AWS Import/Export


Allgemeines

F: Was ist AWS Import/Export?
AWS Import/Export beschleunigt die Bewegung großer Datenmengen in und aus AWS mit tragbaren Speichergeräten für den Transport. AWS überträgt Ihre Daten direkt vom Speichergerät und auf das Speichergerät. Dabei wird unter Umgehung des Internets das interne High-Speed-Netzwerk von Amazon genutzt. Für große Datensätze ist AWS Import/Export oftmals schneller als die Übertragung per Internet und kostengünstiger als ein Upgrade Ihrer Internetverbindung.
F: Wozu kann ich AWS Import/Export verwenden?
Mit AWS Import/Export können Sie einfach und schnell große Mengen an Daten in und aus Amazon Web Services übertragen. Sie können AWS Import/Export folgendermaßen nutzen:
  • Datenmigration – wenn Sie Daten erstmals in die AWS-Cloud hochladen möchten, ist AWS Import/Export im Vergleich zur Übertragung per Internet meist die schnellere Alternative.
  • Verteilung von Inhalten: Senden Sie Daten auf portablen Speichereinheiten an Ihre Kunden.
  • Direkter Datenaustausch – Wenn Ihre Geschäftspartner regelmäßig Inhalte an Ihre tragbaren Speichereinheiten senden, können diese direkt an AWS gesendet und in EBS-Snapshots oder Ihre Amazon S3-Buckets importiert werden.
  • Standortexternes Backup – Das Versenden vollständiger oder inkrementeller Backups an Amazon S3 oder Amazon EBS gewährleistet eine zuverlässige und redundante standortexterne Speicherung.
  • Disaster Recovery – verwenden Sie zum schnellen Zugriff auf ein in Amazon S3 gespeichertes großes Backup AWS Import/Export. Damit können Sie Daten auf ein tragbares Speichergerät übertragen und dieses an Ihren Standort senden.
F: Welche Amazon S3-Regionen unterstützt AWS Import/Export?
AWS Import/Export unterstützt Buckets, die in den Regionen USA Standard, USA West (Oregon), USA West (Nordkalifornien), EU (Irland) und Asien-Pazifik (Singapur) gespeichert sind.
F: Welche Amazon EBS-Regionen unterstützt AWS Import/Export?
AWS Import/Export unterstützt Importe in Amazon EBS in den Regionen USA Ost, USA West (Oregon) und USA West (Nordkalifornien).
F: Wo erfolgt das Laden von Daten?
Wenn Sie einen Auftrag erstellen, übermittelt Ihnen AWS auf der Grundlage der Region Ihres Auftrags die entsprechende AWS-Versandadresse. In Buckets der Region USA Standard zu ladende Daten werden entweder an eine AWS-Adresse im Nordwest-Pazifik oder in Nord-Virginia gesendet. In Buckets der Region USA Ost (Virginia) zu ladende Daten werden an eine AWS-Adresse in Nord-Virginia gesendet. In Buckets der Region USA West (Oregon), USA West (Nordkalifornien) zu ladende Daten werden an eine AWS-Adresse im Nordwest-Pazifik gesendet. In Buckets der Region EU (Irland) zu ladende Daten werden an eine AWS-Adresse in Irland gesendet. In Buckets der Region Asien-Pazifik (Singapur) zu ladende Daten werden an eine AWS-Adresse in Singapur gesendet.
F: Welche ersten Schritte sind für die Benutzung von AWS Import/Export notwendig?
Sie können Ihren ersten Auftrag innerhalb weniger Minuten erstellen, indem Sie die Schritte ausführen, die im Abschnitt Erste Schritte Ihres Entwicklerhandbuchs ausführen.
F: In welchen Fällen empfiehlt sich die Verwendung von AWS Import/Export?
Wenn das Laden der Daten über das Netzwerk mindestens sieben Tage dauern würde, sollten Sie die Nutzung von AWS Import/Export in Betracht ziehen. Um zu ermitteln, in welchem Fall sich das Laden Ihrer Daten über das Netzwerk am ehesten lohnt, verwenden Sie diese Formel:

Anzahl der Tage = (Byte insgesamt)/(Megabit pro Sekunde * 125 * 1000 * Netzwerkauslastung * 60 Sekunden * 60 Minuten * 24 Stunden)

Beispiel: Sie haben eine T1-Verbindung (1,544 Mbit/s) und 1 TB (1024 x 1024 x 1024 x 1024 Byte) an Daten, die zu oder von AWS übertragen werden sollen. Theoretisch würde es mindestens 82 Tage dauern, um die Daten bei einer 80-prozentigen Auslastung des Netzwerks über Ihre Netzwerkverbindung zu senden.

Verfügbare Internetverbindung Voraussichtliche Mindestdauer Anzahl der benötigten Tage zur Übertragung von 1 TB bei 80 % Netzwerkauslastung Wann empfiehlt sich die Verwendung von AWS Import/Export?
T1 (1,544 Mbit/s) 82 Tage 100 GB oder mehr
10 Mbit/s 13 Tage 600 GB oder mehr
T3 (44,736 Mbit/s) 3 Tage 2 TB oder mehr
100 Mbit/s 1 bis 2 Tage 5 TB oder mehr
1.000 Mbit/s Unter 1 Tag 60 TB oder mehr

