Amazon RDS für Oracle unterstützt jetzt Redo Transport Compression

Veröffentlicht am: 26. Aug. 2025

Amazon RDS unterstützt jetzt Redo Transport Compression, ein Feature, das Redo-Daten komprimiert, bevor sie an eine Standby-Datenbank übertragen werden. Durch die Reduzierung der über das Netzwerk gesendeten Datenmenge wird die Redo-Transport-Leistung verbessert. Aufgrund des schnelleren Redo-Log-Transports können Kunden ein niedrigeres Recovery Point Objective (RPO) erreichen. Dabei handelt es sich um das Ausmaß an Datenverlust, das auftreten kann, wenn ein Replikat in Situationen hochgestuft wird, in denen die primäre Instance nicht mehr verfügbar ist.

Die Komprimierung und Dekomprimierung von Redo-Daten verbraucht CPU-Ressourcen sowohl in der Primär- als auch in der Standby-Datenbank. Kunden sollten sicherstellen, dass ausreichend CPU-Kapazität zur Verfügung steht, um diese erhöhte Workload zu bewältigen, und Redo Transport Compression in Situationen verwenden, in denen der geringere Netzwerkverkehr und ein verbessertes RPO den CPU-Overhead der Komprimierung überwiegen. Um das Feature zu aktivieren, legen Sie den Parameter redo_compression in der Parametergruppe für Ihre Datenbank-Instance fest. Redo Log Compression ist sowohl für gemountete als auch für gelesene Replikate verfügbar und erfordert Oracle Enterprise Edition mit Oracle Advanced Compression Licensing.

Redo Transport Compression ist in allen AWS-Regionen verfügbar, in denen Amazon RDS für Oracle verfügbar ist. Weitere Informationen zur Verwendung von Redo Transport Compression finden Sie im Amazon-RDS-Benutzerhandbuch.