Amazon EC2 Spot-Instances bieten freie Rechenkapazitäten in der AWS Cloud zu stark vergünstigten Preisen im Vergleich zu On-Demand-Instances.

Mit Spot-Instances sparen Sie bis zu 90 % bei Big Data, Containern, CI/CD, HPC und anderen fehlertoleranten Workloads. Sie können auch Ihren Workloaddurchsatz um das zehnfache skalieren und sich im Rahmen des vorhandenen Budgets bewegen.

Was sind Spot-Instances? (2:10)

Erste Schritte

Die Verwendung von Spot-Instances ist ganz einfach. Ermitteln Sie zuerst die wichtigsten Workloads, die am besten für die Ausführung auf Spot-Instances geeignet sind. Starten Sie dann in wenigen Minuten eine Spot-Instance über die AWS-Managementkonsole, integrierte AWS-Services wie EMR, ECS und Auto Scaling oder die EC2 Fleet-API. Weitere Informationen finden Sie im Amazon EC2-Benutzerhandbuch in den Best Practices und in den folgenden Ressourcen.

1. Wissenswertes vor dem Start mit Spot

  1. In diesem Video erfahren Sie, welche Workloads sich am besten für die Ausführung auf Spot-Instances eignen.
  2. Erfahren Sie mehr über das Spot-Preismodell, die planbaren Preise, keine Gebote und Einsparungen von 70–90 % gegenüber On-Demand.

2. Erstellen der ersten Spot-Instance

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  1. Erfahren Sie, wie Spot- Instances funktionieren und starten Sie Ihre erste Spot-Instance über die AWS-Managementkonsole, AWS SDK/CLI oder AWS-APIs.
  2. Erfahren Sie, wie Sie Spot-Instances für Workloads wie CI/CD, Big Data, Container und Rendering starten.

3. Implementieren von Bewährte Practices

  1. In diesem Video lernen Sie einige einfache Regeln beim Start von Spot-Instances kennen, um Kosteneinsparungen bei der Datenverarbeitung zu maximieren. Weitere Informationen
  2. Erfahren Siehier, wie Sie die Auswirkung von Unterbrechungen minimieren.

Funktionsweise von Spot-Instances

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Beispielanwendungsfälle

Containerbasierte Workloads mit Spot-Instances

Container sind statusfrei, fehlertolerant und ideal für Amazon EC2 Spot-Instances geeignet. In diesem Webinar erfahren Sie, wie Sie containerbasierte Workloads effizient bereitstellen und Cluster in jeder Größenordnung zu einem Bruchteil der Kosten einfach verwalten. Spot-Instances können mit ECS oder Kubernetes verwendet werden, um beliebige containerbasierte Workloads auszuführen – von verteilten Systemen bis hin zu Anwendungen, die täglich Millionen von Daten verarbeiten. Weitere Informationen

Wussten Sie, dass Container ideal für Amazon EC2 Spot-Instances geeignet sind? (6:53)

Best Practices für Big Data mit Amazon EMR und Amazon EC2 Spot-Instances

Big Data-Workloads auf Spot-Instances

Spot-Instances bieten Beschleunigung, Skalierung und erhebliche Kosteneinsparungen, um zeitkritische Workloads mit Hyperskalierung für schnelle Datenanalysen auszuführen. Verwenden Sie Spot-Instances mit Amazon EMR, Hadoop oder Spark, um große Datenmengen zu verarbeiten. Dieses Video dient als Einführung in Amazon EC2 Spot und Amazon EMR – damit Sie große Datenmengen einfach, schnell und kostengünstig verarbeiten können.


CI/CD-Workloads auf Spot-Instances

Konfigurieren Sie Jenkins mit dem EC2 Spot-Plug-in, um eine Sammlung von Spot-Instances je nach Anzahl der abzuschließenden Aufträge automatisch zu skalieren. Steigern Sie Ihre Kosteneinsparungen, indem Sie ältere Instances für CI nutzen – denn diese Prozesse erfordern nicht viel Leistung zum Testen. Auslastungs-, Integrations-, Canary- und Sicherheitstests profitieren von der Elastizität und der Ersparnis, die mit Spot-Instances einhergehen.

Wussten Sie, dass es ein Amazon EC2 Spot-Fleet-Plug-in für Jenkins gibt? (7:42)

Rendering in AWS mit Deadline 10 (44:37)

Workloads auf Spot-Instances rendern

Dieses Webinar dient als Einführung in AWS Thinkbox Deadline und Amazon EC2 Spot, damit Sie Pipelines über das AWS-Portal rendern können. Außerdem erfahren Sie, wie Sie die Vorteile von Produkten wie Draft und Jigsaw nutzen, um die Verwaltung Ihrer Renderingaufgaben zu erleichtern.


Spot-Best Practices

Ihre Budget- und Instance-Typ-Anforderungen sowie Ihr Anwendungskonzept bestimmen, wie die Best Practices für Ihre Anwendung angewendet werden. Hier sind einige Empfehlungen.

1. Spot-Regeln

Kosteneinsparungen bei der Datenverarbeitung lassen sich mit zwei einfachen Regeln maximieren:
  1. Spot-Kapazitätspools haben getrennte Preise und ändern sich nur selten.
  2. Amazon EC2 benachrichtigt Sie zwei Minuten bevor die Kapazität zurückgefordert wird.

2. Instance-Flexibilität

Testen Sie Ihre Anwendung sofern möglich mit verschiedenen Instance-Typen. Da die Preise in einer Availability Zone für jeden einzelnen Instance-Typ unabhängig variieren, können Sie häufig mehr Rechenkapazität für denselben Preis bekommen, wenn Sie hinsichtlich des Instance-Typs flexibel sind. Weitere Informationen erhalten Sie in diesem Video.

3. Fleet-API

EC2 Fleet vereinfacht die Bereitstellung von EC2-Kapazität für verschiedene Instance-Typen, Availability Zones (AZs), On-Demand-Instances, Reserved Instances (RIs) und Spot-Erwerbsmodelle. Diese Funktionalität ist auch in Spot Fleet verfügbar. In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Spot-Instances und On-Demand-Instances kombinieren können, um Kosteneinsparungen mit Spot Fleet zu maximieren.


Unterbrechungen handhaben

Automatisieren ankündigender Benachrichtigungen (2 Minuten vorher) (4:11)

Spot-Instances erhalten eine Benachrichtigung, zwei Minuten bevor EC2 diese Instances zurückfordert, weil die Kapazität wieder benötigt wird. Um die Auswirkungen durch Unterbrechungen zu reduzieren, befolgen Sie die oben genannten Best Practices.

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Benachrichtigungen automatisieren, die zwei Minuten vorher ankündigen, dass Spot-Instances von Amazon EC2 unterbrochen werden. Mit dem Spot Instance Advisor können Sie die durchschnittliche Häufigkeit der Unterbrechungen für verschiedene Spot-Pools ermitteln.