AWS Germany – Amazon Web Services in Deutschland
AWS Summit Hamburg 2026 Recap
Der Summit in Zahlen
Der AWS Summit Hamburg 2026 brachte die Cloud-Community im Norden Deutschlands zusammen. Am 20. Mai versammelten sich rund 7.800 Teilnehmende in der Hamburg Messe. Auf dem Programm standen 164 Sessions mit 237 Speakern in drei Hallen, gegliedert nach fünf Themenschwerpunkten: Industry Solutions, Emerging Technologies (AI), Migration & Modernization, Governance, Sovereignty & Security sowie Empowering Builders. Erstmals mit dabei waren ein Kiro Escape Room und eine Live-Demo der European Sovereign Cloud mit Echtzeit-Failover zwischen Frankfurt und Brandenburg. In dieser Zusammenfassung geben wir euch unsere Session-Empfehlungen an die Hand, stellen die Erlebnisbereiche vor und berichten von unseren persönlichen Momenten.
Die Keynote – Souveränität trifft KI
Europäische Kunden müssen sich nicht zwischen digitaler Souveränität und Innovation entscheiden. Sie bekommen beides. Das war die Botschaft, die durch den Tag zog. Stefan Höchbauer (Managing Director, AWS Germany & Central Europe) eröffnete mit einer Windpark-Metapher: Turbinen stehen für Customer Obsession, Türme für Infrastruktur, Beschichtung für Sicherheit. Sein Punkt: die European Sovereign Cloud macht Workloads möglich, die bisher an Compliance-Grenzen scheiterten. Passend dazu die Ankündigung, dass Kiro in der European Sovereign Cloud verfügbar wird.
„Datensouveränität ist nicht optional, sie ist existenziell“, sagte Dr. Klaus Kolitz, CTO der SCHUFA. „Wir müssen Innovation nicht für Souveränität opfern. Wir bekommen beides.“ Jonathan Allen (Executive in Residence, AWS) ging in eine andere Richtung: Die größte Beschränkung sei selten Budget oder Technologie. Meistens seien es die Barrieren zwischen Teams und dem, was sie bauen wollen. „All deine angenommenen Grenzen sind verhandelbar.“
Sebastian Enderlein (CTO, DeepL) demonstrierte DeepL Voice, die Echtzeit-Übersetzung gesprochener Sprache. Arnulf Keese (Vorstand, DKB) berichtete, wie seine Bank ihre „verstopfte Architektur“ komplett cloud-nativ neu gebaut hat. „Die größte Auszeichnung ist, wenn die Kundschaft sagt: Es funktioniert einfach.“
AWS European Sovereign Cloud – Souveränität als Fundament für Innovation
Ein Thema war auf dem Keynote-Podium, in der Expo und in den Breakout-Sessions präsent: die AWS European Sovereign Cloud (ESC). Seit Januar 2026 ist sie, mit ihrer ersten Region in Brandenburg, allgemein verfügbar. Sie ist eine eigenständige, physisch und logisch von den bestehenden AWS-Regionen getrennte Cloud, vollständig innerhalb der EU betrieben: eigene Konten, eigene Abrechnung, eigenes Identity-Management. Kritische Abhängigkeiten von Infrastruktur außerhalb der EU bestehen nicht. Personal, Technologie, Netzwerk und Leitung sitzen in der EU.
Die ESC bietet dasselbe Service-Portfolio, dieselben APIs und dieselbe Architektur wie in den gewohnten AWS-Regionen, abgesichert durch das AWS Nitro System. Nach der Keynote wurde das Thema am Stand und in einer Breakout-Session konkret.
Am Stand erleben
Die VR Data Center Tour war eines der meistbesuchten Angebote der Expo: Über 275 Teilnehmende durchliefen virtuell das ESC-Rechenzentrum und sahen, welche Sicherheits-, Umwelt- und Betriebskontrollen die Infrastruktur schützen. Viele kamen danach direkt mit den ESC-Fachleuten ins Gespräch.
Daneben lief eine Live-Demo zum Sovereign Failover: Auf einem großen Bildschirm war in Echtzeit zu sehen, wie der Datenverkehr zwischen Frankfurt und Brandenburg umgeschaltet wurde, inklusive Live-Zähler der Page Loads pro Region. Der zugehörige Code ist als Open-Source-Beispiel verfügbar (https://github.com/aws-samples/sample-sovereign-failover [EN, Extern]).
European Sovereign Cloud VR Experience und Sovereign Failover Demo: Frankfurt vs. Brandenburg in Echtzeit.
