Übersicht

Mit Amazon Redshiftbeginnen Sie klein mit 0,25 USD pro Stunde und Sie skalieren bis zu Petabyte an Daten und Tausenden gleichzeitigen Benutzern. Wählen Sie das Richtige für Ihre Geschäftsanforderungen mit der Möglichkeit einer Speichererweiterung ohne Überbereitstellung der Rechenleistung und der Flexibilität beliebiger Rechenkapazitäten ohne Erhöhung der Speicherkosten.

Was Sie erwartet
Erfahren Sie zunächst mehr über Knotentypen, um die beste Cluster-Konfiguration für Ihre Bedürfnisse auszuwählen. Sie Ihren Cluster jederzeit mit einem einzigen API-Aufruf oder wenigen Klicks in der Redshift-Konsole schnell skalieren, pausieren, den Cluster erneut aktivieren oder zwischen Knotentypen wechseln. Die On-Demand-Preise werden Ihnen noch vor Ihrer Auswahl angezeigt, und Sie können sich jederzeit für reservierte Knoten entscheiden, um sich erhebliche Einsparungen zu sichern.

Sobald Sie eine Auswahl treffen, sollten Sie Elastic Resize wählen, um die bereitgestellte Rechenkapazität einfach innerhalb weniger Minuten anzupassen und eine unterbrechungsfreie Verarbeitung zu gewährleisten. Mit Resize Scheduler können Sie Knoten täglich oder wöchentlich hinzufügen und entfernen, um die Kosten zu optimieren und die beste Leistung zu erzielen. Für dynamische Workloads können Sie Concurrency Scaling verwenden, um automatisch zusätzliche Rechenkapazität bereitzustellen und nur für das zu bezahlen, was Sie pro Sekunde nutzen, nachdem das kostenlose Guthaben aufgebraucht ist (siehe Preise für Concurrency Scaling).

Amazon-Redshift-Knotentypen

Amazon Redshift bietet verschiedene Knotentypen für Ihre Workloads und wir empfehlen Ihnen die Auswahl von RA3 oder DC2, je nach benötigter Leistung, Datenvolumen und dessen Wachstum. 
 
RA3-Knoten mit verwaltetem Speicher ermöglichen die Optimierung Ihres Data Warehouse durch unabhängige Skalierung und Zahlung für Rechen- und Speicherkapazitäten. Mit RA3 wählen Sie die Anzahl der Knoten auf Grundlage der Leistungsanforderungen aus und zahlen nur für den tatsächlich genutzten verwalteten Speicher. Sie sollten Ihren RA3-Cluster basierend auf der Datenmenge, die Sie täglich verarbeiten, dimensionieren.
 
Redshift Managed Storage (RMS) verwendet große Hochleistungs-Solid-State-Laufwerke (SSDs) in jedem RA3-Knoten für schnelle lokale Speicherung und Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) für längerfristige dauerhafte Speicherung. Wenn die Daten in einem Knoten die Größe der großen lokalen SSDs überschreiten, lagert Redshift Managed Storage (RMS) diese Daten automatisch an Amazon S3 aus. Sie zahlen den gleichen niedrigen Preis für Redshift Managed Storage (RMS), unabhängig davon, ob sich die Daten auf Hochleistungs-SSDs oder in Amazon S3 befinden. Für Workloads, die ständig wachsenden Speicherplatz erfordern, können Sie mit Managed Storage Ihre Data Warehouse-Speicherkapazität automatisch skalieren, ohne zusätzliche Knoten hinzufügen und bezahlen zu müssen. 
 
DC2-Knoten empfehlen sich für rechenintensive Data Warehouses mit lokalem inbegriffenen SSD-Speicher. Hier können Sie die Anzahl der benötigten Knoten auf Grundlage Ihres Datenvolumens und Ihrer Leistungsanforderungen auswählen. DC2-Knoten speichern Ihre Daten für eine möglichst hohe Leistung lokal. Bei steigendem Datenvolumen können Sie weitere Rechenknoten hinzufügen, um die Speicherkapazität des Clusters zu erhöhen. Bei Datensätzen unter nicht komprimierten 1 TB empfehlen sich DC2-Knoten für eine optimale Leistung zum günstigsten Preis. Sollten Sie von einem Anstieg des Datenvolumens ausgehen, empfehlen wir die Verwendung von RA3-Knoten, damit Sie die Rechenleistung und Speicherkapazität unabhängig voneinander skalieren können, um den besten Preis und die beste Leistung zu erzielen. 
 
