On-Demand-DB-Instances

Für On-Demand-Instances zahlen Sie ohne langfristige Verpflichtungen stundenweise für die Rechenkapazität Ihrer DB-Instance. Dies befreit Sie von den Kosten und der Komplexität der Planung, des Einkaufs und der Wartung von Hardware und verwandelt die üblicherweise hohen Fixkosten in viel kleinere variable Kosten. 

Sowohl für Single- als auch Multi-AZ-Bereitstellungen wird nach verbrauchter DB-Instance-Stunde abgerechnet, und zwar vom Start der DB-Instance bis zum Stoppen oder Löschen. Teilweise DB-Instance-Stunden werden in Schritten von einer Sekunde mit einer Mindestgebühr von 10 Minuten nach einer abrechenbaren Statusänderung wie dem Anlegen, Starten oder Ändern der DB-Instance-Klasse abgerechnet.

  • Single-AZ-Bereitstellung
  • Die nachstehenden Preise gelten für eine in einer einzelnen Availability Zone bereitgestellte DB-Instance.

  • Multi-AZ-Bereitstellung (ein Standby)
  • Wenn Sie Ihre DB-Instance für bessere Datennachhaltigkeit und -verfügbarkeit als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine Standby-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch einen Failover durchzuführen. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Bereitstellungen.

  • Multi-AZ-Bereitstellung (zwei lesbare Standbys)
  • Multi-AZ-Bereitstellungen bieten eine verbesserte Datenhaltbarkeit und -verfügbarkeit. Wenn Sie Ihre Datenbank als Multi-AZ-Bereitstellung mit zwei lesbaren Standby-Instances ausführen, stellt Amazon RDS identische DB-Instances in drei verschiedenen Availability Zones bereit und verwaltet sie. Im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls, der die primäre DB-Instance betrifft, führt Amazon RDS ein automatisches Failover zu einer der Standby-DB-Instances durch. Die beiden Standby-DB-Instances dienen auch schreibgeschützten Workloads. Erfahren Sie mehr über Multi-AZ-Bereitstellungen mit lesbaren Standby-Instances.

T4g- und T3-CPU-Guthaben

Amazon RDS T4g- und T3-DB-Instances werden im Unlimited-Mode (unbegrenzter Modus) ausgeführt, was bedeutet, dass Ihnen eine Gebühr berechnet wird, wenn Ihre durchschnittliche CPU-Auslastung über einen fortlaufenden 24-Stunden-Zeitraum die Basislinie der Instance überschreitet. CPU-Guthaben werden mit 0,075 USD pro vCPU-Stunde berechnet. Die Preise für das CPU Credit sind für alle T4g- und T3-Instances in allen Regionen gleich und werden nicht von Reserved Instances abgedeckt.

Reserved Instances

Mit Amazon RDS Reserved Instances haben Sie die Option, eine DB-Instance für ein bis drei Jahre zu reservieren und im Gegenzug einen erheblichen Rabatt im Vergleich mit dem Preis für On-Demand-Instances für diese DB-Instance zu erhalten. Amazon RDS bietet die drei RI-Zahlungsoptionen – „Keine Vorauszahlung“, „Teilweise Vorauszahlung“ und „Komplette Vorauszahlung“. Dies sollte für jedes Unternehmen eine optimale Balance zwischen Vorauszahlung und effektivem Stundenpreis ermöglichen.

Amazon RDS Reserved Instances bieten für den PostgreSQL Datenbank-Engine Flexibilität hinsichtlich der Größe. Aufgrund der Größenflexibilität gilt der ermäßigte RI-Satz automatisch für jede Größe in derselben Instance-Familie (M5, T3, R5 usw.).

Die Preise für Reserved Instances beinhalten keine Kosten für Speicher und E/A. Um mehr über Funktionen, Zahlungsoptionen und Regeln zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Seite Reserved Instances.

Sie können Datenbankinstanzen als Reserved Instance festlegen, indem Sie die buchende API aufrufen oder die Option Reserved Instance in der AWS-Konsole auswählen. Wenn Sie eine Datenbank-Instance als Reserved Instance bestimmen, müssen Sie eine Region, einen Instance-Typ und eine Menge für die entsprechenden Reserved Instances angeben. Die Reserved Instances können nur in der ihr zugeordneten Region benutzt werden. Wir können das Preisprogramm der Reserved Instances jederzeit beenden. Reserved Instances unterliegen zusätzlich zu den Reserved Instance-Preisen auch allen Datenübertragungs- oder anderen Gebühren, die gemäß dem AWS Kundenvertrag oder einer anderen Vereinbarung mit uns, die Ihre Nutzung unserer Dienste regelt, anfallen.

