AWS Site-to-Site VPN unterstützt jetzt IPv6-Adressen auf äußeren Tunnel-IPs

Veröffentlicht am: 8. Juli 2025

AWS Site-to-Site VPN unterstützt jetzt IPv6-Adressen auf äußeren Tunnel-IPs, was es Kunden erleichtert, reine IPv6-Netzwerke aufzubauen oder darauf umzustellen. Kunden, die zur Verwendung von IPv6-Netzwerkadressen verpflichtet sind, können jetzt problemlos reine IPv6-VPN-Verbindungen aufbauen, um gesetzlichen und Compliance-Anforderungen gerecht zu werden.

AWS Site-to-Site VPN ist ein voll verwalteter Service, mit dem Sie eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Rechenzentrum oder Ihrer Zweigstelle und Ihren AWS-Ressourcen mithilfe von IP Security (IPSec)-Tunneln erstellen können. Bisher konnten Kunden IPv6-Adressen in den inneren Tunneln ihrer VPN-Verbindungen verwenden, aber für die äußeren Tunnel waren immer noch öffentliche IPv4-Adressen erforderlich. Mit diesem launch können Kunden nun IPv6-Adressen sowohl in den inneren als auch in den äußeren Tunneln ihrer VPN-Verbindung konfigurieren, wodurch die Komplexität des IPv4/IPv6-Adressierungsschemas entfällt. Dieses Feature hilft Kunden auch dabei, ihre öffentlichen IPv4-Kosten zu senken, da für die Verwendung der IPv6-Adresse auf der äußeren Tunnel-IP keine Gebühren anfallen.

Diese Funktion ist in allen kommerziellen AWS-Regionen und AWS-GovCloud-Regionen (USA) verfügbar, in denen AWS Site-to-Site VPN verfügbar ist, mit Ausnahme der Region Europa (Mailand). Weitere Informationen und erste Schritte finden Sie in der Dokumentation zu AWS Site-to-Site VPN.