Operative Intelligenz: Wichtige Erkenntnisse in Ihren Protokollen

Operative Intelligenz. Sagen Ihnen diese beiden Wörter etwas? Wenn die Antwort nein lautet, ist dieser Beitrag für Sie. Hier erfahren Sie, was operative Intelligenz ist und was Sie tun sollten, um sie für den Erfolg Ihrer Organisation zu nutzen. Sie werden auch erfahren, warum dies in Ihrem besten Interesse ist.

War Ihre Antwort ein „Ja“? Auch dann sollten Sie weiterlesen. Selbst wenn Sie bereits über ein gewisses Verständnis von operativer Intelligenz verfügen, werden Sie in diesem Beitrag einige wertvolle Erkenntnisse gewinnen: Erkenntnisse, die Sie in Ihrem Unternehmen anwenden können und die Ihnen dabei helfen werden, Ihren Ansatz der operativen Intelligenz noch weiter zu entwickeln.

Operative Intelligenz: Eine Definition

Lassen Sie uns zunächst versuchen, eine vernünftige Definition von operativer Intelligenz zu finden.

Die Formulierung von Wikipedia
Wir können zuerst nachsehen, was Wikipedia uns bietet, und uns von dort aus zu einer besseren Definition vorarbeiten. Hier ist deren Definition:

Operative Intelligenz (OI) ist eine Kategorie dynamischer Echtzeit-Geschäftsanalysen, die Transparenz und Einblick in Daten, Streaming-Ereignisse und Geschäftsabläufe bieten. OI-Lösungen führen Abfragen für Streaming-Datenfeeds und Ereignisdaten durch, um Analyseergebnisse als operative Anweisungen zu liefern. OI bietet Organisationen die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen und sofort auf diese analytischen Erkenntnisse zu reagieren, sei es durch manuelle oder automatisierte Maßnahmen.

Was sagt uns der erste Satz? Im Wesentlichen bezieht sich der Begriff „operative Intelligenz“ auf eine Reihe von Techniken und Tools, die dazu dienen, Wissen aus großen Datenmengen zu extrahieren, die durch Geschäftsvorgänge generiert werden. Wir haben auch erfahren, dass dieser Prozess dynamisch und in Echtzeit ablaufen soll, was an Automatisierung denken lässt. Im dritten Satz wird versucht, ein wenig in die Funktionsweise der operativen Intelligenz einzutauchen, indem erklärt wird, dass Abfragen für verschiedene Datenquellen durchgeführt werden, um analytische Ergebnisse in Form von operativen Anweisungen zu erhalten.

Und diese beiden Wörter – „operative Anweisungen“ – passen sehr gut zum letzten Teil der Definition, der meiner Meinung nach den Kern der operativen Intelligenz erklärt: die Entscheidungsfindung.

Überarbeitete Definition
Ich würde operative Intelligenz folgendermaßen definieren:

Operative Intelligenz bezieht sich auf eine Reihe von Technologien, die nützliches Wissen aus einer Vielzahl von Datenquellen dynamisch und in Echtzeit extrahieren können, um Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Dies ist bei weitem nicht perfekt, aber ich denke, es ist gut genug für unsere Zwecke in diesem Beitrag. Nachdem wir die Definition geklärt haben, ist es Zeit für die nächste Frage: Warum sollten Sie sich damit beschäftigen?

Das Argument für operative Intelligenz

Jetzt, da Sie wissen, was operative Intelligenz ist, müssen Sie entscheiden, ob sie für Sie geeignet ist. Was an dieser Vorgehensweise würde Ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?

So etwas wie ein kostenloses Mittagessen gibt es nicht, und die Einführung einer neuen Vorgehensweise in Ihrer Organisation wird auch nicht kostenlos sein. Operative Intelligenz erfordert eine Investition, sei es in Form von Geld, Zeit oder – höchstwahrscheinlich – beidem. Wenn Sie also Ihre Organisation zur Einführung von operativer Intelligenz bewegen wollen, müssen Sie sie Ihren Mitarbeitern und Vorgesetzten schmackhaft machen. Wie gehen Sie dabei am besten vor? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie vermitteln können, warum sich eine solche Investition lohnt.