DS2-Knoten eignen sich für große Data Warehouses mit HDDs. Wir empfehlen jedoch die Verwendung von RA3-Knoten. Sollten Sie DS2-Knoten verwenden, finden Sie die Upgrade-Richtlinien im Handbuch für das Cluster-Management unter Overview of RA3 Node Types (Übersicht über RA3-Knotentypen). Kunden, die acht oder mehr DS2.xlarge-Knoten oder eine beliebige Anzahl von DS2.8xlarge-Knoten nutzen, können jetzt ein Upgrade auf RA3 vornehmen und sich doppelte Speicherkapazität sowie eine bessere Performance für die gleichen On-Demand-Kosten sichern.

Redshift-Funktionen mit nutzungsabhängigen Preisen

  • Amazon Redshift-Knotentypen: Wählen Sie die beste Cluster-Konfiguration und den besten Knotentyp für Ihre Anforderungen, Sie können die Kapazität stundenweise mit den On-Demand-Preisen von Amazon Redshift bezahlen. Wenn Sie sich für On-Demand-Preise entscheiden, können Sie die Funktion zum Pausieren und Fortsetzen verwenden, um die On-Demand-Abrechnung auszusetzen, wenn ein Cluster nicht verwendet wird. Sie können für stationäre Workloads auch Reserved Instances anstelle von On-Demand-Instances wählen und erhebliche Rabatte gegenüber den On-Demand-Preisen erhalten.
  • Preise für Amazon Redshift Spectrum: Führen Sie SQL-Abfragen direkt an den Daten in Ihrem Amazon S3 Data Lake aus – bis zu einer Größenordnung von Exabyte. Sie zahlen lediglich die Menge der gescannten Byte.
  • Preise für Concurrency Scaling: Jeder Cluster erhält bis zu einer Stunde kostenloses Guthaben für Concurrency Scaling pro Tag, was für 97 % der Kunden ausreicht. Auf diese Weise können Sie selbst bei Tausenden von gleichzeitigen Abfragen und Benutzern eine konstant schnelle Leistung bereitstellen. Sie zahlen lediglich einen pro Sekunde abgerechneten On-Demand-Tarif für die Nutzung, die die kostenlosen Credits übersteigt.
  • RMS-Preise: Zahlen Sie nur für die Daten, die Sie in RA3-Clustern speichern, unabhängig von der Anzahl der bereitgestellten Rechenknoten. Sie zahlen für die Gesamtmenge der im verwalteten Speicher abgelegten Daten lediglich eine stündlich abgerechnete Gebühr.
  • Redshift ML: Nutzen Sie SQL, um Machine-Learning (ML)-Modelle zu erstellen, zu trainieren und bereitzustellen. Nachdem Sie Ihr kostenloses Kontingent für Amazon SageMaker aufgebraucht haben, fallen für die Erstellung Ihres Modells und Speichers Kosten an.

Kostenloses Kontingent von AWS

Wenn Ihr Unternehmen noch nie einen Redshift-Cluster erstellt hat, haben Sie als Teil des kostenlosen AWS-Kontingents Anspruch auf eine zweimonatige kostenlose Testversion unseres DC2 Large Node. Ihr Unternehmen erhält 750 Stunden pro Monat kostenlos, was ausreicht, um einen DC2-Large-Knoten mit 160 GB komprimiertem SSD-Speicher durchgängig zu betreiben. Sobald Ihre zweimonatige kostenlose Testversion abgelaufen ist oder Ihre Nutzung 750 Stunden pro Monat überschreitet, können Sie Ihren Cluster herunterfahren, um Gebühren zu vermeiden, oder ihn zu unserem standardmäßigen On-Demand-Tarif weiterlaufen lassen.

