AWS beantwortet uns Fragen zur Umweltverträglichkeit unserer IT-Infrastruktur, über die wir uns zuvor nie so ganz im Klaren waren.
Pierre Lussier Director General
  • Informationen zu Jour de la Terre

    Jour de la Terre, eine gemeinnützige Umweltschutzorganisation aus Kanada, multipliziert die Wirkung der eigenen Projekte, indem sie sich mit Umweltschutzinitiativen von Unternehmen, anderen gemeinnützigen Organisationen und Freiwilligengruppen vernetzt. Seit 1995 hat Jour de la Terre bei der Anpflanzung von 500 000 Bäumen geholfen, zur Verteilung von 65 000 Regentonnen und 20 000 Kompostbehältern beigetragen, 100 Tonnen Elektroschrott einschließlich 125 000 Mobiltelefone eingesammelt und 200 Workshops zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung vor Privatpersonen und Unternehmen gehalten. Neben ihrem Hauptsitz in Quebec betreibt Jour de la Terre auch ein Büro in Paris.

  • Genutzte Services

  • Vorteile von AWS

    • Durch AWS erhielt die Organisation mehr Kontrolle und Übersicht über ihre IT-Umgebung, ohne ihre Agilität und Flexibilität zu beschneiden.
    • Die Mitarbeiter können nun über Amazon WorkDocs effizienter und einfacher – und vor allem unabhängig von Standort oder Gerät – zusammenarbeiten.
    • Die Möglichkeit, die Umweltverträglichkeit ihrer IT-Infrastruktur in Zahlen zu fassen, hilft der Organisation bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele, durch die sie eine Vorreiterrolle in diesem Bereich einnimmt.

Jour de la Terre ist immer auf der Suche nach kreativen Projekten zur Reduzierung der Umweltbelastung. Ihren Mitarbeitern stellen sich häufig völlig neue Herausforderungen der Kommunikation, der Kundenbeziehung, der Logistik und des Versands.

Wie erreicht Jour de la Terre so viel, mit so wenigen, aber vielseitig qualifizierten Mitarbeitern? "Ein Schlüssel zum Erfolg unserer Organisation", erklärt Director General Pierre Lussier, "ist die schon seit langem gängige Praxis, unseren Mitarbeitern zum Wohle ihrer Projekte bei der Anschaffung neuer Anwendungen, Leistungen und anderer IT-Lösungen im Bedarfsfall alle nur erdenklichen Freiheiten zu lassen." Zunächst erreichte die Organisation durch diese Praxis Flexibilität und Agilität, die die Nachteile der Implementierung so vieler neuer Services ohne wirklichen IT-Überblick bei Weitem übertrafen. Je mehr aber am Lösungs-Patchwork der Organisation gestrickt wurde, desto besorgter wurde Lussier.

"Wir erreichten einen Punkt, an dem wir nicht mehr wirklich wussten, welche Services wir bereits hatten", meint Lussier – und diese Situation wurde durch die erhebliche Mitarbeiterfluktuation des Unternehmens noch erschwert. "So viele unterschiedliche Personen kauften Services und stellten Projektwebsites bereit, und jeder bediente sich anderer Anbieter. Verließen uns diese Mitarbeiter schließlich, wussten wir oftmals nicht einmal mehr, wer einen bestimmten Service gekauft hatte, ja noch viel weniger, wo dieser bereitgestellt wurde und wie die Anmeldedaten lauteten."

Darüber hinaus waren die Sicherheits- und Backupprozesse der Organisation äußerst schwach, die Arbeitsabläufe ineffizient, eine Kostenanalyse sehr kompliziert, und Jour de la Terre hatte keinerlei Einblick in die Umweltverträglichkeit ihrer IT-Infrastruktur. Lussier machte sich also auf die Suche nach einer Möglichkeit, diesen – wie er es bezeichnete – "Sauhaufen" aufzuräumen.

Nach der Eruierung ihrer Optionen mit langjährigen Beratern, denen die IT-Anforderungen kleiner gemeinnütziger Organisationen vertraut sind, entschloss sich Jour de la Terre, ihre IT-Infrastruktur auf Amazon Web Services (AWS) umzustellen, um mehr Kontrolle und Übersicht zu erhalten, ohne ihre Agilität und Flexibilität zu beschneiden – und ohne sich mit einer eigenen IT-Abteilung belasten zu müssen.