F: Wie lange dauert das Laden meiner Daten?
Wenn Ihr Paket am Morgen ankommt, beginnt AWS in der Regel, Ihre Daten am gleichen Werktag zu laden. Die Datenladezeit wird dann vornehmlich von der Einheit bestimmt. Kunden mit Hochleistungs-SATA-Festplatten und -eSATA-Einheiten haben Raten von deutlich mehr als 100 MB/s erreicht. Weitere Informationen zur Geschwindigkeit und den Kosten des Ladevorgangs erhalten Sie im AWS Import/Export-Rechner.
F: Welche weiteren Faktoren beeinflussen die Datenladegeschwindigkeit von Amazon S3?
Das Laden von Daten in und aus Amazon S3 erfordert eine Interaktion mit dem Dateisystem der Einheit. Folglich wirken sich die durchschnittliche Dateigröße, die Anzahl der Dateien pro Verzeichnis und der Datensystemtyp ebenfalls auf den Datenladeprozess aus. Faktoren wie kleine Dateigrößen oder eine große Anzahl an Dateien pro Verzeichnis tendieren dazu, die Datenladezeiten zu erhöhen. Weitere Informationen zur Geschwindigkeit und den Kosten des Ladevorgangs erhalten Sie im AWS Import/Export-Rechner.
Werden meine Datenladevorgänge protokolliert?
Ja. Die Details zu jedem mit AWS Import/Export erfolgten Datenladevorgang werden in einem Amazon S3-Bucket protokolliert. Sie legen dieses Amazon S3-Protokoll-Bucket in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung fest und benötigen eine Schreibberechtigung dafür.
F: Wie viele Daten kann ich laden?

Insgesamt ist die Menge der Daten, die mit AWS Import/Export geladen werden können, nur durch die Kapazität der Einheiten beschränkt, die Sie an AWS senden.

Für Amazon EBS-Importe gilt: Wenn die Speichereinheit kleiner oder genauso groß wie die maximale Datenträgergröße von 1 TB ist, werden die Inhalte direkt in einen Amazon EBS-Snapshot geladen. Wenn die Kapazität Ihrer Speichereinheit größer als 1 TB ist, wird innerhalb Ihres angegebenen Amazon S3-Protokoll-Buckets ein Image davon gespeichert. Mit einer Software wie beispielsweise Logical Volume Manager können Sie ein RAID von EBS-Datenträgern erstellen und das Image von Amazon S3 auf diesen neuen Datenträger kopieren.

Einzeldateien, die als Objekte in Amazon S3 geladen werden, können bis zu 5 TB groß sein. Objekte, die von Amazon S3 auf Ihre Speichereinheit heruntergeladen werden, sind eventuell durch die maximale Dateigröße in Ihrem Dateisystem begrenzt.


Fakturierung

F: Wie wird die Nutzung von AWS Import/Export berechnet?
Mit AWS Import/Export zahlen Sie nur für die tatsächlich von Ihnen verwendeten Ressourcen. Die Preise werden pro Einheit, Lade-Stunde und versandtem Paket berechnet. Angefangene Stunden werden als volle Stunden abgerechnet. Die Gebühren für Rücksendungen sind von der jeweils ausgewählten AWS-Region, Ihrer Rückversandregion und der Servicestufe für Lieferungen Ihres Auftrags abhängig. Für Daten, die zwischen AWS Import/Export und Amazon übertragen werden, fallen keine Gebühren an. Die Nutzung von Amazon S3 und Amazon EBS wird separat von AWS Import/Export abgerechnet.


Preisinformationen zu AWS Import/Export finden Sie im Preisabschnitt auf der Detailseite von AWS Import/Export. Preisinformationen zu Amazon S3 finden Sie im Preisabschnitt auf der Detailseite von Amazon S3. Preisinformationen zu Amazon EBS finden Sie im Preisabschnitt zu Amazon EBS auf der Seite zu den Preisen von Amazon EC2.

F: Für welche zusätzlichen Kosten muss ich aufkommen?
Sie müssen Ihre Speichereinheiten erwerben und die Versandkosten an AWS tragen (einschließlich der anfallenden Zollgebühren und Steuern). Pakete, für die keine Zollgebühren und/oder Steuern bezahlt wurden, werden nicht angenommen. Wenn das Laden der Daten in der Region USA Standard, USA Ost (Virginia), USA West (Oregon) oder USA West (Nordkalifornien) erfolgt, müssen Sie im Falle von Rücksendungen an Adressen außerhalb der USA für die anfallenden Zollgebühren und Steuern aufkommen. Wenn das Laden Ihrer Daten in der Region Asien-Pazifik (Singapur) erfolgt, müssen Sie im Falle von Rücksendungen an Adressen außerhalb Singapurs für die anfallenden Zollgebühren und Steuern aufkommen. Diese Zollgebühren und Steuern rechnet unser Transporteur bei Lieferung des Pakets direkt mit Ihnen ab.
F: Wann wird mir die Nutzung von AWS Import/Export in Rechnung gestellt?
Die Gebühr für die Einheit wird in Rechnung gestellt, sobald Ihr Paket bei AWS eingeht. Der Ladevorgang wird in Stunden abgerechnet. Die Berechnung erfolgt, sobald AWS Import/Export mit der Übertragung der Daten auf die oder von der Speichereinheit beginnt. Kommt es zu einer Unterbrechung des Ladevorgangs, wird Ihnen diese Unterbrechungszeit nicht in Rechnung gestellt. Anfallende Rücksendungsgebühren werden in Rechnung gestellt, sobald Ihr Paket zur Lieferung an Ihre Rücksendeadresse bereit ist.
F: Was muss ich für Rücksendungen bezahlen?

Die Kosten für Rücksendungen hängen vom Ziel der Rücksendung, der Servicestufe Ihres Auftrags und dem Standort Ihres Amazon S3-Buckets ab:

Regionen USA Standard, USA Ost (Virginia), USA West (Oregon) und USA West (Nordkalifornien)

  • Wenn sich die von Ihnen angegebene Rücksendeadresse innerhalb der USA befindet, übernimmt AWS angemessene Lieferkosten. Sie sind jedoch für Rücksendekosten zuständig, die nach Meinung von AWS unangemessen oder überhöht sind.
  • Bei einer Rücksendeadresse außerhalb der USA oder Expressversand werden Gebühren entsprechend dem Versandziel sowie dem Gewicht der Sendung berechnet.