In der Tiefe: Innovative Produkte souverän bauen (SEC201)
Wie sich Souveränität in der Praxis anfühlt, zeigten Michael Hanisch (Head of Technology Germany, AWS) und Dr. Danica Hilliard (Senior Life Science & Health Consultant, Arvato Systems) in „Building Innovative Products in AWS European Sovereign Cloud“ (SEC201): eine Plattform für den European Health Data Space (EHDS). Arvato Systems agiert als „Trusted Health Data Holder“. Fragmentierte Gesundheitsdaten werden interoperabel, die Kontrolle bleibt bei den Krankenhäusern und Praxen.
Michael Hanisch betonte das mit vier Souveränitäts-Mustern für die ESC:
• Data Perimeter – Schutz vor externem Zugriff und Insider-Exfiltration
• Tokenisierung – sensible Daten werden vor der Modellverarbeitung pseudonymisiert
• Governed Access – zweckgebunden, widerrufbar, über AWS CloudTrail auditierbar
• Kill Switch – kryptografische oder IAM-basierte Zugriffstrennung
Die ESC verbindet die Skalierbarkeit einer Cloud-Infrastruktur mit der kontrollierten Zugriffsverwaltung einer privaten Umgebung. Über IAM und CloudTrail bleibt alles nachweisbar.
Sessions – Unsere Empfehlungen
Das Programm umfasste 164 Sessions. Wir können hier nur einen Ausschnitt abbilden. Unsere Empfehlungen haben wir nach Themen gruppiert.
Agentische KI – vom Prototyp zur Produktion (AIM301, AIM304, AIM302)
Wer durch den KI-Track ging, merkte schnell: Die spannende Frage war nicht mehr „Funktioniert das?“, sondern „Funktioniert das auch in Produktion, zuverlässig, kontrolliert und bezahlbar?“. Wir haben drei Sessions herausgegriffen, weil sie das Thema aus unterschiedlichen Richtungen angehen: wie man Agenten baut, wie man ihnen vertrauen kann und wie GenAI wirtschaftlich bleibt.
Konkret wurde das in „AI Agents at Deutsche Bahn: Amazon Bedrock AgentCore Best Practices“ (AIM301). Simeon Brüggenjürgen (Solutions Architect, AWS) führte durch neun Praxistipps für den Weg vom Proof of Concept (PoC) zur Produktion, von „klein starten, iterativ wachsen“ über Observability von Anfang an bis zum Muster „Agent as Tool“. Er betonte durchgehend, Reasoning nur dort einzusetzen, wo es wirklich nötig ist. Deterministisches gehöre in Code.
René Schneider (Senior Vice President Stationary Infrastructure, DB Systel) zeigte, wie ernst die DB das meint. Im zentralen Dispositionssystem EDIS, Rückgrat für ein Netz mit über 34.000 Kilometern Strecke und 20.000 Zügen pro Tag, patchen heute Agenten in Produktion über 2.500 Server, mit einem Menschen in der Schleife für die Freigabe. Jeder Agent hat eine eigene Identität und „Agent Card“ für Eigentümerschaft und Haftung; es gilt ein Zero-Trust-Narrativ („jeder Agent gilt als kompromittiert“). Die Deutsche Bahn will in den nächsten zwölf Monaten über 2.500 Use Cases auf Agenten migrieren.
Vertrauen war das Thema von „Building Trust and Explainability into AI with Automated Reasoning“ (AIM304). Olimbia Qirjaqi und Nafi Diallo (beide AWS) nahmen sich die zwei großen Sorgen vor: unkontrollierte Aktionen und Halluzinationen. Gegen unkontrollierte Aktionen stellten sie Policy in Amazon Bedrock AgentCore vor (seit März 2026 allgemein verfügbar): Regeln werden in natürlicher Sprache formuliert, in die Open-Source-Sprache Cedar übersetzt und am AgentCore Gateway gegen jeden Tool-Aufruf geprüft, ohne den Agent-Code anzufassen. Gegen Halluzinationen zeigten sie die Automated Reasoning Checks in den Amazon Bedrock Guardrails (unter anderem in der Region Frankfurt verfügbar): Eine fachliche Richtlinie wird in formale Logik übersetzt und per Solver gegen die Modellantwort geprüft. Policy kontrolliert deterministisch, was Agenten tun. Automated Reasoning prüft mathematisch, ob das Gesagte den Richtlinien entspricht.
