AWS Lambda erhöht die maximale Größe der Nutzdaten bei asynchronen Aufrufen von 256 KB auf 1 MB

Veröffentlicht am: 24. Okt. 2025

AWS Lambda erhöht die maximale Größe der Nutzdaten bei asynchronen Aufrufen von 256 KB auf 1 MB, so dass Kunden umfangreichere, komplexe Nutzdaten für ihre ereignisgesteuerten Workloads aufnehmen können, ohne dass sie Daten aufteilen, komprimieren oder externalisieren müssen. Kunden rufen ihre Lambda-Funktionen asynchron auf, indem sie entweder direkt die Lambda-API verwenden oder Push-basierte Ereignisse von verschiedenen AWS-Services wie Amazon S3, Amazon CloudWatch, Amazon SNS, Amazon EventBridge und AWS Step Functions empfangen.

Moderne Cloud-Anwendungen verlassen sich zunehmend auf die asynchronen Aufrufe von AWS Lambda und seine Integration mit verschiedenen AWS Serverless-Services, um skalierbare, ereignisgesteuerte Architekturen aufzubauen. Diese Anwendungen müssen oft umfangreiche kontextbezogene Daten verarbeiten, darunter großsprachige Modell-Prompts, Telemetriesignale und komplexe JSON-Strukturen für maschinelle Lernausgaben. Mit der Erhöhung der maximalen Nutzdatengröße auf 1 MB für asynchrone Aufrufe können Entwickler ihre Architekturen rationalisieren, indem sie umfassende Daten – von detaillierten Benutzerprofilen bis hin zu vollständigen Transaktionsverläufen - in einem einzigen Ereignis einbeziehen, wodurch die Notwendigkeit einer komplexen Datenchunking- oder externen Speicherlösung entfällt.

Diese Funktion ist allgemein in allen kommerziellen AWS-Regionen und AWS GovCloud (USA)-Regionen verfügbar. Kunden können ab sofort asynchrone Aufruf-Nutzdaten für Aufrufe mit bis zu 1 MB über die Lambda-API senden. Für jeden asynchronen Aufruf wird 1 Anfrage für die ersten 256 KB berechnet. Für individuelle Nutzdaten, die größer als 256 KB sind, wird 1 zusätzliche Anfrage pro 64 KB bis zu 1 MB berechnet. Um mehr zu erfahren, lesen Sie die Dokumentation zu asynchronen Lambda-Aufrufen und die AWS Lambda-Preise