Dash ist eine Plattform zur Vernetzung von Autos, die Benutzern in den USA, Kanada und Europa zur Verfügung steht. Sie ermöglicht es Autofahrern, ihre Fahrzeuge mit dem Smartphone zu verbinden und macht so den Weg frei für mehr Leistung, weniger Kosten und die Verknüpfung von sozialen Netzwerken und Autofahren. Die Dash-Hardware wird an das Auto oder den Lastwagen des Benutzers angeschlossen und misst die Leistung des Fahrzeugs mithilfe von Bluetooth-Technologie. Über Mobilfunkdaten und hunderte Sensoren in jedem Fahrzeug sammelt Dash Metriken und analysiert die Daten unmittelbar. So können Fahrer die bestmögliche Leistung aus ihrem Auto holen und Treibstoff maximal effizient nutzen, da Dash Diagnoseinformationen in Echtzeit liefert und Benutzern für das Tanken sowie für Reparatur- und Wartungsarbeiten Sparangebote anzeigt. Dash kann bei allen Automodellen eingesetzt werden, die nach 1996 hergestellt wurden, und funktioniert mit iPhones und Android-Geräten. Benutzer können die Hardware selbst installieren und mehrere Autos verbinden. Die Dash-App kam 2014 auf den Markt und wird heute von mehr als 150 000 Benutzern verwendet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in New York.

Eine App, die in Echtzeit Informationen für die Sicherheit im Straßenverkehr liefert – für Brian Langel, den Mitgründer von Dash, war von Anfang an klar, dass das Unternehmen dafür eine flexibel anpassbare Plattform benötigen würde, mit der Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit, um Ereignisse fast ohne Zeitverzögerung verarbeiten zu können. "Wir wussten, dass wir für den Erfolg von Dash in der Lage sein mussten, das Produkt schnell in einem iterativen Prozess zu entwickeln, und dass wir gleichzeitig die Startup-Kosten gering halten mussten", sagt Langel. "Wir wollten unsere Zeit nicht damit verbringen, Instanzen einzurichten, um bestimmte Dinge durchzuführen; wir brauchten mehr Flexibilität. Und wir wussten, dass wir große Mengen an Daten haben würden, die sich schnell ändern würden. Daher stand für uns immer fest, dass wir mit der Cloud arbeiten wollten."

Die Gründer machten sich auf die Suche nach einem Cloudanbieter, mit dessen Hilfe sie schnell und kosteneffizient eine Anwendung entwickeln konnten, die ihre Kunden begeistern würde. "Als wir Recherchen zu unseren Möglichkeiten anstellten, fiel uns auf, dass Amazon Web Services (AWS) ständig Funktionen hinzufügte, die wirklich nützlich für uns wären", so Langel. "In puncto Kosteneinsparungen und Flexibilität gab es für uns nur eine Wahl."

Das Unternehmen entschloss sich, die Anwendung in AWS zu entwickeln. "Unserer Meinung nach bot niemand anders vollständig gehostete Lösungen an, die auf Seiten der Serveranwendung so flexibel waren wie die von AWS", sagt Langel. "Wir können in Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) ausführen, was immer wir möchten, und darauf vertrauen, unseren Kunden einen verlässlichen Service bieten zu können."

Das Unternehmen führt seine Anwendung heute vollständig in AWS aus. Milliarden Ereignisse werden in Amazon DynamoDB gespeichert und analysiert und mithilfe von Amazon Kinesis in Echtzeit verarbeitet. Amazon ElastiCache für Memcached wird für In-Memory-Caching verwendet und in Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) werden Bilder gespeichert.

Durch Dash sparen Kunden Geld, da sie Informationen zur Leistung und Sicherheit ihres Autos erhalten. Außerdem erfahren sie, basierend auf ihrem aktuellen Standort, wo sie beim Tanken und bei Dienstleistungen Geld sparen können. Dies ist nur durch Echtzeitdaten möglich. Daher muss Dash die aktuellen Diagnose- und Standortdaten direkt bei den Fahrzeugen sammeln, sie sofort GIS-, Marketing- sowie Kontextdaten zuordnen und sie viermal pro Minute aktualisieren.

