AWS kündigt Flexible Cost Allocation für AWS Transit Gateway an

Veröffentlicht am: 21. Nov. 2025

AWS kündigt die allgemeine Verfügbarkeit von Flexible Cost Allocation (flexible Kostenzuweisung) auf AWS Transit Gateway an und verbessert damit die Art und Weise, wie Sie die Transit-Gateway-Kosten in Ihrem Unternehmen verteilen können.

Bisher verwendete Transit Gateway nur ein Absender-Zahlungsmodell, bei dem der Kontoinhaber des Quellanhangs für alle mit der Datennutzung verbundenen Kosten verantwortlich war. Das neue „Flexible Cost Allocation“ (FCA)-Feature bietet vielseitigere Optionen für die Kostenzuweisung durch eine zentrale Messrichtlinie. Mit der FCA-Messrichtlinie können Sie wählen, ob Sie Ihre gesamte Transit-Gateway-Datenverarbeitung und -Datenübertragung dem Quellanhangskonto, dem Zielanhangskonto oder dem zentralen Transit-Gateway-Konto zuweisen möchten. FCA-Messrichtlinien können auf Anhangsebene oder auf individueller Flow-Ebene konfiguriert werden. FCA unterstützt auch Middle-Box-Bereitstellungsmodelle, sodass Sie die Datenverarbeitungsnutzung auf Middle-Box-Appliances wie der AWS Network Firewall den ursprünglichen Besitzern von Quell- oder Zielanhängen zuweisen können. Diese Flexibilität ermöglicht es Ihnen, mehrere Kostenzuweisungsmodelle auf einem einzigen Transit Gateway zu implementieren und so verschiedene Chargeback-Szenarien innerhalb Ihrer AWS-Netzwerkinfrastruktur abzudecken.

Die flexible Kostenzuweisung ist in allen kommerziellen AWS-Regionen verfügbar, in denen Transit Gateway verfügbar ist. Sie können diese Features mit der AWS-Managementkonsole, der AWS-Befehlszeilenschnittstelle (CLI) und dem AWS Software Development Kit (SDK) aktivieren. Für die Nutzung von FCA auf dem Transit Gateway fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie auf den Transit-Gateway-Dokumentationsseiten.