Amazon Aurora ist ein moderner relationaler Datenbankservice, der Leistung und Hochverfügbarkeit in großem Umfang, vollständig quelloffene MySQL- und PostgreSQL-kompatible Versionen sowie eine Reihe von Entwicklerwerkzeugen für die Erstellung von serverlosen und Machine Learning-gesteuerten Anwendungen bietet. 

Für die Bereitstellung von Aurora können Sie On-Demand-Instances wählen und Ihre Datenbank stundenweise, ohne langfristige Verpflichtungen oder Vorauszahlungen, bezahlen, oder Sie können Reserved Instances wählen, um zusätzlich zu sparen. Alternativ dazu kann Aurora Serverless automatisch starten, herunterfahren und die Kapazität je nach Bedarf Ihrer Anwendung skalieren. Sie zahlen dabei nur für die verbrauchte Kapazität. 

Aurora-Speicher wird in Schritten von einem GB pro Monat abgerechnet, während die verbrauchten E/As in Schritten von einer Million Anfragen berechnet werden. Sie brauchen weder Speicher noch E/As im Voraus bereizustellen. Beide skalieren automatisch und Sie zahlen nur für den Speicher und die E/As, die Ihre Amazon-Aurora-Datenbank verbraucht. 

Zusätzliche Gebühren fallen für bestimmte Funktionen – darunter auch Global Database, Backtrack und Snapshot Export – sowie für die Datenübertragung aus Aurora heraus an. Sofern nicht anders angegeben, gelten die folgenden Preise sowohl für die MySQL-kompatible als auch für die PostgreSQL-kompatible Edition von Amazon Aurora.

Datenbank-Instances

Wählen Sie „Aurora MySQL-Compatible Edition“ oder „Aurora PostgreSQL-Compatible Edition“, um die Preise für die Instances der Datenbank anzuzeigen.

  • Aurora MySQL-Compatible Edition

    Klicken Sie auf den Link, um Informationen zu den Preisoptionen für die MySQL-Compatible Edition zu erhalten

    On-Demand-Instance – Preise

    Mit On-Demand Instances zahlen Sie für Ihre Datenbank (DB) stundenweise, ohne langfristige Verpflichtungen oder Vorabgebühren. Das befreit Sie von Vorabkosten und dem komplizierten Planen und vorausschauendem Erwerben der benötigten Datenbank-Kapazität. Bei On-Demand-Preisgestaltung zahlen Sie nur für die tatsächliche Nutzung. Sie ist daher ideal für Entwicklung, Test und andere kurzzeitige Workloads. 

    Die Abrechnung erfolgt pro verbrauchter DB-Instance-Stunde, vom Zeitpunkt des Starts bis zum Stoppen oder Löschen der DB-Instance. Partielle DB-Instance-Stunden werden in Sekundenschritten mit einer Mindestdauer von 10 Minuten nach einer abrechenbaren Statusänderung, wie z. B. dem Erstellen, Starten oder Ändern der DB Instance-Klasse, abgerechnet. 

    Die Instance-Preise gelten sowohl für primäre Instances, die für Lese- und Schreib-Workloads verwendet werden, als auch für Amazon Aurora Replicas, die zur Skalierung von Lesevorgängen und zur Verbesserung der Ausfallsicherheit verwendet werden. Die Amazon RDS Multi-Availability-Zone (AZ)-Technologie wird im Falle eines Ausfalls zum Failover auf eines Ihrer Replikate verwendet. Die Kosten von Multi-AZ-Bereitstellungen sind einfach die Kosten für die primäre Instance plus die Kosten für alle Amazon Aurora Replicas. Um die Verfügbarkeit zu maximieren, empfehlen wir, mindestens eine Replica in einer anderen Availability Zone als die primäre Instance zu platzieren.

