Amazon RDS bietet jetzt Einblick in den Initialisierungsstatus des Speichervolumes

Veröffentlicht am: 6. Aug. 2026

Amazon RDS bietet jetzt Einblick in den Initialisierungsstatus von Datenbankspeicher-Volumes, die aus Snapshots erstellt wurden. Anhand dieses Status können Sie ermitteln, wann Ihr Speicher nach einer Wiederherstellung vollständig initialisiert ist und bereit ist, latenzempfindliche Datenbank-Workloads mit vollständig bereitgestellter Leistung zu unterstützen.

Wenn Sie eine Datenbank-Instance zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen, eine Lesereplikat-Erstellung erstellen oder von einer Single-AZ- zur Multi-AZ-Konvertierung konvertieren, erstellt Amazon RDS Speicher-Volumes aus einem Snapshot. Diese Volumen werden initialisiert, wobei Speicherblöcke von Amazon S3 heruntergeladen und auf das Volume geschrieben werden, bevor auf sie zugegriffen werden kann. Die Initialisierungsrate variiert je nach Workload und den Blöcken, auf die zugegriffen wird. Während dieses Zeitraums stellen Sie möglicherweise eine erhöhte I/O-Latenz fest. Bisher hat Amazon RDS die Instance während der Initialisierung als verfügbar gemeldet, sodass Sie kein direktes Signal erhalten haben, wann sich die Leistung stabilisieren würde. Mit den neuen Feldern „StorageOperationStatus“ und „StorageOperationPercentProgress“ in der RDS-Konsole und der DescribeDBInstances-API können Sie den Fortschritt Ihrer Speicherinitialisierung in Echtzeit überwachen, sodass Sie überprüfen können, wann alle Blöcke geschrieben wurden. Sie können die Informationen verwenden, um Ihre Workloads so zu planen, dass sie mit ihrer Fertigstellung übereinstimmen. Die Felder melden auch den Fortschritt der Speicheroptimierung, sodass Sie nach einer Speicheränderung die volle bereitgestellte Leistung planen können.

Der Initialisierungsstatus des Speichervolumes ist standardmäßig für alle Amazon RDS-Datenbank-Instances in allen kommerziellen AWS-Regionen und GovCloud-Regionen der USA zugänglich. Sie können es noch heute über die Amazon RDS Management Console, die AWS-Befehlszeilenschnittstelle (CLI) oder die AWS-SDKs verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Amazon RDS-Benutzerhandbuch unter Amazon RDS-Speicher.