ECS Service Connect unterstützt jetzt Zone-bewusstes Routing

Veröffentlicht am: 1. Juli 2026

Amazon Elastic Container Service (Amazon ECS) führt Zone-bewusstes Routing für ECS Service Connect ein und ermöglicht es Kunden, die Kosten und Latenz für die Datenübertragung zwischen Availability Zones (AZ) zu reduzieren, indem der Service-zu-Service-Verkehr innerhalb derselben AZ automatisch priorisiert wird.

Mit dieser Einführung leitet ECS Service Connect Anfragen bevorzugt an Endpunkte in derselben AZ wie die ursprüngliche Aufgabe weiter und passt gleichzeitig die Verkehrsgewichtung dynamisch an, wenn die Endpunkte skaliert werden, um eine ausgeglichene Auslastung der Zielservices aufrechtzuerhalten. In der Vergangenheit verteilten Kunden ihre Anwendungen aus Gründen der Ausfallsicherheit auf verschiedene AZs, sodass der Service-to-Service-Verkehr zu erheblichen Zone-übergreifenden Datenübertragungen führte, was Kompromisse zwischen Kosten und Ausfallsicherheit erforderte. Zone-bewusstes Routing macht diesen Kompromiss überflüssig. Wenn lokale Endpunkte fehlerhaft werden oder die Kapazitätsschwellenwerte unterschreiten, wird der Datenverkehr automatisch auf gesunde AZs umverteilt, um die Verfügbarkeit aufrechtzuerhalten, ohne einzelne Zones zu überlasten.

Zone-bewusstes Routing ist standardmäßig für alle neuen und vorhandenen Services aktiviert und erfordert keine zusätzlichen Änderungen an der Infrastruktur oder am Anwendungscode. Bestehende Dienste erfordern eine einmalige Neubereitstellung, um das neue Routing-Verhalten zu ermöglichen. Sie können Amazon VPC Flow Logs mit AZ-Metadaten verwenden, um AZ-übergreifende Verkehrsmuster zu überwachen und die Effektivität des Routings zu überprüfen. Diese Funktion ist in allen kommerziellen AWS-Regionen und AWS GovCloud (USA) verfügbar, in denen ECS Service Connect ohne zusätzliche Kosten unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation und im Blogbeitrag zum Launch.