Dank AWS ist Informationstechnologie agiler denn je – bereit, mit dem Tempo der Wirtschaft Schritt zu halten.
Balakrishna Rao Chief Information Officer

Manipal Global Education Services (MaGE) bietet ein breites Spektrum an Hochschuldienstleistungen für Studenten in Indien, Schulungsprogramme für Unternehmen in Zusammenarbeit mit führenden IT- und Bankunternehmen, Berufsausbildung mit zahlreichen Qualifikationsanforderungen sowie technologieorientierte Dienstleistungen in Bereichen wie Test- und Bildungsbereitstellung. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen Hochschulzentren in Malaysia, Antigua, Dubai und Nepal. MaGE bedient und unterstützt derzeit mehr als 400 000 Studenten, viele davon über seine mit Preisen ausgezeichnete Technologieplattform EduNxt™.

Manipal Global nutzt AWS zur Einsparung von 25 % seiner Infrastrukturkosten

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MaGE bietet ein breites Schulungsspektrum von Unternehmensprogrammen, Fachqualifizierungen, Assessment- und Zertifizierungsprogrammen bis hin zur Studenteneinschreibung und Jobvermittlung. Die meisten dieser Dienstleistungen werden online bereitgestellt. Mit der stetig wachsenden Zahl an Kursteilnehmern nimmt aber auch der Datenverkehr auf den MaGE-Webanwendungen um jährlich 60 Prozent zu, wobei die Zugriffe bei der Zulassung, bei Prüfungen und bei der Veröffentlichung der Ergebnisse exponentiell ansteigen. MaGE führt nimmt derzeit etwa fünf Millionen Tests und Bewertungen jährlich ab, und es ist zu erwarten, dass diese Zahl weiterhin steigt.

Bis 2013 hostete MaGE seine Anwendungen in einem lokalen Rechenzentrum, das aber den dynamischen Geschäftsanforderungen nicht mehr gewachsen war. Die Anwendungsleistung war eine Herausforderung, die Seitenladezeiten waren langsam und die Verfügbarkeit lag bei 98,5 bis 99 Prozent, wobei sich die Ausfallzeiten jährlich auf mehrere Tage beliefen. Auch erkannte das Unternehmen, dass sein SAP-System ohne angemessene Lösung für die Notfallwiederherstellung einem hohen Risiko ausgesetzt war. Bei einem Notfall hätte die Wiederherstellung des Systems einige Wochen gedauert – ein harter Schlag für das Geschäft.

Außerdem war die lokale Infrastruktur teuer und komplex in der Verwaltung. Die Konfiguration und Bereitstellung der für neue Arbeitslasten erforderlichen Infrastrukturressourcen beschäftigte mehrere Teammitglieder und eine Skalierung des Rechenzentrums, um es dem Geschäftswachstum anzupassen, konnte mehrere Wochen dauern. Dadurch war die Agilität des Unternehmens bei schwankenden Geschäftsanforderungen sehr eingeschränkt.

Das Unternehmen wusste, dass es einige dieser Herausforderungen durch Investitionen in neue Server und die zugehörige IT-Infrastruktur meistern würde. Jedoch war dies eine sehr kostspielige und zeitaufwendige Option, die auch in keinster Weise den Skalierbarkeits-, Leistungs- und Verfügbarkeitsanforderungen des Geschäfts gewachsen gewesen wäre.

MaGE war von der Agilität und Elastizität einer Cloud Computing-Lösung überzeugt und entschied sich, eine stabile und zukunftssichere Technologieplattform zu entwickeln, die sein Geschäftswachstum unterstützen würde. Die Geschäftsführung wertete daher das Angebot verschiedener Cloud-Serviceanbieter aus, bevor sie sich für Amazon Web Services (AWS) entschied. "Bei unserer Bewertung der Cloud-Anbieter achteten wir in erster Linie auf Agilität, Elastizität, Leistung und Kosten und dabei fiel unsere Wahl auf AWS als Partner unseres Vertrauens. Seine Innovationsrate, vieljährige Erfahrung, Erfolgsbilanz und Kundennähe sind nicht zu übertreffen", meint Balakrishna Rao, Chief Information Officer bei MaGE.

