Mit VM Import/Export können Sie auf einfache Weise Images virtueller Maschinen aus Ihrer gegenwärtigen Umgebung in Amazon EC2-Instances importieren und wieder zurück in Ihre lokale Umgebung exportieren. VM Import ermöglicht Ihnen, Ihre existierenden Investitionen für virtuelle Maschinen zur Erfüllung Ihrer Erfordernisse für IT-Sicherheit, Konfigurationsverwaltung und Compliance zu nutzen, indem Sie diese virtuellen Maschinen als verwendungsbereite Instances nahtlos in Amazon EC2 einbringen. Sie können importierte Instances mühelos zurück in Ihre lokale Virtualisierungsumgebung exportieren, um Arbeitslasten auf Ihre gesamte IT-Infrastruktur zu verteilen.
VM Import/Export ist ohne zusätzliche Kosten in den üblichen Nutzungstarifen für Amazon EC2 und Amazon S3 inbegriffen.
Sie können zuvor importierte EC2-Instances mit den Amazon EC2-API-Tools exportieren. Sie müssen lediglich die Ziel-Instance, das Dateiformat für virtuelle Maschinen und einen S3-Ziel-Bucket angeben. Anschließend wird die Instance von VM Import/Export automatisch in den S3-Bucket exportiert. Sie können danach die exportierte VM in Ihre lokale Virtualisierungsumgebung herunterladen und starten.
Sie können VMware ESX- und VMware Workstation VMDK-Images, Citrix Xen VHD-Images und Microsoft Hyper-V VHD-Images für Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 importieren. Sie können zuvor importierte EC2-Instances in die Dateiformate VMware ESX VMDK, VMware ESX OVA, Microsoft Hyper-V VHD oder Citrix Xen VHD exportieren. Support für weitere Betriebssysteme, Versionen und Virtualisierungsinfrastruktur-Produkte ist für die Zukunft geplant.
*Es hängt von der Größe der virtuellen Maschine und der Geschwindigkeit Ihrer Netzwerkverbindung ab, wie lange der Import einer virtuellen Maschine dauert.
VM Import/Export bietet zwei Methoden zum Importieren Ihrer virtuellen Maschine in Amazon EC2.
Bei der ersten Methode importieren Sie Ihr VM-Image mit den Amazon EC2-API-Tools. Dies sind Ihre ersten Schritte:
Wenn Sie Ihre lokalen Microsoft Windows-VM-Images in Amazon EC2 importieren, stellt AWS den geeigneten Microsoft Windows Server-Lizenzschlüssel für die importierte Instance zur Verfügung. Die Stundensätze für die EC2-Instance decken die Microsoft Windows-Software und zugrunde liegenden Hardwareressourcen ab. Ihr lokaler Microsoft Windows-Lizenzschlüssel wird nicht von EC2 verwendet, sodass Sie ihn für andere Microsoft Windows-VM-Images in Ihrer lokalen Umgebung wiederverwenden können.
Wenn Sie eine Amazon EC2-Instance exportieren, steht über AWS kein Zugriff mehr auf den Microsoft Windows Server-Lizenzschlüssel für diese Instance zur Verfügung. Sie müssen für das exportierte VM-Image, nachdem es auf Ihrer lokalen Virtualisierungsplattform gestartet wurde, einen neuen Lizenzschlüssel aktivieren und angeben.
Über den VM Import-Prozess können Sie Ihre bestehenden VM-Images aus der Umgebung in Amazon EC2 importieren und unmittelbar Ihre importierten Anwendungen in der Cloud ausführen. Nutzen Sie AWS Auto Scaling, Elastic Load Balancing und CloudWatch, um die neu importierten Anwendungen zu skalieren und zu überwachen.
Importieren Sie Ihren lokalen VM-Images für Backup und Disaster Recovery zu Amazon EC2. Speichern Sie die importierten Images als Elastic Block Store-gesicherte AMIs, damit sie im Bedarfsfall in Amazon EC2 gestartet werden können. Bei einem Notfall können Sie Ihre Instances schnell starten, damit Ihr Geschäftsbetrieb nicht unterbrochen wird, und zugleich zum Wiederherstellen Ihrer lokalen Infrastruktur exportieren. Sie zahlen die Elastic Block Store-Gebühren nur solange, bis Sie sich dazu entschließen, die Instances zu starten. Sobald Sie sie ausführen, werden die normalen Amazon EC2-Service-Gebühren für das Ausführen von Instances berechnet. Wenn Sie Ihre Instances exportieren, fallen die üblichen S3-Speichergebühren an.
VM Import/Export ist eine Amazon EC2-Funktion, für die außer den üblichen Amazon EC2-Servicegebühren keine zusätzlichen Kosten anfallen. Amazon S3- und EBS-Speicher wird während des Importvorgangs genutzt und getrennt abgerechnet.
Die Kosten des Imports eines VMware-Image mit 10 GB von Windows Server 2008 belaufen sich beispielsweise auf 0,04 USD für einen Tag S3-Speicherung (0,125 USD pro GB/Monat x 10 GB/30 Tage). Zusätzlich fallen EBS-Kosten von USD 0,10 pro GB/Monat für das EBS-Volume mit der EBS-gesicherten Instance an.
Die Kosten des Exports der zuvor beschriebenen EC2-Instance belaufen sich auf 1,25 USD pro Monat (0,125 USD pro GB/Monat x 10 GB) für S3-Speicher für die exportierte VM. Darüber hinaus fällt ein geringer Betrag (zumeist weniger als 1,00 USD) für die temporäre Nutzung von EBS-Speicher während des Exportvorgangs an.
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