Dass produktionsreife KI auch eine Kostenfrage ist, machte „Delivery Hero’s Menu intelligence at scale: $600K+ Saved on Bedrock“ (AIM302) deutlich. Man liefert sein Essen nicht im Formel-1-Wagen aus. Das richtige Modell ist das passende, nicht das stärkste. Yusuf Çağrı Altug (Engineering Manager bei Delivery Hero) zeigte das am eigenen Feature: GenAI-Menübeschreibungen drohten mit 700.000 Dollar pro Jahr und vier bis sechs Sekunden Latenz unwirtschaftlich zu werden. Mit dem richtigen Modell, Prompt Caching und Custom Inference Profiles für Kostentransparenz pro Land senkte das Team die Kosten um 80 % und die Latenz um über 50 %. Das Feature, das intern bereits gestoppt war, läuft heute global.
Der Sprung vom beeindruckenden Demo zur verlässlichen Produktion ist das, was alle drei Sessions verbindet. Deutsche Bahn zeigte die Governance, AgentCore Policy und Automated Reasoning die Vertrauensbasis, Delivery Hero die Wirtschaftlichkeit. Im unspektakulären Maschinenraum entscheidet sich, ob KI-Ambitionen produktiven Mehrwert liefern.
Daten & Lakehouse (ISV301, ANT303, STP201)
Manuel Haug (Field CTO, Celonis) und Stephan Schiller (Solutions Architect, AWS) zeigten in „How Celonis breaks data silos with lakehouse and zero-copy on AWS“ (ISV301), wie Celonis Zero-Copy-Strategien je nach Szenario einsetzt, mit AWS Lake Formation als Governance-Backbone.
Beim Thema Datenarchitektur blieb der Deep Dive „Best practices for Apache Iceberg lakehouse architectures on AWS“ (ANT303): Norman Weisenburger und David Greenshtein (beide AWS) zeigten an drei Szenarien (Batch ETL, Change Data Capture, High-Concurrency Streaming), wie produktionsreife Lakehouse-Architekturen entstehen.
„Beyond OCR: processing thousands of documents in parallel“ (STP201) von Dawid Górniak (VP of Engineering, Hypatos) und Svetozar Miucin (Startup Solutions Architect, AWS) zeigte, wie sich mit Amazon Bedrock Data Automation Tausende unstrukturierter Dokumente parallel verarbeiten lassen, nicht nur einzelne Felder, sondern ganze Dokumentstrukturen.
Migration & operative Exzellenz (MAM302, IND201)
Wie migriert man eine geschäftskritische Banking-Plattform in die Cloud, ohne dass jemand etwas davon merkt? Das war die Leitfrage von „Digital Banking on AWS: DKB’s Migration Journey & Lessons“ (MAM302) mit Stephan Kliche (AWS), Falk Otto (DKB) und Deepak Vishwakarma (AWS ProServe). Das Herzstück der DKB: Internet-Banking mit 14 Frontends, über 40 API-Services und 42 Datenbanken (acht Terabyte hochsensibler Daten). Die Migration lief phasenweise (Assess, Mobilize, Migrate & Modernize) bei Near-Zero-Downtime. Dazu gehörten Service-Modernisierung (Kafka → Amazon Managed Streaming for Apache Kafka (Amazon MSK), Mailserver → Amazon Simple Email Service (Amazon SES)), Datenbank-Synchronisierung per AWS Database Migration Service (AWS DMS) im laufenden Betrieb und ein Canary-Cutover von 1 % bis 100 % Live-Traffic. Die Betriebskosten sanken um über 50 %, bei voller End-to-End-Verantwortung der Teams. Ihre wichtigste Empfehlung: ein „Program Mindset“ und konsequente Decision Records von Anfang an.
