PostgreSQL ist für viele Entwickler in Großunternehmen und Start-ups zur bevorzugten relationalen Open-Source-Datenbank geworden, die das Rückgrat führender Geodatenanwendungen und mobiler Anwendungen bildet. Mit Amazon RDS ist das Einrichten, Betreiben und Skalieren von PostgreSQL-Bereitstellungen in der Cloud ganz einfach. Mit Amazon RDS können Sie in nur wenigen Minuten dank kosteneffizienter und anpassbarer Hardwarekapazität skalierbare PostgreSQL-Bereitstellungen realisieren. Amazon RDS übernimmt komplexe und zeitaufwendige Verwaltungsaufgaben wie die Installation und Upgrades von PostgreSQL-Software, Speicherverwaltung, Replikation für Hochverfügbarkeit und Lesedurchsatz sowie Backups für die Notfallwiederherstellung.


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Amazon RDS für PostgreSQL bietet Ihnen Zugriff auf den Funktionsumfang einer vertrauten PostgreSQL-Datenbank-Engine. Das bedeutet, dass der Code, die Anwendungen und die Tools, die Sie heute mit Ihren bestehenden Datenbanken nutzen, nahtlos in Amazon RDS integriert werden können.

Über ein paar Klicks in der AWS Management Console können Sie eine PostgreSQL-Datenbank bereitstellen, die für eine optimale Leistung automatisch konfigurierte Datenbankparameter aufweist. Amazon RDS für PostgreSQL-Datenbank-Instances können entweder mit Standard- oder bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher zur Verfügung gestellt werden. Nach der Einrichtung können Sie auf bis zu 16 TB und 40 000 IOPS skalieren. Sie können mithilfe von Amazon RDS für PostgreSQL die Kapazität einer einzelnen Datenbankbereitstellung für leseintensive Datenbankarbeitslasten horizontal skalieren.

Amazon RDS für PostgreSQL wurde für Entwickler oder Unternehmen entwickelt, die den vollen Funktions- und Leistungsumfang einer PostgreSQL-Datenbank benötigen oder ihre bestehenden Anwendungen und Tools, die eine PostgreSQL-Datenbank nutzen, migrieren möchten. Da Amazon RDS für PostgreSQL Ihnen direkten Zugang auf die vertraute in Ihrer Amazon RDS-DB-Instance ausgeführte PostgreSQL-Datenbank-Software bietet, ist der reibungslose Betrieb Ihrer Anwendungen gewährleistet.

  • Vorkonfigurierte Parameter – Bereitstellungen von Amazon RDS für PostgreSQL sind mit sinnvollen Parametern und Einstellungen für die gewählte DB-Instance-Klasse entsprechend vorkonfiguriert. Sie können ganz einfach eine PostgreSQL-Instance starten und Ihre Anwendung innerhalb von Minuten ohne weitere Konfigurationen damit verbinden. Zusätzliche Kontrolle erhalten Sie über DB-Parametergruppen.
  • Überwachung und Metriken – Amazon RDS stellt Amazon CloudWatch die Metriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen kostenlos zur Verfügung. Sie können die AWS Management Console nutzen, um die wichtigsten Betriebsmetriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen zu erhalten, darunter Rechen-/Arbeitsspeicher-/Speicherkapazitätsnutzung, E/A-Aktivität und DB-Instance-Verbindungen.
  • DB-Ereignisbenachrichtigungen – Amazon RDS bietet für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen Amazon SNS-Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS. Mithilfe der AWS Management Console oder Amazon RDS-APIs können Sie mehr als 40 DB-Ereignisse abonnieren, die mit Ihren Amazon RDS-Bereitstellungen verknüpft sind.
  • Automatisches Software-Patching – Amazon RDS stellt sicher, dass die PostgreSQL-Software, mit der die Bereitstellung durchgeführt wird, kontinuierlich mit den neusten Patches aktualisiert wird. Zusätzliche Kontrolle erhalten Sie, wenn Ihre DB-Instance über das Versionsmanagement für DB-Engines mit Patches versehen wird.
  • Standardspeicher (SSD) – Amazon RDS-Standardspeicher (SSD) bietet eine ständige Basisleistung von 3 E/A\Sek. pro bereitgestelltem GB mit der Möglichkeit einer kurzzeitigen Spitzenleistung von bis zu 3 000 E/A\Sek.

    Sie können von Magnetfestplatten zu Standardspeicher (SSD) wechseln. Dabei kommt es zu kurzfristigen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit.