Region EU (Irland)

  • Wenn Sie eine Rücksendadresse in Irland angegeben haben, übernimmt AWS angemessene Lieferkosten. Sie sind jedoch verantwortlich für alle Rücksendekosten, die nach Meinung von AWS unangemessen oder überhöht sind.
  • Wenn Sie eine Rücksendeadresse außerhalb von Irland angegeben haben, richten sich die Rücksendegebühren nach dem Ziel der Lieferung und nach dem Gewicht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müssen Einheiten, die für Import- oder Exportvorgänge in oder aus Buckets der Region EU (Irland) an AWS gesendet werden, von einer Adresse innerhalb der Europäischen Union stammen und auch dorthin zurückgesendet werden.

Region Asien-Pazifik (Singapur)

  • Wenn Sie eine Rücksendadresse in Singapur angegeben haben, übernimmt AWS angemessene Lieferkosten. Sie sind jedoch verantwortlich für alle Rücksendekosten, die nach Meinung von AWS unangemessen oder überhöht sind.
  • Wenn Sie eine Rücksendeadresse außerhalb Singapurs angegeben haben, richten sich die Rücksendegebühren nach dem Ziel der Lieferung und nach dem Gewicht.

Um die Kosten für die Rücksendung zu kalkulieren, verwenden Sie den AWS Import/Export-Rechner. Postfächer stellen keine gültige Lieferadresse dar.


Nutzung der Dienstleistung

F: Was benötige ich, um mit der Nutzung des Service zu beginnen?
Sie können die auf Open-Source-Technologie basierende Befehlszeilenanwendung von AWS Import/Exportoder ein Tool eines Drittanbieters nutzen oder aber direkt in der Oberfläche des Web-Service programmieren.
F: Was benötige ich, um mit der Entwicklung für den Service zu beginnen?
Wenn Sie eine Anwendung zum Erstellen und Verwalten von AWS Import/Export-Aufträgen entwickeln möchten, sollten Sie das AWS SDK für Java oder das AWS SDK für .NET und die auf Open-Source-Technologie basierende Befehlszeilenanwendung für AWS Import/Export herunterladen. Sie können eines der AWS SDKs verwenden oder direkt im Web-Service programmieren. Weitere Informationen zur Web-Service-API finden Sie im AWS Import/Export API-Handbuch.
F: Können Aufträge ungültig werden?
Ja, wenn Ihre Speichereinheiten nicht innerhalb von 30 Tagen nach Erstellung des Auftrags bei AWS eingehen, wird der Auftrag automatisch storniert. AWS akzeptiert keine Pakete für stornierte Aufträge.
F: Können in einem Auftrag mehrere Speichereinheiten erfasst werden?
Nein, jeder Auftrag ist exakt einer Anfrage zur Auftragserstellung und einem Kunden zugeordnet. Wenn Ihre Daten auf mehrere Einheiten verteilt sind, müssen Sie mehrere Aufträge erstellen.
F: Kann ich mehrere Aufträge im selben Paket senden?
Nein, jeder Auftrag muss in einem getrennten Paket gesendet werden.
F: Was passiert, wenn ich meine Einheit an die falsche AWS-Datenladeeinrichtung schicke?

AWS kann Einheiten nicht verarbeiten, die an eine Datenladeeinrichtung in der falschen Region geschickt wurden. Die Datenladeeinrichtungen sind regionsbezogen. Wenn Sie Ihre Einheit an die falsche AWS-Adresse senden, schickt AWS Ihr Paket zurück, ohne die Daten zu laden. Schicken Sie Ihre Einheit an die korrekte AWS-Adresse. Sie kommen für alle anfallenden Versandgebühren und die Kosten für die Bearbeitung der Einheiten auf.

F: Kann ich meine Rücksendung upgraden?

Ja, AWS Import/Export unterstützt den Express-Versand von Importen in und Exporten aus Buckets in US-Regionen, wenn dieser an eine US-Adresse erfolgt. Wenn Sie nach Abschluss des Datenladevorgangs das Feld "serviceLevel" auf "expeditedShipping" stellen, wird Ihre Einheit innerhalb von zwei Tagen geliefert. Weitere Informationen zu Rücksendungsgebühren und Dienstleistungen finden Sie im AWS Import/Export-Rechner.

F: Von welchen Standorten nimmt AWS Lieferungen an?

Für Import- und Exportvorgänge in und aus Buckets in den Regionen USA Standard, USA West (Oregon), USA West (Nordkalifornien) und Asien-Pazifik (Singapur) akzeptiert AWS Pakete aus allen Ländern, es sei denn, sie sind in den USA als Embargo-Länder geführt oder werden von DHL, unserem Transporteur für Rücksendungen in den USA und Singapur, nicht bedient. Für Import- und Exportvorgänge in und aus Buckets in der Region EU (Irland) akzeptiert AWS Pakete aus allen Ländern innerhalb der Europäischen Union.

F: Kann ich mein Paket an eine andere als die Absenderadresse zurücksenden lassen?

Ja, AWS kann Ihr Paket an eine Adresse liefern, die nicht die Absenderadresse ist.

F: Gelten bestimmte Vorschriften bezüglich der Einheiten und Inhalte für die Lieferung in die und aus den USA?