    T4g and T3 CPU Credits

    Amazon RDS T4g- und T3-DB-Instances werden im Unlimited-Mode (unbegrenzter Modus) ausgeführt, was bedeutet, dass Ihnen eine Gebühr berechnet wird, wenn Ihre durchschnittliche CPU-Auslastung über einen fortlaufenden 24-Stunden-Zeitraum die Basislinie der Instance überschreitet. CPU-Guthaben werden mit 0,09 USD pro vCPU-Stunde berechnet. Die Preise für das CPU Credit sind für alle T4g- und T3-Instances in allen Regionen gleich und werden nicht von Reserved Instances abgedeckt.

     

    Reserved Instances – Preise

    Reserved Instances eignen sich für stationäre Datenbank-Workloads und bieten erhebliche Einsparungen gegenüber On-Demand. Im Vergleich zu On-Demand erhalten Sie bei Reserved Instances mit einjähriger Laufzeit einen Rabatt von bis zu 45 % und mit dreijähriger Laufzeit einen Rabatt von bis zu 66 %. Sie verpflichten sich zur Zahlung der gesamten Laufzeit der Reserved Instance und zahlen eine Vorabgebühr und ermäßigten Stundentarif (siehe unten). Es wird Ihnen jede Stunde der Laufzeit verrechnet, unabhängig von der Nutzung.

    Sie müssen für jede Datenbankinstanz, die Sie nutzen möchten, eine Reserved Instance erwerben, einschließlich Aurora Replicas. 

    Reserved Instances bieten für die Amazon Aurora Datenbank-Engine Flexibilität hinsichtlich der Größe. Aufgrund der Größenflexibilität gilt der ermäßigte Tarif für Ihre Reserved Instances automatisch für die Nutzung jeder beliebigen Größe in derselben Instance-Familie (T3, R5 usw.) 

    Die Preise für Reserved Instances beinhalten keine Kosten für Speicher und E/A. Für weitere Informationen über Funktionen, Zahlungsoptionen und Regeln, besuchen Sie bitte unsere Amazon RDS Reserved Instances Seite. 

    Sie können Datenbank-Instances als Reserved Instances bezeichnen, indem Sie die Purchasing API aufrufen oder die Option Reserved Instance in der AWS-Konsole auswählen. Wenn Sie eine Datenbank-Instance als Reserved Instance bestimmen, müssen Sie eine Region, einen Instance-Typ und eine Menge für die entsprechenden Reserved Instances angeben. Die Reserved Instances können nur in der ihr zugeordneten Region benutzt werden. AWS kann das Preisprogramm für Reserved Instances jederzeit beenden. Reserved Instances unterliegen zusätzlich zu den Reserved-Instance-Preisen auch allen Datenübertragungs- oder anderen Gebühren, die gemäß dem AWS-Kundenvereinbarung oder einer anderen Vereinbarung mit uns, die Ihre Nutzung unserer Dienste regelt, anfallen.

    *Dies ist die monatliche Durchschnittszahlung über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit. Die tatsächliche monatliche Zahlung entspricht der tatsächlichen Anzahl von Stunden im jeweiligen Monat multipliziert mit der Nutzungsgebühr pro Stunde. Die Nutzungsgebühr pro Stunde entspricht den gesamten durchschnittlichen Monatszahlungen über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit dividiert durch die Gesamtanzahl von Stunden (basierend auf einem Jahr mit 365 Tagen) über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit.

    **Gezeigt wird die tatsächliche Stundengebühr, um Ihnen beim Berechnen des Betrags zu helfen, den Sie bei einer Reserved Instance im Vergleich zu einer On-Demand-Instance einsparen. Wenn Sie eine Reserved Instance erwerben, zahlen Sie für jede Stunde während der gesamten Vertragslaufzeit der Reserved Instance unabhängig davon, ob die Instance ausgeführt wird oder nicht. Der tatsächliche Stundenpreis weist die amortisierten stündlichen Kosten der Instance aus (dafür werden die Gesamtkosten der Reserved Instance über die gesamte Laufzeit einschließlich Vorauszahlungen ausgewählt und auf jede Stunde der Reserved Instance-Laufzeit verteilt).

