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Beachten Sie, dass AWS Storage Gateway derzeit nicht unter das kostenlose Kontingent für AWS fällt.


F: Was ist AWS Storage Gateway?

AWS Storage Gateway ist ein Service, der eine lokale Softwareanwendung mit Cloud-basiertem Speicher verbindet, um eine nahtlose und sichere Integration zwischen der lokalen IT-Umgebung eines Unternehmens und der AWS-Speicherinfrastruktur zu ermöglichen. Der Service ermöglicht anpassbar und wirtschaftlich das sichere Speichern von Daten in der AWS-Cloud. AWS Storage Gateway unterstützt Branchenstandards entsprechende Speicherprotokolle, die von Ihren vorhandenen Anwendungen verwendet werden können. Die Lösung bietet eine schnelle Leistung, indem Daten, auf die oft zugegriffen wird, lokal vorgehalten werden, während alle Ihre Daten sicher und verschlüsselt in Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) oder Amazon Glacier gespeichert werden.

Das AWS Storage Gateway unterstützt drei Konfigurationen: Gateway-Cached-Volumes, Gateway-Stored-Volumes und Gateway-Virtual Tape Library (Gateway-VTL).

Gateway-Cached-Volumes: Sie können Ihre primären Daten in Amazon S3 beständig und kostengünstig speichern und Daten lokal vorhalten, auf die oft zugegriffen wird. Gateway-Cached-Volumes ermöglichen substanzielle Kosteneinsparungen bei primärem Speicher, minimieren den Anpassungsbedarf für lokalen Speicher und bieten einen schnellen Zugriff auf Daten, auf die häufig zugegriffen wird. Zusätzlich zum Speichern Ihrer primären Daten in Amazon S3 mithilfe von Gateway-Cached-Volumes können Sie zeitpunktbezogene Snapshots Ihrer Gateway-Cached-Volume-Daten in Amazon S3 erstellen. Dadurch können Sie zu Datenschutz- und anderen Zwecken der Datenwiederverwendung speicherplatzsparende mit Versionen versehene Kopien Ihrer Volumes anlegen.

Gateway-Stored-Volumes: Wenn Sie einen schnellen Zugriff auf Ihren gesamten Datenbestand benötigen, können Sie das Gateway so konfigurieren, dass Ihre primären Daten lokal gespeichert und asynchron als zeitpunktbezogene Snapshots in Amazon S3 gesichert werden. Gateway-Stored-Volumes bieten zuverlässige und kostengünstige standortexterne Sicherungen, die Sie lokal oder in Amazon EC2 wiederherstellen können, z. B. wenn Sie für eine Notfallwiederherstellung Ersatzkapazität benötigen.

Gateway-Virtual Tape Library (Gateway-VTL): Bei Gateway-VTL verfügen Sie über eine unbegrenzte Sammlung virtueller Bänder. Jedes virtuelle Band kann in einer Virtual Tape Library mit Amazon S3 als Datenspeicher oder einem Virtual Tape Shelf mit Amazon Glacier als Datenspeicher gespeichert werden. Die Virtual Tape Library stellt eine Branchenstandards entsprechende iSCSI-Schnittstelle zur Verfügung, die Ihrer Sicherungsanwendung einen Online-Zugriff auf die virtuellen Bänder bietet. Wenn Sie auf Daten auf einem virtuellen Band nicht mehr direkt oder häufig zugreifen müssen, können Sie diese mithilfe Ihrer Sicherungsanwendung aus Ihrer Virtual Tape Library in Ihr Virtual Tape Shelf verschieben, um Ihre Speicherkosten weiter zu senken.

F: Wie funktioniert AWS Storage Gateway?

Die AWS Storage Gateway-Software-Appliance ist zum Download als VM-Abbild (virtuelle Maschine) erhältlich, das Sie auf einem Host in Ihrem Rechenzentrum installieren. Nachdem Sie das Gateway installiert und über den Aktivierungsprozess mit Ihrem AWS-Konto verknüpft haben, können in der AWS Management Console Speicher-Volumes vom Typ "Gateway-Cached" oder "Gateway-Stored" oder virtuelle Bandbibliotheken vom Typ "Gateway-VTL" erstellen, die Ihren lokalen Anwendungen als iSCSI-Geräte bereitgestellt werden können.

Gateway-Cached-Volumes ermöglichen die Nutzung von Amazon S3 für Ihre primären Daten, wobei ein bestimmter Teil dieser Daten, auf den oft zugegriffen wird, in einem Cache lokal vorgehalten wird. Bei Verwenden dieser Volumes muss die lokale Speicherinfrastruktur nur minimal angepasst werden, wobei Ihren Anwendungen dennoch ein schneller Zugriff auf die Daten geboten wird, die häufig genutzt werden. Sie können Speicher-Volumes bis zu 32 TB erstellen und diese als iSCSI-Geräte auf Ihren lokalen Anwendungsservern zuordnen. Die auf diese Volumes geschriebenen Daten werden in Amazon S3 gespeichert und nur ein Cache mit zuletzt geschriebenen und gelesenen Daten wird lokal auf Ihrer Speicherhardware vor Ort gespeichert. Sie können auch zeitpunktbezogene Snapshots Ihrer Gateway-Cached-Volume-Daten in Amazon S3 erstellen. Dadurch können Sie zu Datenschutz- und anderen Zwecken der Datenwiederverwendung speicherplatzsparende mit Versionen versehene Kopien Ihrer Volumes anlegen.

