Amazon OpenSearch Serverless unterstützt jetzt den Codec Zstandard (zstd) für die Indexkomprimierung

Veröffentlicht am: 9. Apr. 2026

Amazon OpenSearch Serverless unterstützt jetzt Zstandard-Codecs für die Indexspeicherung, sodass Kunden den Kompromiss zwischen Speicherkosten und Abfrageleistung besser steuern können. Mit diesem Launch können Kunden die Zstandard-Komprimierung so konfigurieren, dass die Indexgröße im Vergleich zum Standard-LZ4-Codec um bis zu 32 % reduziert wird, wodurch die Kosten für verwalteten Speicher für datenintensive Workloads gesenkt werden können.

Kunden, die umfangreiche Protokollanalysen, Beobachtbarkeitspipelines und Zeitreihen-Workloads auf Amazon OpenSearch Serverless ausführen, können am meisten von der Zstandard-Komprimierung profitieren, bei der große Datenmengen die Speichereffizienz zu einem erheblichen Kostentreiber machen. Der Zstandard-Komprimierungsalgorithmus ist in Amazon OpenSearch Serverless in zwei verschiedenen Modi verfügbar: zstd und zstd_no_dict. Kunden können die Komprimierungsstufe an ihre spezifischen Anforderungen anpassen: Niedrigere Stufen (z. B. Stufe 1) sorgen für erhebliche Speichereinsparungen mit minimalen Auswirkungen auf den Indexierungsdurchsatz und die Abfragelatenz, während höhere Stufen (z. B. Stufe 6) die Komprimierungsraten auf Kosten niedrigerer Indexierungsgeschwindigkeiten maximieren. 

Die Zstandard-Codec-Unterstützung ist heute in allen AWS-Regionen verfügbar, in denen Amazon OpenSearch Serverless unterstützt wird. Wenn Sie die Codecs nutzen möchten, geben Sie sie bei der Erstellung in den Indexeinstellungen an. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Amazon OpenSearch Serverless.