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Sony DADC NMS – Fallstudie

2017

Sony DADC New Media Solutions (NMS) steht seit 2009 an der Spitze der Medien-Lieferkette. Unter der Marke Ven.ue bietet NMS Lösungen für digitale Lieferketten mit einem Fokus auf große Filmstudios, Fernsehanstalten, Musikverlage, Spieleunternehmen und andere Inhaltsanbieter. Ven.ue stellt dabei alles bereit – von OTT-Inhalten (Over-the-Top) für Unternehmen wie Funimation Entertainment über Medienverarbeitungs- und -verteilungslösungen für Kunden wie Sony Pictures Entertainment bis hin zu Smart-Toy-Lösungen für die gesamte Unterhaltungsindustrie.

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„Wir haben 20 Petabyte an Inhalten auf AWS; das entspricht mehr als 800 000 Stunden an Videoinhalten, die auf unserer Plattform zur Verfügung stehen. Um diese Inhalte überall auf der Welt bereitstellen zu können, benötigen wir die Skalierbarkeit der AWS Cloud.“

Andy Shenkler
Chief Solutions and Technology Officer, Sony DADC 

Die Herausforderung

Die Marke Ven.ue, die Kundenerlebnisse und die Bereitstellungen von Inhalten für alle Geräten und an mehr als 1 200 Verteilungspunkten in aller Welt ermöglicht, wächst rasant. „Wir speichern mehr als 20 Petabyte an Film- und Fernsehinhalten, und in jedem Quartal kommt ca. 1 Petabyte hinzu“, so Andy Shenkler, Chief Solutions and Technology Officer von Sony DADC New Media Solutions. Mit diesem Wachstum Schritt zu halten war mit dem vorhandenen lokalen Rechenzentrum schwierig. „Als wir die Investitionen und Funktionen prüften, die zum Vergrößern und Aktualisieren unserer lokalen Umgebung erforderlich gewesen wären, mussten wir uns wirklich fragen, ob wir das richtige Modell verwenden“, erläutert Shenkler. „Wir wussten auch, dass wir unsere Hardware ausbauen mussten – beispielsweise, um unsere Bandbibliotheken zu erweitern. Wir wussten nicht, ob es Sinn macht, weitere fünf Jahre in neue Hardware zu investieren.“

NMS benötigte außerdem eine gewisse Elastizität, um Ven.ue bei Auslastungsspitzen zu skalieren. „Wir haben Zeiten mit mehr und mit weniger Auslastung, und wir wollten unsere Umgebung nicht im Hinblick auf Spitzenkapazitäten ausbauen und dann zusehen, wie sie für die restliche Zeit ungenutzt bleibt. Wir wussten, dass uns die Cloud die Skalierbarkeit und Elastizität geben würde, die wir für das langfristige Wachstum unseres Geschäfts benötigen“, sagt Shenkler.

Gründe für Amazon Web Services

Nachdem sich NMS Lösungen von verschiedenen Cloud-Anbietern angesehen hatte, kamen zwei Anbieter in die engere Wahl: Amazon Web Services (AWS) und ein anderes Unternehmen. „Wir waren vom AWS-Team und von der Geschwindigkeit, mit der Entwicklungen und Innovationen in der AWS Cloud vonstatten gingen, beeindruckt“, so Shenkler. NMS war auch vom allgemeinen Ansatz von AWS begeistert. „Wir haben mehrere Monate lang mit einem konkurrierenden Unternehmen gesprochen. Am Ende jedes Meetings fragten die Vertreter dieses Unternehmens nach den Vorteilen für ihr Unternehmen. Aber im ersten Meeting, das wir mit AWS hatten, lautete die Frage: „Wie kann Amazon Ihnen helfen?“ Das fasst unsere Erfahrung mit AWS tatsächlich zusammen und ist einer der Gründe dafür, dass AWS der klare Sieger war.“ Nachdem die Entscheidung gefallen war, beschloss NMS, alles auf die AWS Cloud zu setzen.

NMS begann die Umstellung auf AWS mit der Migration der Ven.ue-Verteilungsworkflows in die AWS-Cloud, die auf Hunderten von Amazon Elastic Compute Cloud (EC2)-Instances ausgeführt wird. Danach hat die Organisation ihre OTT-Sendeausspielungsservices zu AWS migriert.

NMS verschiebt außerdem gerade das gesamte Videoarchiv mit einer Größe von ca. 20 Petabyte von LTO-Bändern auf Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) und den Amazon-Glacier-Cloud-Speicherservice. Das Unternehmen nutzt zusätzlich Amazon CloudFront als globalen Content-Delivery-Network (CDN)-Service, um die Bereitstellung von Inhalten an NMS-Kunden zu beschleunigen. Jetzt werden die Lieferkettenverteilung, die Sendeausspielung und die White-Label-OTT-Angebote alle von der AWS Cloud unterstützt.