Gateway-Stored-Volumes dienen zum lokalen Speichern Ihrer primären Daten und deren asynchroner Sicherung in AWS. Diese Volumes ermöglichen Ihren lokalen Anwendungen einen schnellen Zugriff auf deren gesamte Datenbestände und gleichzeitig zuverlässige standortexterne Sicherungen. Sie können bis zu 16 TB große Speicher-Volumes erstellen und diese als iSCSI-Geräte auf Ihren lokalen Anwendungsservern zuordnen. Daten, die auf Gateway-Stored-Volumes geschrieben werden, werden auf lokaler Speicherhardware und asynchron in Amazon S3 in Form von Amazon EBS-Snapshots gespeichert.

Gateway-VTL ermöglicht Ihnen den reibungslosen Austausch Ihrer physischen Bandinfrastruktur durch eine virtuelle Bandinfrastruktur. Jede Gateway-VTL bietet Ihrer vorhandenen Sicherungslösung eine iSCSI-basierte virtuelle Bandbibliothek (Virtual Tape Library, VTL) gemäß Branchenstandard, die aus einem virtuellen Medienwechsler und virtuellen Bandlaufwerken besteht. Sie können über die AWS Management Console virtuelle Bänder in Ihrer VTL erstellen. Eine Virtual Tape Library kann bis zu 1 500 virtuelle Bänder mit einer maximalen Gesamtkapazität von 1 PB enthalten. Virtuelle Bänder werden von Ihrer Sicherungsanwendung mithilfe von Standardverfahren zur Medienbestanderfassung erkannt. Virtuelle Bänder in Ihrer VTL stehen für den sofortigen Zugriff bereit und werden in Amazon S3 gespeichert. Ihre Sicherungsanwendung hat einen Lese- und Schreibzugriff auf virtuelle Bänder, die mithilfe des virtuellen Medienwechslers virtuellen Bandlaufwerken zugeordnet werden.

Zur wirtschaftlichen langfristigen Aufbewahrung von Daten, auf die nur selten zugegriffen wird, können Sie in Ihrer Sicherungsanwendung virtuelle Bänder aus einer oder mehreren Virtual Tape Libraries in Ihr in Amazon Glacier gespeichertes Virtual Tape Shelf (VTS) verschieben. Ihr Virtual Tape Shelf wird bei Aktivierung Ihrer ersten Gateway-VTL automatisch erstellt. Virtuelle Bänder, auf die häufig zugegriffen werden muss, sollten in einer Virtual Tape Library gespeichert werden. Daten mit geringerer Zugriffshäufigkeit können in Ihrem Virtual Tape Shelf archiviert werden. Der Zugriff auf virtuelle Bänder in Ihrer Virtual Tape Library erfolgt unmittelbar, während virtuelle Bänder in Ihrem Virtual Tape Shelf vor dem Zugriff abgerufen und in eine Virtual Tape Library geladen werden müssen. Über die AWS Management Console können Sie virtuelle Bänder aus Ihrem Virtual Tape Shelf abrufen. Aus Ihrem Virtual Tape Shelf abgerufene Bänder stehen nach ca. 24 Stunden zur Verfügung und werden automatisch in Ihre Virtual Tape Library geladen.

F: Was sind die ersten Schritte mit AWS Storage Gateway?

Zum Einstieg registrieren Sie sich für AWS Storage Gateway, indem Sie auf der AWS Storage Gateway-Detailseite auf die Schaltfläche "Jetzt anmelden" klicken. Zur Anmeldung ist ein Amazon Web Services-Konto erforderlich. Wenn Sie bisher noch kein Konto eröffnet haben, werden Sie zur Erstellung eines Kontos aufgefordert, wenn Sie den Registrierungsprozess für AWS Storage Gateway starten. Nachdem Sie sich angemeldet haben, können Sie Ihr Gateway in der AWS Management Console einrichten und aktivieren. Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Dokumentation mit den ersten Schritten. Für Gateway-Cached-Volumes bieten wir auch ein Video mit den ersten Schritten.

F: Was sind die Mindestanforderungen an die Hardware und Software für die VM von AWS Storage Gateway?

Die AWS Storage Gateway-VM muss entweder auf einem Host in Ihrem Rechenzentrum installiert sein, auf dem unterstützte Versionen von VMware ESXi oder Microsoft Hyper-V laufen, oder als AMI auf einer EC2-Instance. Die Gateway-VM muss mit einem Mindestsatz an Hardwareressourcen bereitgestellt werden.

AWS Storage Gateway unterstützt aktuell Microsoft Windows, Red Hat Enterprise Linux und VMware ESXi, iSCSI-Initiatoren.

Details finden Sie im Abschnitt mit den Anforderungen im AWS Storage Gateway User Guide.

F: Kann ich AWS Storage Gateway mit AWS Direct Connect verwenden?