    Amazon Aurora Serverless Preise

    Amazon Aurora Serverless ist eine on-demand-Konfiguration mit automatischer Skalierung, die die Datenbankkapazität automatisch an den Anwendungsbedarf anpasst. Mit Aurora Serverless zahlen Sie nur für die Datenbankkapazität, den Speicher und die I/O-Vorgänge Ihrer Datenbank, die von ihr im aktiven Zustand verbraucht werden. Die Datenbankkapazität wird entsprechend der benötigten Arbeitslasten für Ihre Anwendung nach oben oder unten skaliert und bei Inaktivität abgeschaltet. So sparen Sie Geld und wertvolle Zeit bei der Administration. Bei Aurora Serverless wird die Datenbankkapazität in Aurora Capacity Units (ACUs) gemessen und pro Sekunde abgerechnet. 1 ACU hat ungefähr 2 GiB Speicher mit zugehöriger CPU und Netzwerkkapazität, ähnlich wie bei den von Aurora bereitgestellten Instances.

    Aurora Serverless v2 (Vorschau)

    Aurora Serverless v2 skaliert Datenbanken sofort, um Hunderttausende von Transaktionen pro Sekunde zu unterstützen, und unterstützt alle Funktionen von Aurora, darunter auch Multi-AZ-Bereitstellungen, Read Replicas und Global Database. Neben dem Zugang zu den v2-Funktionen können die meisten Aurora Serverless-Kunden durch den Wechsel zu v2 ihre Kosten senken, da die Startkapazität mit 0,5 ACU (gegenüber 1 ACU in v1), kleinere Kapazitätsschritte von 0,5 ACU (gegenüber einer Verdoppelung in v1) und eine bis zu 15-mal schnellere Kapazitätsverringerung im Vergleich zu Aurora Serverless v1. 

    Betrachten Sie z. B. einen Workload, die 0,5 ACU an Kapazität benötigt und nur eine Stunde pro Tag läuft. Mit Aurora Serverless v2 würde die Datenbank mit 0,5 ACU starten, eine Stunde lang laufen und dann in weniger als einer Minute herunterfahren. Die Rechenkosten für den Workload auf Aurora Serverless v2 betragen 0,06 USD (0,12 USD/ACU-Stunde x 0,5 ACU x 1 Stunde). Dieselbe Workload würde mit 1 ACU in Aurora Serverless v1 gestartet, eine Stunde lang ausgeführt und nach weiteren 15 Minuten heruntergefahren werden. Insgesamt betragen die Rechenkosten in Aurora Serverless v1 für denselben Workload 0,075 USD (0,06 USD/ACU-Stunde x 1 ACU x 1,25 Stunde).

    Latenzzeit hochskalieren

    Sofortige Skalierung auf Hunderttausende von Transaktionen pro Sekunde

    Latenzzeit herunterskalieren

    Bis zu 15x schneller (<1 Minute)

    Startkapazität

    0,5 ACU

    Granularität der Kapazität

    Feinkörnig, mit Schritten von nur 0,5 ACU

    Read Replicas

    Bis zu 15 Aurora-Replicas für Leseskalierbarkeit

    Multi-AZ und SLA

    Verteilen Sie Read Replicas in separaten AZs für hohe Verfügbarkeit. Siehe Amazon Aurora SLA für Details.

    Aurora Global Database

    Sekundenschneller Datenzugriff in jeder Region und regionenübergreifende Disaster Recovery. Siehe Aurora Global Database für Details.

    Aurora Serverless v1

    Amazon Aurora Serverless v1 stellt eine einfache, kostengünstige Option für gelegentliche, unregelmäßige oder unvorhersehbare Workloads dar.

    Latenzzeit hochskalieren

    5 bus 50 Sekunden

    Latenzzeit herunterskalieren

    Bis zu 15 Minuten

    Startkapazität

    1 ACU

    Granularität der Kapazität

    Verdoppelt die Kapazität mit jedem Schritt

  • Aurora PostgreSQL-kompatible Edition

    Klicken Sie auf den Link, um Informationen zu den Preisoptionen für die PostgreSQL-kompatible Version zu erhalten

    On-Demand-Instance – Preise

    Mit On-Demand-Instances zahlen Sie ohne langfristige Verpflichtungen oder Vorauszahlungen nur für die nach Stunden verrechnete Datenbank. Das befreit Sie von Vorabkosten und dem komplizierten Planen und vorausschauendem Erwerben der benötigten Datenbank-Kapazität. Bei On-Demand-Preisgestaltung zahlen Sie nur für die tatsächliche Nutzung. Sie ist daher ideal für Entwicklung, Test und andere kurzzeitige Workloads. 

