Weitere Informationen zu den neuesten Funktionen von Amazon CloudFront finden Sie auf der Seite Amazon CloudFront What's New.
Amazon CloudFront ermöglicht nun die Bereitstellung Ihrer gesamten Website, einschließlich dynamischer, statischer und Streaming-Inhalte, mithilfe eines globalen Netzwerks von Edge-Standorten. Anforderungen Ihrer Inhalte werden automatisch an den nächsten Edge-Standort weitergeleitet, sodass die Bereitstellung der Inhalte mit der bestmöglichen Leistung erfolgt. Amazon CloudFront ist für die Zusammenarbeit mit anderen Amazon Web Services wie Amazon Simple Storage Service (Amazon S3), Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), Amazon Elastic Load Balancing und Amazon Route 53 optimiert. Amazon CloudFront funktioniert außerdem reibungslos mit allen nicht zu AWS gehörenden Ursprungs-Servern, auf denen die definitiven Originalversionen der Dateien gespeichert sind. Wie bei anderen Amazon Web Services gibt es keine vertraglichen oder sonstigen monatlichen Verpflichtungen zur Nutzung von Amazon CloudFront – Sie zahlen nur für die Inhalte, die Sie auch tatsächlich bereitstellen.
Amazon CloudFront bietet eine benutzerfreundliche, Web-basierte Schnittstelle, mit der Sie innerhalb von wenigen Minuten loslegen können. In Amazon CloudFront sind Ihre Inhalte in Verteilungen angeordnet. Eine Verteilung gibt die Speicherorte der Originalversion Ihrer Dateien an. Eine Verteilung hat einen eindeutigen Domain-Namen vom Typ „CloudFront.net“ (z. B. abc123.cloudfront.net), den Sie verwenden können, um im globalen Netzwerk aus Edge-Standorten auf Ihre Objekte zu verweisen. Sie können Ihrer Verteilung nach Wunsch auch einen eigenen Domain-Namen (z. B. www.beispiel.de) zuordnen. Sie können Verteilungen erstellen, um Ihre Inhalte entweder mithilfe des HTTP- oder HTTPS-Protokolls herunterzuladen oder sie mithilfe des RTMP-Protokolls zu streamen.
So verwenden Sie Amazon CloudFront:
Schnell – Amazon CloudFront nutzt ein globales Netzwerk von Edge-Standorten und speichert Kopien Ihrer statischen Inhalte in der Nähe Ihrer Besucher in seinem Cache. Dadurch ergeben sich beim Herunterladen Ihrer Objekte weniger Latenz und zuverlässig hohe Datenübertragungsraten, um den Endbenutzern große beliebte Objekte wie gewünscht bereitzustellen. Anforderungen Ihrer dynamischen Inhalte werden an Ihre in Amazon Web Services ausgeführten Ursprungs-Server (z. B. Amazon EC2 oder Elastic Load Balancing) über optimierte Netzwerkpfade übertragen, um eine durchgängig zuverlässige Umgebung zu ermöglichen. Diese Netzwerkpfade werden ständig von Amazon überwacht, und Verbindungen zwischen CloudFront-Edge-Standorten und dem Ursprungs-Server werden wiederverwendet, um Ihre dynamischen Inhalte bestmöglich bereitzustellen.
Einfach – Ein einfacher API-Aufruf reicht aus, um mit der Bereitstellung von Inhalten aus Ihrem Amazon S3-Bucket, Ihrer Amazon EC2-Instance oder anderen Ursprungs-Server über das Amazon CloudFront-Netzwerk beginnen zu können. Alternativ dazu können Sie über die benutzerfreundliche graphische Schnittstelle der AWS Management Console mit Amazon CloudFront interagieren. Sie müssen für Ihre statischen und dynamischen Inhalte keine getrennten Domains einrichten. Beim Arbeiten mit CloudFront können Sie mithilfe desselben Domain-Namens auf alle Ihre Website-Inhalte verweisen. Änderungen, die Sie an der vorhandenen Konfiguration vornehmen, werden binnen Minuten im gesamten globalen Netzwerk übernommen. Darüber hinaus müssen Sie nicht mit einem Vertriebsmitarbeiter verhandeln. Sie können gleich loslegen und mit der Bereitstellung Ihrer gesamten Website mithilfe von Amazon CloudFront beginnen.
