Amazon EC2 bietet Ihnen nicht nur die nötige Flexibilität, um Anzahl, Größe und Konfiguration der Compute-Instances für Ihre Anwendung frei zu wählen, sondern auch drei unterschiedliche Buchungsmodelle zur Kostenoptimierung für jeden Kunden. Bei On-Demand-Instances zahlen Sie eine pauschale Stundengebühr ohne weitere Verpflichtungen. Bei Reserved Instances erhalten Sie eine Kapazitätsreservierung und einen beträchtlichen Rabatt auf den Stundentarif für eine Instance. Spot-Instances ermöglichen bei Anwendungen mit flexiblen Start- und Endzeiten mittels Preisgeboten für Instance-Kapazitäten sogar noch größere Einsparungen.

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Das kostenlose Kontingent für AWS umfasst ein Jahr lang jeden Monat 750 Stunden Nutzung von Linux- und Windows-Instances vom Typ t2.micro. Um innerhalb des kostenlosen Nutzungskontingents zu bleiben, verwenden Sie nur EC2-Instances vom Typ "Micro".

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Mit On-Demand-Instances zahlen Sie ohne langfristige Verpflichtungen oder Vorauszahlungen nur für die nach Stunden abgerechnete Nutzung der Rechenkapazität. So können Sie die Rechenkapazitäten flexibel je nach Anwendungsbedarf erhöhen oder verringern und nur den Stundensatz für die genutzten Instances zahlen. Amazon EC2 ist bemüht, stets ausreichende On-Demand-Kapazitäten für Ihre Anforderungen verfügbar zu haben. Zu Spitzenauslastungszeiten kann es jedoch vorkommen, dass bestimmte Typen von On-Demand-Instances in einzelnen Availability Zones vorübergehend nicht gestartet werden können.

On-Demand-Instances werden empfohlen für:

  • Benutzer, die Wert auf die geringen Kosten und die Flexibilität von Amazon EC2 legen, dafür aber keine Vorabkosten zahlen oder langfristige Verpflichtungen eingehen möchten
  • Anwendungen mit kurzfristigen, stark schwankenden oder nicht kalkulierbaren Arbeitslasten, die nicht unterbrochen werden können
  • Anwendungen, die erstmals auf Amazon EC2 entwickelt oder getestet werden

Reserved Instances bieten im Vergleich zu den Preisen von On-Demand-Instances einen beträchtlichen Nachlass (bis zu 75 %). Ihre reservierte Instance ist bei diesem Modell jederzeit für das entsprechende Betriebssystem (z. B. Linux/UNIX oder Windows) und in der entsprechenden Availability Zone verfügbar. Für Anwendungen mit stabilen Nutzungsanforderungen sparen Sie gegenüber On-Demand-Instances einen Großteil der Kosten ein. Funktional gesehen, erbringen Reserved Instances und On-Demand-Instances eine identische Leistung. Weitere Informationen finden Sie in Erwerb von Reserved Instances.

Reservierte Instanzen werden empfohlen für:

  • Anwendungen, die einen konstanten Zustand erfordern oder eine vorhersehbare Auslastung aufweisen
  • Anwendungen, die reservierte Kapazität benötigen
  • Benutzer, die Vorauszahlungen leisten können, um sich damit in der Folge weitere Gesamtkosteneinsparungen zu sichern

Wenn Ihr Bedarf sich ändert, können Sie ohne zusätzliche Kosten das Verschieben Ihrer Reserved Instance in eine andere Availability Zone in derselben Region beantragen, ihre Netzwerkplattform ändern oder – bei Linux/UNIX Reserved Instance – den Instance-Typ Ihrer Reservierung in einen anderen Typ derselben Instance-Familie ändern. Wenn Sie über ein US-Bankkonto verfügen, können Sie Ihre Reserved Instances auch verkaufen.

Spot Instances bieten Kunden die Möglichkeit, Rechenkapazitäten ohne Vorleistungen und zu einem in der Regel geringeren Stundensatz als bei On-Demand-Instances zu erwerben. Dabei können Sie selbst bestimmen, welchen Stundensatz Sie für einen bestimmten Instance-Typ maximal zu zahlen bereit sind. Amazon EC2 legt für jeden Instancetyp in einer Availability Zone einen sogenannten Spot Price fest, der zur Ausführung einer Spot Instance in einem gegebenen Zeitraum von allen Kunden gezahlt wird. Der Spot Price schwankt abhängig von Angebot und Nachfrage an Instances, doch Kunden zahlen niemals mehr als den von ihnen angegebenen Höchstpreis. Wenn der Spot Price den Höchstpreis des Kunden übersteigt, wird die Instance des Kunden von Amazon EC2 heruntergefahren. Abgesehen von diesen Unterschieden entspricht die Leistung von Spot Instances genau der von On-Demand-Instances und Reserved Instances. Weitere Informationen zu Spot-Instances erhalten Sie hier.

Spot Instances werden empfohlen für:

  • Anwendungen mit flexiblen Start- und Endzeiten
  • Anwendungen, die nur zu äußerst geringen Computing-Preisen realisierbar sind
  • Benutzer mit dringenden Computing-Anforderungen für große Mengen an Zusatzkapazitäten