Wenn Sie von der Region USA Standard, USA Ost (Virginia), USA West (Oregon) oder USA West (Nordkalifornien) importieren oder exportieren und Ihre Einheit von einer Adresse außerhalb der USA senden oder AWS bitten, Ihre Einheit an eine Adresse außerhalb der USA zurückzusenden, müssen Sie die AWS USCustoms-Felder in Ihre Anfrage aufnehmen, und Ihre Lieferung muss die folgenden international und in den USA geltenden Import- und Exportvorschriften einhalten:

  1. Für den Import und Export Ihrer Einheit und/oder Ihrer Daten darf gemäß den Vorschriften der betreffenden Länder keine Lizenz erforderlich sein (hierzu gehören auch die United States Export Administration Regulations (Ausführungsverordnung des amerikanischen Exportkontrollrechts) und die International Traffic in Arms Regulations (Regelung des internationalen Waffenhandels)). Nur Einheiten und Daten, die gemäß den US Export Administration Regulations als EAR99 klassifiziert sind und nicht unter die International Traffic in Arms Regulations fallen, können von AWS Import/Export bearbeitet werden.
  2. Der Import und Export Ihrer Einheit und/oder Ihrer Daten darf gemäß den Vorschriften der jeweiligen Länder nicht verboten sein (hierzu gehören auch die United States Export Administration Regulations oder die International Traffic in Arms Regulations).
  3. Wenn auf Ihrer Einheit Verschlüsselungssoftware gespeichert ist, muss die Software gemäß den US Export Administration Regulations korrekt als 5D992 klassifiziert werden (sprechen Sie die Klassifizierung mit dem Softwarehersteller ab).
  4. Nur Einheiten, deren Wert weniger als 2.500 USD beträgt, können die Dienstleistung AWS Import/Export in Anspruch nehmen.
F: Gelten bestimmte Vorschriften bezüglich der Einheiten und Inhalte für die Lieferung nach und aus Singapur?

Wenn Sie von der Region Asien-Pazifik (Singapur) importieren oder exportieren und Ihre Einheit von einer Adresse außerhalb Singapurs senden oder AWS bitten, Ihre Einheit an eine Adresse außerhalb Singapurs zurückzusenden, müssen Sie die AWS Customs-Felder in Ihre Anfrage aufnehmen. Zusätzlich muss bei Ihrer Lieferung auf Folgendes geachtet werden:

  1. Der Import und Export Ihrer Einheit und Ihrer Daten darf gemäß den Vorschriften der jeweiligen Länder nicht verboten sein (hierzu gehören ebenfalls Singapur und die USA). Zudem darf dafür gemäß den Vorschriften der betreffenden Länder weder eine Lizenz, Mitteilung oder Genehmigung erforderlich sein.
  2. Der Import und Export Ihrer Einheit und Ihrer Daten darf gemäß der International Traffic in Arms Regulation (Regelung des internationalen Waffenhandels) weder verboten sein noch unter diese Regelung fallen. Zudem darf dafür gemäß dieser Vorschrift weder eine Lizenz, Mitteilung oder Genehmigung erforderlich sein.
  3. Wenn Ihre Einheit bzw. Ihre Daten Verschlüsselungssoftware oder andere Technik enthält/enthalten, muss die Technik gemäß den Vorschriften der jeweiligen Länder korrekt klassifiziert werden. Für diese Technik darf gemäß diesen entsprechenden Vorschriften ebenfalls keine Lizenz, Mitteilung oder Genehmigung erforderlich sein.
  4. Nur Einheiten, deren Wert weniger als 2.500 USD beträgt, können die Dienstleistung AWS Import/Export in Anspruch nehmen.
  5. Falls Sie Ihre Einheit von einer Adresse außerhalb Singapurs nach Singapur versenden, aber sich Ihre Einheit an eine Adresse in Singapur zurückschicken lassen, müssen Sie über ein Unternehmen oder eine feste Niederlassung in Singapur verfügen.
F: Kann ich einen Auftrag stornieren?
Ja, Sie können einen Auftrag jederzeit stornieren, bevor der Ladevorgang begonnen wurde. Wenn AWS Ihr Paket bereits erhalten hat, wird Ihnen die anfallende Gebühr pro Einheit in Rechnung gestellt. Um einen Auftrag zu stornieren, übersenden Sie eine Stornierungsanfrage unter Angabe der entsprechenden JOBID. Wenn sich die Einheit bei AWS befindet, wird sie an die bei der Anfrage zur Auftragserstellung angegebene Rücksendeadresse gesendet. Wenn Sie Ihre Rücksendeadresse ändern müssen, stellen Sie sicher, vor einer Stornierungsanfrage eine entsprechende Auftragsaktualisierung zu verschicken. Sie kommen für etwaige Rücklieferungskosten auf, wenn Sie einen Auftrag stornieren, nachdem Sie Ihre Einheit bereits an uns gesendet haben.
F: Kann ich Daten von Drittanbietern über AWS Import/Export empfangen?
Ja, wenn der Drittanbieter bereits bei Amazon S3 registriert ist, können Sie für dessen AWS-Konto einen Schreibzugriff auf Ihr Bucket gewähren. Der Drittanbieter kann dann die normalen Datenladeverfahren von AWS Import/Export nutzen. Alternativ können Sie einen Importauftrag erstellen und dem Drittanbieter auf sicherem Wege Ihre SIGNATUR-Datei oder Ihren Barcode sowie Anweisungen zum Packen und Versenden der Speichereinheit an AWS Import/Export zukommen lassen. Wenn die SIGNATUR offengelegt wird, empfiehlt AWS, den Auftrag abzubrechen und einen neuen zu erstellen. Eine offengelegte SIGNATUR würde anderen gestatten, Daten auf den in Ihrer Manifest-Datei angegebenen Speicherort zu laden.
F: Muss ich meine Daten sichern, bevor ich sie an AWS sende?
Ja, legen Sie eine Sicherungskopie der Daten an, bevor Sie die Daten an AWS senden. Ihre Einheit und Daten könnten unterwegs beschädigt werden oder verloren gehen.