Für die gemeinsame Nutzung mit anderen Amazon Web Services konzipiert – Amazon CloudFront ist für die gemeinsame Nutzung mit anderen Amazon Web Services konzipiert. Dazu zählen Amazon S3 zum dauerhaften Speichern der definitiven Versionen Ihrer statischen Dateien und Amazon EC2 zum Ausführen Ihres Anwendungsservers für dynamische generierte Inhalte. Wenn Sie Amazon S3 oder Amazon EC2 als Ursprungs-Server nutzen, werden Daten, die vom Ursprungs-Server an Edge-Standorte übertragen werden (Amazon CloudFront-Abrufe vom Ursprungs-Server), mit einem niedrigeren Preis als Datenübertragungen aus Amazon S3 bzw. Amazon EC2 in das Internet in Rechnung gestellt. Amazon CloudFront ist auch mit Elastic Load Balancing integriert. Sie können beispielsweise Ihre Webanwendung auf Amazon EC2-Servern hinter Elastic Load Balancing ausführen und mit Amazon CloudFront Ihre gesamte Website bereitstellen. Die Tarife aller AWS-Services finden Sie hier.
Wirtschaftlich – Amazon CloudFront gibt die Größenvorteile von Amazon an Sie weiter. Sie zahlen nur für die Inhalte, die Sie auch tatsächlich über das Netzwerk bereitstellen. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeiten oder im Voraus zu zahlende Gebühren. Dies gilt für sämtliche Inhaltstypen, die Sie bereitstellen: statisch, dynamisch, Streaming-Medien oder eine Webanwendung in beliebiger Kombination mit diesen Typen.
Flexibel – Dank Amazon CloudFront sind keine kostspieligen Webserver-Kapazitäten vorzuhalten, um bei Datenverkehrsspitzen bei der Nachfrage nach Ihren Inhalten die Anforderungen erfüllen zu können. Amazon CloudFront reagiert automatisch auf einen Anstieg oder eine Abnahme der Nachfrage, ohne dass Sie eingreifen müssen. Amazon CloudFront arbeitet zudem an jedem Edge-Standort mit mehreren Cache-Ebenen und fasst mehrere gleichzeitige Anforderungen desselben Objekts zusammen, bevor Ihr Ursprungs-Server kontaktiert wird. Durch diese Optimierung wird der Bedarf an einer Skalierung Ihrer Ursprungsinfrastruktur weiter verringert, sobald Ihre Website an Beliebtheit gewinnt.
Zuverlässig – Amazon CloudFront basiert auf der überaus zuverlässigen Infrastruktur von Amazon. Aufgrund der verteilten Struktur der von Amazon CloudFront verwendeten Edge-Standorte werden Endbenutzer automatisch an den nächsten verfügbaren Standort weitergeleitet, sollten die Netzwerkbedingungen dies verlangen. Anforderungen der Edge-Standorte an AWS-Ursprungs-Server (z. B. Amazon EC2, Amazon S3 usw.) werden über Netzwerkpfade übertragen, die Amazon hinsichtlich Verfügbarkeit und Leistung ständig überwacht und optimiert.
Global – Amazon CloudFront verwendet ein globales Netzwerk von Edge-Standorten, die sich in der Nähe Ihrer Endbenutzer in den USA, Europa, Asien und Südamerika befinden.
Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen. Es gibt keine Mindestgebühr. Kalkulieren Sie Ihre voraussichtliche Monatsrechnung mit AWS Einfacher Monatsrechner.
Wir geben unsere Kosteneinsparungen an Sie weiter. Daher weichen einige Preise in den einzelnen geografischen Regionen voneinander ab. Die Preise beruhen auf dem Edge-Standort, vom dem aus Ihre Inhalte verbreitet werden. Es ist möglich, dass mit neuen Edge-Standorten, die wir in Zukunft zu unserem CloudFront-Netzwerk hinzufügen werden, höhere Preise verbunden sind. Verwendungsstufen für die Datenübertragung werden für jede geografische Region separat gemessen. Die angegebenen Preise verstehen sich gegebenenfalls zuzüglich anfallender Steuern, Gebühren oder ähnlicher staatlicher Zuschläge, sofern nicht anders angegeben. Ab 1. Januar 2010 beinhalten die Preise der Edge-Standorte in Japan die japanische Verbrauchssteuer. Die Preise für die Nutzung der australischen Edge-Standorte sind ohne australische Mehrwertsteuer.
Keine zusätzliche Gebühr für die ersten 1.000 Dateien pro Monat, deren Aufhebung Sie beantragen.. Danach 0,005 USD pro Datei in Ihren Aufhebungsanfragen.