AWS Storage Gateway verwendet Ihre Internetbandbreite effizient, um das Hochladen Ihrer lokalen Anwendungsdaten in AWS zu beschleunigen. Das AWS Storage Gateway lädt nur Daten hoch, die geändert wurden, und minimiert so die über das Internet übertragene Datenmenge. Sie können auch AWS Direct Connect verwenden, um den Durchsatz weiter zu erhöhen und die Netzwerkkosten senken, indem Sie eine dedizierte Netzwerkverbindung zwischen dem lokalen Gateway und AWS herstellen.

F: Kann ich meinen AWS Storage Gateway-Internetdatenverkehr über einen lokalen Proxyserver leiten?

Ja, AWS Storage Gateway unterstützt die Konfiguration eines SOCKS-Proxy zwischen Gateway und AWS. Sie können eine IP-Adresse und die Portnummer für den Host angeben, auf dem der Proxy ausgeführt wird, damit AWS Storage Gateway den gesamten HTTPS-Verkehr über diesen Proxyserver leitet.

F: Welche Art Datenreduzierung führt AWS Storage Gateway durch?

AWS Storage Gateway komprimiert übertragene und gespeicherte Daten, wodurch Übertragungs- und Speicherkosten gesenkt werden können. Alle Datenübertragungen zwischen der AWS Storage Gateway-VM und AWS und alle in AWS gespeicherten Daten werden komprimiert. Zusätzlich lädt die AWS Storage Gateway-VM nur geänderte Daten hoch und minimiert somit die übertragene Datenmenge.

F: Unterstützt AWS Storage Gateway die Bandbreiteneinschränkung?

Ja, mithilfe der AWS Management Console können Sie die Bandbreite zwischen Ihrem Gateway und AWS basierend auf der von Ihnen angegebenen Rate einschränken. Sie können getrennte Raten für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr angeben.

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F: Ändern sich Volume- und Snapshot ID-Längen im Jahr 2016?

Ja, Volume- und Snapshot-IDs werden im Dezember 2016 auf ein längeres Format umgestellt. Sie können das längere Format auf Wunsch seit April 2016 erhalten. Besuchen Sie die Seite Häufig gestellte Fragen zu Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), um weitere Informationen zu erhalten.

F: Was sind die ersten Schritte bei der Verwendung längerer IDs für Volumes oder Snapshots?

Sie können längere IDs für Volumes und Snapshots mithilfe der AWS Management Console, der AWS-Befehlszeilen-Schnittstelle, der AWS Tools for Windows PowerShell oder durch eine API-Funktion erhalten. Die Option für längere IDs kann pro Region auf IAM-Benutzer- oder -Kontostufe festgelegt werden. Neu erstellte Volumes und Adhoc-Snapshots in dieser Region erhalten dann längere IDs. Vorhandene Volumes und Snapshots sind nicht betroffen und behalten ihre vorhandenen kurzen IDs. Die längeren IDs werden in der Konsole, an der Befehlszeile und in API-Ergebnissen für alle Benutzer angezeigt, auch wenn sie keine längeren IDs angefordert haben.

Die Option für längere IDs für Volumes und Snapshots kann unabhängig voneinander geändert werden und gilt für EBS- und Storage Gateway-Volumes und -Snapshots. Wenn Sie zum Beispiel längere Snapshot-IDs erhalten möchten, gelten diese nur für alle neuen EBS-Snapshots – aus Gateway-Volumes und EBS-Volumes. Volume-IDs behalten das ältere, kürzere Format.

Weitere Anleitungen zum Verwalten der Option für längere IDs finden Sie im AWS-Blog.

F: Was sind die ersten Schritte bei der Verwendung längerer IDs für geplante Snapshots?

Mit AWS Storage Gateway können Sie einen Snapshot-Plan für die einzelnen Gateway-Volumes erstellen. Geplante Snapshots verwenden den Optionsstatus für längere IDs Ihres AWS-Kontostammbenutzers.

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F: Was ist die Maximalgröße eines Volumes?

Auf jedem Gateway-Cached-Volume können bis zu 32 TB Daten gespeichert werden. Auf das Volume geschriebene Daten werden auf Ihrer Hardware vor Ort zwischengespeichert und für eine sichere Speicherung asynchron in AWS hochgeladen.

Auf jedem Gateway-Stored-Volume können bis zu 16 TB Daten gespeichert werden. Auf das Volume geschriebene Daten werden auf Ihrer Hardware vor Ort zwischengespeichert und für zeitpunktbezogene Snapshots asynchron in AWS gespeichert.

Für Gateway-Cached- und Gateway-Stored-Volumes komprimiert das Gateway die Daten vor der Übertragung in AWS und der Speicherung in AWS. Somit können die Kosten für Datenübertragung und Speicherung gesenkt werden. Volume-Storage wird nicht vorab bereitgestellt. Sie zahlen nur für die auf dem Volume gespeicherte Datenmenge und nicht für die Größe des erstellten Volumes.

F: Welche Datenmenge kann pro Gateway verwaltet werden?

