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Service Level Agreement für Amazon Verified Permissions

Letzte Aktualisierung: 13. Juni 2023

Dieses Service Level Agreement für Amazon Verified Permissions („SLA“) regelt die Nutzung von Amazon Verified Permissions und gilt separat für jedes Konto, das Amazon Verified Permissions nutzt. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den Bedingungen dieses SLA und den Bedingungen der AWS-Kundenvereinbarung oder einer anderen Vereinbarung mit uns, die Ihre Nutzung unserer Dienste regelt (die „Vereinbarung”), gelten die Bedingungen dieses SLA, jedoch nur im Umfang des Widerspruchs. Großgeschriebene Begriffe, die hierin verwendet, aber nicht definiert werden, haben die in der Vereinbarung festgelegte Bedeutung.

Dienstverpflichtung

AWS unternimmt wirtschaftlich vertretbare Anstrengungen, um Amazon Verified Permissions für jede AWS-Region mit dem in der nachstehenden Tabelle festgelegten monatlichen Verfügbarkeitsprozentsatz jeweils während eines monatlichen Abrechnungszyklus zur Verfügung zu stellen (die „Dienstverpflichtung”). Für den Fall, dass Amazon Verified Permissions die Dienstverpflichtung nicht erfüllt, haben Sie Anspruch auf den Erhalt einer Dienstgutschrift wie unten beschrieben.

Dienstgutschriften

Dienstgutschriften werden als Prozentsatz der von Ihnen gezahlten Gesamtgebühren für Amazon Verified Permissions in der betroffenen AWS-Region für den monatlichen Abrechnungszyklus berechnet, in dem die Dienstverpflichtung nicht erfüllt wurde, wie in der nachstehenden Aufstellung angegeben:

Monatlicher Verfügbarkeitsprozentsatz Dienstgutschrift-Prozentsatz
Weniger als 99,9 %, aber größer als oder gleich 99,0 % 10 %
Weniger als 99,0 %, aber größer als oder gleich 95,0 % 25 %
Weniger als 95,0 % 100 %

Wir verrechnen jegliche Dienstgutschriften nur mit zukünftigen Amazon-Verified Permissions-Zahlungen, die ansonsten von Ihnen zu leisten sind. Nach unserem Ermessen können wir die Dienstgutschrift auf jene Kreditkarte ausstellen, mit der Sie für den Abrechnungszeitraum, in dem die Nichtverfügbarkeit auftrat, bezahlt haben. Dienstgutschriften berechtigen Sie nicht zu Rückerstattungen oder anderen Zahlungen von AWS. Eine Dienstgutschrift wird nur dann angerechnet, wenn der Gutschriftbetrag für den entsprechenden monatlichen Abrechnungszyklus größer als ein Dollar (1 USD) ist. Dienstgutschriften können nicht auf ein anderes Konto übertragen oder angerechnet werden. Sofern in dieser Vereinbarung nichts anderes vorgesehen ist, ist Ihre einzige und ausschließliche Abhilfe für eine Nichtverfügbarkeit, Nichterfüllung oder sonstige Nichtbereitstellung von Amazon Verified Permissions der Erhalt einer Dienstgutschrift (falls berechtigt) gemäß den Bedingungen dieses SLA.

Gutschriftantrag und Zahlungsverfahren

Um eine Dienstgutschrift zu erhalten, müssen Sie einen Antrag stellen, indem Sie einen Fall im AWS Support Center öffnen. Um anspruchsberechtigt zu sein, muss der Gutschriftantrag bis zum Ende des zweiten Abrechnungszyklus, nach dem der Vorfall eingetreten ist, bei uns eingegangen sein und folgende Angaben enthalten:

  1. Die Wörter „SLA Credit Request“ (Gutschriftantrag für SLA) in der Betreffzeile;
  2. Den Abrechnungszyklus und die AWS-Regionen, für die Sie Dienstgutschriften anfordern, zusammen mit dem monatlichen Verfügbarkeitsprozentsatz in der betreffenden AWS-Region für den Abrechnungszyklus sowie die spezifischen Daten, Uhrzeiten und Verfügbarkeiten für jedes 5-Minuten-Intervall mit einer Verfügbarkeit von weniger als 100 % in der betreffenden AWS-Region während des gesamten Abrechnungszyklus, und
  3. Ihre Antragsprotokolle, die die Fehler dokumentieren und die behaupteten Ausfälle bestätigen (alle vertraulichen oder sensiblen Informationen in diesen Protokollen sollten entfernt oder durch Sternchen ersetzt werden).