    Die Abrechnung erfolgt pro verbrauchter DB-Instance-Stunde, vom Zeitpunkt des Starts bis zum Stoppen oder Löschen der DB-Instance. Teilweise DB-Instance-Stunden werden in Schritten von einer Sekunde mit einer Mindestgebühr von 10 Minuten nach einer abrechenbaren Statusänderung wie dem Anlegen, Starten oder Ändern der DB-Instance-Klasse abgerechnet. 

    Die Preise für Instances gelten sowohl für primäre Instances, die für Schreib-Lese-Arbeitslasten verwendet werden, als auch für alle Amazon Aurora Replicas, die zur Skalierung von Lesevorgängen und zur Verbesserung des Failover verwendet werden. Die Amazon RDS Multi-AZ-Technologie wird eingesetzt, um bei einem Ausfall das Failover auf einer Ihrer Replicas durchzuführen. Die Kosten von Multi-AZ-Bereitstellungen sind einfach die Kosten für die primäre Instance plus die Kosten für alle Amazon Aurora Replicas. Um optimale Verfügbarkeit zu erreichen, empfehlen wir, mindestens ein Replica in einer anderen Availability Zone als die primäre Instance zu platzieren.

    Reserved Instances – Preise

    Reserved Instances eignen sich für stabile Datenbankarbeitslasten und bieten eine bedeutende Kostenersparnis gegenüber On-Demand. Im Vergleich zu On-Demand erhalten Sie bei Reserved Instances mit einjähriger Laufzeit einen Rabatt von bis zu 45 % und mit dreijähriger Laufzeit einen Rabatt von bis zu 66 %. Sie verpflichten sich zur Zahlung der gesamten Laufzeit der Reserved Instance und zahlen eine Vorabgebühr und ermäßigten Stundentarif (siehe unten). Es wird Ihnen jede Stunde der Laufzeit verrechnet, unabhängig von der Nutzung. 

    Sie müssen für jede Datenbankinstanz, die Sie nutzen möchten, ein Reserved Instance erwerben, einschließlich Aurora Replicas.

    Reserved Instances bieten für die Amazon Aurora Datenbank-Engine Flexibilität hinsichtlich der Größe. Aufgrund der Größenflexibilität gilt der ermäßigte Tarif für Ihre Reserved Instances automatisch für die Nutzung jeder beliebigen Größe in derselben Instance-Familie (T3, R5 usw.) 

    Die Preise für Reserved Instances beinhalten keine Kosten für Speicher und E/A. Für weitere Informationen über Funktionen, Zahlungsoptionen und Regeln, besuchen Sie bitte unsere Amazon RDS Reserved Instances Seite. 

    Sie können Datenbankinstanzen als Reserved Instance festlegen, indem Sie die buchende API aufrufen oder die Option Reserved Instance in der AWS-Konsole auswählen. Wenn Sie eine Datenbank-Instance als Reserved Instance bestimmen, müssen Sie eine Region, einen Instance-Typ und eine Menge für die entsprechenden Reserved Instances angeben. Die Reserved Instances können nur in der ihr zugeordneten Region benutzt werden. AWS kann das Preisprogramm für Reserved Instances jederzeit beenden. Reserved Instances unterliegen zusätzlich zu den Reserved-Instance-Preisen auch allen Datenübertragungs- oder anderen Gebühren, die gemäß dem AWS-Kundenvereinbarung oder einer anderen Vereinbarung mit uns, die Ihre Nutzung unserer Dienste regelt, anfallen.

