Referenzbereitstellung

VFX-Burst-Rendering-Framework auf AWS

Linux-Architektur für VFX-Burst-Rendering, basierend auf ISE-Empfehlungen und bewährten Methoden

Dieser Quick Start stellt eine Linux-Beispielarchitektur für visuelle Effekte (VFX)-Burst-Rendering in der Amazon Web Services (AWS)-Cloud bereit. Diese Architektur folgt den Sicherheitsempfehlungen und bewährten Methoden von Independent Security Evaluators (ISE) und AWS.

VFX-Studios nutzen diesen Quick Start zur Bereitstellung eines Basis-Frameworks, das eine dynamische Anpassung der Render-Kapazität in der AWS Cloud ermöglicht, zur automatisierten Implementierung von bewährten Methoden sowie von empfohlenen Sicherheitskontrollen, wie sie in großen Studios üblich sind. Der Quick Start kann von VFX-Studios verwendet werden, die mit dem Burst-Rendering in AWS noch nicht vertraut sind, oder von VFX-Studios, die Burst-Rendering in AWS bereits anwenden und Hilfestellung beim Schutz ihrer Umgebung benötigen.

Zum Quick Start gehört ein Zuordnungsdokument für Sicherheitskontrollen (im PDF-Format), das vom AWS Security-Team und ISE freigegeben wurde. VFX-Studios können dieses Dokument nutzen, um die VFX-Burst-Rendering-Umgebung für eine ISE-Sicherheitsprüfung zu testen, zu dokumentieren und vorzubereiten.

Der Quick Start nutzt automatisierte AWS CloudFormation-Vorlagen, die das Burst-Rendering-Framework innerhalb von etwa zehn Minuten in Ihrem AWS-Konto erstellen. Nach Durchführung des Quick Starts können Sie Ihre individuellen VFX-Anwendungen in der bereitgestellten Architektur installieren und die Architektur in Ihre lokale Umgebung integrieren.

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Dieser Quick Start wurde von technischen AWS-Beratern, Lösungsarchitekten und Entwicklern erstellt.

  •  Ihre Möglichkeiten
  •  Einrichtungsanleitung
  •  Kosten und Lizenzen
  •  Ihre Möglichkeiten
  • Mit diesem Quick Start können Sie die folgende Umgebung in AWS automatisch einrichten:

    • Eine hochverfügbare, über zwei Availability Zones verteilte Architektur.
    • Zwei per Peering verbundene Virtual Private Clouds (VPCs):
      • Eine Produktions-VPC, die mit privaten Subnetzen für Content-abhängige Burst Rendering-Instanzen und einem verschlüsselten Asset-Speicher konfiguriert ist. Diese VPC ist vollständig vom Internet isoliert und ermöglicht es Ihnen, für jedes Projekt auf AWS ein eigenes virtuelles Netzwerk bereitzustellen.
      • Eine Management-VPC, die mit öffentlichen Subnetzen, privaten Subnetzen und Internetverbindung gemäß den bewährten AWS-Methoden konfiguriert ist. Diese VPC stellt ein virtuelles Netzwerk für die allgemeinen und zentralen Ressourcen bereit, die von der Produktions-VPC verwendet werden.  
    • Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC)-Sicherheitsgruppen, um den Zugriff unter den Ressourcen innerhalb der privaten und öffentlichen Subnetze der VPCs, zwischen den VPCs und auf andere Ressourcen und Services zu steuern.

    Komponenten der Produktions-VPC:
    • In den privaten Subnetzen: eine Spot-Flotte mit Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2)-Burst-Rendering-Instances, die skaliert werden können, um den Bedarf an Render-Kapazität abzudecken.
    • AWS Key Management Service (AWS KMS) zur Erstellung und Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel, die für die serverseitige Verschlüsselung (SSE) von ruhenden Daten verwendet werden. In dem Quick Start werden drei AWS Managed Keys erstellt.
    • Verschlüsselter Shared-File-Storage für das Rendering von Assets. Der Speicher wird von allen EC2-Burst-Rendering-Instances verwendet und nutzt das Amazon Elastic File System (Amazon EFS).

