Amazon CloudWatch fügt IPv6-Unterstützung hinzu
Amazon CloudWatch unterstützt nun auch Adressen nach dem Internetprotokoll Version 6 (IPv6) für die Erfassung und Abfrage von Metriken sowie für die Verwaltung von Alarmen, Dashboards und den Observability Access Manager (OAM) für die Beobachtbarkeitseinstellungen. Kunden, die auf IPv6 umstellen, können ihren Netzwerk-Stack vereinfachen, indem sie ihre CloudWatch-Überwachung in einem Dual-Stack-Netzwerk ausführen, das sowohl IPv4 als auch IPv6 unterstützt.
Die zusätzliche IPv6-Unterstützung bietet Kunden einen erheblich erweiterten Adressraum, wodurch Bedenken hinsichtlich der Adressüberlastung ausgeräumt werden und die Netzwerkarchitektur für IPv6-native Anwendungen vereinfacht wird. Durch die gleichzeitige Unterstützung von IPv4- und IPv6-Clients auf öffentlichen CloudWatch-Endpunkten können Sie schrittweise von IPv4- zu IPv6-basierten Systemen und Anwendungen wechseln, ohne dass Sie alle Systeme auf einmal umstellen müssen. Diese Erweiterung ist besonders wertvoll für moderne cloudnative Anwendungen und Unternehmen, die im Rahmen ihrer Modernisierungsbemühungen auf IPv6 umsteigen.
Die Unterstützung für IPv6 auf CloudWatch-Endpunkten ist jetzt in allen kommerziellen AWS-Regionen, den AWS GovCloud (US)-Regionen und den China-Regionen verfügbar.
Um CloudWatch IPv6 für Endpunkte im Zusammenhang mit Metriken, Alarmen, Dashboards oder OAM-Einstellungen zu verwenden, müssen Sie lediglich Ihre Netzwerkkonfiguration und die URL der CloudWatch-Endpunkte oder CloudWatch OAM-Endpunkte aktualisieren, mit denen Sie verbunden sind. Die aktualisierte URL-Endpunktsyntax finden Sie in der Dokumentation zu AWS-Serviceendpunkten. Zur Verwendung innerhalb einer VPC lesen Sie bitte die Anleitung zum Hinzufügen von IPv6-Unterstützung für Ihre VPC.