Elastic Load Balancing verteilt eingehenden Anwendungsverkehr automatisch auf mehrere EC2-Instances. Somit kann eine noch höhere Fehlertoleranz erreicht werden: Die Lastverteilungskapazität wird nahtlos an den Anwendungsverkehr angepasst.

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Durch Elastic Load Balancing erreichen Sie ein höheres Maß an Fehlertoleranz für Ihre Anwendungen, indem Datenverkehr automatisch durch mehrere Instances und Availability Zones geleitet wird. Elastic Load Balancing stellt sicher, dass nur fehlerfreie Amazon EC2-Instances Datenverkehr empfangen, indem fehlerhafte Instance erkannt werden und Datenverkehr über die verbleibenden fehlerfreien Instances geleitet wird. Wenn sämtliche EC2-Instances in einer Availability Zone fehlerhaft sind, leitet Elastic Load Balancing den Verkehr an Ihre fehlerfreien EC2-Instances in andere Availability Zones weiter, vorausgesetzt, es wurden zuvor mehrere Availability Zones für EC2-Instances festgelegt.

Elastic Load Balancing passt seine Kapazität zur Verarbeitung von Anforderungen automatisch an den Anwendungsdatenverkehr an. Darüber hinaus bietet Elastic Load Balancing eine Integration mit Auto Scaling, um sicherzustellen, dass Sie Back-End-Kapazität zum Erfüllen verschiedener Grade von Datenverkehrsanforderungen haben, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind.

Elastic Load Balancing arbeitet mit Virtual Private Cloud zusammen, um zuverlässige Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen zu bieten. Sie können einen internen Load Balancer (ohne Verbindung mit dem Internet) erstellen, um Datenverkehr mithilfe privater IP-Adressen in Ihrem virtuellen Netzwerk weiterzuleiten. Sie können eine Architektur mit mehreren Ebenen mithilfe von internen und mit dem Internet verbundenen Load Balancers einrichten, um Datenverkehr zwischen Anwendungsebenen weiterzuleiten. Bei dieser Architektur mit mehreren Ebenen kann Ihre Anwendungsinfrastruktur private IP-Adressen und Sicherheitsgruppen nutzen, was ermöglicht, dass Sie nur die Ebene mit Verbindung zum Internet über öffentliche IP-Adressen zur Verfügung stellen.

Elastic Load Balancing bietet eine integrierte Zertifikatverwaltung und SSL-Entschlüsselung, sodass Sie die SSL-Einstellungen des Load Balancers zentral verwalten und Ihren Instances CPU-intensive Aufgaben abnehmen können.

Sie können fehlertolerante Anwendungen erstellen, indem Sie Ihre Amazon EC2-Instances in mehrere Availability Zones platzieren. Mit Elastic Load Balancing erreichen Sie eine noch höhere Fehlertoleranz bei einer geringeren manuellen Intervention. Sie erhalten eine verbesserte Fehlertoleranz, wenn Sie Ihre Compute-Instance hinter einen Elastic Load Balancer platzieren. Der Verkehr wird automatisch über mehrere Instances und Availability Zones verteilt und somit ausschließlich an fehlerfreie Amazon EC2-Instances weitergeleitet. Sie können einen Elastic Load Balancer so einrichten, dass eingehender Anwendungsverkehr auf Amazon EC2 Instances in eine oder mehrere Availability Zones verteilt wird. Elastic Load Balancing kann Amazon EC2-Instances auf ihre Fehlerfreiheit überprüfen. Werden fehlerhafte Amazon EC2-Instances ermittelt, so wird kein weiterer Verkehr zu diesen fehlerhaften EC2-Instances geleitet. Stattdessen erfolgt eine Verteilung an die verbleibenden fehlerfreien Amazon EC2 Instances. Sind sämtliche Amazon EC2-Instances innerhalb einer Availability Zone fehlerhaft, leitet Elastic Load Balancing den Verkehr an Ihre fehlerfreien Amazon EC2-Instances in andere Availability Zones weiter, vorausgesetzt, es wurden zuvor mehrere Availability Zones für Amazon EC2-Instances festgelegt. Sobald die betreffenden Amazon EC2-Instances wiederhergestellt und fehlerfrei sind, wird der Verkehr erneut an sie weitergeleitet.

Sie können die Zustandsprüfungs- und DNS Failover-Funktionen von Amazon Route 53 verwenden, um die Verfügbarkeit der Anwendungen, die hinter Elastic Load Balancers laufen, zu erhöhen. Route 53 wird fehlschlagen, wenn fehlerhafte EC2-Instances im Load Balancer registriert sind oder wenn der Load Balancer selbst fehlerhaft ist.

Durch die Verwendung von Route 53 DNS Failover können Sie Anwendungen in mehreren AWS-Regionen ausführen und alternative Load Balancer für Failover in den verschiedenen Regionen bestimmen. Sollte Ihre Anwendung nicht reagieren, wird Route 53 den nicht verfügbaren Load Balancer-Endpunkt vom Dienst entfernen und den Traffic zu einem alternativen Load Balancer in einer anderen Region leiten. Um mit der Verwendung von Route 53 Failover for Elastic Load Balancing zu beginnen, lesen Sie den Entwicklerleitfaden zu Elastic Load Balancing und den Entwicklerleitfaden zu Amazon Route 53.

Sie können beispielsweise festlegen, dass niemals weniger als zwei fehlerfreie Amazon EC2 Instances hinter einem Elastic Load Balancer ausgeführt werden. Mit Auto Scaling können Sie diese Bedingungen erstellen. Wird eine Bedingung erfüllt, fügt Auto Scaling Ihrer Auto Scaling Group automatisch die erforderliche Anzahl der Amazon EC2 Instances hinzu. Wenn Sie beispielsweise festlegen möchten, dass Amazon EC2-Instances hinzugefügt werden, falls die Verzögerungszeit einer Ihrer Amazon EC2-Instances einen Zeitraum von 15 Minuten 4 Sekunden überschreitet, wird durch Auto Scaling die entsprechende Aktion auf Ihre Amazon EC2-Instances angewendet, auch wenn diese hinter einem Elastic Load Balancer ausgeführt werden. Auto Scaling lässt sich auf Amazon EC2-Instances anwenden, unabhängig davon, ob Elastic Load Balancing eingesetzt wird oder nicht.

Elastic Load Balancing erleichtert das Erstellen eines dem Internet zugewandten Einstiegspunkts in Ihrer VPC oder den Lastausgleich zwischen Ebenen Ihrer Anwendung in Ihrer VPC. Sie können Ihrem ELB Sicherheitsgruppen zuordnen, um zu steuern, welche Ports für die zulässigen Quellen geöffnet sind. Da Elastic Load Balancing Teil Ihrer VPC ist, stehen alle Netzwerksteuerungen der vorhandenen Zugriffssteuerungslisten (ACLs) und Routing-Tabellen für Ihr Netzwerk weiterhin zur Verfügung.

Wenn Sie in Ihrer VPC einen Load Balancer erstellen, können Sie angeben, ob dieser dem Internet zugewandt oder intern ist. Bei Wahl des internen Modells benötigen Sie kein Internet-Gateway zum Erreichen des Load Balancers. Die privaten IP-Adressen des Load Balancers werden in dessen DNS-Eintrag verwendet.