    *Dies ist die monatliche Durchschnittszahlung über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit. Die tatsächliche monatliche Zahlung entspricht der tatsächlichen Anzahl von Stunden im jeweiligen Monat multipliziert mit der Nutzungsgebühr pro Stunde. Die Nutzungsgebühr pro Stunde entspricht den gesamten durchschnittlichen Monatszahlungen über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit dividiert durch die Gesamtanzahl von Stunden (basierend auf einem Jahr mit 365 Tagen) über die gesamte Reserved Instance-Laufzeit.

    **Gezeigt wird die tatsächliche Stundengebühr, um Ihnen beim Berechnen des Betrags zu helfen, den Sie bei einer Reserved Instance im Vergleich zu einer On-Demand-Instance einsparen. Wenn Sie eine Reserved Instance erwerben, zahlen Sie für jede Stunde während der gesamten Vertragslaufzeit der Reserved Instance unabhängig davon, ob die Instance ausgeführt wird oder nicht. Der tatsächliche Stundenpreis weist die amortisierten stündlichen Kosten der Instance aus (dafür werden die Gesamtkosten der Reserved Instance über die gesamte Laufzeit einschließlich Vorauszahlungen ausgewählt und auf jede Stunde der Reserved Instance-Laufzeit verteilt).

    Amazon Aurora Serverless Preise

    Amazon Aurora Serverless ist eine bedarfsgesteuerte, automatisch skalierende Konfiguration, die die Datenbankkapazität je nach Anwendungsbedarf automatisch anpasst. Mit Aurora Serverless zahlen Sie nur für die Datenbankkapazität, den Speicher und die I/O-Vorgänge Ihrer Datenbank, die von ihr im aktiven Zustand verbraucht werden. Die Datenbankkapazität wird entsprechend der benötigten Arbeitslasten für Ihre Anwendung nach oben oder unten skaliert und bei Inaktivität abgeschaltet. So sparen Sie Geld und wertvolle Zeit bei der Administration. Bei Aurora Serverless wird die Datenbankkapazität in Aurora Capacity Units (ACUs) gemessen und pro Sekunde abgerechnet. 1 ACU verfügt über ca. 2 GB Arbeitsspeicher mit entsprechender CPU und Netzwerk, ähnlich wie bei den von Aurora bereitgestellten Instances.

    Aurora Serverless v1 Preise

    Amazon Aurora Serverless v1 stellt eine einfache, kostengünstige Option für gelegentliche, unregelmäßige oder unvorhersehbare Workloads dar. Mit Amazon Aurora Serverless müssen Sie keine Instances verwalten. Die Datenbankkapazität wird entsprechend der benötigten Workloads für Ihre Anwendung nach oben oder unten skaliert und bei Inaktivität abgeschaltet. So sparen Sie Geld und wertvolle Zeit bei der Administration. Sie zahlen für den Datenbankspeicher sowie für die Datenbankkapazität und die E/A-Vorgänge Ihrer Datenbank, die von ihr im aktiven Zustand verbraucht werden.

    Latenzzeit hochskalieren

    5 bus 50 Sekunden

    Latenzzeit herunterskalieren

    Bis zu 15 Minuten

    Startkapazität

    1 ACU

    Granularität der Kapazität

    Verdoppelt die Kapazität mit jedem Schritt

Datenbankspeicherung und E/A-Vorgänge

Der Speicherverbrauch der Amazon-Aurora-Datenbank wird in Schritten von einem GB pro Monat abgerechnet. Die verbrauchten E/As werden in Schritten von einer Million Anfragen abgerechnet. Sie zahlen nur für den Speicher und die E/A-Vorgänge, die Ihre Amazon Aurora-Datenbank nutzt, und müssen nicht im Vorhinein bereitstellen. Die E/A-Gebühren können je nach Workload und Datenbank-Engine erheblich variieren. Weitere Informationen finden Sie in den Aurora-FAQ (Aurora häufig gestellte Fragen), „F: Was sind E/As in Amazon Aurora und wie werden sie berechnet?“