Importieren von Daten in Amazon EBS

F: Wie lade ich meine Daten in Amazon EBS?

Um die Importfunktion für Amazon EBS zu verwenden, laden Sie zunächst Ihre Daten auf Ihre Speichereinheit, beispielsweise auf einen externen USB- oder eSATA-Datenträger. Versenden Sie dann eine Anfrage zur Auftragserstellung, die Ihre Amazon EBS-Zielregion und die Rücksendeadresse enthält. Die Rücksendungsanweisungen erhalten Sie in einem PDF-Dokument.

Drucken Sie diese PDF aus, und schneiden Sie den unteren Abschnitt mit dem Barcode ab. Kleben Sie den Barcode auf das Gerät, und packen Sie es mit den entsprechenden Kabeln ein. Senden Sie dann das Paket an die auf den Lieferanweisungen angegebene Adresse.

Nachdem wir Ihre Daten auf Amazon EBS geladen haben, senden wir Ihnen Ihre Speichereinheit an die Adresse zurück, die in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung angegeben wurde. Postfächer sind keine gültigen Rücksendeadressen. Weitere Informationen über den Prozess zum Erstellen von Aufträgen finden Sie im AWS Import/Export-Entwicklerhandbuch.

F: Brauche ich ein Amazon S3-Bucket, um Daten in Amazon EBS zu laden?

AWS Import/Export erfordert, dass Sie zur Speicherung des Datenladeprotokolls ein Amazon S3-Bucket bestimmen, für das Ihr Konto eine Schreibberechtigung hat. Dieses Protokoll-Bucket wie auch für den Fall verwendet, dass die Einheit die maximale Amazon EBS-Datenträgergröße von 1 TB übersteigt. Das Protokoll-Bucket wird bei der Anfrage zur Auftragserstellung angegeben.

Im Abschnitt zu Amazon S3 der AWS Management Console lässt sich schnell ein Amazon S3-Bucket erstellen.

F: Was passiert, wenn meine Speichereinheit größer ist als 1 TB?

Wenn die Kapazität Ihrer Speichereinheit kleiner oder genauso groß wie die maximale Datenträgergröße von 1 TB ist, werden die Inhalte direkt in einen Amazon EBS-Snapshot geladen.

Wenn die Kapazität Ihrer Speichereinheit größer als 1 TB ist, wird innerhalb Ihres angegebenen Amazon S3-Protokoll-Buckets ein Image davon gespeichert. Mit einer Software wie beispielsweise Logical Volume Manager können Sie ein RAID von EBS-Datenträgern erstellen und das Image von Amazon S3 auf diesen neuen Datenträger kopieren.

F: Gibt es Dateisystembeschränkungen für den Import in Amazon EBS?
Nein. AWS verbindet das Dateisystem nicht mit Ihrer Speichereinheit, und es muss auch kein Dateisystem vorhanden sein. AWS Import/Export kopiert die Daten in einzelnen Blöcken von Ihrer Einheit zum Amazon EBS-Snapshot.

Importieren von Daten in Amazon S3

F: Wie lade ich meine Daten in Amazon S3?
Um die Importfunktion zu verwenden, laden Sie zunächst Ihre Daten auf Ihre Speichereinheit, beispielsweise eine externe USB- oder eSATA-Festplatte. Versenden Sie dann eine Anfrage zur Auftragserstellung, die Ihr Amazon S3-Bucket und die Rücksendeadresse enthält. Sie erhalten daraufhin eine eindeutige JOBID, eine Signatur zur Authentifizierung Ihrer Einheit und eine AWS-Adresse an die Ihre Einheit geliefert wird.


Kopieren Sie als nächstes die erhaltene Signatur in das Stammverzeichnis Ihrer Speichereinheit. Diese Datei muss den Namen "SIGNATUR" haben. Beschriften Sie dann Ihre Speichereinheit mit der JOBID und füllen Sie den Lieferschein aus. Verpacken Sie Ihre Einheit, beschriften Sie das Paket so, dass die JOBID deutlich erkennbar ist, und senden Sie das Paket an die AWS-Adresse, die in der Antwort auf die Anfrage zur Auftragserstellung angegeben wurde.

Nachdem wir Ihre Daten auf Amazon S3 geladen haben, senden wir Ihnen Ihre Speichereinheit an die Adresse zurück, die in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung angegeben wurde. Postfächer sind keine gültigen Rücksendeadressen. Weitere Informationen über den Prozess zum Erstellen von Aufträgen finden Sie im AWS Import/Export-Entwicklerhandbuch.