Amazon CloudFront ermöglicht das Nutzen eines AWS-Ursprungs-Servers (z. B. Amazon S3, Amazon EC2, Elastic Load Balancing usw.) oder Ihrer eigenen Ursprungs-Server, um die originalen, definitiven Versionen Ihrer Dateien zu speichern. Wenn Sie Amazon S3 oder Amazon EC2 als Ursprungs-Server nutzen, werden Daten, die vom Ursprungs-Server an Edge-Standorte übertragen werden (Amazon CloudFront-Abrufe vom Ursprungs-Server), mit einem niedrigeren Preis als Datenübertragungen aus Amazon S3 bzw. Amazon EC2 in das Internet in Rechnung gestellt. Die Tarife aller AWS-Services finden Sie hier.
Diese Funktion ermöglicht Ihnen das Senken der Preise, die Sie für die Übermittlung von Inhalten aus Amazon CloudFront zahlen. Standardmäßig minimiert Amazon CloudFront die Endbenutzerlatenz, indem Inhalte aus seinem gesamten globalen Netzwerk aus Edge-Standorten übermittelt werden. Da wir jedoch an Standorten, an denen unsere Kosten höher sind, mehr berechnen, bedeutet dies, dass Sie an einigen Standorten mehr zahlen, um Ihre Inhalte mit kurzer Latenz an Endbenutzer zu übermitteln. Mit Preisklassen reduzieren Sie die Übermittlungspreise, indem Sie die teureren Amazon CloudFront-Edge-Standorte aus Ihrer Amazon CloudFront-Verteilung ausschließen. In solchen Fällen wird Amazon CloudFront Ihre Inhalte von Edge-Standorten innerhalb der Standorte der gewählten Preisklasse übermitteln und Ihnen die Datenübertragungs- und Anforderungspreise des tatsächlichen Standorts berechnen, an den die Inhalte übermittelt wurden.
Wenn Leistung für Sie ausschlaggebend ist, müssen Sie nichts weiter tun. Ihre Inhalte werden von unserem gesamten Standortnetzwerk übermittelt. Wenn Sie jedoch eine andere Preisklasse wünschen, können Sie Ihre Verteilung von Inhalten über die AWS Management Console oder Amazon CloudFront-API konfigurieren. Wenn Sie eine Preisklasse wählen, die nicht alle Standorte enthält, können einige Ihrer Betrachter, vor allem diejenigen, die sich an geografischen Standorten außerhalb Ihrer Preisklasse befinden, höhere Latenzzeiten haben, als wenn Ihre Inhalte von allen Amazon CloudFront-Standorten übermittelt werden.
Bitte beachten Sie, dass Amazon CloudFront dennoch gelegentlich Anforderungen Ihrer Inhalte von einem Edge-Standort an einem Ort erfüllt, der nicht in Ihrer Preisklasse enthalten ist. Wenn dies der Fall ist, wird Ihnen nur der Tarif für den kostengünstigsten Standort in Ihrer Preisklasse berechnet.
Die folgende Tabelle enthält die Gruppierungen für jede Amazon CloudFront-Preisklasse. Weitere Informationen zum Festlegen einer Preisklasse finden Sie im Amazon CloudFront Developer Guide.
| USA | USA | USA |
| Europa | Europa | Europa |
| Hongkong, Korea & Singapur | Hongkong, Korea & Singapur | |
| Japan | Japan | |
| Südamerika | ||
| Australien |
Reservierte Kapazität gibt Ihnen die Option, sich 12 Monate oder länger zu einem minimalen monatlichen Nutzungsniveau zu verpflichten und dafür einen erheblichen Rabatt zu erhalten. Vereinbarungen für reservierte Kapazität beginnen bei einem Minimum von 10 TB Daten pro Monat von einer einzelnen Region. Kunden, die eine höhere Datennutzung buchen, erhalten zusätzliche Rabatte.
Haben Sie Interesse, sich für Reservierte Kapazität-Preise zu registrieren? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Für Amazon CloudFront gibt es zahlreiche hervorragende Anwendungsfälle:
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Wenn ein Besucher eine Webseite oder Inhalte anfordert, die diesen Domain-Namen verwenden, bestimmt Amazon CloudFront den besten Edge-Standort für die Bereitstellung Ihrer Inhalte. Wenn ein Edge-Standort über keine Kopie der vom Besucher angeforderten Datei verfügt, ruft Amazon CloudFront eine Kopie vom Ursprungsserver ab und speichert sie am Edge-Standort, sodass sie für zukünftige Anforderungen verfügbar ist.