Ein vereinfachtes Beispiel: Nehmen wir an, Sie haben eine Aurora-Datenbank und beginnen zu Beginn des Monats (30-Tage-Zeitraum) mit einer Datenbank von 1000 GB, die täglich um 2 Prozent oder 20 GB wächst. Es wird Ihnen der entsprechende anteilige Tarif für die verbleibenden Tage des Monats berechnet. Es werden Ihnen also 1000 GB für 30 Tage berechnet. Am nächsten Tag werden Ihnen die zusätzlichen 20 GB für 29 Tage in Rechnung gestellt. Am darauf folgenden Tag werden Ihnen dann die zusätzlichen 20 GB für 28 Tage in Rechnung gestellt, und so weiter. Am Ende eines 30-tägigen Zeitraums hätte Ihre Datenbank also eine Größe von 1290 GB und die Gesamtkosten würden sich auf 129 USD belaufen.

Für die E/A-Kosten nehmen wir an, dass dieselbe Datenbank 100 Datenseiten pro Sekunde aus dem Speicher liest, um die darauf laufenden Abfragen zu befriedigen. Dies würde zu 262,8 Millionen Lese-E/As pro Monat führen (100 Seiten pro Sekunde x 730 Stunden x 60 Minuten x 60 Sekunden). Angenommen, Ihre Anwendung nimmt Änderungen an der Datenbank vor, die durchschnittlich 10 Datenseiten pro Sekunde betreffen. Aurora berechnet einen E/A-Vorgang für bis zu 4 KB an Änderungen pro Datenseite. Wenn die pro Seite geänderte Datenmenge weniger als 4 KB beträgt, wird dies zu 10 Schreib-E/As pro Sekunde führen. Dies entspricht 26,2 Millionen E/As pro Monat (10 Schreib-E/As pro Sekunde * 730 Stunden * 60 Minuten * 60 Sekunden).

Die Anzahl der Schreibvorgänge kann geringer sein, vorbehaltlich der Aurora-Schreib-E/A-Optimierungen, die unter bestimmten Umständen Schreibvorgänge mit einer Größe von weniger als 4 KB zusammenfassen können. Insgesamt belaufen sich die maximalen monatlichen E/A-Kosten für diesen Workload auf 57,80 USD (0,20 USD für eine Million Anfragen x 289 Millionen Anfragen). Wenn jedoch das Volumen der Änderungen pro Datenseite größer als 4 KB ist, benötigt Aurora mehr als eine E/A-Operation, um die Änderungen auf einer Datenseite zu erhalten. DIes führt zu einer größeren Anzahl von Schreib-E/As, um die Datenänderungen zu erhalten.

Global Database

Amazon Aurora Global Database ist eine optionale Funktion, die globale Lesevorgänge mit niedriger Latenz und eine Notfallwiederherstellung bei regionsweiten Ausfällen ermöglicht. Sie bezahlen für replizierte Schreib-E/As zwischen der Primärregion und jeder Sekundärregion. Die Anzahl der replizierten Schreib-E/As für jede sekundäre Region ist identisch mit der Anzahl der Schreib-E/As in der Region, die von der primären Region ausgeführt werden. Abgesehen von den replizierten Schreib- und Lesezugriffen zahlen Sie die Standardtarife von Aurora für Instances, Speicher, regionsübergreifenden Datentransfer, Backup-Speicher und Backtrack, eine Funktion, mit der Sie eine Datenbank schnell auf einen früheren Zeitpunkt verschieben können, ohne die Daten aus einem Backup wiederherstellen zu müssen.

Sicherungsspeicher

Der Sicherungsspeicher für Amazon Aurora ist der Speicher für Ihre automatisierten Datenbanksicherungen sowie sämtliche von Kunden initiierten DB-Cluster-Snapshots. Wenn Sie den Aufbewahrungszeitraum Ihrer Backups erhöhen oder zusätzliche DB-Cluster-Snapshots erstellen, wird dementsprechend mehr Sicherungsspeicher belegt.