F: Können meine Daten in mehrere Buckets geladen werden?
Nein, Ladevorgänge sind auf ein Bucket pro Auftrag beschränkt.
F: Wie werden meine Dateien Amazon S3-Objekten zugeordnet?
Jeder Dateiname auf Ihrer Speichereinheit ist einem Amazon S3-Schlüsselnamen, basierend auf seinem vollständigen Pfad, zugeordnet. Wenn Ihre Speichereinheit beispielsweise eine Datei unter "mydir/myfile" gespeichert hat, lautet der Name des Schlüssels "mydir/myfile". Als Trennzeichen für Verzeichnisse wird hier stets ein Schrägstrich ("/") verwendet. Die Anfrage zur Auftragserstellung kann Anweisungen zum Hinzufügen eines Präfix für jeden Schlüssel und zum Einrichten der folgenden Objektattribute enthalten: Cache-Control, Content-Disposition, Content-Encoding, Content-Language, Content-Type, Expires und x-amz-acl.
F: Was passiert, wenn der Schlüssel bereits vorhanden ist?
Hier gilt dasselbe wie bei einem Standard-PUT-Befehl von Amazon S3. Wenn ein neues Objekt und vorhandenes Objekt denselben Schlüssel verwenden, überschreibt AWS Import/Export das alte Objekt durch das neue.
F: Kann ich in das Bucket eines anderen Nutzers schreiben? Und wer zahlt dafür?
Ja, wenn Ihr AWS-Konto über Schreibzugriff für den Bucket verfügt. Das in der Anfrage zur Auftragserstellung angegebene AWS-Konto übernimmt alle Kosten für AWS Import/Export. Der Eigentümer des Buckets zahlt die Gebühren für die entsprechende Amazon S3-Anfrage und die Speicherung.
F: Darf sich mein Auftrag über mehrere Partitionen erstrecken?
Nein, jeder Auftrag muss genau einer Partition zugeordnet werden.
F: Kann ich in ein Bucket schreiben, bei dem der Anforderer zahlt, also in ein sogenanntes "Requestor Pays"-Bucket?
Nein, AWS Import/Export unterstützt derzeit nicht das Schreiben in ein "Requestor Pays"-Bucket. Sie müssen Ihre Daten in ein normales Bucket laden und dieses dann in ein "Requestor Pays"-Bucket umwandeln oder die Daten in ein "Requestor Pays"-Bucket kopieren.
F: Erhalte ich eine Prüfsumme oder einen Beleg für die Daten, die in Amazon S3 geladen wurden?
Ja, AWS Import/Export speichert in Ihrem Bucket einen Bericht zum Import-Protokoll. Dieser Bericht enthält nach Datei aufgeschlüsselte Informationen, darunter das Datum und die Uhrzeit des Hochladens, den Amazon S3 Schlüssel, eine MD5-Prüfsumme und die Anzahl der Byte.
F: Was passiert mit Dateien, die größer sind als 5 TB?
AWS Import/Export akzeptiert keine Dateien, die größer sind als 5 TB. Die Namen dieser Dateien werden im Import-Protokoll-Bericht aufgeführt.
F: Kann ich einen Auftrag rückgängig machen?
Nein, es gibt keine Möglichkeit, den ursprünglichen Zustand Ihres Buckets wiederherzustellen. Wenn Sie die geladenen Daten löschen möchten, müssen Sie ein Programm schreiben, das Ihr Importprotokoll durchläuft und für jedes Objekt einen DELETE-Vorgang ausführt.
F: Wie arbeitet AWS Import/Export mit der Versioning-Funktion von Amazon S3?
Wenn Sie Ihre Daten via AWS Import/Export in ein für Versioning geeignetes Bucket importieren, werden die Objekte in Ihrem Bucket nicht dauerhaft überschrieben. Der Importprozess erstellt eine neue Version für jedes Objekt in Ihrem Bucket. Wenn Sie Ihre Daten via AWS Import/Export aus einem für Versioning geeigneten Bucket exportieren, können Sie nur die aktuellsten Versionen Ihrer Objekte exportieren.

Exportieren von Daten aus Amazon S3

F: Wie erhalte ich meine Daten von AWS?
Um den Export zu nutzen, versenden Sie zuerst eine Anfrage zur Auftragserstellung an AWS, in der Sie Ihr Amazon S3-Bucket und die Rücksendeadresse aufführen. Sie erhalten daraufhin eine eindeutige JOBID, eine Signatur zur Authentifizierung Ihrer Einheit und eine AWS-Adresse an die Ihre Einheit geliefert wird.


Kopieren Sie als nächstes die erhaltene Signatur in das Stammverzeichnis Ihrer Speichereinheit. Diese Datei muss den Namen "SIGNATUR" haben. Beschriften Sie dann Ihre Einheit mit der JOBID und füllen Sie einen Lieferschein aus. Verpacken Sie Ihre Einheit, beschriften Sie das Paket so, dass die JOBID deutlich erkennbar ist, und senden Sie das Paket an die AWS-Adresse, die in der Antwort auf die Anfrage zur Auftragserstellung angegeben wurde.


Nach Beendigung der Datenübertragung auf Ihre Speichereinheit durch AWS wird die Einheit an die in der Anfrage zur Auftragserstellung angegebene Rücksendeadresse gesendet. Postfächer sind keine gültigen Rücksendeadressen. Weitere Informationen über den Prozess zum Erstellen von Aufträgen finden Sie im AWS Import/Export-Entwicklerhandbuch.