Inhalte können entweder über das HTTP- oder das HTTPS-Protokoll übermittelt werden. Standardmäßig werden Anfragen über beide Protokolle akzeptiert. Wenn Sie jedoch möchten, dass Ihre Inhalte nur über HTTPS-Verbindungen übermittelt werden, können Sie Ihre Verteilungen so konfigurieren, dass nur Anfragen, die über HTTPS eingegangen sind, akzeptiert werden. Wenn Amazon CloudFront eine Datei vom Ursprungsserver benötigt, wird dasselbe Protokoll verwendet, das auch bei der Endbenutzer-Anfrage genutzt wurde. Wenn beispielsweise ein Endbenutzer eine Datei via HTTPS anfragt, die sich noch nicht an einem Edge-Standort befindet, verwendet Amazon CloudFront HTTPS, um die Datei vom Ursprung abzurufen.
Amazon CloudFront-Download-Verteilungen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Cache-VerhaltenDas Cache-Verhalten wird von einer Gruppe von Regeln bestimmt, die Sie für ein bestimmtes URL-Muster basierend auf Dateinamen, -erweiterungen bzw. beliebigen Teilen eines URL-Pfads (z. B. *.jpg) konfigurieren. Sie können für Ihre Download-Verteilung mehrere Cache-Verhalten konfigurieren. Amazon CloudFront gleicht eingehende Anforderungen von Besuchern mit Ihrer Liste mit URL-Mustern ab. Bei gefundener Übereinstimmung beachtet der Service das Cache-Verhalten, das Sie für das jeweilige URL-Muster konfiguriert haben. Jedes Cache-Verhalten kann die folgenden Amazon CloudFront-Konfigurationswerte aufweisen: Name des Ursprungsservers, Verbindungsprotokoll des Benutzers, Mindestablaufzeitraum, Parameter für Abfragezeichenfolgen und vertrauenswürdige Signaturgeber für private Inhalte.
UrsprungsserverFür Ihre Amazon CloudFront-Download-Verteilung können Sie einen oder mehrere Ursprungsserver konfigurieren. Mögliche Ursprungsserver sind eine AWS-Ressource wie Amazon S3, Amazon EC2, Elastic Load Balancing oder ein benutzerdefinierter Ursprungsserver außerhalb von AWS. Amazon CloudFront fordert Inhalte vom jeweiligen Ursprungsserver an, indem die vom Besucher angeforderten URLs mit den Regeln abgeglichen werden, die Sie für Ihre Verteilung konfigurieren. Dadurch können Sie jede AWS-Ressource flexibel für den ihr zugedachten Zweck nutzen: Amazon S3 für die Datenspeicherung, Amazon EC2 für Berechnungsaufgaben usw. Sie müssen deshalb auf Ihrer Website nicht mehrere Verteilungen erstellen bzw. mehrere Domain-Namen verwalten. Sie können auch weiter Ursprungsserver nutzen, die Sie bereits eingerichtet haben, ohne Daten verschieben oder Ihren Anwendungscode neu bereitstellen zu müssen. Dieses Architekturdiagramm veranschaulicht, wie mehrere Ursprungsserver unterstützt werden können.
Verbindungsprotokoll des BesuchersInhalte können entweder über das HTTP- oder das HTTPS-Protokoll an Besucher übermittelt werden. Standardmäßig werden für Ihre Download-Verteilung Anforderungen über beide Protokolle akzeptiert. Wenn Sie jedoch möchten, dass Ihre gesamten Inhalte oder bestimmte URLs nur über eine HTTPS-Verbindung übermittelt werden, können Sie Ihre Verteilung so konfigurieren, dass nur Anforderung akzeptiert werden, die über HTTPS für die jeweiligen Inhalte eingehen. Sie können dieses Merkmal für jedes URL-Muster in Ihrer Download-Verteilung als Teil des Cache-Verhaltens des jeweiligen URL-Musters einzeln konfigurieren.