  • Sicherungsspeicher wird nach Region zugewiesen. Der Gesamtsicherungsspeicherplatz entspricht der Summe des Speichers für alle Sicherungen in dieser Region. 
  • Das Verschieben eines DB-Cluster-Snapshots in eine andere Region erhöht den zugewiesenen Sicherungsspeicher in der Zielregion. 
  • Für jeden Backup-Speicher werden bis zu 100% Ihres gesamten Aurora-Datenbankspeichers für jeden Aurora DB-Cluster erhoben. Für den Sicherungsspeicher fallen ebenfalls keine zusätzlichen Kosten an, wenn Ihre Aufbewahrungsdauer für die Sicherung 1 Tag beträgt und Sie keine Momentaufnahmen nach der Aufbewahrungsfrist haben. 
  • Die Speicherung von Sicherungskopien sowie von Snapshots, die Sie nach dem Löschen Ihres DB-Clusters speichern, wird zu den folgenden Tarifen berechnet:

Backtrack

Mit Backtrack können Sie eine Aurora-Datenbank schnell in den Zustand zu einem vorherigen Zeitpunkt zurückversetzen, ohne Daten aus einer Sicherung wiederherstellen zu müssen. So ist eine schnelle Behebung von Benutzerfehlern wie das Entfernen der falschen Tabelle oder Löschen der falschen Zeile möglich. Diese Funktion ist aktuell in der mit MySQL kompatiblen Edition von Aurora verfügbar. 

Sie müssen angeben, wie weit zurück Sie gehen wollen können (z. B. „bis zu 24 Stunden“). Aurora bewahrt Protokolle, genannt Änderungseinträge, für die angegebene Backtrack-Dauer auf. Für das Speichern von Änderungseinträgen zahlen Sie einfach einen stündlichen Tarif.

Angenommen, Ihre Aurora-Datenbank erzeugt 10.000 Änderungsdatensätze pro Stunde - was Sie anhand Ihrer CloudWatch-Metriken erkennen können - und Sie möchten bis zu 10 Stunden in die Vergangenheit zurückgehen. Dafür müsste Aurora 10.000 Änderungseinträge/Stunde x 10 Stunden = 100.000 Änderungseinträge speichern. Gehen wir davon aus, die Kosten für die Region USA Ost (Nord-Virginia) betragen 0.012 USD/Stunde pro 1 Million Änderungseinträge. Das Einschalten von Backtrack würde Ihre Kosten um 0,012 USD x (100.000 / 1.000.000) = 0,0012 USD/Stunde erhöhen. 

Wenn Sie Backtrack verwenden, können Sie die Metrik von Amazon CloudWatch in der AWS-Konsole überprüfen, um zu sehen, wie viele Änderungsdatensätze Ihre Datenbank pro Stunde erzeugt.

Snapshot Export

Amazon Relational Database Service (RDS) Snapshot Export bietet eine automatisierte Methode zum Exportieren von Daten innerhalb eines RDS- oder Aurora-Snapshots zu Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) im Parquet-Format. Das Parquet-Format lässt sich bis zu 2-mal schneller auslagern und verbraucht in Amazon S3 bis zu 6-mal weniger Speicherplatz als Textformate. Sie können die exportierten Daten mit AWS-Services wie Amazon Athena, Amazon EMR und Amazon SageMaker analysieren.

Datenübertragung

Die folgenden Preise basieren auf Daten, die von Amazon Aurora „ein- und ausgehend“ übertragen werden.

  • Die Datenübertragung zwischen Amazon Aurora und Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) Instances in derselben Availability Zone ist kostenlos. 
  • Daten, die zwischen Verfügbarkeitszonen für die DB-Clusterreplikation übertragen werden, sind kostenlos. 
  • Für Daten, die zwischen einer Amazon EC2-Instance und einer Amazon Aurora DB-Instance in verschiedenen Availability Zones derselben Region übertragen werden, fallen Gebühren für die regionale Datenübertragung von Amazon EC2 an.

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich anfallender Steuern und Abgaben, u. a. MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit Rechnungsadresse in Japan unterliegt die Nutzung von AWS der japanischen Verbrauchssteuer. Weitere Informationen

Zusätzliche Ressourcen zur Preiskalkulation

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