F: Wie viele Daten kann ich auf meiner Einheit speichern?
Das kommt darauf an. Die Menge an Daten, die Sie auf Ihrer Einheit unterbringen können, hängt von dem speziellen, exportierten Dateisatz, der Größe des formatierten Einheitenblocks, der Menge des Dateisystem-Overheads und der tatsächlich formatierten Kapazität ab. Beispiel: Auf einer 1-TB-Platte mit einer Rohkapazität von 1.000.000.000.000 Byte können nach der Formatierung unter Umständen nur noch 910.000.000.000 Byte nutzbar sein.
Die Blockgröße kann für Dateisätze, die kleinere Dateien enthalten, ein Problem sein. Wenn Ihre Einheit mit Blockgrößen von 4 KB formatiert ist, Ihre Dateien jedoch alle 1 KB groß sind, bleiben 3 KB Speicherplatz pro Datei ungenutzt. Um zu kalkulieren, welche Byte-Blockgröße sich negativ auswirken könnte, multiplizieren Sie die Anzahl der zu exportierenden Dateien mit der formatierten Blockgröße.
F: Wie viele Einheiten soll ich an AWS senden?
Dies hängt von der Größe Ihrer Einheiten und der Menge der zu exportierenden Daten ab. Über den Befehl CREATE EXPORT PLAN können Sie ermitteln, wie viele Aufträge Sie benötigen. Der Befehl umfasst eine Manifest-Datei und die Größe der Einheit. Die Rückantwort von AWS enthält einen Satz an Manifest-Dateien, mit denen die exportierten Daten auf Ihre Einheiten verteilt werden. Für den Befehl CREATE EXPORT PLAN fallen Amazon S3-Gebühren für LIST-Vorgänge an.
F: Kann ich Daten von mehreren Buckets abrufen?
Ja, Sie können in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung mehrere Buckets angeben. Die Buckets müssen sich jedoch alle innerhalb derselben Amazon S3-Region befinden. Darüber hinaus müssen Sie Leseberechtigung für die jeweiligen Buckets und Objekte haben.
F: Kann ich im Bucket einer anderen Person lesen? Und wer zahlt dafür?
Ja, wenn Ihr AWS-Konto über Lesezugriff für das Bucket und korrespondierende Objekte verfügt. Das in der Anfrage zur Auftragserstellung angegebene AWS-Konto übernimmt alle Kosten für AWS Import/Export. Der Eigentümer des Buckets zahlt die Gebühren für die entsprechende Amazon S3-Anfrage.
F: Wie werden meine Amazon S3-Objekte Dateien zugeordnet?
Die einzelnen Schlüssel werden in einen Verzeichnisbaum in Ihrer Einheit kopiert, der mit dem Namen des Buckets beginnt. Beispiel: Der Schlüssel lautet "images/chewie.jpg" und das Bucket "starwars". In diesem Fall wird das Objekt als /starwars/images/chewie.jpg. gespeichert. Metadaten, die den einzelnen Objekten zugeordnet sind, werden nicht in Ihre Speichereinheiten kopiert.
F: Was ist mit meinen Benutzer-Metadaten, Zugriffskontrolllisten und Headern?
Derzeit sind diese Daten beim Export nicht enthalten. Wenn Sie jedoch für Ihren Anwendungsfall wichtig sind, teilen Sie AWS unter awsimportexport@amazon.com die Einzelheiten mit.
F: Erhalte ich eine Prüfsumme oder einen Beleg für die Daten, die auf meine Speichereinheit kopiert wurden?
Ja, AWS speichert einen Export-Protokoll-Bericht in das von Ihnen angegebenen Protokoll-Bucket. In diesem Bericht sind nach Datei aufgeschlüsselte Informationen enthalten. Dazu gehören Datum und Uhrzeit der Übertragung, der Speicherort auf Ihrer Speichereinheit, die MD5-Prüfsumme und die Anzahl an Byte.
F: Was passiert, wenn ein Schlüsselname keinem gültigen Dateinamen zugeordnet werden kann?
Ihre Datei wird in das Wiederherstellungsverzeichnis geschrieben. Ihre Protokolldatei erhält einen Code für den Status "Umleiten".
F: Kann ich den Namen des Wiederherstellungsverzeichnisses angeben?
Ja, Sie können den Namen des Wiederherstellungsverzeichnisses angeben, wenn Sie Ihre Anfrage zur Auftragseinstellung versenden. Der Standardname ist "EXPORT-RECOVERY”.
F: Kann AWS meine Einheit formatieren oder löschen, bevor der Exportvorgang gestartet wird?
Nein, AWS kopiert nur zusätzliche Informationen in Ihre Einheit.
F: Was passiert, wenn eine Datei auf meiner Einheit bereits vorhanden ist?
Die vorhandene Datei wird durch die neue Datei überschrieben. Vor dem Exportieren prüft AWS jedoch alle Schlüssel in Dateisystemen, die die Groß-/Kleinschreibung nicht beachten, auf Kollisionen mit Namen, die die Groß-/Kleinschreibung beachten, und speichert doppelte Dateien im Wiederherstellungsverzeichnis. Beispiel: In FAT32 beziehen sich die Bezeichnungen "gumby.txt" und "GUMBY.TXT" auf dieselbe Datei.
F: Was passiert, wenn die Speicherkapazität meiner Einheit erschöpft ist?
Jeder Schlüssel, der nicht gespeichert werden konnte, wird im Exportprotokoll mit einem Fehlersymbol markiert. Diese Objekte werden nicht in Ihre Speichereinheit geschrieben. Sie müssen diese Dateien über das Netzwerk herunterladen oder einen neuen Auftrag erstellen.

Hardware-Informationen

F: Welche Anforderungen gelten für die Speichereinheiten?

AWS Import/Export unterstützt Speichereinheiten, die unter Red Hat Linux montiert werden können. Eine aktuelle Liste der Anforderungen für Speichereinheiten und empfohlener Einheiten finden Sie unter "Selecting Your Storage Device" (Auswahl Ihrer Speichereinheit) auf der Detailseite zu AWS Import/Export.

F: Muss ich mein USB-/eSATA-Kabel, Stromkabel und das Netzteil beilegen?
Ja, für nicht interne SATA-Festplatten müssen Sie die Anschluss- und Stromkabel und das Netzteil beilegen. Falls eine dieser Komponenten fehlt, wird das Paket unverarbeitet zurückgeschickt. Die Gebühr pro Einheit wird Ihnen in Rechnung gestellt, jedoch fallen keine Kosten für das Laden von Daten an. Darüber hinaus müssen Sie für eventuelle Rücksendegebühren aufkommen.

Für interne SATA-Festplatten sind keine Kabel erforderlich.