    Komponenten der Management-VPC:
    • In den öffentlichen Subnetzen: verwaltete NAT-Gateways zur Steuerung des ausgehenden Internetzugriffs.
    • Ein Internet-Gateway, um den Internet-Zugriff über die NAT-Gateways zu ermöglichen.
    • In einem der privaten Subnetze: eine Lizenzserver-Instance mit Media Access Control (MAC)-Adresse in einer Single-AZ-Auto-Scaling-Gruppe.
    • In den privaten Subnetzen: eine Render-Scheduler-Instance in einer Multi-AZ-Auto-Scaling-Gruppe.

    Ausführliche Informationen zur Architektur und zu Anpassungsmöglichkeiten entnehmen Sie der Einrichtungsanleitung.

  •  Einrichtungsanleitung
  • Zur Erstellung eines VFX-Burst-Rendering-Frameworks auf AWS befolgen Sie bitte die Anweisungen in der Einrichtungsanleitung. Der Bereitstellungsprozess umfasst folgende Schritte:

    1. Wenn Sie noch kein AWS-Konto haben, registrieren Sie sich bitte unter https://aws.amazon.com und melden sich dann an.
    2. Starten Sie den Quick Start. Die Bereitstellung dauert ungefähr 10 Minuten.
    3. Testen Sie die Bereitstellung. Melden Sie sich dazu in der Renderfarm, im Lizenzserver und in den Render-Scheduler-Instances an und führen Sie Linux-Shell-Befehle aus.

    Bitte beachten Sie, dass wir dem AWS Partner Network (APN)-Partner, der mit AWS am Inhalt eines Quick Starts zusammengearbeitet hat, möglicherweise mitteilen, wer AWS-Quick Starts verwendet.

    Nach Abschluss der Bereitstellung können Sie das VFX-Burst-Rendering-Framework mithilfe von AWS Direct Connect (DX) mit Ihrer On-Premise-Umgebung verbinden und die Umgebung dann an die individuellen Anforderungen Ihres VFX-Studios anpassen, was Instance-Typen, Speicher und Anwendungen betrifft.

    Amazon könnte dem jeweiligen Partner im AWS-Partnernetzwerk (APN), der mit AWS am Inhalt eines Quick Start zusammengearbeitet hat, möglicherweise mitteilen, wer den AWS-Quick-Start verwendet.

  •  Kosten und Lizenzen
  • Die Kosten der zur Ausführung dieser Quick-Start-Referenzinstallation erforderlichen AWS-Dienste sind allein von Ihnen zu tragen. Für die Nutzung des Quick Starts fallen keine zusätzlichen Kosten an.

    Sie allein sind verantwortlich für die Kosten der physischen privaten Netzwerkverbindung zwischen Ihrer lokalen Umgebung und der AWS Cloud. Diese Netzwerkverbindung kann auf Wunsch von einem AWS-Partner bereitgestellt werden. Eine Liste von Netzwerkpartnern finden Sie im Finder für AWS-Partnerlösungen.

    Sie sind verantwortlich für die Lizenzkosten der von Ihnen verwendeten VFX-Rendering-Anwendung, Render-Scheduler-Anwendung und Lizenzserver-Anwendung, die Sie auf den EC2-Instances ausführen.

    Die AWS CloudFormation-Vorlage für diesen Quick Start enthält Konfigurationsparameter, die individuell angepasst werden können. Einige dieser Einstellungen, beispielsweise der Instance-Typ, wirken sich auf die Einrichtungskosten aus. Sie finden ausführliche Informationen zum jeweiligen, von Ihnen genutzten AWS-Service auf den Seiten mit den Preisen für AWS-Services. Preisänderungen sind vorbehalten.

    Tipp   Nach der Bereitstellung des Quick Starts empfehlen wir Ihnen, den AWS-Kosten- und Nutzungsbericht zu aktivieren, um die mit dem Quick Start verbundenen Kosten verfolgen zu können. Dieser Bericht übermittelt Abrechnungsmetriken an einen S3-Bucket in Ihrem Konto. Er bietet Ihnen auch Kostenschätzungen auf Grundlage Ihrer Nutzung über den Monat hinweg und schließt die Daten am Ende des Monats ab. Weitere Informationen zum Bericht erhalten Sie in der AWS-Dokumentation.