On-Demand-Preise

Bei der On-Demand-Preisgestaltung von Amazon Redshift zahlen Sie ohne Langzeitverpflichtungen und Vorauszahlungen für die Speicher-/Rechenkapazität nach Stunde. Zahlen Sie einfach einen Stundentarif, der auf dem Typ und auf die Anzahl der Knoten in Ihrem Cluster basiert. Teilweise Stunden werden in Schritten von einer Sekunde nach einer abrechenbaren Statusänderung wie dem Erstellen, Löschen, Pausieren oder Fortsetzen des Clusters abgerechnet. Mit der Funktion zum Pausieren und Fortsetzen können Sie die On-Demand-Abrechnungen einfach aussetzen, solange der Cluster angehalten ist. In der Zeit, in der ein Cluster angehalten oder pausiert ist, bezahlen Sie nur den Sicherungsspeicherplatz. So müssen Sie Data Warehouse-Kapazitäten nicht planen und kaufen, bevor Sie sie tatsächlich benötigen. Dies ist kostengünstiger und einfacher und Sie können preisgünstig Umgebungen zu Entwicklungs- oder Testzwecken verwalten.

Aktuelle Generation

*Adressierbare Gesamtspeicherkapazität im verwalteten Speicher pro RA3-Knoten.

Vorherige Generation

Berechnung des effektiven On-Demand-Preises pro TB pro Jahr

Bei On-Demand ist der effektive Preis pro TB und Jahr der Stundenpreis für die Instance mal der Anzahl der Stunden in einem Jahr geteilt durch die Anzahl der TB pro Instance. Bei RA3 werden die im verwalteten Speicher abgelegten Daten separat auf Basis der tatsächlich auf den RA3-Knoten gespeicherten Daten abgerechnet. Der effektive Preis pro TB pro Jahr wird nur für die Kosten der Rechenknoten berechnet.

Amazon Redshift Spectrum-Preise

Mit Amazon Redshift Spectrum können Sie SQL-Abfragen für Datenvolumen im Exabyte-Bereich in Amazon S3 direkt ausführen. Die Gebühren berechnen sich aus dem Volumen der von Redshift Spectrum gescannten Byte, gerundet auf das nächsthöhere Megabyte, wobei pro Abfrage mindestens 10 MB berechnet werden. Für Data-Definition-Language (DDL)-Anweisungen wie CREATE/ALTER/DROP TABLE zum Verwalten von Partitionen und fehlgeschlagenen Abfragen fallen keine Gebühren an.

Sie können die Abfrageleistung verbessern und Kosten senken, indem Sie Daten in einem komprimierten, partitionierten und spaltenförmigen Datenformat speichern. Wenn Sie Daten in einem der von Redshift Spectrum unterstützen Formate komprimieren, senken Sie Ihre Kosten, da weniger Daten gescannt werden. Wenn Sie Daten in einem spaltenförmigen Format speichern, z. B. im Format Apache Parquet oder Optimized Row Columnar (ORC), sinken Ihre Gebühren ebenfalls, da Redshift Spectrum nur die für die Abfrage benötigten Spalten scannt.

Weitere Kosten

Zusätzlich fallen Gebühren für das Amazon Redshift-Cluster an, das zur Datenabfrage mit Redshift Spectrum verwendet wird. Mit Redshift Spectrum erfolgt die Datenabfrage direkt in Amazon S3. Die Speicherung von Objekten in S3-Buckets und Abfragen an diesen Buckets werden nach S3-Standardtarifen abgerechnet. Weitere Details finden Sie unter Amazon S3-Tarife

Wenn Sie den AWS Glue-Datenkatalog mit Amazon Redshift Spectrum verwenden, werden die Standardtarife des AWS Glue-Datenkatalogs berechnet. Weitere Details finden Sie unter Preise für AWS Glue.

Wenn Sie Amazon Redshift Spectrum verwenden, um verschlüsselte AWS Key Management Service (KMS)-Daten in Amazon S3 abzufragen, werden Ihnen die Standardpreise von AWS KMS berechnet. Weitere Details finden Sie unter Preise für AWS KMS.

Redshift Spectrum-Preisbeispiele basieren auf Preisen von USA Ost (Nord-Virginia)

Stellen Sie sich eine Tabelle mit 100 Spalten gleicher Größe vor, die in Amazon S3 als unkomprimierte Textdatei mit einer Gesamtgröße von 4 Terabyte gespeichert ist. Für eine Abfrage der Daten aus nur einer Spalte muss Redshift Spectrum die gesamte Datei durchsuchen, da Textformate nicht teilbar sind. Diese Abfrage würde 4 Terabyte scannen und 20 USD kosten (5 USD/TB * 4 TB = 20 USD).