MindestablaufzeitraumAmazon CloudFront bestimmt anhand der (über Cache-Kontroll-Header festgelegten) Ablaufzeiten von Dateien, ob der Ursprung auf eine aktualisierte Version der Datei überprüft werden soll. Wenn Sie davon ausgehen, dass sich Ihre Dateien häufig ändern, können Sie für die Datei einen kurzen Ablaufzeitraum festlegen. Amazon CloudFront akzeptiert Ablaufzeiträume ab 0 Sekunden (in diesem Fall bestätigt Amazon CloudFront jede Anforderung erneut beim Ursprungsserver). Amazon CloudFront beachtet auch spezielle Cache-Steuerungsanweisungen, z. B. "Privat", "Keine Speicherung" usw. Diese sind häufig nützlich, wenn dynamische Inhalte bereitgestellt werden, die ggf. nicht am Edge-Standort im Cache gespeichert werden. Der Wert für den Mindestablaufzeitraum kann für jedes von Ihnen definierte Cache-Verhalten besonders konfiguriert werden. Dadurch können Sie die Cache-Dauer für verschiedene Inhaltstypen auf Ihrer Website maximieren, indem Sie einen niedrigeren Grenzwert für die Dauer festlegen, die die jeweiligen Dateien im Cache verbleiben dürfen. Beachten Sie, dass dadurch nicht das Standardverhalten von Amazon CloudFront geändert wird. Wenn der Ursprungsserver keine Cache-Steuerungs-Header festlegt, speichert Amazon CloudFront das jeweilige Objekt standardmäßig 24 Stunden im Cache.
Parameter für AbfragezeichenfolgenParameter für Abfragezeichenfolgen dienen häufig zum Zurückgeben angepasster Inhalte, die mithilfe eines auf dem Ursprungsserver ausgeführten Skripts generiert werden. Standardmäßig leitet Amazon CloudFront keine Parameter für die Abfragezeichenfolge (Beispiel: ?x=1&y=2) an den Ursprungsserver weiter. Darüber hinaus wird der Teil mit der Abfragezeichenfolge der URL ignoriert, wenn ein eindeutiges Objekt im Cache identifiziert wird. Sie können jedoch optional konfigurieren, dass Abfragezeichenfolgen an die Ursprungsserver weitergeleitet und in die eindeutige Identität des im Cache gespeicherten Objekts einbezogen werden. Dieses Merkmal kann für jedes von Ihnen konfigurierte eindeutige Cache-Verhalten getrennt aktiviert werden. Parameter für Abfragezeichenfolgen unterstützen Sie beim Anpassen Ihrer Webseiten für die einzelnen Besucher und nutzen dabei die Leistungs- und Skalierungsvorteile, die sich durch das Speichern von Inhalten im Cache von Amazon CloudFront-Edge-Standorten bieten.
Unterstützung für HTTP-CookiesAmazon CloudFront unterstützt die Bereitstellung von dynamischen Inhalten, die mit HTTP-Cookies individuell gestaltet und angepasst werden. Um diese Funktion zu verwenden, geben Sie an, ob Amazon CloudFront einige oder alle Ihrer Cookies an Ihren benutzerdefinierten Ursprungs-Server weiterleiten soll. Amazon CloudFront berücksichtigt dann die Werte der weitergeleiteten Cookies bei der Identifikation inzigartiger Objekte in seinem Cache. Auf diese Weise erhalten Ihre Endbenutzer sowohl den Nutzen von für sie mit einem Cookie individuell angepasste Inhalte als auch die Leistungsvorteile von Amazon CloudFront.
StandardstammobjektSie können eine Standarddatei festlegen (Beispiel: index.html), die für Anforderungen an den Stamm der Verteilung ohne angegebenen Objektnamen bereitgestellt wird, z. B. Anforderungen ausschließlich an http://abc123.cloudfront.net/ ohne Dateinamen.
Objektversionsverwaltung und Cache-AufhebungEs gibt zwei Möglichkeiten zum Aktualisieren Ihrer Dateien, die an den Amazon CloudFront-Edge-Standorten im Cache gespeichert sind. Sie können Änderungen an Ihren Inhalten mithilfe der Objektversionsverwaltung verwalten. Für die Objektversionierung erstellen Sie im Ursprungsserver für jede Version einer Datei einen eindeutigen Dateinamen und verwenden diesen Dateinamen entsprechend der richtigen Version auf Ihren Webseiten oder in Ihren Anwendungen. Auf diese Weise schreibt Amazon CloudFront die Version des gewünschten Objekts in den Zwischenspeicher. So muss nicht darauf gewartet werden, dass ein Objekt abläuft, bevor eine neuere Version genutzt werden kann.
Sie können Kopien einer Datei auch jederzeit von allen Amazon CloudFront Edge-Standorten entfernen, indem Sie die Aufhebungs-API aufrufen. Bei dieser Funktion wird die Datei unabhängig von der auf dem Ursprungsserver für die Datei festgelegten Ablaufzeit von allen Amazon CloudFront Edge-Standorten entfernt. Wenn Sie mehrere Dateien gleichzeitig entfernen müssen, können Sie eine Liste mit bis zu 1.000 Dateien in einem XML-Dokument übermitteln. Die Aufhebungsfunktion ist zur Verwendung unter unerwarteten Umständen gedacht, so z. B. zur Korrektur eines Codierfehlers bei einem von Ihnen hochgeladenen Video oder bei einem unerwarteten Update der CSS-Datei Ihrer Website. Wenn Sie jedoch bereits im Voraus von einer regelmäßigen Änderung Ihrer Dateien ausgehen, empfiehlt sich die Verwaltung aktualisierter Dateien über die Objektversionierung. Auf diese Weise haben Sie mehr Kontrolle über das Inkrafttreten der Änderungen, und Sie können mögliche Gebühren bei der Aufhebung von Objekten vermeiden.