F: Wie finde ich heraus, ob mein Netzanschluss 120 Volt bei 60 Hertz oder 230 Volt bei 50 Hertz unterstützt?
Auf dem Netzanschluss befindet sich in der Regel ein Etikett, auf dem Voltzahl und Frequenz angegeben sind. Auf Ihrem Netzanschluss ist beispielsweise angegeben: Eingang: 100-240V~ 50-60 Hz. Dies bedeutet, dass das Netzteil Voltzahlen von 100 bis 240 Volt bei Frequenzen zwischen 50 und 60 Hz unterstützt. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihrer Speichereinheit.

Sicherheit

F: Wie wird meine Einheit authentifiziert?

Beim Laden von Daten in und aus Amazon S3 enthält die Antwort auf die Anfrage zur Auftragserstellung eine eindeutige Signatur, die in eine Datei mit dem Namen "SIGNATUR" im Stammverzeichnis Ihrer Einheit kopiert werden muss. Beim Laden von Daten in Amazon EBS enthält die Antwort auf die Anfrage zur Auftragserstellung einen Signatur-Barcode, der an die Einheit angebracht werden muss.

Die Signatur wird sicher von AWS generiert und zur Identifizierung und Authentifizierung Ihrer Einheit genutzt. Geben Sie diese Signatur nicht an nicht autorisiertes Personal weiter. Wenn Ihre Signatur offengelegt wird, empfiehlt AWS, den Auftrag zu stornieren und einen neuen zu erstellen.

F: Wo findet der Ladevorgang der Daten statt?
Ihre Daten werden über unser internes Hochgeschwindigkeits-Netzwerk in einem unserer Rechenzentren geladen.
F: Kann ich einen Kurierdienst beauftragen?
Sie können Ihre Pakete mit einem Kurierdienst an AWS senden. Im Falle von Import- und Exportvorgängen in und aus Buckets in den Regionen USA Standard, USA West (Oregon) und USA West (Nordkalifornien) sendet AWS alle Pakete innerhalb der USA über UPS und alle internationalen Pakete über DHL Express Worldwide zurück. Im Falle von Import- und Exportvorgängen in und aus Buckets in der Region EU (Irland) sendet AWS alle Pakete auf dem normalen Postweg zurück. Weitere Informationen zu Rücksendungsgebühren und Dienstleistungen finden Sie im AWS Import/Export-Rechner.
F: Kann AWS alle Daten auf meiner Einheit ausradieren?
Ja, wenn Sie das Feld "eraseDevice" in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung auf "Yes" einstellen, werden nach dem Ladevorgang alle beschreibbaren Blöcke auf Ihrer Speichereinheit mit Nullen überschrieben. Nach dem Löschvorgang müssen Sie die Einheit neu partitionieren und formatieren. Das Ausradieren der Daten auf der Einheit wird pro Stunde abgerechnet. Es gilt derselbe Stundensatz wie für den Ladevorgang. Angefangene Stunden werden als ganze Stunden abgerechnet. Weitere Details zu den Kosten für das Ausradieren von Daten finden Sie im AWS Import/Export-Rechner.
F: Wer bearbeitet meine Pakete und meine Einheit?
AWS beauftragt Mitarbeiter von Amazon und Vertragspartner mit der sicheren Verarbeitung und Versendung Ihres Paketes. Beispielsweise werden Pakete, die an unsere angegebenen AWS-Adressen geliefert werden, von unabhängigen Vertragspartnern an unsere Rechenzentren transportiert. Alle Vertragspartner und Mitarbeiter von Amazon wurden genau überprüft.
F: Unterhält AWS eine Kontrollkette für mein Paket?
Ja, sobald eine Lieferung bei der bestimmten AWS-Adresse eingeht, unterhält AWS eine Kontrollkette für Ihr Paket, bis das Paket an Ihre Rücksendeadresse ausgeliefert wird.
F: Was passiert, wenn meine Einheit während des Transports verloren geht oder beschädigt wird?
Wenn Ihre Einheit verloren geht, müssen Sie beim Transporteur Nachforschungen anstellen. Wenn AWS Import/Export Ihre Einheit nicht verarbeiten kann, weil sie beim Transport beschädigt wurde, sendet AWS die Einheit an die Rücksendeadresse zurück, die in Ihrer Anfrage zur Auftragserstellung angegeben ist. Möglicherweise fallen Rücksendegebühren an. Wenden Sie sich bezüglich der Beschädigung der Einheit an den zuständigen Transporteur.
F: Was passiert, wenn AWS meine Einheit verliert oder beschädigt?
AWS verfügt zwar über eine Reihe von internen Kontrollen und Verfahren, um den Verlust, die Beschädigung oder die Offenlegung Ihrer Daten zu vermeiden, jedoch ist AWS nicht haftpflichtig für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Verlust oder der versehentlichen Offenlegung von Daten, sowie dem Verlust, der Beschädigung oder der Zerstörung Ihrer Speichereinheit entstehen. Sie sollten immer eine Sicherungskopie Ihrer Daten anfertigen und an einem sicheren Ort aufbewahren.
F: Muss ich meine Daten verschlüsseln?
Es besteht keine Notwendigkeit, Ihre Daten zu verschlüsseln. AWS empfiehlt jedoch im Allgemeinen die Verschlüsselung aller vertraulichen Daten, die auf Speichereinheiten an AWS gesendet werden, oder die in Amazon S3 gespeichert sind. Sie müssen selbst entscheiden, ob eine Verschlüsselung notwendig ist.
F: Kann AWS Import/Export meine exportierten Daten verschlüsseln?
Nein, wenn Sie Ihre exportierten Daten verschlüsseln möchten, müssen Sie sie vor dem Exportvorgang in verschlüsseltem Format auf Amazon S3 speichern. Wenn dies in Ihrem Anwendungsfall wichtig ist, teilen Sie AWS unter awsimportexport@amazon.com die genauen Einzelheiten mit.
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