Die Vorteile

NMS stellt mit Hilfe von AWS Medienservices der nächsten Generation für Inhaltsbesitzer, Fernsehsender und Distributoren in aller Welt bereit. Mit AWS hat das Unternehmen die Skalierbarkeit erreicht, die es benötigt, um mit der schnell wachsenden Ven.ue-Plattform Schritt zu halten. „Wir haben 20 Petabyte an Inhalten auf AWS; das entspricht mehr als 800 000 Stunden an Videoinhalten, die auf unserer Plattform zur Verfügung stehen“, so Shenkler. „Um diese Inhalte überall auf der Welt bereitstellen zu können, benötigen wir die Skalierbarkeit der AWS Cloud.“ Dank der neuen Cloud-Funktionalitäten kann NMS jetzt neue Funktionen besser unterstützen – wie etwa eine High-Dynamic Range (HDR)-Lösung, die das Speichern von Dateien erfordert, die bis zu vier Mal größer als normale Videodateien sind. „Wir haben definitiv die Bandbreite und die Speicherkapazität, die wir für HDR und andere neue Funktionen benötigen“, bestätigt Shenkler.

Durch AWS verfügt NMS jetzt über mehr Elastizität. „Mit AWS müssen wir keine lokale Umgebung für Spitzenkapazitäten einrichten, die wir dann nur punktuell verwenden“, erläutert Shenkler. „Wir können Hunderte von Amazon-EC2-Instances während unserer Spitzenzeiten einsetzen, haben aber die Möglichkeit, sie nur für einige Minuten oder Stunden anstatt für Tage zu verwenden.“

Außerdem verfügt die Organisation über die Agilität, schnell große Umgebungen für die Darstellung von Datenanalysen einzurichten. „Unsere Entwickler müssen kein Framework mehr von Grund auf erstellen, um etwas Neues zu erschaffen“, so Shenkler. „Wenn ich früher ein Projekt testen wollte, bevor es in die Produktion ging, konnte das bis zu sechs Monate dauern, vor allem aufgrund der hohen Kosten und langen Vorlaufzeiten für die Bereitstellung der Infrastruktur. Mit AWS können unsere Designer jetzt innerhalb weniger Tage eine hochauflösende grafische Benutzeroberfläche erstellen, die von einer großen bildgebenden Farm basierend auf Echtzeitdaten unterstützt wird.“

Außerdem kann NMS mehr Zeit für Innovationen aufwenden. „Mit AWS als Basis können sich unsere Entwickler auf Aufgaben konzentrieren, die mit unseren Geschäftsanforderungen zu tun haben. Sie müssen kein Framework mehr erstellen oder sich über das Verwalten der Back-End-IT-Umgebung Sorgen machen“, sagt Shenkler. Außerdem spart das Unternehmen Geld, weil es keine Hardware mehr aktualisieren muss. „Wir lagern mehr als 9 000 LTO-Bänder, und wenn man sich den Lebenszyklus in der Medienbranche ansieht, werden diese Bänder in wenigen Jahren bereits tote Formate sein“, so Shenkler. „Wir sprechen hier von Kapitalinvestitionen in Höhe von mehreren Millionen Dollar, und das alle fünf bis sieben Jahre. Mit AWS können wir jetzt alles in der Cloud speichern und derartig hohe Kapitalkosten vermeiden.“

NMS plant, sich mit weiteren AWS-Services zu beschäftigen, da die Ven.ue-Plattform weiterhin wächst. „Wir verlassen uns ohne jedes Zögern voll und ganz auf die AWS Cloud”, so Shenkler.


Über Sony DADC NMS

Sony DADC New Media Solutions (NMS) steht seit 2009 an der Spitze der Medien-Lieferkette.


Genutzte AWS-Services

Amazon EC2

Der Web-Service Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) stellt sichere, skalierbare Rechenkapazitäten in der Cloud bereit. Der Service ist darauf ausgelegt, Web-Scale-Cloud-Computing für Entwickler zu erleichtern.

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Amazon CloudFront

Amazon CloudFront ist ein schneller Content-Delivery-Service (CDN), der Daten, Videos, Anwendungen und APIs sicher, mit niedriger Latenz, hoher Übertragungsgeschwindigkeit und innerhalb einer entwicklerfreundlichen Umgebung an Kunden auf der ganzen Welt liefert.

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Amazon S3

Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) ist ein Objektspeicherservice, der branchenführende Skalierbarkeit, Datenverfügbarkeit, Sicherheit und Leistung bietet.

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Amazon Glacier

Amazon S3 Glacier und S3 Glacier Deep Archive sind sichere, dauerhafte und äußerst kostengünstige Amazon-S3-Cloud-Speicherklassen für Datenarchivierung und langfristige Sicherungen.

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