Jedes Gateway-Cached-Gateway kann bis zu 32 Volumes und maximal 1 PB Daten (32 Volumes mit jeweils 32 TB) unterstützen.

Jedes Gateway für Gateway-Stored-Volumes kann bis zu 32 Volumes und maximal 512 TB Daten (32 Volumes mit jeweils 16 TB) unterstützen.

F: Welche Leistung kann ich von Gateway-Cached- oder Gateway-Stored-Volumes erwarten?

Da die AWS Storage Gateway VM sich zwischen Ihrer Anwendung, Amazon S3 und verfügbarem lokalen Speicher befindet, hängt die Leistung der Lösung von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen die Geschwindigkeit und Konfiguration der verwendeten lokalen Festplatten, die Netzwerkbandbreite zwischen Ihrem iSCSI-Initiator und Ihrer Gateway VM, die Größe des lokalen Speichers, der der Gateway VM zugeordnet ist, und die Bandbreite zwischen Ihrer Gateway VM und Amazon S3.

Damit Gateway-Cached-Volumes einen schnellen Lesezugriff auf Ihre lokalen Anwendungen bieten können, müssen Sie genügend lokalen Cache-Speicher zur Verfügung stellen, um die Daten zu speichern, auf die zuletzt zugegriffen wurde. In unserer technischen Dokumentation finden Sie Anleitungen zum Optimieren der Einrichtung Ihrer Umgebung für eine möglichst optimale Leistung, so auch zur ordnungsgemäßen Bestimmung der Größe der lokalen Speicherkapazität.

F: Kann ich auf meine Gateway-Stored- oder Gateway-Cached-Volume-Daten über die Amazon S3-APIs zugreifen?

Nein, auf Gateway-Volumes kann nur über AWS Storage Gateway zugegriffen werden, nicht direkt über die Amazon S3-APIs. Sie können zeitpunktbezogene Snapshots von Gateway-Volumes erstellen, die als Amazon EBS-Snapshots zur Verfügung gestellt werden.

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F: Welche Snapshot-Obergrenzen gelten pro Gateway?

Es gibt keine Obergrenzen hinsichtlich der Anzahl der Snapshots oder der Menge der Snapshot-Daten, die ein einzelnes Gateway erzeugen kann.

F: Warum sollte ich Snapshots verwenden?

Bei Verwenden von Gateway-Cached- oder Gateway-Stored-Volumes können Sie zeitpunktbezogene, inkrementelle Snapshots Ihres Volumes erstellen und als Amazon EBS-Snapshots in Amazon S3 speichern.

Bei Gateway-Stored-Volumes, bei denen Ihre Volume-Daten lokal gespeichert werden, bieten Snapshots dauerhafte, externe Sicherungen in Amazon S3. Sie können ein neues Gateway-Stored-Volume anhand eines Snapshots erstellen, wenn Sie eine Sicherung wiederherstellen müssen. Sie können auch einen Snapshot Ihres Gateway-Stored-Volumes als Ausgangspunkt eines neuen Amazon EBS-Volumes nutzen, das Sie anschließend einer Amazon EC2-Instance zuordnen können.

Bei Gateway-Cached-Volumes, bei denen Ihre Volume-Daten bereits in Amazon S3 gespeichert sind, dienen Snapshots zum Beibehalten von Versionen Ihrer Daten. Sie können dadurch bei Bedarf zu einer früheren Version zurückkehren oder eine zeitpunktbezogene Version als neues Gateway-Cached-Volume wiederverwenden. Snapshots können gemäß einem Zeitplan oder ad hoc erstellt werden. Wenn Sie einen neuen Snapshot erstellen, werden nur die Daten gespeichert, die sich seit dem letzten Snapshot geändert haben. Wenn sich beispielsweise bei einem Volume mit einer Datenmenge von 100 GB seit dem letzten Snapshot nur 5 GB geändert haben, werden nur die zusätzlichen 5 GB der Snapshot-Daten in Amazon S3 gespeichert. Wenn Sie einen Snapshot löschen, werden nur die Daten entfernt, die nicht für einen anderen Snapshot benötigt werden.

F: Welche Daten enthält mein Snapshot? Woher weiß ich, wann ein Snapshot erstellt werden sollte, um meine Daten zu sichern?

Snapshots stellten eine Zeitpunktkopie des Volumes am Anforderungszeitpunkt des Snapshots dar. Sie enthalten alle Informationen, die zum Wiederherstellen Ihrer Daten auf einem neuen Volume erforderlich sind (ab dem Zeitpunkt der Snapshot-Erstellung). Daten, die von Ihrer Anwendung vor der Snapshot-Erstellung auf das Volume geschrieben, aber noch nicht zu AWS hochgeladen wurden, sind im Snapshot enthalten.

Der Snapshot erhält einfach gesagt eine ID und wird in der AWS Management Console und in der AWS-Befehlszeilen-Schnittstelle sofort angezeigt, hat aber zunächst den Status PENDING. Sobald alle Daten, die vor der Snapshot-Anforderung auf das Volume geschrieben wurden, vom Gateway zu EBS hochgeladen wurden, ändert sich der Status in AVAILABLE. Jetzt kann der Snapshot als Basis für ein neues Gateway- oder EBS-Volume verwendet werden.

