Elastic Load Balancing verteilt automatisch eingehenden Anwendungsverkehr über mehrere EC2-Instances. Somit kann eine noch höhere Fehlertoleranz erreicht werden: Die Lastverteilungs-Kapazität wird nahtlos an den Anwendungsverkehr angepasst. Elastic Load Balancing ermittelt fehlerhafte Instances innerhalb eines Pools und leitet den Verkehr automatisch an fehlerfreie Instances im Pool weiter, bis der Fehler behoben wurde. So können Kunden Elastic Load Balancing innerhalb einer einzigen Availability Zone oder über mehrere Zones hinweg aktivieren, um die Stabilität der Anwendung zu steigern. Elastic Load Balancing kann auch in einer Amazon Virtual Private Cloud (VPC) verwendet werden, um Datenverkehr zwischen Anwendungsebenen zu verteilen.
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Die Verwendung von Elastic Load Balancing ist einfach und unkompliziert. Wenn Sie bei EC2 angemeldet sind, sind Sie automatisch für die Verwendung von Elastic Load Balancing registriert. Zur Verwendung von Elastic Load Balancing führen Sie folgende Schritte durch:
Alle oben erwähnten Befehle sind auch als Elastic Load Balancing-APIs und Befehlszeilenoperationen verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Elastic Load Balancing-Entwicklerhandbuch.
Sie können fehlertolerante Anwendungen erstellen, indem Sie Ihre Amazon EC2-Instances in mehrere Availability Zones platzieren. Mit Elastic Load Balancing erreichen Sie eine noch höhere Fehlertoleranz bei einer geringeren manuellen Intervention. Sie erhalten eine verbesserte Fehlertoleranz, wenn Sie Ihre Compute-Instance hinter einen Elastic Load Balancer platzieren. Der Verkehr wird automatisch über mehrere Instances und Availability Zones verteilt und somit ausschließlich an fehlerfreie Amazon EC2-Instances weitergeleitet. Sie können einen Elastic Load Balancer so einrichten, dass eingehender Anwendungsverkehr auf Amazon EC2 Instances in eine oder mehrere Availability Zones verteilt wird. Elastic Load Balancing kann Amazon EC2 Instances auf ihre Fehlerfreiheit überprüfen. Werden fehlerhafte Amazon EC2-Instances ermittelt, so wird kein weiterer Verkehr zu diesen fehlerhaften EC2-Instances geleitet. Stattdessen erfolgt eine Verteilung an die verbleibenden fehlerfreien Amazon EC2 Instances. Sind sämtliche Amazon EC2-Instances innerhalb einer Availability Zone fehlerhaft, leitet Elastic Load Balancing den Verkehr an Ihre fehlerfreien Amazon EC2-Instances in andere Availability Zones weiter, vorausgesetzt, es wurden zuvor mehrere Availability Zones für Amazon EC2-Instances festgelegt. Sobald die betreffenden Amazon EC2-Instances wiederhergestellt und fehlerfrei sind, wird der Verkehr erneut an sie weitergeleitet.
Sie können beispielsweise festlegen, dass niemals weniger als zwei fehlerfreie Amazon EC2 Instances hinter einem Elastic Load Balancer ausgeführt werden. Mit Auto Scaling können Sie diese Bedingungen erstellen. Wird eine Bedingung erfüllt, fügt Auto Scaling Ihrer Auto Scaling Group automatisch die erforderliche Anzahl der Amazon EC2 Instances hinzu. Wenn Sie beispielsweise festlegen möchten, dass Amazon EC2 Instances hinzugefügt werden, falls die Verzögerungszeit einer Ihrer Amazon EC2 Instances einen Zeitraum von 15 Minuten 4 Sekunden überschreitet, wird durch Auto Scaling die entsprechende Aktion auf Ihre Amazon EC2 Instances angewendet, auch wenn diese hinter einem Elastic Load Balancer ausgeführt werden. Auto Scaling lässt sich auf Amazon EC2 Instances anwenden, unabhängig davon, ob Elastic Load Balancing eingesetzt wird oder nicht.
Elastic Load Balancing erleichtert das Erstellen eines dem Internet zugewandten Einstiegspunkts in Ihrer VPC oder den Lastausgleich zwischen Ebenen Ihrer Anwendung in Ihrer VPC. Sie können Ihrem ELB Sicherheitsgruppen zuordnen, um zu steuern, welche Ports für die zulässigen Quellen geöffnet sind. Da Elastic Load Balancing Teil Ihrer VPC ist, stehen alle Netzwerksteuerungen der vorhandenen Network Access Control Lists (ACLs) und Routing-Tabellen weiterhin zur Verfügung.
Wenn Sie in Ihrer VPC einen Load Balancer erstellen, können Sie angeben, ob dieser dem Internet zugewandt oder intern ist. Bei Wahl des internen Modells benötigen Sie kein Internet-Gateway zum Erreichen des Load Balancers. Die privaten IP-Adressen des Load Balancers werden in dessen DNS-Eintrag verwendet.
Mit Elastic Load Balancing zahlen Sie natürlich immer nur für das, was Sie auch tatsächlich nutzen. Die Abrechnung erfolgt für jede Stunde oder angefangene Stunde, während der Elastic Load Balancer ausgeführt wird und jedes GB Daten, das über Elastic Load Balancer übertragen wird. Am Monatsende werden lediglich die tatsächlich verbrauchten Elastic Load Balancing-Ressourcen berechnet.
Beispielsweise kann der eingehende Verkehr einer mittelgroßen, auf 10 Amazon EC2 Instances in der Region USA Ost (N.-Virginia) ausgeführten Website mit einem einzigen Elastic Load Balancer bewältigt werden. Wurden z. B. über einen Zeitraum von 30 Tagen 100 GB Daten mit dem Elastic Load Balancer übertragen, beträgt der monatliche Preis 18,00 USD (oder 0,025 USD pro Stunde x 24 Stunden pro Tag x 30 Tage x 1 Elastic Load Balancer) für die Elastic Load Balancer-Stunden und 0,80 USD (oder 0,008 USD pro GB x 100 GB) für die mit dem Elastic Load Balancer übertragenen Daten. So ergibt sich eine monatliche Gesamtgebühr von 18,80 USD. Angefangene Stunden werden als volle Stunden abgerechnet. Es fallen Amazon-EC2-Servicegebühren an. Diese werden separat abgerechnet.
IPv6 wird gegenwärtig in den folgenden Amazon EC2-Regionen unterstützt: USA Ost (Nord-Virginia), USA West (Nordkalifornien), USA West (Oregon), EU (Irland), Asien-Pazifik (Tokio) und Asien-Pazifik (Singapur).
Pro Region können Sie bis zu zehn (10) Elastic Load Balancers erstellen. Wenn Sie höhere Limits wünschen, füllen Sie bitte dieses Formular aus.
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