ZugriffsprotokolleDurch Aktivierung der Zugriffsprotokollierung können Sie auf Wunsch weitere Informationen zu dem über Ihre Amazon CloudFront-Verteilung bereitgestellten Datenverkehr erhalten. Bei Zugriffsprotokollen handelt es sich um Aktivitätsaufzeichnungen mit detaillierten Informationen aller Anfragen zu Ihren Inhalten. Um diese Funktion zu verwenden, müssen Sie bei Amazon S3 angemeldet sein, was Sie hier tun können. Sie erstellen oder geben einfach einen Amazon S3 Bucket, auf dem Zugangsprotokolle gespeichert werden sollen. Für die Nutzung dieser Funktion fallen keine weiteren Amazon CloudFront-Gebühren an. Das Schreiben, Speichern und Abrufen von Zugriffsprotokollen im Rahmen dieser Dienstleistung ist in den normalen Amazon-S3-Gebühren enthalten.
Mithilfe von Amazon CloudFront können Sie sogenannte "Streaming-Verteilungen" erstellen, mit denen Sie Rich Media-Inhalte auf eine andere Art als mit anderen Amazon CloudFront-Verteilungen bereitstellen können. Streaming-Verteilungen ermöglichen eine Bereitstellung von Inhalten in Echtzeit, d. h., der Endbenutzer sieht die Bytes, während sie übertragen werden. Zu diesem Zweck verwenden Streaming-Verteilungen anstelle des von anderen Amazon CloudFront-Verteilungen verwendeten HTTP- oder HTTPS-Protokolls das Real Time Messaging Protocol (RTMP) und verschiedene Varianten davon. Für Streaming-Verteilungen wird Flash Media Server 3.5 von Adobe von Amazon CloudFront verwendet.
Das Streaming bietet einige potenzielle Vorteile für Sie und Ihre Endbenutzer. So kann das Streaming für eine höhere Flexibilität bei der Wiedergabe sorgen, denn es ermöglicht das problemlose Stoppen, Zurückspulen und Vorspulen einer Mediendatei bis zu einem beliebigen Punkt, unabhängig davon, welcher Anteil der Datei bereits auf den Browser heruntergeladen wurde. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Ihre Streaming-Verteilungen für das dynamische Bit-Raten-Streaming zu konfigurieren. Aktivieren Sie diese Funktion, um verschiedene Kopien eines Videos zu speichern und jede Kopie für eine unterschiedliche Qualitätsstufe zu verschlüsseln. Ihre Verteilung wird dann die Qualität des Videos automatisch an die Geschwindigkeit der Internetverbindung des Endbenutzers anpassen.
Mit Streaming erhalten Sie außerdem mehr Kontrolle über Ihre Inhalte, da keine Dateien auf den Computern der Endbenutzer verbleiben, wenn sie das Video zu Ende gesehen haben. Darüber hinaus können Sie mit Streaming bares Geld sparen, da nur die Teile einer Mediendatei übertragen werden, die der Endbenutzer tatsächlich ansieht. Im Vergleich dazu werden bei herkömmlichen Downloads regelmäßig die gesamten Mediendateien heruntergeladen, auch wenn der Endanwender nur einen Teil der Datei ansieht.
Streaming-Verteilungen unterstützen die ganze Bandbreite an Dateiformaten, die mit Flash wiedergegeben werden können. Zu den unterstützten Dateiformaten gehören u. a. die gängigen Media Container-Formate FLV und MP4 sowie die Video-Codecs VP6 und H.264.
Wie für Amazon CloudFront typisch, bieten auch die Streaming-Verteilungen eine leistungsstarke und zuverlässige Bereitstellung von Inhalten. Streaming-Verteilungen verwenden alle Edge-Standorte des Amazon CloudFront-Netzwerks, sodass das Streaming Ihrer Inhalte von einem Server erfolgt, der sich in der Nähe Ihrer Endbenutzer befindet. Für das Streaming von Inhalten fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Sie bezahlen die normalen Amazon CloudFront-Tarife für die Datenmenge, die Sie übertragen.