F: Wie stelle ich einen Snapshot in einem Gateway-Volume wieder her?

Mithilfe der AWS Management Console können Sie ein neues Gateway-Volume anhand eines Snapshots erstellen, den Sie in Amazon S3 gespeichert haben. Sie können anschließend dieses Volume als iSCSI-Gerät Ihrem lokalen Anwendungsserver zuordnen.

Bei Gateway-Stored-Volumes werden Ihre primären Daten lokal gespeichert. Wenn Sie anhand eines Snapshots ein neues Volume erstellen, lädt Ihr Gateway die Daten im Snapshot auf Ihre lokale Hardware herunter, wodurch diese zu den primären Daten für Ihr neues Volume werden.

Bei Gateway-Stored-Volumes werden Ihre primären Daten in Amazon S3 gespeichert. Wenn Sie anhand eines Snapshots ein neues Volume erstellen, behält Ihr Gateway die Snapshot-Daten in Amazon S3 bei, sodass diese zu den primären Daten für Ihr neues Volume werden.

F: Kann ich in AWS auf meine Snapshots zugreifen?

Daten, die auf Gateway-Stored-Volumes geschrieben werden, werden auf lokaler Speicherhardware und asynchron in Amazon S3 in Form von Amazon EBS-Snapshots gespeichert. Sie können einen Snapshot Ihres Gateway-Stored-Volumes als Ausgangspunkt eines neuen Amazon EBS-Volumes nutzen, das Sie anschließend einer Amazon EC2-Instance zuordnen können. Dies ermöglicht Ihnen, Daten aus Ihren lokalen Anwendungen in Anwendungen zu spiegeln, die in Amazon EC2 ausgeführt werden, falls Sie bedarfsabhängig zusätzliche Rechenkapazitäten für die Datenverarbeitung oder Ersatzkapazitäten für die Notfallwiederherstellung benötigen.

F: Kann ich einen älteren Snapshot einlesen, um eine zeitpunktbezogene Wiederherstellung durchzuführen?

Jedem Snapshot wird eine einmalige Kennung zugewiesen, die Sie mithilfe der AWS Management Console einsehen können. Sie können AWS Storage Gateway- oder Amazon EBS-Volumes durch Angabe dieser einmaligen Kennung basierend auf einem beliebigen vorhandenen Snapshot erstellen.

F: Muss die Bereitstellung der AWS Storage Gateway-Volumes ausgesetzt werden, um einen Snapshot erstellen zu können? Muss die Erstellung des Snapshots abgeschlossen sein, bevor das Volume wieder verwendet werden kann?

Nein, zum Erstellen von Snapshots müssen Sie die Bereitstellung des Volumes nicht aussetzen und es wirkt sich auch nicht auf die Anwendungsleistung aus. Snapshots erfassen jedoch nur Daten, die auf Ihren AWS Storage Gateway-Datenträger geschrieben wurden. Darin sind möglicherweise nicht die Daten enthalten, die lokal von Ihrer Anwendung oder dem Betriebssystem gepuffert wurden.

F: Kann ich Snapshots meiner AWS Storage Gateway-Volumes planen?

Ja, Sie können für alle Ihre im Gateway zwischengespeicherten und gespeicherten Volumes einen Snapshot-Zeitplan erstellen. Sie können sowohl den Zeitpunkt ändern, an dem der Snapshot täglich erfolgt, als auch das Intervall (alle 1, 2, 4, 8, 12 oder 24 Stunden).

F: Was sind die ersten Schritte bei der Verwendung längerer IDs für geplante Snapshots?

Mit AWS Storage Gateway können Sie einen Snapshot-Plan für die einzelnen Gateway-Volumes erstellen. Geplante Snapshots verwenden den Optionsstatus für längere IDs Ihres AWS-Kontostammbenutzers.

Weitere Informationen zu längeren IDs finden Sie im allgemeinen Abschnitt der häufig gestellten Fragen.

F: Wie lange dauert es, einen vollständigen Snapshot zu erstellen?

Sie können Snapshots Ihres Gateway-Cached-Volumes in Amazon S3 oder Ihrem lokalen Gateway-Stored-Volume erstellen. Diese Snapshots werden als Amazon EBS-Snapshots gespeichert. Die zum Erstellen eines Snapshots benötigte Zeit hängt weitgehend von der Größe Ihres Volumes und der Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung mit AWS ab. AWS Storage Gateway komprimiert alle Daten vor dem Hochladen und reduziert so die zum Erstellen eines Snapshots benötigte Zeit.

F: Kann ich mit den normalen Amazon S3-APIs auf meine Snapshot-Daten zugreifen?

Nein, auf Snapshots kann nur über AWS Storage Gateway und Amazon EBS zugegriffen werden, nicht direkt über die Amazon S3-APIs.

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F: Welche Datenmenge kann auf einem virtuellen Band gespeichert werden?

Beim Erstellen eines virtuellen Bands können Sie eine der folgenden Größen auswählen: 100 GB, 200 GB, 400 GB, 800 GB, 1,5 TB und 2,5 TB.

