Amazon Managed Service für Prometheus unterstützt jetzt native Histogramme

Veröffentlicht am: 11. Juni 2026

Amazon Managed Service für Prometheus unterstützt jetzt die Erfassung, Speicherung und Abfrage nativer Prometheus-Histogramme. Damit können Kunden hochauflösende metrische Verteilungen mit höherer Präzision und geringerer Kardinalität als bei klassischen Histogrammen erfassen. DevOps-Techniker, Site Reliability Engineers und Plattformteams, die Latenz, Anforderungsdauer und andere Verteilungen überwachen, können jetzt genauere Perzentilberechnungen durchführen, ohne Bucket-Grenzen vorab definieren oder Zeitreihen mit hoher Kardinalität verwalten zu müssen.

Native Histogramme verwenden exponentielles Bucketing, um die Auflösung automatisch an Ihre Daten anzupassen und eine gesamte Verteilung in einer einzigen Zeitreihe zu speichern, anstatt für jede Bucket-Grenze eine eigene Reihe zu benötigen. Dies reduziert die Anzahl aktiver Reihen, da ein klassisches Histogramm mit 20 Buckets, für das zuvor 22 Zeitreihen erforderlich waren, jetzt nur noch eine benötigt, während Funktionen wie histogram_quantile() genauere Einblicke in die Endlatenz liefern. Sie können native Histogramme schrittweise zu bestehenden klassischen Histogrammen hinzufügen und Workloads in Ihrem eigenen Tempo migrieren, ohne die aktuelle Überwachung zu unterbrechen. Amazon Managed Service for Prometheus misst und berechnet native Histogramme ausschließlich auf der Grundlage ausgefüllter Buckets, die tatsächliche Beobachtungen enthalten. Sie zahlen also nicht für leere Buckets in spärlichen Verteilungen. 

Diese Funktion ist in allen AWS-Regionen verfügbar, in denen Amazon Managed Service für Prometheus angeboten wird. Informationen zu den ersten Schritten finden Sie in der Dokumentation zu Amazon Managed Service für Prometheus. Weitere Informationen zu den Preisen für Native Histograms finden Sie auf der Preisseite von Amazon Managed Service für Prometheus.