Für diese Art des Fahrerbezugs und der Datenanreicherung sind Streamingdaten in Echtzeit erforderlich. Aus diesem Grund nutzt Dash Amazon Kinesis, um alle 1-4 Sekunden Fahrzeug- und Standortdaten von jedem Auto zu sammeln. Insgesamt erhält Dash so pro Tag mehr als 1 TB an Daten von tausenden einzelnen Fahrzeugen. Dash überwacht in den Fahrzeugen circa 30 eindeutige Datenpunkte, um Angebote und Warnungen anzuzeigen, Trends aufzuzeichnen und die Leistung zu messen. Die Daten, die kontinuierlich bei Amazon Kinesis eingehen, werden verarbeitet, als Fragmente organisiert und durch Schlüsselvariablen partitioniert (Partitionsschlüssel). Diese werden dann per Stream an mehrere AWS-Dienste gesendet, um analysiert, visualisiert, angereichert und gespeichert zu werden.

Der Anwendungsservercode von Dash wird in Amazon EC2 ausgeführt, wo auch die Marketingwebsite und die Staging-Umgebung gehostet werden. Mithilfe von Elastic Load Balancing kann der Datenverkehr zur Website von Dash gleichmäßig verteilt werden, Amazon Route 53 dient dem Unternehmen als Domain Name Service und Amazon CloudWatch wird verwendet, um den Zustand des Dash-Systems zu überwachen.

Mithilfe von AWS konnte Dash schnell starten und tätig werden. "Durch AWS konnten wir den Kunden unsere App schnell zur Verfügung stellen und mussten weder Zeit noch Ressourcen zum Aufbau eines Rechenzentrums aufwenden", sagt er. "Und AWS ist großartig, was Innovationen angeht – es werden ständig neue Funktionen bereitgestellt, Dienste hinzugefügt und Preise reduziert. Daher konnten wir selbst schnell innovativ werden und unser eigenes Produkt rasch Entwicklungszyklen durchlaufen lassen. Mit traditionellen, auf Hardware basierenden Rechenzentren wäre dies im Rahmen des Kapitals, das uns zur Verfügung steht, unmöglich gewesen."

Mithilfe des vollständig verwalteten Services Amazon Kinesis konnte Dash den Aufwand bei der Implementierung und Skalierung einer Echtzeitdaten-Infrastruktur verringern. Darüber hinaus verkürzte sich die Entwicklungszeit, da sich die Softwareentwickler des Unternehmens auf die Konzipierung der Anwendung konzentrieren konnten. "Ein Entwickler verbringt weniger Zeit damit, das System einzurichten, und hat mehr Zeit für die Kernfunktionen unserer App", sagt Langel. "Wir wenden unsere Zeit für die Verbesserung der Dinge auf, die unsere Benutzer direkt betreffen, was Gold wert ist."

Langel nannte auch die AWS-Community als einen Vorteil. Verschiedene Organisationen, von Startups über Regierungen bis hin zu Konzernen, nutzen AWS. Dadurch mangelt es in der Community nicht an Wissen darüber, wie geschäftliche Herausforderungen angegangen werden können. "AWS-Kunden teilen die besten Verfahren, die sie entdeckt haben, und auch die Bibliotheken, die sie zur Interaktion mit AWS-Diensten geschrieben haben – man muss also nicht das Rad neu erfinden. Die AWS-Community ist eine wertvolle Ressource für Dash."

"Unser Unternehmen hat mit AWS positive Erfahrungen gemacht", sagt Langel und fügt hinzu: "Als Startup hat uns die Nutzung von AWS ermöglicht, gut zu skalieren und Ressourcen zu gebrauchen, ohne viel Kapital auszugeben."

Weitere Informationen dazu, wie AWS Ihnen beim Erfüllen Ihrer Anforderungen für mobile Anwendungen helfen kann, finden Sie auf unserer Detailseite zu mobilen Services: http://aws.amazon.com/mobile/.