Protokolle: Sie haben wahrscheinlich Unmengen davon…
Bei der Entwicklung von Software verwendet Ihr Unternehmen – hoffentlich – einige Methoden, um sicherzustellen, dass die Anwendung wie vorgesehen funktioniert. Aber selbst bei einer sehr soliden Qualitätsstrategie gehen manchmal Dinge schief. Was ist zu tun, wenn eine App erstmal in Umlauf gebracht wurde? Die Daumen drücken und auf das Beste hoffen? Wie man so schön sagt: Hoffnung ist keine Strategie. Und eine Strategie ist das, was Sie brauchen: eine Überwachungsstrategie.

Die Protokollierung ist zweifellos eine Schlüsselkomponente eines guten Überwachungskonzepts. Daher haben Sie vermutlich eine Menge Daten in Form von Protokolleinträgen. Und das bringt uns zum nächsten Punkt.

… und sie verbergen wahrscheinlich einen großen Wert.
Protokolle haben oft bescheidene Ursprünge. Sie beginnen in der Regel als Hilfsmittel für ein Postmortem-Debugging, bestehend aus einem Zeitstempel und dem Stack-Trace einer Ausnahme, aber nicht viel mehr.
Im Laufe der Zeit sammeln unsere einst bescheidenen Protokolle jedoch immer mehr Daten an. Sei es zu Verwaltungs- oder Sicherheitszwecken oder sogar aufgrund gesetzlicher Vorschriften, Tatsache ist, dass Protokolleinträge schnell mit Daten gefüllt werden, die unglaublich wertvoll sein können.

Die Nadeln der Erkenntnis in einem Heuhaufen von Daten
Aus den beiden vorangegangenen Abschnitten können wir zwei Schlussfolgerungen ziehen:

1. Da die Protokollierung ein wesentlicher Bestandteil der Überwachungsstrategie einer modernen Anwendung ist, weist eine typische Anwendung eine Vielzahl von Protokolleinträgen auf.
2. In diesen Einträgen kann ein Schatz in Form von wertvollen Erkenntnissen verborgen liegen.

Das Schlüsselwort in diesem letzten Punkt ist „verborgen“. Was nützt es, wertvolle Erkenntnisse zu haben und nicht darauf zugreifen zu können? Das ist noch trauriger, als das Wissen gar nicht erst zu haben.

Und genau deshalb kann operative Intelligenz einen so großen Einfluss auf Ihre Organisation haben. Sie ist das fehlende Puzzlestück, das es Ihnen ermöglicht, die bereits vorhandenen Informationen zu nutzen, sie zu extrahieren und in Wissen umzuwandeln, das Ihrer Organisation hilft, strategische Entscheidungen zu treffen.

Ermöglichung operativer Intelligenz in Ihrer Organisation

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann stimmen Sie zu, dass sich operative Intelligenz lohnt. Aber wie setzen Sie diese Strategie nun tatsächlich um? Darauf gehen wir als Nächstes ein.

Dieser Abschnitt ist jedoch weit davon entfernt, ein umfassendes Tutorial zu sein, sondern stellt eher einen kurzen, grundlegenden Leitfaden dar. Wir gehen auf einige erste Schritte ein, damit Sie mit Operativer Intelligenz loslegen können. Mit zunehmender Erfahrung können Sie diesen Bootstrap-Ansatz zu etwas Anspruchsvollerem weiterentwickeln.

Schaffung der Grundlagen
Lassen Sie uns mit einer Analogie beginnen. Sie wissen, dass nicht jeder Code gleichermaßen testbar ist, oder? Bevor Sie einer Codebasis Modultests hinzufügen, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass der Code einige Kriterien erfüllt. Er muss ein geringes Maß an Kopplung aufweisen, von Dependency Injection Gebrauch machen, modular sein… die Liste geht weiter.