Nachdem Sie Ihre Streaming-Verteilung eingerichtet haben, können Sie Ihr Video mit Ihrem Video-Streaming-Diagnose-Client testen.
Amazon CloudFront bietet zwei Möglichkeiten zum einfachen und kostengünstigen Übermitteln von Live-Übertragungen an ein weltweites Publikum über HTTP (mithilfe von Amazon CloudFront-Download-Verteilungen) und mehrere Geräte:
Amazon CloudFront ist für die Zusammenarbeit mit anderen Amazon Web Services konzipiert. In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie andere AWS-Services mit Amazon CloudFront nutzen können, um die Leistung Ihrer Website weiter zu optimieren.
Amazon Route 53 ist der zuverlässige und kostengünstige DNS-Web-Service (Domain Name System) von AWS. Ähnlich wie Amazon CloudFront kann auch Route 53 DNS-Abfragen mithilfe eines globalen Netzwerks von DNS-Servern schnell erfüllen. In Amazon Route 53 können Sie über einen CNAME-Eintrag Amazon CloudFront-Verteilungen Domain-Namen zuordnen. CNAME-Einträge ermöglichen Ihnen das Verwenden eines benutzerdefinierten Domain-Namens für Ihre Amazon CloudFront-URLs anstelle des Domain-Namens „abc123.cloudfront.net“.
DNS-Einträge für Amazon Route 53 können Sie über die AWS Management Console konfigurieren und verwalten, die Sie für die Konfiguration Ihrer Amazon CloudFront-Verteilungen nutzen. Dadurch wird das Einrichten und Aktualisieren der CNAME-Einträge für Ihre Amazon CloudFront-Verteilung vereinfacht.
Sie können auch die Weighted Round Robin-Funktion (WRR) von Amazon Route 53 nutzen, um Datenverkehr aus Ihrer Ursprungsstruktur nach und nach in Amazon CloudFront zu verlagern. Hierzu weisen Sie beiden Endpunkten (Ihrer Ursprungsressource und Amazon CloudFront-Verteilung), an die Besucher weitergeleitet werden sollen, relative Gewichtigungen (d. h. Anteile des Datenverkehrs) zu. Amazon Route 53 gibt anschließend anhand dieser Gewichtungen unterschiedliche DNS-Antworten an Ihre Besucher zurück. Sobald Sie sich mit Ihrer Amazon CloudFront-Konfiguration eingehender vertraut gemacht haben, können Sie Ihrer Amazon CloudFront-Verteilung weitere Besucher zuweisen.
Amazon S3 ist ein dauerhafter Objektspeicher für das Internet. Amazon CloudFront ist für die Nutzung von Amazon S3 als Ursprungsserver zum Speichern der Originalversionen Ihrer statischen Dateien optimiert.
Amazon CloudFront eignet sich besonders für die Bereitstellung von Objekten, auf die häufig zugegriffen wird, die so genannten „beliebten“ Objekte. Mit Amazon CloudFront werden Kopien Ihrer beliebten Objekte in einem weltweiten Netzwerk aus Edge-Standorten im Zwischenspeicher abgelegt. Da sich diese Edge-Standorte in der Nähe der Besucher Ihrer Website befinden, können Objekte schneller bereitgestellt werden, als wenn die Bereitstellung von einem der zentralen Amazon S3-Standorte aus erfolgen würde. Auf diese Weise profitieren die Besucher bei Inhalten, auf die häufig zugegriffen wird, denn sie kommen in den Genuss einer kürzeren Latenz und schnelleren Datenübertragung. Da die Gebühren für die Datenübertragung bei höheren Verwendungsstufen bei Amazon CloudFront geringer sind als bei Amazon S3, können Sie mit der Bereitstellung Ihrer beliebten Objekte über einen Amazon CloudFront-Edge-Standort außerdem Ihre Kosten senken.
Wenn jedoch an einem Edge-Standort Speicherplatz benötigt wird, werden weniger beliebte Objekte von Amazon CloudFront entfernt, um Platz für beliebtere Objekte zu schaffen. Das bedeutet, dass es bei statischen Objekten, auf die nicht oft zugegriffen wird, weniger wahrscheinlich ist, dass sie im Cache der Edge-Standorte von Amazon CloudFront verbleiben. Daher empfiehlt es sich, weniger beliebte Objekte nicht über Amazon CloudFront, sondern über Amazon S3 bereitzustellen. Für diese Objekte bietet Amazon S3 eine leistungsstarke Bereitstellung. Zudem sparen Sie durch die direkte Bereitstellung über Amazon S3 Kosten, da das Kopieren von weniger beliebten Objekten aus Amazon S3 zu den Edge-Standorten in Amazon CloudFront entfällt.
