Amazon CloudFront kündigt Modifikation des Ursprungs mit CloudFront-Funktionen an

Veröffentlicht am: 21. Nov. 2024

Amazon CloudFront unterstützt jetzt die Modifikation des Ursprungs in CloudFront Funktionen, damit Sie Ursprungsserver bei jeder Anfrage bedingt ändern oder aktualisieren können. Sie können jetzt in CloudFront-Funktionen eine benutzerdefinierte Logik schreiben, um ursprüngliche Eigenschaften zu überschreiben, einen anderen Ursprung in Ihrer CloudFront-Verteillung zu verwenden oder Anfragen an einen beliebigen öffentlichen HTTP-Endpunkt weiterzuleiten.

Die Modifikation des Ursprungs erlaubt es Ihnen, benutzerdefinierte Routing-Richtlinien darüber zu erstellen, wie der Datenverkehr im Falle von Cache-Fehlern an Ihre Anwendungsserver weitergeleitet werden soll. Beispielsweise kann die Modifikation des Ursprungs dazu genutzt werden, den geografischen Standort eines Viewers zu bestimmen und dann im Falle von Cache-Fehlern die Anfrage an die nächstgelegene AWS-Region weiterleiten, in der Ihre Anwendung ausgeführt wird. Dies gewährleistet die geringstmögliche Latenz für Ihre Anwendung. Bisher erfolgte die Modifikation des Ursprungs ausschließlich über AWS Lambda @Edge, mittlerweile ist aber dieselbe Funktion in CloudFront-Funktionen mit gesteigerter Leistung und niedrigeren Kosten verfügbar. Die Modifikation des Ursprungs unterstützt die Aktualisierung aller bestehenden Ursprungsfunktionen wie z. B. das Setzen benutzerdefinierter Header, das Anpassen von Timeouts, das Einstellen von Ursprungsschutz oder das Ändern des primären Ursprungs in Ursprungsgruppen.

Die Modifikation des Ursprungs ist jetzt in CloudFront-Funktionen ohne zusätzliche Kosten verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im CloudFront-Entwicklerhandbuch. Beispiele für die Verwendung von „Modifikation des Ursprungs“ finden Sie in unserem GitHub-Repository-Beispielen.