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Mit Amazon EC2 Spot-Instances können Sie dieselben Amazon EC2-Instances anfordern, um Ihre Datenverarbeitungskosten zu reduzieren und den Anwendungsdurchsatz zu verbessern. Spot-Instances können Sie über die Spot-Verwaltungskonsole, die CLI, die API oder dieselbe Schnittstelle anfordern, die zum Starten von On-Demand-Instances verwendet wird, indem Sie einfach auswählen, dass Sie Spot verwenden möchten. Ihre Anforderung wird gewährt, falls die notwendigen Kapazitäten vorhanden sind.

Sie können auch eine Startvorlage oder ein vorab konfiguriertes oder benutzerdefiniertes Amazon Machine Image (AMI) wählen, Sicherheit und Netzwerkzugriff für Ihre Spot-Instance konfigurieren, unter mehreren Instance-Typen und Speicherorten wählen, statische IP-Endpunkte verwenden und dauerhafte Blockspeicher für Ihre Spot-Instances auswählen. Der Spot-Preis berechnet sich nach den langfristigen Trends bei Angebot und Nachfrage sowie nach den EC2-Reservekapazitäten. Sie bezahlen den Spot-Preis, der zu Beginn jeder Instance-Stunde gilt und sekundengenau abgerechnet wird.

Amazon EC2 bietet Funktionen und Tools, damit Sie Ihre Kosteneinsparungen und Anwendungsleistung mit Spot-Instances optimieren können.


Wichtigste Produktfunktionen

Integration der On-Demand-Run Instances-Funktion

Spot-Instances können über die RunInstances-API mit einem einzelnen weiteren Parameter gestartet werden. Die Spot-Instances, die über RunInstances gestartet werden, unterscheiden sich nicht von den anderen EC2-Instances. Sie bieten dieselbe Zuverlässigkeit, Sicherheit, Leistung, Kontrolle und Elastizität von Amazon EC2 zu marktabhängigen Preisen. Wählen Sie beim Anfordern von Kapazität einfach Spot als Marktoption aus. Erfahren Sie mehr über das Starten von Spot-Instances über die RunInstances-API.

Entdecken Sie die kostengünstigste EC2-Kapazität mit Spot-Flotten und EC2-Flotten

Mit einem einzigen API-Aufruf ermöglicht die Amazon EC2-Flotte die Bereitstellung von Rechenleistung für alle EC2-Instance-Typen, Availability Zones und Kaufmodelle, um die Skalierbarkeit, Leistung und Kosten zu optimieren. Sie können festlegen, wie viel On-Demand- und Spot-Kapazität über die EC2-Flotte gestartet werden soll. Sie können auch festlegen, welche Instance-Typen Sie bevorzugen und ob die Kapazität auf Basis von Kernen, Instances oder Speicher skaliert werden soll. Weitere Informationen finden Sie in diesem AWS-Blog.

Die Spot-Flotte bietet dieselbe Funktionalität. Weitere Informationen über Spot-Flotten finden Sie hier.

Verfügbarkeit von Amazon EC2 Spot-Instances mit EC2-Flotten aufrechterhalten

EC2-Flotten erkennen unterbrochene oder manuell beendete Spot-Instances. Sie können sie automatisch ersetzen, um sicherzustellen, dass die nötige Rechenkapazität für Ihre Anwendung verfügbar ist. Mit EC2-Flotten können Sie auch Spot-Kapazitäten über mehrere Instance-Pools hinweg bereitstellen. So erhöhen Sie die Anwendungsverfügbarkeit und senken Sie langfristig die Betriebskosten der Flotte. Weitere Informationen über Spot-Flotten.

Anhalten/Pausieren und Workloads fortsetzen

Spot kann Ihre Instances im Falle einer Unterbrechung pausieren oder anhalten (herunterfahren), anstatt sie zu beenden, wenn die Kapazität nicht mehr verfügbar ist. Instances werden ab dem Zeitpunkt fortgesetzt, ab dem weitere Kapazitäten verfügbar sind, was es Ihrer Instance ermöglicht, die Arbeit schneller wiederaufzunehmen. Weitere Informationen über Stopp/Start und den Ruhezustand.

Ausführung und Beendigung von Spot-Instances überwachen

Sie zahlen für Spot-Instances nie mehr als den von Ihnen angegebenen Höchstpreis. Wenn der Spot-Preis den von Ihnen festgelegten Höchstpreis für eine bestimmte Instance übersteigt oder keine Kapazitäten mehr verfügbar sind, wird die Instance automatisch beendet (oder angehalten/pausiert, wenn Sie sich bei einer persistenten Anforderung für diese Verhaltensweise entscheiden). Spot bietet drei Funktionen, mit denen Sie mehr Sichtbarkeit und Kontrolle darüber haben, wann Spot-Instances ausgeführt und beendet (oder angehalten/pausiert) werden.