Nach den Erfolgen der ersten Testimplementierungen befand MaGE, dass die Zeit reif für einen Umstieg auf eine primäre Cloud-Strategie sei, und das Unternehmen begann mit einer massiven Verlagerung seiner Systeme in die Cloud. Manipal verschob also neun Anwendungen und Systeme – einschließlich Kampagnenmanagement, digitales Marketing, Studenten- und Kursverwaltung, Assessment und Websites – auf AWS. Anfang des Jahres 2015 führte Manipal 70 Prozent seiner Arbeitslasten auf AWS aus. Seine neue Unternehmensrichtlinie hieß, dass jede neue Anwendung von Beginn an als Service aus der Cloud bereitgestellt werden sollte. Auch die Notfallwiederherstellungs-Umgebung für sein SAP-Studentenverwaltungssystem führt das Unternehmen in AWS aus. Während saisonaler Spitzen verarbeiten diese Systeme täglich 100 000 interne Bewertungsuploads auf EduNxt, 450 000 Ergebnistreffer im Studentenportal für Fernstudien und 3 Millionen Treffer auf der Unternehmens-Website, wobei monatlich etwa 10 TB an Daten übertragen werden.

MaGE nutzt mehr als ein Dutzend AWS-Services einschließlich Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS), Elastic Load Balancing, Amazon Simple Storage Service (Amazon S3), Amazon CloudFront, AWS CloudTrail, Amazon CloudWatch, Amazon Simple Notification Service (Amazon SNS), Amazon Simple Email Service (Amazon SES), Amazon Route 53, Amazon Relational Database Service (Amazon RDS), Amazon ElastiCache, AWS Identity and Access Management (IAM) und AWS Trusted Advisor.

"Wir haben verschiedene Technologieplattformen, Betriebssysteme und Entwicklungsumgebungen, die derzeit als unsere eigene virtuelle private Cloud-Umgebung mithilfe von Amazon Virtual Private Cloud ausgeführt werden. Wir wollten keine Kompromisse hinsichtlich der Leistung oder Sicherheit unserer Anwendungen eingehen, und die Breite und Tiefe der AWS-Plattform war wichtig, um uns das Selbstvertrauen für eine Umstellung auf die Cloud zu geben", so Rao.

Nachfolgende Abbildung zeigt die Umgebung von MaGE auf AWS:

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MaGE betreibt nun ein virtuelles Rechenzentrum auf AWS, das nachhaltiges Unternehmenswachstum unterstützt und Verfügbarkeit und Leistung selbst bei saisonalen Zugriffsspitzen während der Zulassungs- und Prüfungszeiten garantiert. Dabei kann das Unternehmen die Infrastruktur je nach Auslastung skalieren, zahlt aber immer nur für die Ressourcen, die es tatsächlich konsumiert. Dank der blitzschnellen Bereitstellung unterstützt das Unternehmen neue Geschäftsanforderungen innerhalb von Stunden und braucht dafür nicht wie früher – mit seinem herkömmlichen Rechenzentrum – vier bis fünf Wochen.

Nach dem Umstieg in die AWS Cloud stieg die Verfügbarkeit seiner Kundenanwendungen und Studentenservices auf 99,9 Prozent, wobei sich die Seitenladezeiten um 30 -Prozent verkürzten – das Endbenutzererlebnis verbesserte sich dadurch enorm. Eine Notfallwiederherstellung seiner SAP-Umgebung ist innerhalb weniger Stunden möglich, wodurch sich Unterbrechungen im Geschäftsbetrieb nahezu auf null reduzieren. Trotz all dieser Vorteile sanken die Betriebskosten von MaGE um 20 bis 25 Prozent.

Die Informationstechnologie des Unternehmens ist laut Rao agiler denn je und kann mit jeder Geschäftsentwicklung Schritt halten. "AWS hat der Innovationskultur des Unternehmens einen enormen Schub verliehen, auch weil nun in einem Maß Experimente ausgeführt und neue Prozesse ausprobiert werden können, wie es nie zuvor möglich gewesen war. AWS hat die Probleme während saisonaler Spitzen gelöst, und alle Erwartungen an Betrieb und Sicherheit sind erfüllt".

Weitere Informationen zur Verwendung von AWS für Geschäftsanwendungen finden Sie auf unserer Detailseite zu Geschäftsanwendungen.