Wenn Sie diese Datei mit GZIP komprimieren, erhalten Sie eine im Verhältnis 4:1 komprimierte Datei, was einer komprimierten Dateigröße von 1 Terabyte entspricht. Redshift Spectrum scannt zwar die gesamte Datei, da diese aber auf ein Viertel der Größe komprimiert wurde, zahlen Sie nur ein Viertel der Kosten, also 5 USD (5 USD/TB * 1 TB = 5 USD).

Komprimiert und in ein Spaltenformat wie Apache Parquet konvertiert, erhalten Sie eine im Verhältnis 4:1 komprimierte Datei, was einer komprimierten Dateigröße von 1 Terabyte entspricht. Wenn Sie die Abfrage wie oben verwenden, muss Redshift Spectrum in der Parquet-Datei nur eine Spalte scannen. Die Kosten dieser Abfrage lägen bei 0,05 USD (5 USD/TB * 1 TB Dateigröße * 1/100 Spalten oder insgesamt 10 Gigabyte gescannt = 0,05 USD).

Hinweis: Diese Preisbeispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Die Komprimierungsraten von Dateien und Spalten können abweichen.

Nebenläufigkeitsskalierung – Preise

Redshift bietet jetzt automatisch vorübergehende Kapazitäten, um kontinuierlich schnelle Leistung zu bieten, selbst bei Tausenden von gleichzeitigen Benutzern und Abfragen. Es gibt keine Ressourcen, die Sie verwalten müssen, keine Vorauszahlungen und Ihnen werden für vorübergehende Cluster keine Start- oder Stillstandszeiten berechnet. Während Ihr Hauptcluster ausgeführt wird, können Sie alle 24 Stunden eine Stunde Cluster-Guthaben für Concurrency Scaling ansammeln. Ihnen wird der On-Demand-Tarif pro Sekunde für einen Concurrency Scaling-Cluster in Rechnung gestellt, der über das kostenlose Guthaben hinaus verwendet wird – nur wenn er Ihre Abfragen bedient – mit einer Mindestgebühr von einer Minute jedes Mal, wenn ein Concurrency Scaling-Cluster aktiviert wird. Der On-Demand-Tarif pro Sekunde basiert auf dem Typ und der Anzahl der Knoten Ihres Redshift-Clusters.

Nebenläufigkeitsskalierung – Credits

Redshift Cluster verdienen pro Tag bis zu einer Stunde an kostenlosen Credits für die Nebenläufigkeitsskalierung. Credits werden auf Stundenbasis für jedes aktive Cluster in Ihrem AWS-Konto erworben und können nur nach Erwerb durch das gleiche Cluster genutzt werden. Sie können für jedes aktive Cluster bis zu 30 Stunden an kostenlosen Credits für die Nebenläufigkeitsskalierung sammeln. Credits verfallen nicht, solange wie Ihr Cluster nicht gelöscht wird.

Preisbeispiel für Nebenläufigkeitsskalierung

Ein 10 DC2.8XL Knoten Redshift Cluster in der Region US-Osten kostet 48 USD pro Stunde. Stellen Sie sich vor, die Nutzung zweier vorübergehender Cluster übersteigt das Kontingent der kostenlosen Credits für die Nebenläufigkeitsskalierung um je 5 Minuten. Der On-Demand-Tarif pro Sekunde für die Nebenläufigkeitsskalierung beträgt 48 USD * 1/3600 = 0,013 USD pro Sekunde. Die zusätzlichen Kosten für die Nebenläufigkeitsskalierung in diesem Beispiel betragen 0,013 USD pro Sekunde * 300 Sekunden * 2 vorübergehende Cluster = 8 USD. Das heißt, die Gesamtkosten für die Amazon Redshift-Cluster und die zwei vorübergehenden Cluster belaufen sich in diesem Fall auf 56 USD.

