EC2 Auto Scaling führt eine Instance-Lebenszyklus-Richtlinie ein
Heute kündigt EC2 Auto Scaling eine neue Funktion namens Instance-Lebenszyklus-Richtlinie an. Kunden können jetzt eine Methode konfigurieren, um ihre Instances beizubehalten, wenn ihre Lebenszyklus-Hooks zur Terminierung ausfallen oder eine Zeitüberschreitung eintritt. So können sie ihre Instances sicher verwalten, um ein ordnungsgemäßes Herunterfahren zu gewährleisten.
Sie können einer Auto-Scaling-Gruppe (ASG) Lebenszyklus-Hooks hinzufügen, um benutzerdefinierte Aktionen auszuführen, wenn eine Instance in einen Wartezustand wechselt. Sie können je nach Ihrem bevorzugten Entwicklungsansatz einen Zielservice (z. B. Amazon EventBridge oder AWS Lambda) auswählen, um diese Aktionen durchzuführen. Kunden verwenden ASG-Lebenszyklus-Hooks, um den Anwendungsstatus zu speichern, Datenbankverbindungen ordnungsgemäß zu trennen, wichtige Daten aus dem lokalen Speicher zu sichern, sensible Daten/Anmeldeinformationen zu löschen oder sich vor der Beendigung der Instance von der Serviceerkennung abzumelden. Bisher führten beide Standardergebnisse – „Fortfahren“ und „Abbrechen“ – dazu, dass ASG Instances beendete, wenn das Lebenszyklus-Hook-Timeout abgelaufen war oder ein unerwarteter Fehler auftrat. Mit der neuen Instance-Lebenszyklus-Richtlinie können Sie jetzt Retention-Trigger konfigurieren, um Ihre Instances für manuelle Eingriffe so lange beizubehalten, bis Sie bereit sind, sie wieder zu beenden. Diese Richtlinie sorgt für mehr Vertrauen in die ordnungsgemäße Beendigung von Instances und ist besonders hilfreich für statusbehaftete Anwendungen, die auf ASG ausgeführt werden.
Dieses Feature ist jetzt in den Regionen USA Ost (Nord-Virginia), USA West (Oregon), Europa (Irland) und Asien-Pazifik (Singapur) verfügbar. Besuchen Sie die EC2 Auto Scaling-Konsole oder lesen Sie in unserer technischen Dokumentation nach.