* Dies ist die monatliche Durchschnittszahlung über die gesamte Reserved-Instance-Laufzeit. Für jeden Monat entspricht die tatsächliche monatliche Zahlung der tatsächlichen Anzahl der Stunden in diesem Monat, multipliziert mit der Nutzungsgebühr pro Stunde oder der Anzahl der Sekunden in diesem Monat, multipliziert mit der Nutzungsgebühr pro Stunde dividiert durch 3 600, abhängig von dem von Ihnen ausgeführten Instance-Typ von RDS for Oracle. Die Nutzungsgebühr pro Stunde entspricht den gesamten monatlichen Durchschnittszahlungen über die gesamte Reserved-Instance-Laufzeit dividiert durch die Gesamtanzahl von Stunden (basierend auf einem Jahr mit 365 Tagen) über die gesamte Reserved-Instance-Laufzeit.

**Gezeigt wird die tatsächliche Stundengebühr, um Ihnen beim Berechnen des Betrags, den Sie bei einer Reserved Instance im Vergleich zu einer On-Demand-Instance einsparen, zu helfen. Wenn Sie eine Reserved Instance kaufen, wird Ihnen jede Stunde während der gesamten Reserved-Instance-Laufzeit, die Sie gewählt haben, in Rechnung gestellt, unabhängig davon, ob die Instance in Betrieb ist. Der effektive Stundenpreis zeigt die amortisierten stündlichen Instance-Kosten. Dabei werden die Gesamtkosten der Reserved Instance über die gesamte Laufzeit, einschließlich einer eventuellen Vorauszahlung, auf jede Stunde der Reserved-Instance-Laufzeit verteilt.

Datenbankspeicher

Standardspeicher (SSD)

Amazon RDS bietet Ihnen die Möglichkeit, von 20 GiB bis 64 TiB zugewiesener Standardspeicher (SSD)-Kapazität für Ihre primäre Datenmenge zu wählen. Mit Standardspeicher (SSD) wird Ihnen der Speicher in Rechnung gestellt, den Sie bereitstellen. Für die genutzten E/A-Vorgänge fallen jedoch keine Gebühren an.

  • Single-AZ-Bereitstellung
  • Multi-AZ-Bereitstellung
  • Wenn Sie Ihre DB-Instance für bessere Datennachhaltigkeit und -verfügbarkeit als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine Standby-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch ein Failover durchzuführen. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Bereitstellungen.

Bereitgestellte IOPS-Speicherung (SSD)

Für jede DB-Instance-Klasse ermöglicht Amazon RDS das Angeben oder Bereitstellen der E/A-Kapazität, die Ihre Datenbank benötigt. Mit der PostgreSQL DB-Engine können Sie 1 000 IOPS bis 80 000 IOPS und 100 GiB bis 64 TiB Speicher bereitstellen und skalieren. Die maximal mögliche IOPS-Leistung variiert je nach Datenbank-Workload. Bei bereitgestelltem IOPS (SSD)-Speicher wird Ihnen der Durchsatz und Speicher, den Sie bereitstellen, in Rechnung gestellt. Für die genutzten E/A-Vorgänge fallen jedoch keine Gebühren an.

  • Single-AZ-Bereitstellung
  • Multi-AZ-Bereitstellung (ein Standby)
  • Wenn Sie Ihre DB-Instance für bessere Datennachhaltigkeit und -verfügbarkeit als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine Standby-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch ein Failover durchzuführen. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Bereitstellungen.

  • Multi-AZ-Bereitstellung (zwei lesbare Standbys)
  • Multi-AZ-Bereitstellungen bieten eine verbesserte Datenhaltbarkeit und -verfügbarkeit. Wenn Sie Ihre Datenbank als Multi-AZ-Bereitstellung mit zwei lesbaren Standby-Instances ausführen, stellt Amazon RDS identische DB-Instances in drei verschiedenen Availability Zones bereit und verwaltet sie. Im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls, der die primäre DB-Instance betrifft, führt Amazon RDS ein automatisches Failover zu einer der Standby-DB-Instances durch. Die beiden Standby-DB-Instances dienen auch schreibgeschützten Workloads. Erfahren Sie mehr über Multi-AZ-Bereitstellungen mit lesbaren Standby-Instances.