Amazon Redshift-verwalteter Speicher – Preise

Für die im verwalteten Speicher abgelegten Daten zahlen Sie pro GB einen festen regionsabhängigen monatlichen Tarif. Verwalteter Speicher wird ausschließlich mit RA3-Knotentypen geliefert, und Sie zahlen unabhängig von der Datengröße den gleichen niedrigen Preis für von Redshift verwalteten Speicher. Die Nutzung des verwalteten Speichers wird stündlich nach der im verwalteten Speicher abgelegten Gesamtdatenmenge abgerechnet (sehen Sie sich hierzu auch die nachfolgende Preisberechnung an, in dem die Nutzung in GB-Stunden in Gebühren in GB-Monaten umgerechnet wird). Die Menge der Daten in Ihrem RA3-Cluster können Sie in Amazon CloudWatch oder der AWS-Managementkonsole überwachen. Für Datenübertragungen zwischen RA3-Knoten und dem verwalteten Speicher fallen keine Gebühren an. Die Gebühren für verwalteten Speicher beinhalten keinen Backup-Speicher für automatische oder manuelle Snapshots (siehe Sicherungsspeicher). Auch nach Beendigung des Clusters werden Ihnen noch die Gebühren für die Aufbewahrung Ihrer manuellen Backups in Rechnung gestellt.

Preisbeispiel für verwalteten Speicher

In diesem Preisbeispiel werden während der ersten 15 Tage im April 100 GB Daten und während der letzten 15 Tage 100 TB Daten im verwalteten Speicher auf RA3-Knoten gespeichert. 

Für dieses Szenario berechnen wir zunächst die Nutzung in GB-Stunden. In den ersten 15 Tagen haben Sie folgende Nutzung in GB-Stunden:
100 GB x 15 Tage x ( 24 Stunden/Tag) = 36.000 GB-Stunden. In den letzten 15 Tagen haben Sie folgende Nutzung in GB-Stunden: 100 TB x 1024 GB/TB x 15 Tage x ( 24 Stunden / Tag) = 36.864.000 GB-Stunden

Ende April beträgt die gesamte Nutzung in GB-Stunden: 36.000 GB-Stunden + 36.864.000 GB-Stunden = 36.900.000 GB-Stunden
Dies rechnen wir nun in GB-Monate um: 36 900 000 GB-Stunden / 720 Stunden im April = 51 250 GB-Monate.

Werden diese Daten in der Region USA Ost (Nord-Virginia) gespeichert, so fällt für verwalteten Speicher eine Gebühr von 0,024 USD/GB-Monat an. Die monatlichen Speichergebühren für 51 250 GB-Monat sind in dieser Region demnach: 51 250 GB-Monat x 0,024 USD pro GB-Monat = 1 230 USD
Gesamtgebühr für verwalteten Speicher im April = 1 230 USD

Redshift ML – Preise

Wenn Sie Amazon Redshift ML verwenden, laufen die Vorhersagefunktionen innerhalb Ihres Redshift-Clusters und es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Die Anfrage CREATE MODEL nutzt jedoch Amazon SageMaker für Modelltraining und Amazon S3 für Speicherung und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Kosten basieren auf der Anzahl der Zellen in Ihren Trainingsdaten, wobei die Anzahl der Zellen das Produkt aus der Anzahl der Einträge (in der Trainingsabfrage oder Tabelle) mal der Anzahl der Spalten ist. Wenn zum Beispiel die SELECT-Abfrage von CREATE MODEL 10.000 Einträge für das Training produziert und jeder Eintrag fünf Spalten hat, haben die Trainingsdaten 50.000 Zellen.

Amazon-SageMaker-Gebühren
Wenn Sie mit Redshift ML anfangen, sind Sie für das kostenlose Kontingent von Amazon SageMaker qualifiziert, wenn Sie Amazon SageMaker zuvor nicht genutzt haben. Es umfasst zwei kostenlose CREATE MODEL-Anfragen im Monat für eine Dauer von zwei Monaten mit bis zu 100.000 Zellen pro Anfrage. Ihr kostenloses Kontingent startet mit dem ersten Monat, nachdem Sie Ihr erstes Modell in Redshift ML erstellt haben.

Amazon-S3-Gebühren
Für die CREATE MODEL-Anfrage fallen auch geringe Amazon-S3-Kosten an. Die S3 sollten bei unter 1 USD pro Monat liegen, da die Menge der von CREATE MODEL generierten S3-Daten nur wenige GB umfassen. Wenn die Garbage Collection aktiviert ist, werden sie schnell entfernt. Amazon S3 wird zunächst verwendet, um die von der SELECT-Abfrage von CREATE MODEL produzierten Trainingsdaten zu speichern. Dann wird Amazon S3 verwendet, um verschiedene modellverbundene Artefakte zu speichern, die für die Vorhersage erforderlich sind. Der Standardmodus von Garbage Collection wird sowohl Trainingsdaten als auch modellverbundene Artefakte am Ende von CREATE MODEL.Optionen zur Kostenkontrolle entfernen.