"Mit AWS können wir alles sehr ökonomisch zentralisieren", erklärt Lussier. "Wir können unsere Organisation in eine Infrastruktur verschieben, die unsere Mitarbeiter leicht verstehen und handhaben können, und bei der wir jedwede Kontrolle über Zugriffe und neue Services behalten."

LinkByNet – ein APN Advanced-Beratungspartner – half Jour de la Terre bei der Gestaltung und Ausführung ihres Umstiegs auf AWS und stellt der Organisation auch jetzt noch verwaltete Services bereit. Lussier meint, dass LinkByNet ein idealer Partner für Organisationen wie Jour de la Terre sei. "Das Angebot von LinkByNet war perfekt für uns. Man merkt, dass LinkByNet die Bedürfnisse gemeinnütziger Organisationen wirklich versteht, wertschätzt und einen wahren Beitrag zu deren Unterstützung leisten möchte."

In der ersten Phase des Umstiegs von September bis November 2016 half LinkByNet Jour de la Terre bei der Verschiebung ihrer Datenbanken, Webformulare und dreier Websites aus den Rechenzentren verschiedener Anbieter in eine AWS-Lösung, die Amazon Simple Storage Service (Amazon S3-Storage Buckets) und Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2-Instances) umfasst. Die Organisation führt ihre Mail- und Kalenderanwendungen nun unter Amazon WorkMail aus. Ihre Dateien speichern, teilen und bearbeiten die Mitarbeiter von Jour de la Terre gemeinsam in Amazon WorkDocs, wobei der Zugriff von jedem Gerät an jedem Ort erfolgen kann.

Durch Verlagerung ihrer IT-Infrastruktur in die AWS-Cloud hat Jour de la Terre ihre Sicherungsverfahren, ihre Resilienz und die Sicherheit ihrer Daten erheblich verbessert. "Wenn es um den Schutz unserer unternehmenskritischen Daten geht, gibt es keinen Vergleich zwischen AWS und unserer alten Lösung", so Lussier. Auch erklärt er, können seine Mitarbeiter mit den erweiterten, wesentlich besser integrierten Collaboration-Tools und zentralen Datenrepositorys nun wesentlich mehr in kürzerer Zeit erledigen. "Ich schätze, dass unsere Organisation durch die AWS-Lösung um 15 Prozent effizienter arbeiten kann."

Auch die IT-Kosten der Organisation haben sich verringert. "Durch den Umstieg auf die AWS-Cloud sanken die Kosten für den laufenden Betrieb unserer IT-Infrastruktur um etwa 20 Prozent", so Lussier. "Aber um ehrlich zu sein: Hier exakte Zahlen zu nennen, ist nahezu unmöglich. Ein Grund, weshalb dieser Umstieg so bitter nötig war, lag darin, dass wir einfach keinen Überblick mehr über unsere Kosten hatten."

Aber nicht nur die Kosten ihrer IT-Infrastruktur versteht Jour de la Terre mit der neuen Lösung nun besser. "Als Umweltschutzorganisation, die enorm abhängig von ihren IT-Lösungen ist, ist es uns ein großes Anliegen, die Belastung unserer IT-Infrastruktur für die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Und dazu müssen wir die tatsächlichen Zahlen erst einmal kennen", meint Lussier. "Haben wir mit unserer Codierung in puncto Umweltverträglichkeit wirklich schon alles erreicht? Arbeiten unsere Server so energiesparend wie möglich? AWS beantwortet uns Fragen zur Umweltverträglichkeit unserer IT-Infrastruktur, über die wir uns zuvor nie so ganz im Klaren waren."

Lussier betont, dass diese Antworten nicht nur für Jour de la Terre als Organisation an sich wichtig sind, um ihre eigene Umweltverträglichkeit zu steigern, sondern auch, um das Feld in einem Bereich anzuführen, den die Organisation für eine bedeutende neue Richtung hält. "Da die Abhängigkeit von IT-Lösungen in Zukunft noch zunehmen wird, hat es eine enorme Bedeutung, die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt in diesem Bereich zu verstehen”, sagt Lussier. "Wir sind stolz auf die Partnerschaft mit AWS – nicht nur aufgrund seiner Verpflichtung zur Nutzung nachhaltiger Energien, sondern auch, weil seine Lösungen ein hervorragender Ausgangspunkt für ernsthafte Diskussionen über dieses so wichtige Umweltthema sind."

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