Magnetspeicher

Amazon RDS bietet Ihnen die Möglichkeit, zwischen 20 GiB und 3 TiB der zugehörigen Magnetspeicherkapazität für Ihren Primärdatensatz auszuwählen. Magnetspeicher werden aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt. Wir empfehlen Ihnen, für alle neuen Speicheranforderungen Standardspeicher-SSDs oder bereitgestellte IOPS-SSDs zu verwenden.

  • Single-AZ-Bereitstellung
  • Multi-AZ-Bereitstellung
  • Wenn Sie Ihre DB-Instance für bessere Datennachhaltigkeit und -verfügbarkeit als Multi-AZ-Bereitstellung ausführen, erzeugt und wartet Amazon RDS eine Standby-Replika in einer anderen Availability Zone, um im Falle eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls automatisch ein Failover durchzuführen. Weitere Informationen zu Multi-AZ-Bereitstellungen.

    Bei Multi-AZ-Bereitstellungen verdoppelt sich die E/A-Nutzung bei Datenbank-Updates, da Amazon RDS Ihre Daten synchron in der Standby-DB-Instance repliziert. Die E/A-Nutzung für Lesevorgänge bleibt bei Lesevorgängen in der Datenbank aber gleich.

Backup-Speicher

Snapshot-Export

Der Snapshot-Export von Amazon Relational Database Service (RDS) bietet eine automatisierte Methode, um Daten aus einem RDS- oder Aurora-Snapshot nach Amazon S3 oder in das Parquet-Format zu exportieren. Das Parquet-Format lässt sich bis zu 2-mal schneller auslagern und verbraucht in Amazon S3 bis zu 6-mal weniger Speicherplatz als Textformate. Sie können die exportierten Daten mit AWS-Services wie Amazon Athena, Amazon EMR und Amazon SageMaker analysieren.

Datenübertragung

Die unten aufgeführte Preisaufstellung basiert auf in Amazon RDS ein- und ausgehenden Daten.

  • Die Datenübertragung zwischen Amazon RDS und Amazon-EC2-Instances in derselben Availability Zone ist kostenlos.
  • Die Datenübertragung zwischen Availability Zones zur Replikation von Multi-AZ-Bereitstellungen ist kostenlos.
  • Amazon RDS-DB-Instances außerhalb der VPC: Für Datenübertragungen zwischen einer Amazon-EC2-Instance und einer Amazon RDS-DB-Instance in verschiedenen Availability Zones derselben Region fallen keine Gebühren für den ein- oder ausgehenden Datenverkehr für die Amazon-RDS-DB-Instance an. Es werden ausschließlich die Datenübertragungen in oder aus der Amazon-EC2-Instance berechnet. Es gelten die standardmäßigen regionalen Datenübertragungskosten von Amazon EC2 (0,01 USD pro GB ein-/ausgehend).
  • Amazon-RDS-DB-Instances innerhalb der VPC: Für Datenübertragungen zwischen einer Amazon-EC2-Instance und einer Amazon-RDS-DB-Instance in verschiedenen Availability Zones derselben Region gelten die standardmäßigen regionalen Datenübertragungsgebühren von Amazon EC2 in beide Übertragungsrichtungen.
  • DB Snapshot Copy wird basierend auf der Menge der zum Kopieren der Snapshot-Daten zwischen Regionen übertragenen Daten in Rechnung gestellt. Sobald der Snapshot kopiert wurde, fallen die DB-Snapshot-Standardgebühren für die Speicherung in der Zielregion an.
  • Regionübergreifende automatisierte Backups werden für die übertragenen Daten berechnet, um den DB-Snapshot und die DB-Transaktionsprotokolle regionsübergreifend zu kopieren. Sobald der Snapshot kopiert wurde, fallen die DB-Snapshot-Standardgebühren für die Speicherung in der Zielregion an. Für die Speicherung der DB-Transaktionsprotokolle fallen keine zusätzlichen Kosten an.
  • Als Teil des kostenlosen Nutzungskontingents von AWS erhalten AWS-Kunden jeden Monat 100 GB kostenlose Datenübertragung ins Internet, aggregiert über alle AWS-Services und -Regionen (außer China und GovCloud).
  • Für die Tarifstufen für ausgehende Datenübertragungen werden ausgehende Datenübertragungen über Amazon EC2, Amazon EBS, Amazon S3, Amazon Glacier, Amazon RDS, Amazon SimpleDB, Amazon SQS, Amazon SNS, AWS Storage Gateway, Amazon DynamoDB und Amazon VPC zusammengefasst und berücksichtigt.

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich anfallender Steuern und Abgaben, darunter MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit japanischer Rechnungsadresse unterliegt die Nutzung von AWS der japanischen Verbrauchssteuer. Weitere Informationen.

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