Sie können die Trainingskosten kontrollieren, indem Sie MAX_CELLS einrichten. Wenn Sie das nicht tun, liegt der Standardwert von MAX_CELLs bei einer Million, womit Ihre Trainingskosten in den meisten Fällen bei unter 20 USD liegen werden. Wenn der Trainingsdatensatz eine Million übersteigt, erhöhen sich die Preise folgendermaßen:

Optionen zur Kostenkontrolle
Sie können die Trainingskosten kontrollieren, indem Sie MAX_CELLS einrichten. Wenn Sie das nicht tun, liegt der Standardwert von MAX_CELLs bei einer Million, womit Ihre Trainingskosten in den meisten Fällen bei unter 20 USD liegen werden. Wenn der Trainingsdatensatz eine Million übersteigt, erhöhen sich die Preise folgendermaßen:

Anzahl der Zellen Preis

Ersten 10 Mio. Zellen

20 USD pro 1 Million Zellen

Nächsten 90 Mio. Zellen

15 USD pro 1 Million Zellen

Über 100 Mio. Zellen

7 USD pro 1 Million Zellen

 

Hinweis: Die tatsächlichen Preise sind häufig niedriger als die oben angegebenen oberen Grenzen. 

CREATE MODEL-Beispielkosten:

  • 100,000 Zellen sind 20 USD (= 1 x 20)
  • 2 000 000 Zellen sind 40 USD (= 2 x 20)
  • 23,000,000 Zellen sind 395 USD (=10 x 20 + 13 x 15)
  • 99 000 000 Zellen sind 1 535 USD (= 10 x 20 x 89 x 15) und
  • 211 Mio. Zellen sind 2 327 USD (=10 x 20 + 90 x 15 + 111 x 7)

Wenn die von der SELECT-Abfrage des CREATE MODEL produzierten Trainingsdaten das von Ihnen eingestellte (oder standardmäßige in Höhe von 1 Million, wenn Sie keins angegeben haben) MAX_CELLS-Limit übersteigt, wird das CREATE MODEL ungefähr MAX_CELLS/„Anzahl an Spalten“ Einträge zufällig aus dem Trainingsdatensatz auswählen und mit diesen zufällig ausgewählten Tupeln trainieren. (Die zufällige Auswahl ist dafür gedacht, dass der verringerte Trainingsdatensatz keine Verzerrungen enthält.) Daher können Sie durch Einstellung der MAX_CELLS dafür sorgen, dass Ihre Kosten die Grenzen nicht übersteigen.

Reserved Instances – Preise

Reserved Instances eignen sich für kontinuierliche Produktions-Workloads und bieten erhebliche Einsparungen gegenüber On-Demand-Preisen. In der Regel werden Reserved Instances erst nach der erfolgreichen Durchführung von Experimenten und Machbarkeitstests zur Überprüfung von Produktionskonfigurationen gekauft.

Sie können von erheblichen Einsparungen gegenüber On-Demand-Tarifen profitieren, wenn Sie sich verpflichten, Amazon Redshift für eine ein- oder dreijährige Laufzeit zu nutzen. Die Preise für Reserved Instances sind vom erworbenen Knotentyp abhängig und gelten bis zum Ablauf des Reservierungszeitraums. Die Preise enthalten zwei zusätzliche Datenkopien, eine auf den Clusterknoten und eine in Amazon S3. Wir kümmern uns um Backup, Beständigkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit, Überwachung und Wartung.

Bei Reserved Instances können Sie zwischen drei Preisoptionen wählen:

Keine Vorauszahlung – Sie leisten keine Vorauszahlung und verpflichten sich über ein Jahr zu einer monatlichen Zahlungsweise.

Teilweise Vorauszahlung – Sie zahlen einen Teil der Reserved Instance im Voraus und den Rest über eine Laufzeit von einem oder drei Jahren.

Komplette Vorauszahlung – Sie zahlen die gesamte Reserved Instance für eine Laufzeit von einem oder drei Jahren im Voraus.