    Weitere Informationen und Hinweise zu den ersten Schritten mit Amazon RDS-Standardspeicher (SSD) finden Sie im Abschnitt General Purpose (SSD) Storage des Amazon RDS User Guide.

  • Bereitgestellte E/A\Sek. (SSD) – Sie können je Datenbank-Instance 16 TB Speicher und 40 000 E/A pro Sekunde bereitstellen. Die tatsächlich erreichte E/A-Leistung pro Sekunde kann je nach Arbeitslast Ihrer Datenbank, Instance-Typ und ausgewählter Datenbank-Engine von dem bereitgestellten Volumen abweichen. Weitere Informationen finden Sie im Amazon RDS User Guide unter Factors That Affect Realized IOPS.

Sie können vom Standardspeicher zu bereitgestelltem E/A pro Sekunde-Speicher wechseln und konsistenten Durchsatz sowie eine niedrige E/A-Latenz erreichen. Dabei werden Sie eine kurzfristige Beeinträchtigung der Verfügbarkeit feststellen. Sie können während des Betriebs und ohne Ausfallzeiten die E/A pro Sekunde (in Schritten von 1 000 E/A pro Sekunde) und den Speicher unabhängig voneinander skalieren. Sie können die E/A-Leistung pro Sekunde erhöhen oder verringern, abhängig von Faktoren wie saisonbedingten Schwankungen im Datenverkehr Ihrer Anwendungen.

Weitere Informationen zu oder erste Schritte mit bereitgestellten E/A pro Sekunde in Amazon RDS finden Sie im Amazon RDS User Guide unter Provisioned IOPS storage.

  • Automatische Sicherungen – Die standardmäßig aktivierte Funktion für automatische Sicherungen von Amazon RDS ermöglicht zeitpunktbezogene Wiederherstellungen Ihrer DB-Instance. Amazon RDS sichert Ihre Datenbank und Transaktions-Protokolle und speichert beide für einen benutzerdefinierten Aufbewahrungszeitraum. Sie erhalten so die Möglichkeit, eine Wiederherstellung Ihrer DB-Instance für jeden beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Aufbewahrungszeitraums, bis auf die letzten fünf Minuten, vorzunehmen. Der Aufbewahrungszeitraum für automatische Backups kann auf bis zu fünfunddreißig Tage konfiguriert werden.
  • DB-Snapshots – DB-Snapshots sind vom Benutzer ausgelöste Sicherungen Ihrer DB-Instance. Diese vollständigen Datenbank-Backups werden von Amazon RDS so lange gespeichert, bis Sie sie ausdrücklich löschen. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine neue DB-Instance aus einem DB Snapshot erstellen. Sie können DB-Snapshots auch für geografische Migrations- oder Notfallwiederherstellungszwecke kopieren in verschiedene AWS-Regionen kopieren.
  • DB-Instance-Klasse – Über die Amazon RDS-APIs oder mit nur wenigen Klicks in der AWS Management Console können Sie die Rechen- und Speicherkapazitäten für Ihre Bereitstellung nach Belieben erhöhen oder verringern. Skalierungsvorgänge dauern in der Regel nur wenige Minuten.
  • Speicherung und E/A\Sek. – Sollten sich Ihre Speicheranforderungen erhöhen, können Sie spontan weiteren Speicher hinzufügen, ohne eine Ausfallzeit in Kauf nehmen zu müssen. Wenn Sie bereitgestellte E/A\Sek. für RDS verwenden, können Sie auch den Durchsatz Ihrer DB-Instance skalieren, indem Sie eine E/A\Sek.-Rate von 1 000 bis 40 000 E/A\Sek. in 1 000 E/A\Sek.-Schritten und Speicher von 100 GB bis 16 TB angeben.
  • Multi-AZ-Bereitstellungen – Diese Bereitstellungsoption für Ihre Produktions-DB-Instances steigert die Datenbankverfügbarkeit und schützt gleichzeitig die letzten Datenbankaktualisierungen gegen ungeplante Ausfälle. Wenn Sie Ihre DB-Instance zur Ausführung als Multi-AZ-Bereitstellung erstellen oder modifizieren, erzeugt und wartet Amazon RDS automatisch synchron ein "Standby"-Replikat in einer anderen Availability Zone (unabhängige Infrastruktur an einem physisch getrennten Standort). Datenbank-Updates werden gleichzeitig in der Primär- und der Standby-Instance übernommen, um Replizierungsverzögerungen zu vermeiden. Im Fall einer geplanten Datenbank-Aktualisierung oder eines Ausfalls der DB-Instance oder der Availability Zone führt Amazon RDS automatisch einen Failover zur aktuellen Standby-Replika durch, sodass der Datenbankbetrieb schnell und ohne Verwaltungsaufwand fortgesetzt werden kann. Vor dem Failover können Sie nicht direkt auf die Standby-Instance zugreifen, und diese kann nicht zur Unterstützung von Lesedatenverkehr genutzt werden. Weitere Informationen »
  • Read Replicas – Mit dieser Replikationsfunktion können Sie einfach elastisch über die Kapazitätseinschränkungen einer einzelnen DB-Instance hinaus Skalierungen vornehmen, um leseintensive Datenbankarbeitslasten zu unterstützen. Sie können in einer AWS-Region eine oder mehrere Replicas einer gegebenen Quell-DB-Instance erstellen und umfangreichen Lesedatenverkehr Ihrer Anwendungen aus mehreren Kopien Ihrer Daten unterstützen und somit den Lesedurchsatz insgesamt steigern. Amazon RDS nutzt die native Replikation von PostgreSQL, um an einer Quell-DB-Instance vorgenommene Änderungen an alle zugeordneten Read Replicas weiterzugeben. Da Read Replicas die PostgreSQL-Standardreplikation nutzen, liegen sie ggf. hinter ihren Quelldatenbank-Instances zurück. Weitere Informationen »

