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AWS OpsWorks mit Amazon RDS

AWS OpsWorks ist ein Anwendungsverwaltungsservice. Sie definieren Ihre  Anwendung als eine Menge von Layern innerhalb eines Stacks. Jeder Stack hat Informationen über die Pakete, die installiert und konfiguriert werden sollen. Er provisioniert auch die benötigten AWS Ressourcen, die in einem bestimmten OpsWorks Layer definiert werden. OpsWorks skaliert Ihre Anwendung nach Bedarf, abhängig von der Last oder nach einem definierten Zeitplan.

Der Amazon Relational Database Service (RDS) kümmert sich um die mühsame grundlegende System- und Datenbank-Arbeit die Sie sonst selbst machen müssen, wenn Sie MySQL, Oracle Database, SQL Server oder PostgreSQL nutzen wollen. Sie können RDS die Hardware-Provisionierung überlassen, die Betriebssystem- und Datenbank-Installation, das Patching, die Skalierung, die Datensicherung, Fehlererkennung, Hochverfügbarkeit und vieles mehr.

Heute bringen wir OpsWorks und RDS zusammen und geben Ihnen damit die Möglichkeit, einen RDS Layer zu definieren und zu nutzen. Dieser RDS Layer bezieht sich auf eine RDS Datenbankinstanz, die Sie bereits in der AWS Region erstellt haben, in der auch den OpsWorks Stack Ihrer Anwendung enthält. Diese Möglichkeit gibt es zusätzlich zur bereits existierenden OpsWorks-Unterstützung für MySQL Layer.

So können Sie einen RDS Server Layer aus der AWS Management Konsole definieren:

RDS-Opsworks
 

Sie benötigen den Benutzernamen und das Passwort der Datenbankinstanz um den RDS Service Layer zu erstellen. Diese Information wird an die Anwendung weitergegeben. Sie können den Layer später ändern, wenn Sie diese Information nicht vorliegen haben oder wenn Sie Benutzernamen oder Kennwort später ändern.

Hinweis: Weil alle OpsWorks Stacks auf AWS Ressourcen und Dienste über eine IAM (Identity and Access Management) Rolle zugreifen müssen Sie diese Rolle gegebenenfalls anpassen. OpsWorks erkennt diese Situation und bietet eine Anpassung an.

Nachdem Sie den RDS Service Layer zum Stack hinzugefügt haben weist OpsWorks dem Layer eine ID zu und fügt der Stack-Konfiguration und dem Deployment-JSON Informationen über die Datenbankinstanz hinzu. Dort kann sie über das [:database] Attribut zugegriffen werden. OpsWorks bietet auch Hilfsfunktionen für den Zugriff auf die Verbindungsdetails, die aus Ruby, PHP und Java Application Server Layern genutzt werden können.

Wie üblich ist dieses neue Feature ab sofort verfügbar und sie können es ab heute nutzen. Mehr Details finden Sie im Abschnitt Database Layers des OpsWorks User Guide.

Steffen;