Amazon CloudFront kündigt drei neue CloudFront-Funktionen an

Veröffentlicht am: 20. Nov. 2025

Amazon CloudFront unterstützt jetzt drei neue CloudFront-Funktionen: Edge-Standort und Regional Edge Cache (REC)-Metadaten, Abrufen von unformatierten Abfragezeichenfolgen und erweiterte Ursprungsüberschreibungen. Entwickler können jetzt eine ausgefeiltere Edge-Computing-Logik mit einem besseren Einblick in die Infrastruktur von CloudFront und einer präzisen Kontrolle über die Ursprungsverbindungen erstellen. Mit CloudFront-Funktionen können Sie JavaScript-Lightweight-Code an CloudFront-Edge-Standorten ausführen, um die Inhaltsbereitstellung anzupassen und Sicherheitsrichtlinien mit Ausführungszeiten von unter einer Millisekunde zu implementieren.

Metadaten zum Edge-Standort, einschließlich des aus drei Buchstaben bestehenden Codes des Serverstandorts und das erwartete REC. Dies ermöglicht die Weiterleitung geografischer Inhalte oder Compliance-Anforderungen, z. B. die Weiterleitung europäischer Nutzer zu DSGVO-konformen Ursprüngen, basierend auf dem Standort des Kunden. Die Funktion für unformatierte Abfragezeichenfolgen bietet Zugriff auf die vollständige, unverarbeitete Abfragezeichenfolge, wie sie vom Viewer empfangen wurde, wobei Sonderzeichen und Kodierungen erhalten bleiben, die beim Standardparsen geändert werden können. Erweiterte Ursprungsüberschreibungen lösen kritische Herausforderungen für komplexe Anwendungsinfrastrukturen, indem Sie es Ihnen ermöglichen, SSL/TLS-Handshake-Parameter, einschließlich der Server Name Indication (SNI), anzupassen. Beispielsweise können Multi-Tenant-Setups SNI überschreiben, bei denen CloudFront über CNAME-Ketten eine Verbindung herstellt, die in Server mit unterschiedlichen Zertifikatsdomains aufgelöst werden.

Diese neuen CloudFront-Funktionen sind an allen CloudFront-Edge-Standorten ohne zusätzliche Kosten verfügbar. Weitere Informationen zu CloudFront-Funktionen finden Sie im Entwicklerhandbuch zu Amazon CloudFront.