F: Welche Datenmenge kann in einer Virtual Tape Library gespeichert werden?

In jeder Virtual Tape Library (VTL) können bis zu 1 500 virtuelle Bänder mit einer maximalen Gesamtkapazität von 1 PB gespeichert werden.

F: Welche Datenmenge kann in einem Virtual Tape Shelf gespeichert werden?

Für ein Virtual Tape Shelf (VTS) gilt bei der Datenmenge keine Obergrenze.

F: Wie kann ich auf Daten auf virtuellen Bändern zugreifen?

Das virtuelle Band mit Ihren Daten muss in einer Virtual Tape Library gespeichert sein, damit der Zugriff erfolgen kann. Der Zugriff auf virtuelle Bänder in Ihrer Virtual Tape Library erfolgt unmittelbar. Wenn sich das virtuelle Band mit Ihren Daten in Ihrem Virtual Tape Shelf befindet, müssen es zunächst aus Ihrem Virtual Tape Shelf abrufen. Nutzen Sie hierfür die AWS Management Console. Wählen Sie zuerst das virtuelle Band und anschließend die Virtual Tape Library aus, in die das virtuelle Band geladen werden soll. Es dauert ca. 24 Stunden, bis das abgerufene virtuelle Band in der ausgewählten Virtual Tape Library verfügbar ist. Sobald es in der Virtual Tape Library vorhanden ist, können Sie das virtuelle Band in Ihrer Sicherungsanwendung zur Wiederherstellung von Daten verwenden.

F: Welche Sicherungsanwendungen können mit Gateway-VTL verwendet werden?

Eine Gateway-VTL arbeitet mit Sicherungs- und Archivierungsanwendungen, die die dem Branchenstandard entsprechende iSCSI-basierte Bandbibliotheks-Schnittstelle verwenden. Eine vollständige Liste der unterstützten Sicherungsanwendungen finden Sie im Abschnitt mit den Anforderungen im AWS Storage Gateway User Guide.

F: Welche Leistung kann ich von einer Gateway-VTL erwarten?

Da die Gateway-VTL sich zwischen Ihrer Anwendung, AWS und verfügbarem lokalen Speicher befindet, hängt die Leistung der Lösung von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen die Geschwindigkeit und Konfiguration der verwendeten lokalen Festplatten, Prozessor und Arbeitsspeicher des bereitgestellten Hosts, die Netzwerkbandbreite zwischen Ihrem iSCSI-Initiator und der Gateway VM, die Größe des lokalen Speichers, der der Gateway VM zugeordnet ist, und die Bandbreite zwischen der Gateway VM und AWS. Damit eine Gateway-VTL Ihrer Sicherungsanwendung eine berechenbare Schreibleistung bieten kann, müssen Sie genügend lokalen Cache-Speicher zur Verfügung stellen, um Daten beständig zu puffern, die in AWS hochgeladen werden. Anleitungen zum Bestimmen der Cache-Größe finden Sie in der technischen Dokumentation.

Wir empfehlen außerdem die Konfiguration Ihrer Festplatten in einer RAID-Konfiguration (Redundant Array of Independent Disks), um die Leistung zu verbessern und Schutz gegen Festplattenausfälle zu bieten.

F: Kann ich auf die virtuellen Bänder in meiner Virtual Tape Library über Amazon S3-APIs zugreifen? Kann ich auf die virtuellen Bänder in meinem Virtual Tape Shelf über Amazon Glacier-APIs zugreifen?

Nein. Über Amazon S3- oder Amazon Glacier-APIs ist kein Zugriff auf Daten auf virtuellen Bändern möglich. Über die Gateway-VTL-APIs können Sie allerdings Ihre Virtual Tape Library und Ihr Virtual Tape Shelf verwalten.

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F: Wie wird meine Verwendung von AWS Storage Gateway abgerechnet?

Sie zahlen für jedes Gateway eine monatliche Gebühr. Diese Gebühr wird tageweise umgelegt. Die Abrechnung für ein Gateway beginnt mit der Aktivierung und endet, wenn Sie das Gateway über die AWS Management Console oder API löschen.

F: Wie wird der von AWS Storage Gateway belegte Speicher in Rechnung gestellt?

Cached Volume-Nutzung (pro GB pro Monat): Ihnen werden die in AWS gespeicherten Cached Volume-Daten in Rechnung gestellt. Ihnen wird nur die auf dem Volume gespeicherte Datenmenge und nicht die Kapazität des erstellten Volumes in Rechnung gestellt.

Stored Volume-Nutzung (pro GB pro Monat): Die lokal auf Ihrer Hardware vor Ort gespeicherten oder asynchron auf AWS gesicherten Stored Volume-Daten werden nicht in Rechnung gestellt.

Snapshot-Nutzung (pro GB pro Monat): Ihnen werden die Snapshots in Rechnung gestellt, die Ihr Gateway in AWS aus Stored- und Cached-Volumes erstellt. Snapshots werden als Amazon EBS-Snapshots gespeichert und in Rechnung gestellt. Wenn Sie einen neuen Snapshot erstellen, werden nur die Daten gespeichert, die sich seit dem letzten Snapshot geändert haben, um die Speicherkosten zu reduzieren. Weitere Informationen zu Snapshots finden Sie auf der Seite Produktdetails.

