Amazon CloudWatch unterstützt jetzt OpenTelemetry-Metriken in der öffentlichen Vorschau

Veröffentlicht am: 2. Apr. 2026

Amazon CloudWatch unterstützt jetzt native OpenTelemetry (OTel)-Metriken in der öffentlichen Vorschau, sodass sich Metriken ganz ohne benutzerdefinierte Konvertierungslogik und ohne zusätzliche Tools direkt über das OpenTelemetry Protocol (OTLP) senden lassen. Sie können jetzt Ihre benutzerdefinierten OpenTelemetry-Metriken mit Vended-Metriken aus über 70 AWS-Services kombinieren und sie mit PromQL abfragen – ohne dass zusätzliche Agenten oder Änderungen am Code erforderlich sind.

Dank der nativen OTel-Unterstützung können Teams, die Microservices in Amazon EKS und auf On-Premises-Servern ausführen, jetzt OTel-Metriken aus beiden Umgebungen direkt an CloudWatch senden. So können sie Metriken auf Anwendungsebene aus ihren On-Premises-Services (etwa die Latenz bei der Auftragsverarbeitung) zur CPU-Auslastung des EKS-Pods und zur Anzahl der Application-Load-Balancer-Anfragen in Bezug setzen und anschließend PromQL verwenden, um vereinheitlichte Dashboards und Alarme einzurichten, die ihre gesamte Infrastruktur abdecken. Die CloudWatch-Anomalieerkennung nutzt die OTel-Metriken zur automatischen Identifizierung ungewöhnlicher Muster, ohne dass statische Schwellenwerte festgelegt werden müssen. Mit Query Studio, einer neuen Konsolenumgebung für PromQL, können Sie Abfragen schreiben, Metriken untersuchen, Alarme erstellen und Dashboards einrichten – alles direkt in der CloudWatch-Konsole.

Die native Unterstützung für OpenTelemetry-Metriken ist in der öffentlichen Vorschauversion in folgenden Regionen verfügbar: USA Ost (Nord-Virginia), USA West (Oregon), Asien-Pazifik (Sydney), Asien-Pazifik (Singapur) und Europa (Irland). Während der Vorschauphase fallen keine Gebühren für OpenTelemetry-Metriken oder -Abfragen an. Weitere Informationen finden Sie in der OpenTelemetry-Dokumentation für Amazon CloudWatch.