für Datenbank, Anwendung, Caching und Lastausgleich erstellt und gestartet.
Die Website des Monopoly-Spiels wurde lanciert und die vier Wochen der Stimmenabgabe im Internet lösten eine unglaubliche Flut der Berichterstattung in den weltweiten Medien aus, die nicht vorherzusehen war. Da die Website auf Amazon EC2 gehostet war, konnte Digitaria den unerwarteten Ansturm glücklicherweise durch Skalierung auffangen. Ein weiterer Pluspunkt: AWS kostet um die Hälfte weniger als ein traditionelles Rechenzentrum.
Chuck Phillips, Technologischer Leiter bei Digitaria erläutert, "In einem traditionellen Setup ohne AWS hätte Hasbro eine Menge Geld für die Infrastruktur investieren müssen, jedoch nur auf eine begrenzte Kapazität zurückgreifen können. Während der Spitzenauslastungszeiten wäre die Site wahrscheinlich ausgefallen. Mit AWS konnten wir uns an den schwankenden Datenverkehr anpassen, der durch die weltweite Presse ausgelöst wurde, ohne in zusätzliche Hardware investieren zu müssen. Als uns unsere Überwachungssoftware über Pager über die zunehmende Auslastung informierte, konnten wir uns anmelden und in wenigen Minuten weitere Instanzen hochfahren."
Digitaria blickt auf viele Kundenerfolgsgeschichten zurück, die denen von Hasbro ähnlich sind. Sie alle belegen die elastische, hochverfügbare Natur von Amazon Web Services.
Als KPBS im Oktober 2007 über die Waldbrände in San Diego berichtete, kam es auf der Website des Fernsehsenders zu Spitzenauslastungen, die dazu führten, dass die gehosteten Server nicht mehr reagieren konnten. Das Systemteam von Digitaria reagierte schnell. Es richtete Amazon EC2-Instanzen als Reverse Proxys ein, die als Caching-Server agierten. Die Caching-Server übernahmen die Last des ursprünglichen Servers und ermöglichten KPBS.org den effizienten Betrieb während der restlichen Krisenzeit.
Eine weitere Erfolgsgeschichte stammt von BravoTV (Eigentümer NBC Universal). BravoTV wandte sich mit einem Problem an Digitaria. Eine entwickelte soziale Netzwerkanwendung sollte stark vermarktet werden, sie hatten jedoch nicht die nötige Hardware für den erwarteten Ansturm auf die Site. Digitaria empfahl sofort eine von Amazon EC2 gehostete Infrastrukturlösung. In wenigen Tagen und ohne Vorabkosten wurde die Anwendung TVBigShot.com (Nutzer gewinnen Punkte für die Verwaltung einer erfolgreichen virtuellen TV-Senderkette) bereitgestellt. Die Site wurde mit Hilfe von Online- und TV-Werbekampagnen stark vermarktet und in der EC2-Cloud erfolgreich skaliert. Durch das auf die Nutzung basierte Preismodell eignet sich die Lösung Amazon EC2 ideal für zeitabhängige Kampagnen und das Verarbeiten von Spitzenauslastungszeiten.
Dies sind nur einige Beispiele, die belegen, warum Digitaria ein Anhänger von Amazon Web Services ist. Auch weiterhin will Digitaria die Infrastrukturdienste von AWS für seine Kunden und das eigene Unternehmen einsetzen. "Wir entschieden uns aufgrund der Kostenstruktur und Skalierbarkeit für Amazon Web Services. In einem gut zusammengestellten System ist es möglich, mit diesen Dienstleistungen Kampagnen oder Anwendungen extrem kostengünstig zu starten und gegebenenfalls zu skalieren, ohne dass ein großes Support-Team erforderlich wäre."
Digitaria hat seinen Hauptsitz in San Diego und weitere Niederlassungen in Los Angeles und Washington, D.C. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.digitaria.com/