Virtual Tape Library- und Virtual Tape Shelf-Nutzung (pro GB pro Monat): Die virtuellen Banddaten, die Sie in AWS speichern, werden Ihnen in Rechnung gestellt. Ihnen wird nur der Anteil an der virtuellen Bandkapazität, die Sie nutzen, und nicht die Größe des erstellten virtuellen Bands in Rechnung gestellt.

Darüber hinaus werden alle auf Volumes, in Snapshots und auf virtuellen Bänder gespeicherten Daten komprimiert, um Ihre Speichergebühren weiter zu senken. Detaillierte Informationen zu Preisen erhalten Sie auf der Seite Preise.

F: Wie werden Datenübertragungen in und aus AWS in Rechnung gestellt?

Die Internetdatenübertragung jedes GB, das aus AWS auf Ihr Gateway heruntergeladen wird, wird Ihnen in Rechnung gestellt. Die Datenübertragung beim Hochladen in AWS ist gratis.

F: Wie wird mir das Abrufen von Daten aus Virtual Tape Shelf in Rechnung gestellt?

Sie zahlen nur für den gleichzeitigen Datenabruf mit dem höchsten Spitzenwert in einem Monat.

Der gleichzeitige Datenabruf wird berechnet, wenn ein Abruf aus dem Virtual Tape Shelf (VTS) eingeleitet wird. Der gleichzeitige Datenabruf ist die Summe der Größe aller Abrufe virtueller Bänder, die gleichzeitig ausgelöst bzw. ausgeführt wurden. Wenn der gleichzeitige Datenabruf den eines vorherigen im Monat übersteigt, wird Ihnen die Differenz zwischen diesem neuen monatlichen Spitzenwert und dem vorherigen in Rechnung gestellt. Wenn der gleichzeitige Datenabruf kleiner gleich einem vorherigen gleichzeitigen Datenabruf im Monat ist, erfolgt der Abruf kostenlos.

Beispiel 1: Sie lösen den Abruf eines virtuellen Bands mit 100 GB aus Ihrem VTS in der Region USA Ost (Nord-Virginia) aus. Dies ist der erste Abruf des Monats. Der vorherige Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf des Monats war 0 GB. Wenn der Abruf ausgelöst wird, haben die gleichzeitig abgerufenen Daten eine Größe von 100 GB. 100 GB ist deshalb Ihr neuer monatlicher Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf. Die Gebühr für den Abruf entspricht der Differenz zwischen dem vorherigen und neuen Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf, d. h. (100 GB – 0 GB) x 0,30 USD : GB = 30,00 USD.

Beispiel 2: Sie lösen den Abruf eines virtuellen Bands mit 500 GB Daten aus Ihrem VTS in der Region USA Ost (Nord-Virginia) aus. Dies ist der erste Abruf des Monats. Der vorherige Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf des Monats war 0 GB. Wenn der Abruf ausgelöst wird, haben die gleichzeitig abgerufenen Daten eine Größe von 500 GB. 500 GB ist deshalb Ihr neuer monatlicher Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf. Die Gebühr für den Abruf entspricht der Differenz zwischen dem vorherigen und neuen Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf, d. h. (500 GB – 0 GB) x 0,30 USD : GB = 150 USD. 12 Stunden nach Auslösen des Abrufs des virtuellen Bands mit 500 GB lösen Sie den Abruf eines virtuellen Bands mit 600 GB Daten aus. Bei Auslösen des zweiten Abrufs laufen gleichzeitig zwei Abrufe virtueller Bänder, da jeder Abruf eines virtuellen Bands ca. 24 Stunden bis zum Abschluss benötigt. Die Summe der gleichzeitig abgerufenen Daten beträgt 500 GB + 600 GB = 1100 GB. Der neue Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf des Monats beträgt 1100 GB. Ihnen wird nun die Differenz zwischen dem neuen und dem bisherigen Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf in Rechnung gestellt, d. h. (1100 GB – 500 GB) x 0,30 USD = 180 USD.

Beispiel 3: Sie lösen den Abruf eines virtuellen Bands mit 500 GB aus Ihrem VTS in der Region USA Ost (Nord-Virginia) aus. Dies ist der erste Abruf des Monats. Der vorherige Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf des Monats war 0 GB. Wenn der Abruf ausgelöst wird, haben die gleichzeitig abgerufenen Daten eine Größe von 500 GB. Dies ist Ihr neuer Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf. Die Gebühr für den Abruf entspricht der Differenz zwischen dem vorherigen und neuen Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf, d. h. (500 GB – 0 GB) x 0,30 USD = 150,00 USD. Am nächsten Tag lösen Sie nach Abschluss des ersten Bandabrufs den Abruf eines virtuellen Bands mit 500 GB aus. Da 500 GB dem vorherigen Spitzenwert für den gleichzeitigen Datenabruf von 500 GB entspricht, ist der zweite Abruf kostenlos.

F: Wie wird mir das Löschen von Daten aus meinem Virtual Tape Shelf, die weniger als 3 Monate alt sind, in Rechnung gestellt?