Benachrichtigungen über Beendigung
Wenn Sie vor der Beendigung den Status speichern, abschließende Protokolldateien hochladen oder Spot-Instances aus einem Elastic Load Balancer entfernen müssen, können Sie die Benachrichtigungen über die Beendigung verwenden. Diese werden zwei Minuten vor der Beendigung ausgegeben. Weitere Informationen zum Verwalten von Unterbrechungen.

Persistente Anforderungen
Sie können auch einstellen, dass eine Anforderung offen bleibt, damit eine neue Instance im Falle einer Unterbrechung gestartet wird. Sie können auch festlegen, dass Ihre Amazon EBS-gestützte Instance bei Unterbrechung angehalten und neu gestartet wird, sobald Spot über Kapazitäten zu dem von Ihnen gewünschten Preis verfügt. Weitere Informationen zu persistenten und einmaligen Anforderungen.

Blocklaufzeiten
Wenn Sie Arbeitslasten 1–6 Stunden lang durchgehend ausführen müssen, können Sie eine Dauervoraussetzung bei der Anforderung von Spot-Instances angeben. Weitere Informationen über die Blockdauer bei Spot-Instances 

Amazon EMR-Integration

Kunden von Amazon Web Services haben die Möglichkeit, ihre Amazon Elastic MapReduce (EMR)-Cluster mithilfe von Spot-Instances auszuführen und so die Kosten für die Verarbeitung riesiger Mengen an Daten in verwalteten Hadoop-Clustern beträchtlich zu verringern. Kunden können ihre EMR-Cluster ausführen, indem sie Spot-Instances einfach mit On-Demand und/oder Reserved Instances mischen, indem sie die Funktion mit mehreren Instance-Gruppen verwenden. Weitere Informationen zum Einrichten eines EMR-Clusters mit Spot finden Sie im Amazon EC2-Benutzerhandbuch.

Amazon CloudFormation – Integration

AWS CloudFormation erleichtert Ihnen die Organisation und Bereitstellung einer Zusammenstellung von AWS-Ressourcen, einschließlich EC2 Spot, und ermöglicht Ihnen, sämtliche Abhängigkeiten oder besonderen Parameter festzulegen, die zur Laufzeit übergeben werden können. Ein Beispiel eines Performance Computing-Frameworks mit CloudFormation, das Spot-Instances nutzen kann, finden Sie in unserer Demo zu cfncluster. Weitere Informationen zum Einrichten von CloudFormation mit Spot finden Sie im Amazon EC2-Benutzerhandbuch.

Integration von Amazon EC2 Auto Scaling

Mit Amazon EC2 Auto Scaling-Gruppen können Sie Spot-Instances starten und verwalten, die Anwendungsverfügbarkeit aufrechterhalten und Ihre Amazon EC2-Spot-Kapazität entsprechend den von Ihnen festgelegten Bedingungen nach oben oder nach unten skalieren. Weitere Informationen zur Verwendung von Auto Scaling mit Spot-Instances finden Sie im Auto Scaling Developer Guide. Zum Skalieren weiterer Services neben EC2 können Sie AWS Auto Scaling verwenden.

Amazon ECS-Integration

Kunden von Amazon Elastic Container Service (ECS) können Amazon ECS-Cluster auf Spot-Instances ausführen, um die Betriebskosten für die Ausführung von Anwendungen in Containern auf Amazon ECS zu reduzieren. Amazon ECS-Konsole ist ebenfalls eng in Amazon EC2 Spot integriert. Kunden können mit dem Assistenten "Cluster erstellen" ganz einfach einen ECS-Cluster Spot-Instances einrichten. Weitere Informationen über ECS finden Sie auf der Produktseite von Amazon ECS.

Amazon Batch-Integration

AWS Batch plant Batchverarbeitungs-Workloads auf AWS, legt den Zeitplan für diese fest und führt sie aus. AWS Batch fordert in Ihrem Auftrag auch dynamisch Spot-Instances an und trägt somit zur Reduzierung der Kosten für das Ausführen von Batchaufträgen bei. Weitere Informationen über Batch finden Sie auf der Produktseite von AWS Batch.

ThinkBox Deadline-Integration

Mit Thinkbox Deadline können Sie ganz einfach eine Renderfarm auf EC2 mit einer Spot-Flotte über das AWS Portal starten. Sie können sich für ein beliebiges Produkt eines Drittanbieters entscheiden, wie Autodesk Maya oder Autodesk 3dsMax, und eine EC2 Spot-Flotte starten. Deadline 10 verfügt über ein Dateisystem, mit dem Sie Ihre Asset-Dateien automatisch mit Amazon S3 synchronisieren können. Weitere Informationen über Deadline finden Sie unter Thinkbox Deadline.