Reserved Instances sind ein Abrechnungskonzept und werden nicht zur Erstellung von Data-Warehouse-Clustern verwendet. Wenn Sie einen Kauf tätigen, werden Ihnen die damit verbundenen Voraus- und Monatsgebühren in Rechnung gestellt, auch wenn Sie derzeit keinen Cluster betreiben oder wenn ein bestehender Cluster angehalten wird. Zum Kauf von Reserved Instances navigieren Sie in unserer Konsole zur Registerkarte „Reservierte Knoten“.

Wir können das Preisprogramm der Reserved Instances jederzeit beenden. Reserved Instances unterliegen zusätzlich zu den Reserved Instance-Preisen auch allen Datenübertragungs- oder anderen Gebühren, die gemäß dem AWS-Kundenvereinbarung oder einer anderen Vereinbarung mit uns, die Ihre Nutzung unserer Dienste regelt, anfallen.

* Der nachfolgende Monatstarif errechnet sich aus dem effektiven Stundensatz multipliziert mit der durchschnittlichen monatlichen Stundenzahl.

** Der nachfolgende effektive Stundentarif entspricht dem amortisierten Stundentarif der Instance über die gesamte Laufzeit einschließlich Vorauszahlung.

Aktuelle Generation

Vorherige Generation

Berechnung des effektiven Preises pro TB pro Jahr für Reserved Instances

Bei Reserved Instances fügen Sie die Vorauszahlung dem Stundensatz multipliziert mit der Anzahl der Stunden innerhalb der Laufzeit hinzu und teilen diese Zahl durch die Anzahl der Jahre der Laufzeit und die Anzahl der TB pro Knoten. Bei RA3 werden die im verwalteten Speicher abgelegten Daten separat auf Basis der tatsächlich auf den RA3-Knoten gespeicherten Daten abgerechnet. Der effektive Preis pro TB pro Jahr wird nur für die Kosten der Rechenknoten berechnet.

Aktuelle Generation

Vorherige Generation

Sicherungsspeicher

Sicherungsspeicher sind die mit Snapshots verbundene Speicherung für Ihr Data Warehouse. Wenn Sie die Aufbewahrungszeit Ihrer Backups erhöhen oder zusätzliche Snapshots erstellen, belegt Ihr Data Warehouse entsprechend mehr Backup-Speicher. Redshift berechnet Tarife für manuelle Snapshots, die Sie mit der Konsole, Programmierschittstelle (API) oder Befehlszeilenschnittstelle (CLI) aufnehmen. Bei automatisierten Redshift-Snapshots, die mit der Snapshot-Planungsfunktion von Redshift erstellt werden, fallen keine Gebühren an. Auf RA3-Clustern gespeicherte Daten sind Teil von Redshift Managed Storage (RMS) und werden zu RMS-Tarifen abgerechnet. Manuelle Snapshots, die für RA3-Cluster erstellt werden, werden jedoch als Sicherungsspeicher zu den üblichen Amazon S3-Tarifen abgerechnet, die auf dieser Seite beschrieben sind.

Wenn Ihr RA3-Cluster beispielsweise 10 TB Daten und 30 TB manuelle Snapshots enthält, werden Ihnen 10 TB RMS und 30 TB Sicherungsspeicher in Rechnung gestellt. Bei Dense-Compute-Clustern (DC) und Dense-Speicher-Clustern (DS) ist der Speicher auf dem Cluster enthalten und wird nicht separat berechnet, aber die Sicherungen werden extern in Amazon S3 gespeichert. Sicherungsspeicher, der über die bereitgestellte Speichergröße auf DC- und DS-Clustern hinausgeht, wird als Sicherungsspeicher zu den üblichen S3-Tarifen abgerechnet. Snapshots werden so lange in Rechnung gestellt, bis sie ablaufen oder gelöscht werden, auch wenn der Cluster angehalten oder gelöscht wird.