Wenn der monatliche Verfügbarkeitsprozentsatz eines solchen Antrags von uns bestätigt wird und unter der Dienstverpflichtung liegt, werden wir Ihnen die Dienstgutschrift innerhalb eines Abrechnungszyklus nach dem Monat, in dem der Antrag aufgetreten ist, ausstellen. Wenn Sie es versäumen, den Antrag zu stellen oder die anderen oben genannten Informationen anzugeben, werden Sie vom Erhalt einer Dienstgutschrift ausgeschlossen.

SLA-Ausschlüsse für Amazon Verified Permissions

Die Dienstverpflichtung gilt nicht für eine Nichtverfügbarkeit, Aussetzung oder Kündigung von Amazon Verified Permissions oder andere Leistungsprobleme von Amazon Verified Permissions, die (i) durch Faktoren außerhalb unserer vertretbaren Kontrolle, einschließlich höherer Gewalt oder Internetzugangsproblemen oder damit zusammenhängender Probleme außerhalb des Abgrenzungspunkts von Amazon Verified Permissions verursacht wurden, (ii) auf freiwilligen Handlungen oder Unterlassungen Ihrerseits (z. B. Skalierung der bereitgestellten Kapazität, Fehlkonfiguration von Sicherheitsgruppen, VPC-Konfigurationen oder Berechtigungseinstellungen, Deaktivierung von Kodierungsschlüsseln oder Unzugänglichmachung von Kodierungsschlüsseln) beruhen; (iii) darauf zurückzuführen sind, dass Sie die in der technischen Dokumentation von Amazon Verified Permissions auf der AWS-Website beschriebenen Richtlinien und bewährten Verfahren nicht befolgen; (iv) die durch Ihre Geräte, Software oder andere Technologie entstehen; oder; (v) die sich aus der Aussetzung oder Kündigung Ihres Rechts ergeben, Amazon Verified Permissions in Übereinstimmung mit dieser Vereinbarung zu nutzen (zusammenfassend die „SLA-Ausschlüsse für Amazon Verified Permissions“). Wenn die Verfügbarkeit durch andere Faktoren beeinträchtigt wird, die nicht in unsere Berechnung des monatlichen Verfügbarkeitsprozentsatzes einfließen, können wir nach unserem Ermessen eine Dienstgutschrift unter Berücksichtigung dieser Faktoren ausstellen.

Definitionen

  • „Verfügbarkeit“ wird für jedes 5-Minuten-Intervall als der Prozentsatz der von Amazon Verified Permissions verarbeiteten Anfragen berechnet, die nicht mit Fehlern fehlschlagen und sich ausschließlich auf Amazon Verified Permissions Autorisierungsanfrage-APIs (IsAuthorized, IsAuthorizedWithToken) beziehen. Wenn Sie in einem bestimmten 5-Minuten-Intervall keine Anforderungen gestellt haben, wird die Verfügbarkeit für dieses Intervall mit 100 % ausgewiesen.
  • Ein „Fehler” ist jede Anforderung, die einen 500- oder 503-Fehlercode auslöst.
  • Der „monatliche Betriebszeitprozentsatz” für eine bestimmte AWS-Region wird als der Durchschnitt der Verfügbarkeit für alle 5-Minuten-Intervalle in einem monatlichen Abrechnungszyklus berechnet. Die Messungen des monatlichen Verfügbarkeitsprozentsatzes schließen Ausfallzeiten aus, die direkt oder indirekt aus SLA-Ausschlüssen für Amazon Verified Permissions resultieren.
  • „Anforderung“ ist der Aufruf einer Amazon Verified Permissions API durch den direkten Aufruf der aufrufenden API oder ausgelöst von einer unterstützten Ereignisquelle.
  • Eine „Dienstgutschrift” ist eine Dollar-Gutschrift, die wie oben angegeben berechnet wird und die wir einem berechtigten Konto wieder gutschreiben können.