Virtual Tape Shelf ist für Anwendungsfälle ausgelegt, bei denen Daten Monate, Jahre oder Jahrzehnte aufbewahrt werden. Das Löschen von Daten aus einem Virtual Tape Shelf ist kostenlos, wenn das gelöschte virtuelle Band mindestens 3 Monate gespeichert wurde. Wenn ein virtuelles Band innerhalb von 3 Monaten nach erfolgter Archivierung gelöscht wird, wird Ihnen eine Gebühr für frühzeitiges Löschen in Rechnung gestellt. In der Region USA Ost (Nord-Virginia) wird eine umgelegte Gebühr für frühzeitiges Löschen (vor Ablauf von 3 Monaten) von 0,03 USD pro GB fällig. Wenn Sie ein virtuelles Band mit 1 GB Daten einen Monat nach dem Hochladen löschen, wird Ihnen eine Gebühr für vorzeitiges Löschen von 0,02 USD berechnet. Wenn Sie dasselbe virtuelle Band mit 1 GB Daten nach zwei Monaten löschen, wird Ihnen eine Gebühr für vorzeitiges Löschen von 0,01 USD berechnet.

F: Woher weiß ich, wie viel Speicher mir in Rechnung gestellt wird?

In der Fakturierungs- und Kostenverwaltungskonsole wird eine Schätzung der aktuellen monatlichen Nutzung für die einzelnen Services angezeigt, einschließlich AWS Storage Gateway-Volumes und virtuelle Bandlaufwerke. Eine Aufstellung der Nutzung nach einzelnem Volume oder virtuellem Bandlaufwerk finden Sie in den detaillierten Rechnungsberichten. Dort sehen Sie die Nutzung jeder einzelnen Ressource pro Tag.

F: Wann beginnt der monatliche Abrechnungszeitraum?

Das Fakturierungssystem arbeitet mit der koordinierten Weltzeit (Coordinated Universal Time, UTC). Der kalendarische Monat beginnt Mitternacht UTC-Zeit am ersten Tag jedes Monats.

F: Sind Steuern bereits in den Preisen enthalten?

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich geltender Steuern und Abgaben, darunter MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit japanischer Rechungsadresse unterliegt die Nutzung der Region Asien-Pazifik (Tokio) der japanischen Verbrauchssteuer. Weitere Informationen.

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F: Werden meine Daten in AWS Storage Gateway verschlüsselt?

AWS Storage Gateway verschlüsselt alle Daten bei der Übertragung in und aus AWS mit SSL.

Alle in AWS mithilfe von Gateway-Stored-/Gateway-Cached-Volumes gespeicherten Volume- und Snapshot-Daten sowie alle in AWS mithilfe von Gateway-VTL gespeicherten virtuellen Banddaten werden gemäß AES 256 (Advanced Encryption Standard) verschlüsselt, einem sicheren Verschlüsselungsstandard mit symmetrischen 256-Bit-Schlüsseln.

F: Welche Art von iSCSI-Authentifizierung unterstützt AWS Storage Gateway?

AWS Storage Gateway unterstützt die Authentifizierung zwischen Ihrem Gateway und den iSCSI-Initiatoren über CHAP (Challenge-Handshake Authentication Protocol).

F: Kann ich zum Zweck der Sicherheitsanalyse und zur Behebung von Betriebsproblemen einen Verlauf aller Aufrufe der Storage Gateway-API abrufen, die für mein Konto erfolgt sind?

Ja. Zum Abrufen eines Verlaufs aller Aufrufe der Storage Gateway-API, die für Ihr Konto erfolgt sind, aktivieren Sie CloudTrail in der AWS Management Console. Weitere Informationen finden Sie auf der Detailseite von AWS CloudTrail.

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F: Wie überwache ich mein Gateway?

Sie können Amazon CloudWatch verwenden, um die Leistungsmetriken für Ihr AWS Storage Gateway zu überwachen und Einblicke in Speicher, Bandbreite, Durchsatz und Latenz zu erhalten. Diese Metriken können über die AWS Management Console aufgerufen werden. In unserer technischen Dokumentation erfahren Sie mehr dazu, weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Detailseite und in der Preisübersicht zu CloudWatch.

F: Wie verwaltet AWS Storage Gateway Updates?

Beim Konfigurieren Ihres Gateways können Sie einen wöchentlichen Wartungsplan festlegen. Auf diese Weise können Sie steuern, wann der AWS Storage Gateway-Service wichtige Updates und Software-Patches für Ihr lokales Gateway bereitstellen soll. Updates sind meist nach wenigen Minuten abgeschlossen.

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F: Deckt AWS Premium Support auch AWS Storage Gateway ab?

Ja. AWS Premium Support deckt Probleme im Zusammenhang mit der Verwendung von AWS Storage Gateway ab. Auf der AWS Premium Support-Detailseite erhalten Sie weitere Informationen sowie Preisangaben.

F: Welche weiteren Support-Optionen sind verfügbar?

Sie können über das AWS Storage Gateway-Diskussionsforum das vorhandene vielfältige Wissen der AWS-Community nutzen.

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