Hinzufügen verschlüsselter EBS-Volumes beim Start

Sie können einen unverschlüsselten Snapshot beim Start angeben und Spot dazu auffordern, ein oder mehrere verschlüsselte EBS-Volumes beim Starten der Instance zu erstellen. Geben Sie beim Senden einer Spot-Anfrage "Encrypted: true" als Verschlüsselungsverhalten in Blockgerät-Zuweisungen an. Wenn Sie bereits ein verschlüsseltes EBS-Volume verwenden, geben Sie die Snapshot-ID ohne das Flag "Encrypted" an und Spot erstellt weiterhin verschlüsselte Volumes in Ihrem vorhandenen verschlüsselten EBS-Snapshot.

Kontrolle über das Spot-Instance-Budget

Wenn Sie eine Spot-Instance anfordern, legt Spot standardmäßig den On-Demand-Preis als Ihren Höchstpreis pro Spot-Instance-Stunde fest. Sie können aber auch beim Anfordern einer Spot-Instance einen eigenen Höchstpreis pro Instance-Stunde festlegen. Für die Dauer der Ausführung der Instances zahlen Sie den bei der Anforderung angegebenen Stundensatz. Sollte der Spot-Preis den Höchstpreis übersteigen, wird Ihre Instance automatisch heruntergefahren, angehalten oder pausiert. Weitere Informationen über die Funktionsweise von Spot

Integration mit Drittanbietern

Sie können das Spot-Flotten-Plug-In für Jenkins und Atlassin Bamboo zur Ausführung der Erstellungsaufgaben für die kontinuierliche Integration auf Spot-Instances verwenden.


Anwendungsfälle

Spot-Instances sind gut geeignet für eine Vielzahl von Verarbeitungslasten. Je verteilter, skalierbarer und fehlertoleranter Ihre Anwendung ist, desto einfacher ist es, Geld zu sparen und den Durchsatz zu erhöhen.

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Big Data & Analysen
Beschleunigen Sie Workloads für Big Data, maschinelles Lernen und NLP mit Spot-Instances. Spot-Instances bieten Beschleunigung, Skalierung und deutliche Kosteneinsparungen für die Ausführung dringender, hyperskalierter Workloads für die schnelle Datenanalyse. Verwenden Sie Spot-Instances mit Amazon EMR, Hadoop oder Spark, um große Datenmengen zu verarbeiten.

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High Performance Computing (HPC)
Beschleunigen Sie große Datenverarbeitungs-Workloads, z. B. Gensequenzierung, CFD und algorithmischen Handel, indem Sie massiv-parallele Aufträge ausführen. Spot-Instances sind in AWS Batch, AWS CloudFormation und andere AWS-Services integriert, die vollständige Lösungen für verschiedene große Datenverarbeitungs-Workloads anbieten.
 

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CI/CD und Tests
Konfigurieren Sie Jenkins mit dem EC2-Spot-Plug-In, um anhand der Anzahl der auszuführenden Aufträge automatisch eine Flotte von Spot-Instances zu skalieren. Verbessern Sie die Kostenersparnis, indem Sie Instances älterer Generationen für CI nutzen, da diese Prozesse im Test nicht so viel Leistung erfordern. Belastungs-, Integrations-, Frühwarn- und Sicherheitstests profitieren von der Flexibilität und den Kosteneinsparungen, die mit Spot-Instances einhergehen.

 

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Containerisierte Workloads
Führen Sie Container-Cluster skaliert mit Spot-Instances aus, um nur einen Bruchteil der Kosten zu haben. Container sind zustandslos, fehlertolerant und passen sehr gut in Spot-Instances. Erstellen Sie Spot-Cluster mit Amazon ECS oder Kubernetes, um containerisierte Workloads jeder Skalierung auszuführen.
 

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Web Services
Sparen Sie mit Spot-Instances bis zu 90 % bei Web Services und Anwendungen. Stellen Sie eine EC2-Spot-Flotte hinter einem Load Balancer zur Verfügung, um auf Zehntausende Instances zu skalieren und Billionen von Serviceanfragen mit Spot-Instances zu bedienen.

 

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Bild- und Medien-Rendering
Medien- und Unterhaltungsstudios sind in der Lage, Rendering-Workloads mit Spot-Instances kosteneffizient zu verwalten, indem Infrastrukturen vor Ort und in der Cloud mit beinahe grenzenloser Kapazität je nach Bedarf skaliert werden. Verwenden Sie Ihre eigenen Lizenz oder nutzen Sie nutzungsbasierte Lizenzen für verbreitete Software für Rendering und Inhaltserstellung, z. B. Autodesk Maya, Autodesk Arnold, Vray, Redshift u. a. über den Thinkbox Marketplace.