Amazon EC2 bietet Rechenkapazität in der AWS-Cloud. Bei Verwenden von Amazon EC2 als Amazon CloudFront-Ursprungsserver können Sie mit denselben Tools arbeiten, die Sie auch zum Konfigurieren und Verwalten der Bereitstellung Ihrer gesamten Webanwendung nutzen. Darüber hinaus bietet Amazon EC2 dasselbe rein nutzungsabhängige Tarifmodell wie Amazon CloudFront. Zudem werden die Routen zwischen Amazon CloudFront-Edge-Standorten und Amazon EC2-Rechenzentren ständig überwacht und hinsichtlich Leistung und Verfügbarkeit optimiert. Etwaige Probleme mit diesen Netzwerkrouten werden schnell erkannt und behoben. Oder Besucher werden automatisch auf eine andere von Amazon überwachte Netzwerkroute umgeleitet, wodurch die Auswirkungen auf die Benutzer Ihrer Anwendungen minimiert werden.
Bei Ausführung mehrerer Amazon EC2-Instances können Sie auch mit Elastic Load Balancing arbeiten, um von Amazon CloudFront-Edge-Standorten eingehenden Anwendungsdatenverkehr automatisch zu verteilen. Mit Elastic Load Balancing können Sie in Ihrer Ursprungsinfrastruktur mehr Fehlertoleranz erreichen und die Gesamtverfügbarkeit Ihrer über Amazon CloudFront bereitgestellten Webanwendungen steigern. Elastic Load Balancing kann innerhalb einer oder auch mehrerer Availability Zones aktiviert werden.
Um eine noch höhere Verfügbarkeit zu erreichen und die Leistung von Amazon CloudFront-Ursprungsverbindungen zu steigern, können Sie Instances Ihrer Anwendung in mehreren AWS-Regionen mit einem Elastic Load Balancer-Endpunkt in jeder Region ausführen. Sie können dann die LBR-Funktion (Latency Based Routing) von Amazon Route 53 nutzen, um Amazon CloudFront-Ursprungsanforderungen an die AWS-Region weiterzuleiten, die für den Amazon CloudFront-Edge-Standort, der die Anforderung stellt, die niedrigste Latenz aufweist. Amazon Route 53 ist mit Amazon CloudFront integriert, um von jedem Amazon CloudFront-Edge-Standort Latenzmessungen zu erfassen, was zu einer optimalen Leistung für Abrufe vom Ursprungsserver führt.
Für Amazon CloudFront müssen Sie keine Vorauszahlungen leisten und sich nicht für die Bereitstellung einer bestimmten Menge von Inhalten über das Netzwerk verpflichten. Wie bei anderen Amazon Web Services ist die Zahlung leistungsbasiert und fällt nur für Ihre tatsächliche Nutzung an:
Ihre AWS-Monatsrechnung gliedert Nutzung und Beträge nach AWS-Services auf. Wenn Sie Amazon S3 als Ursprungsserver verwenden, sind bestimmte Gebühren für Amazon S3 und bestimmte Gebühren für Amazon CloudFront aufgeführt. Das exakt selbe Konzept gilt für Amazon EC2 und Elastic Load Balancing. Die Nutzung von Amazon S3 oder Amazon EC2, die mit Ihrer Nutzung von Amazon CloudFront im Zusammenhang steht, wird zusammen mit Ihrer sonstigen Nutzung von Amazon S3 oder Amazon EC2 im entsprechenden Monat ausgewiesen.
Ihre Verteilungen unterstützen standardmäßig maximale Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 1.000 Megabits pro Sekunde und maximale Anfrageraten von 1.000 Anfragen pro Sekunde. Wenn Sie einen höheren Datenverkehr erwarten, beantragen Sie bitte eine höheres Limit. Wir werden Ihren Verteilungen innerhalb von zwei Geschäftstagen mehr Kapazität hinzufügen.
Am besten lernen Sie Amazon CloudFront kennen, wenn Sie das Handbuch "Erste Schritte" durcharbeiten, das Teil unserer technischen Dokumentation ist. Schon nach wenigen Minuten werden Sie in der Lage sein, Inhalte über das Amazon CloudFront-Netzwerk bereitzustellen.
Die Nutzung dieses Service unterliegt der Kundenvereinbarung von Amazon Web Services.