Datenübertragung

Für Daten, die innerhalb der gleichen AWS-Region zur Sicherung und Wiederherstellung bzw. zum Speichern und Wiederabrufen zwischen Amazon Redshift und Amazon S3 übertragen werden, wird keine Gebühr erhoben. Für alle anderen Datenübertragungen in und aus Amazon Redshift werden Ihnen die standardmäßigen AWS-Datenübertragungspreise in Rechnung gestellt. Insbesondere gelten bei Ausführung Ihres Amazon-Redshift-Clusters in Amazon Virtual Private Cloud (VPC) die AWS-Standardtarife für Datenübertragungen über JDBC/ODBC an Ihren Amazon-Redshift-Cluster-Endpunkt. Wenn Sie Enhanced VPC Routing verwenden und Daten zu Amazon S3 in einer anderen Region entladen, fallen außerdem die standardmäßigen AWS-Datenübertragungsgebühren an. Weitere Informationen zu AWS-Datenübertragungstarifen finden Sie in der Preisübersicht zu Amazon Elastic Cloud Compute EC2.

Preisbeispiele

Beispiel für RMS

Sie verwenden einen Monat lang vier ra3.xlarge-Knoten und 40 TB RMS. Im Laufe des Monats scannen Sie außerdem 20 TB Daten mit Redshift Spectrum und scannen 20 TB Daten. Sie verwenden On-Demand-Preise.

Die Gebühren dafür werden wie folgt berechnet:

  • Kosten für Redshift RA3-Instance = 4 Instances x 3,26 USD pro Stunde x 730 Stunden pro Monat = 9 519,20 USD
  • RMS-Kosten = 40 TB x 1.024 GB pro TB x 0,024 USD = 983,04 USD
  • Kosten für Redshift Spectrum = 20 TB x 5,00 USD = 100,00 USD

Monatliche Gesamtkosten = 10 602,24 USD

Beispiel für Nebenläufigkeitsskalierung in Redshift

Ein 10 DC2.8XL-Knoten Redshift-Cluster in der Region US-Osten kostet 48 USD pro Stunde. Stellen Sie sich vor, die Nutzung zweier vorübergehender Cluster übersteigt das Kontingent der kostenlosen Credits für die Nebenläufigkeitsskalierung um je 5 Minuten. Der On-Demand-Tarif pro Sekunde für die Nebenläufigkeitsskalierung beträgt 48 USD * 1/3 600 = 0,013 USD pro Sekunde. Die zusätzlichen Kosten für die Nebenläufigkeitsskalierung in diesem Beispiel betragen 0,013 USD pro Sekunde * 300 Sekunden * 2 vorübergehende Cluster = 8 USD. Das heißt, die Gesamtkosten für die Redshift-Cluster und die zwei vorübergehenden Cluster belaufen sich in diesem Fall auf 56 USD.

Beispiel für Redshift Spectrum

Stellen Sie sich eine Tabelle mit 100 Spalten gleicher Größe vor, die in Amazon S3 als unkomprimierte Textdatei mit einer Gesamtgröße von 4 TB gespeichert ist. Für eine Abfrage der Daten aus nur einer Spalte muss Redshift Spectrum die gesamte Datei durchsuchen, da Textformate nicht teilbar sind. Basierend auf der Redshift Spectrum-Preisgestaltung für die Region USA Ost (Nord-Virginia), würde diese Abfrage 4 TB scannen und 20 USD kosten. (5,00 USD/TB * 4 TB = 20 USD) 

Wenn Sie diese Datei mit GZIP komprimieren, erhalten Sie eine im Verhältnis 4:1. In diesem Fall hätten Sie eine Datei, die einer komprimierten Dateigröße von 1 Terabyte entspricht. Redshift Spectrum scannt zwar die gesamte Datei, da diese aber auf ein Viertel der Größe komprimiert wurde, zahlen Sie nur ein Viertel der Kosten, also 5 USD. (5 USD/TB * 1 TB = 5 USD) 

Komprimiert und in ein Spaltenformat wie Apache Parquet konvertiert, erhalten Sie eine im Verhältnis 4:1 komprimierte Datei, was einer komprimierten Dateigröße von 1 TB entspricht. Wenn Sie die Abfrage wie oben verwenden, muss Redshift Spectrum in der Parquet-Datei nur eine Spalte scannen. Die Kosten dieser Abfrage lägen bei 0,05 USD. (5 USD/TB * 1 TB Dateigröße * 1/100 Spalten oder insgesamt 10 Gigabyte gescannt = 0,05). 

Hinweis: Diese Preisbeispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Die Komprimierungsraten von Dateien und Spalten können abweichen.

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