Verwaltete Amazon-EKS-Knotengruppen unterstützen jetzt Warm Pools für EC2 Auto Scaling
Von Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS) verwaltete Knotengruppen unterstützen jetzt Auto-Scaling-Warm-Pools, sodass Sie vorinitialisierte EC2-Instances für eine schnelle Aufskalierung bereitstellen können. Dadurch wird die Latenz bei der Knotenbereitstellung für Anwendungen mit Burst-Traffic-Mustern, zeitkritischen Workloads oder langen Instance-Startzeiten aufgrund komplexer Initialisierungsskripts und Softwareabhängigkeiten reduziert.
Wenn Warm Pools aktiviert sind, stellt Ihre verwaltete EKS-Knotengruppe einen Pool von Instances bereit, die die Betriebssysteminitialisierung, die Ausführung der Benutzerdaten und die Softwarekonfiguration bereits abgeschlossen haben. Wenn die Nachfrage steigt und die Auto-Scaling-Gruppe aufskaliert, wechseln Instances vom Warm Pool zum aktiven Service, ohne die gesamte Kaltstartsequenz zu wiederholen. Sie können Instances im Warm Pool als „Stopped“ (niedrigere Kosten, längerer Übergang) oder „Running“ (höhere Kosten, schnellerer Übergang) konfigurieren. Sie können auch die Wiederverwendung beim Einskalieren aktivieren, wodurch Instances beim Abskalieren in den Warm Pool zurückkehren, anstatt beendet zu werden. Warm Pools funktionieren mit Cluster Autoscaler, ohne dass eine zusätzliche Konfiguration erforderlich ist.
Sie können Warm Pools über die EKS-API, die AWS-CLI, die AWS-Managementkonsole oder AWS CloudFormation aktivieren, indem Sie Ihren CreateNodegroup- oder UpdateNodegroupConfig-Anforderungen eine warmPoolConfig hinzufügen. Bestehende verwaltete Knotengruppen, die Warm Pools nicht aktivieren, sind davon nicht betroffen.
Dieses Feature ist in allen AWS-Regionen verfügbar, in denen Amazon EKS verfügbar ist, mit Ausnahme der Region China (Peking), die von Sinnet betrieben wird, und der Region China (Ningxia), die von NWCD betrieben wird. Informationen zum Einstieg finden Sie in der Dokumentation zu verwalteten Knotengruppen von Amazon EKS.