„Launching a New Market Every 30 Days at Trade Republic“ (IND201) mit Max Fischer (Director of Engineering, Trade Republic) und Dominik Richter (Senior Solutions Architect, AWS) zeigte, wie operative Geschwindigkeit aussieht. Trade Republic startete im vergangenen Jahr sechs neue Märkte in acht Monaten (von Frankreich bis Polen, inklusive lokaler IBANs und erster Fremdwährung Złoty) und brachte parallel vier große Produkte an den Start. Möglich machte das ein striktes wöchentliches Betriebsmodell, in dem Heldentaten durch wiederholbare Prozesse ersetzt werden und Prozesse durch Automatisierung. Dominik ordnete das mit dem AWS Well-Architected Framework ein: „There is no compression algorithm for experience.“
Skalierung & Performance (DAT401)
„In Drive to Scale: Highly Available Redis on Amazon ElastiCache“ (DAT401) war die ehrliche Geschichte einer fast dreijährigen Skalierungsreise, „voller Schmerz, aber mit Erfolg“, so Yulia Kulinkovich (Director of Engineering, inDrive). Bei inDrive, einem Echtzeit-Mobilitätsmarktplatz in 48 Ländern, ist der Cache Single Source of Truth: Steht Redis still, stehen die Fahrten. Gemeinsam mit Vadym Voitiuk (Principal Solutions Architect, AWS) zeichnete sie den Weg nach. Das Team setzte auf viele kleine statt wenige große Instanzen (heute rund 400 Cluster) und eine In-Process-Caching-Schicht. Das senkte die Latenz um eine Größenordnung. Den Abschluss bildete der nahtlose Umstieg auf Valkey, der auf manchen Nodes über 50 % Kosten sparte. Yulias Fazit: Elastizität entsteht nicht aus einem großen Hebel, sondern aus der Summe vieler kleiner Entscheidungen.
Erlebnisbereiche & Highlights
Neben den Sessions bot der Summit zahlreiche interaktive Erlebnisbereiche, über die gesamte Expo verteilt und entlang derselben fünf Themen organisiert, so dass Teilnehmende sich gezielt orientieren konnten.
GenAI Hub
Im GenAI Hub drehte sich alles um generative KI. Highlight war der Kiro Escape Room: ein Haunted-House-Erlebnis mit Spinnweben und Grusel-Atmosphäre, in dem Teams Coding-Challenges mit Kiro lösen mussten, um zu entkommen. Direkt daneben zeigte der Kiro-Booth die IDE live im Einsatz.
Daneben die GridMind-Demo: ein KI-Assistent für Netzbetrieb (Grid Ops), powered by Amazon Bedrock AgentCore. Physische Windrad-Modelle mit LED-Beleuchtung und ein LEGO-Stromnetz zeigten, wie die Architektur dahinter funktioniert.
GridMind – AI Assistant for Grid Ops, powered by AgentCore – und der Kiro-Booth mit Agentic AI Development live im Einsatz.
AWS Sports Zone
Wer eine Pause brauchte, fand in der Sports Zone Abwechslung. Die Bundesliga Free Kick Challenge lud zum Torschuss ein, mit KI-gestütztem Leaderboard, Schussgeschwindigkeit und Live-Kommentar. Daneben wählten Teilnehmende bei der GenAI-powered Match Commentary Sprache und Stil (Deutsch, Englisch, Französisch; Fan- oder Analysten-Modus).
Die NBA × AWS Partnerschaft war mit einem 3×3-Basketballfeld und einem VR-Erlebnis mitten in ikonischen Spielszenen vertreten. Infotafeln erklärten, wie „Play Finder“ mit Amazon Bedrock und Amazon SageMaker Spielerbewegungen über Tausende Spiele analysiert.
Draußen vor der Halle: ein Aston Martin und die Bosch Engineering Track Performance Assist Demo, eine IoT-Architektur mit AWS IoT Core, AWS IoT Greengrass und Amazon Timestream, die Fahrzeugdaten in Echtzeit verarbeitet.
Wo[men] of the Cloud
Der Wo[men] of the Cloud-Bereich brachte Frauen und Allies zusammen: Gespräche über Werdegänge, Panels zu GenAI und der Zukunft von KI, eine Demo Area zum Selbstausprobieren. Auf der Bühne ging es darum, wie sich inklusivere Umgebungen schaffen und Barrieren in der Tech-Branche abbauen lassen. Den Auftakt machte ein Networking-Frühstück mit Gründerinnen und Tech-Führungskräften.
Startup Zone
Die Startup Zone hatte mit Backsteinpfeilern, Holzpaletten und Pendelleuchten eine bewusst eigene Ästhetik. Startups wie Qdrant und MotionMiners zeigten ihre Lösungen, AWS-Fachleuten standen für Gespräche bereit, und im AWS Theater liefen ganztägig Kurzvorträge von Startups für Startups. Besonders gut kamen Hands-on-Workshops und Roundtables mit erfolgreichen Gründenden an, und die Sticker waren schneller vergriffen als erwartet.
GameDay & Builders’ Showdown
Der GameDay stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Agentic AI. In zwei Sessions (11:30 und 14:30 Uhr) lösten Teams Challenges rund um Amazon Bedrock, AI Agents und ML-powered Operations. Beide ausgebucht, das Feedback durchweg positiv, einige kamen für die zweite Runde zurück.