Auch sind nicht alle Protokollsammlungen gleichermaßen für die operative Intelligenz geeignet. Je nachdem, wie Ihre Protokolle derzeit aussehen, müssen Sie sich möglicherweise auf einiges gefasst machen.

Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Protokolle gängigen Standards entsprechen. Hier ein Beispiel für ein häufiges Problem: Sie haben Protokolle von Kunden, die über viele Zeitzonen verteilt sind. Die Protokolleinträge enthalten jedoch Zeitstempel, die in der Ortszeit des jeweiligen Kunden angegeben sind. Wenn Sie irgendeine Art von Analyse auf der Grundlage der Zeit durchführen wollen, haben Sie ein Problem. Hier empfiehlt es sich, die Zeitstempel bei der Protokollierung immer in UTC auszudrücken und das ISO-8601-Format zu verwenden. Alternativ können Sie auch die Ortszeit der einzelnen Clients protokollieren und die Abweichung von der UTC-Zeit hinzufügen.

Wichtig ist auch die Verwendung von Standardbezeichnungen für die Ebenen der Einträge, z. B. INFO, WARNING und so weiter. Sie sollten in der Lage sein, schnell zwischen den verschiedenen Arten von protokollierten Ereignissen zu unterscheiden.

Sie können noch einen Schritt weiter gehen und eine strukturierte Protokollierung vornehmen, bei der die Protokolleinträge in einer strukturierten Sprache wie XML, JSON oder ähnlichem gespeichert werden. Dies ermöglicht wesentlich einfachere und leistungsfähigere Analysevorgänge für Ihre Protokolle.

Mit welchen Tools kann ich operative Intelligenz erzielen?
Sobald Ihre Daten bereit sind, sollten Sie sich über Tools Gedanken machen. Und hier ist ein Tool, das die Anforderungen der operativen Intelligenz perfekt erfüllt: Amazon OpenSearch Service.

Amazon OpenSearch Service können Sie auf einfache Weise interaktive Protokoll-Analytik, Echtzeit-Anwendungsüberwachung, Website-Suchen und mehr durchführen. OpenSearch ist eine von Elasticsearch abgeleitete Open-Source-Suite für verteilte Suche und Analyse. Amazon OpenSearch Service bietet die neuesten Versionen von OpenSearch, Unterstützung für 19 Versionen von Elasticsearch (Versionen 1.5 bis 7.10) und Visualisierungsfunktionen mit OpenSearch Dashboards und Kibana (Versionen 1.5 bis 7.10). Mit Amazon OpenSearch Service, der Ihren Ansatz der operativen Intelligenz unterstützt, wird Ihre Organisation noch schneller Entscheidungen treffen. Dies kann den Unterschied ausmachen, ob Sie Ihre Konkurrenten auf dem Markt schlagen oder den Wettbewerb ganz verlieren.

Nutzen Sie die Leistung der operativen Intelligenz noch heute

In diesem Beitrag haben wir uns mit Operativer Intelligenz befasst: was der Begriff bedeutet, warum sich die Investition lohnt und wie Sie Ihre Organisation auf die Implementierung vorbereiten können. Wir haben auch erfahren, warum Amazon OpenSearch Service das perfekte Tool ist, um die wertvollen Erkenntnisse zu gewinnen, die unter Ihren Bergen von Protokolldaten verloren gegangen sind.

Testen Sie Amazon OpenSearch Service noch heute. Ihre Beziehung zu Ihren Protokolldaten wird nie wieder dieselbe sein.

OpenSearch enthält bestimmte, von Apache lizenzierte Elasticsearch-Codes von Elasticsearch B.V. und anderen Quellcodes. Elasticsearch B.V. ist nicht die Quelle dieses anderen Quellcodes. ELASTICSEARCH ist eine eingetragene Marke von Elasticsearch B.V.

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