Amazon RDS ermöglicht nun das Verschlüsseln Ihrer PostgreSQL-Datenbanken mit Schlüsseln, die Sie mit dem AWS Key Management Service (KMS) verwalten. Bei einer mit Amazon RDS-Verschlüsselung ausgeführten Datenbank-Instance sind die im zugrunde liegenden Speicher gespeicherten Daten verschlüsselt, was auch für deren automatisierte Sicherungen, Read Replicas und Snapshots gilt.

Mit Amazon VPC können Sie Ihre DB-Instances in einem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und eine Verbindung mit Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur über ein mit dem Branchenstandard IPsec verschlüsseltes VPN herstellen. Weitere Informationen zu Amazon RDS in der VPC erhalten Sie im Amazon RDS-Benutzerhandbuch. Außerdem können Sie mit Amazon RDS die Firewall-Einstellungen festlegen und den Netzwerkzugriff auf Ihre DB-Instances steuern.

  • PostGIS – PostGIS ist eine Geodatenbankerweiterung für objektrelationale PostgreSQL-Datenbanken. Die Erweiterung bietet Unterstützung für geografische Objekte und die Ausführung von Standortabfragen in SQL.
  • Spracherweiterungen – PostgreSQL ermöglicht über Erweiterungen das Laden prozeduraler Programmiersprache in die Datenbank. PostgreSQL enthält vier Spracherweiterungen zur Unterstützung von Perl, pgSQL, Tcl und JavaScript (über die V8 JavaScript-Engine).
  • Wörterbücher für die Volltextsuche – PostgreSQL unterstützt eine Volltextsuchfunktion, die die Möglichkeit bietet, Dokumente in natürlicher Sprache zu bestimmen, die eine Abfrage erfüllen, und diese optional nach Relevanz für die Abfrage zu sortieren. Wörterbücher verbessern neben der Suchqualität, Normalisierung und Entfernung von Stoppwörtern auch die Abfrageleistung.
  • Die Datentypen HStore und JSON – PostgreSQL bietet Unterstützung für den Datentyp "JSON" und zwei JSON-Funktionen. Diese ermöglichen die direkte Rückgabe von JSON vom Datenbankserver. PostgreSQL bietet auch eine Erweiterung zur Implementierung des Datentyps "hstore", der zum Speichern von Gruppen von Schlüssel/Wert-Paaren in einem einzelnen PostgreSQL-Wert dient.
  • pg_stat_statements – Die pg_stat_statements-Erweiterung ermöglicht Ihnen das Nachverfolgen von Ausführungsstatistiken für alle auf der Instance ausgeführten SQL-Statements wie beispielsweise userid, alle ausgeführten exakten Abfragen und der gesamten verbrauchten Zeit. 
  • Foreign data wrappers – Die postgres_fdw-Erweiterung ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Daten und die Modifizierung von Daten, die auf anderen PostgreSQL-Servern gespeichert sind, als wären sie Tabellen in der Amazon RDS für PostgreSQL DB-Instance.
  • Hauptfunktionen der PostgreSQL-Engine – Eine detaillierte Aufstellung der Hauptfunktionen der PostgreSQL-Engine finden Sie hier.