Daneben lief der Builders’ Showdown: ein Quiz-Format im Western-Stil mit AWS-Trivia und Buzzer-Spannung.
Developer Community Zone
Die Developer Community Zone wurde von lokalen User Groups aus der DACH-Region organisiert. Auf der Community-Bühne liefen ganztägig Sessions von Entwicklerinnen und Entwicklern, AWS Heroes und User-Group-Leads waren vor Ort, und wer wollte, spielte eine Runde AWS BuilderCards. Ein Thema dominierte die Gespräche: Wie verändert KI die tägliche Arbeit von Entwicklerinnen und Entwicklern?
Developer Community Zone – von lokalen User Groups organisiert, mit Community-Bühne und BuilderCards.
Pack & Give Back
Abseits der Technik gab es eine soziale Aktion: Bei Pack & Give Back packten Teilnehmende Erste-Hilfe-Sets für obdachlose Menschen. Eine Aktion, die wir gern unterstützt haben.
Persönliche Highlights
Inris Highlight
Für mich war es der erste AWS Summit, und am meisten beeindruckt hat mich die AWS Community. Ich traf Community-Mitglieder aus Köln, Berlin und München, und alle sagten dasselbe: Der größte Wert des Summits liegt darin, Kolleg:innen und Freund:innen endlich gegenüberzusitzen und die gemeinsame Begeisterung für Technik zu teilen.
Mein zweites Highlight war die Sports Zone. Als Fan von Basketball und Fußball war es faszinierend zu sehen, wie AWS beide Sportarten für das Publikum interessanter macht, ob NBA Play Finder mit Bedrock und SageMaker oder die GenAI-gestützte Bundesliga-Kommentierung in Echtzeit. Technik, die man sonst nur als Statistik-Overlay im TV wahrnimmt, konnte man hier selbst ausprobieren.
Stefans Highlight
Mein persönliches Highlight beginnt mit einem Rückblick. Vor einem Jahr durfte ich den GenAI-Track eröffnen, mit „GenAI in action: from POC to business value“. Agentische KI war damals für die meisten noch ein Versprechen. In diesem Jahr eröffnete ich erneut den KI-Track, diesmal mit „From Demo to Deployment“ (AIM201), und der Unterschied war mit Händen zu greifen: Die Frage hat sich verschoben: weg vom Ob, hin zum Wie.
Genau das war der eigentliche Höhepunkt: KI war in den Gesprächen, an den Ständen und in den Produktionssystemen der Kunden. An unserem Media-&-Entertainment-Stand drehten sich die Fragen um Monetarisierung und darum, wie Agenten im Namen von Nutzende handeln dürfen.
Mein zweites Highlight ist jedes Jahr dasselbe und wird nie langweilig: die Community. Den Kolleginnen, Kollegen, Partnern und Kunden, von denen viele längst Freunde sind, persönlich gegenüberzusitzen, ist durch nichts zu ersetzen. Aus diesen Gesprächen entsteht Wissen, das kein einzelner Vortrag liefert. Oder, wie ich es nach zwei Tagen in Hamburg zusammenfasse: Die Sessions sind der Anlass – die Menschen sind der Grund.
Ausblick
Ein Tag, drei Hallen, 164 Sessions. Der AWS Summit Hamburg 2026 lässt sich auf einen roten Faden bringen: Agentische KI ist von der Vision in die Realität gerückt, die AWS European Sovereign Cloud gibt regulierten Branchen ein tragfähiges Fundament. Über allem standen die Begegnungen mit Kunden, Partnern und Kollegen.
Sie konnten nicht vor Ort sein oder möchten einzelne Sessions noch einmal in Ruhe nachholen? Viele Vorträge des Summits stehen on-demand zur Verfügung.
„Die Sessions sind der Anlass – die Menschen sind der Grund.“
Welche Session war Ihr persönliches Highlight, und was nehmen Sie aus diesem Jahr mit? Teilen Sie es auf LinkedIn mit #AWSSummitHamburg. Wir sind gespannt auf Ihre Perspektive.
Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen beim nächsten AWS Summit. Bis dahin: Moin – und bis bald!
Über die Autoren






![Der Wo[men] of the Cloud-Bereich mit einer Blumenwand, einer Cosmic Photo Booth und dem Color Studio – ein eigener Hub für Diversität und Inspiration auf der Expo.](https://d2908q01vomqb2.cloudfront.net/12c6fc06c99a462375eeb3f43dfd832b08ca9e17/2026/06/12/260519_AWS_Event-45-683x1024.jpg)



