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Erste Schritte mit Elastic Load Balancing

Elastic Load Balancing verteilt eingehenden Anwendungsdatenverkehr auf mehrere Ziele wie Amazon EC2-Instanzen, Container und IP-Adressen. Es kann die variable Last Ihres Anwendungsdatenverkehrs in eine einzelne Availability Zone oder in mehrere Availability Zones leiten. Elastic Load Balancing bietet drei Arten von Load Balancers, die alle über die hohe Verfügbarkeit, automatische Skalierung und robuste Sicherheit verfügen, die notwendig sind, um Ihre Anwendungen fehlertolerant zu machen.

Application Load Balancer

Der Application Load Balancer eignet sich am besten für den Lastausgleich von HTTP- und HTTPS-Datenverkehr und bietet erweiterte Anfrageweiterleitung, die auf die Bereitstellung moderner Anwendungsarchitektur abzielt, einschließlich Microservices und Container. Der Application Load Balancer läuft auf der persönlichen Anfrageebene (Layer 7) und leitet Datenverkehr anhand des Anfrageninhalts zu Zielen innerhalb der Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC).

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Network Load Balancer

Der Network Load Balancer eignet sich am besten für den Lastausgleich von TCP-Datenverkehr, bei dem Höchstleistungen erforderlich sind. Der Network Load Balancer läuft auf der Verbindungsebene (Layer 4) und leitet Datenverkehr zu Zielen innerhalb der Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC), wobei er Millionen Anfragen pro Sekunde mit äußerst geringer Wartezeit bearbeiten kann. Der Network Load Balancer wurde außerdem für den Umgang mit plötzlichen und sprunghaften Mustern optimiert.

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Classic Load Balancer

Der Classic Load Balancer bietet grundlegenden Lastausgleich auf mehrere Amazon EC2-Instanzen und läuft sowohl auf Anfrage- als auch auf Verbindungsebene. Der Classic Load Balancer eignet sich für Anwendungen, die innerhalb des EC2-Classic-Netzwerks aufgebaut wurden.

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Elastisches webbasiertes Computing

Hochverfügbar

Elastic Load Balancing verteilt eingehenden Datenverkehr automatisch auf mehrere Ziele – Amazon EC2-Instanzen, Container und IP-Adressen – in mehreren Availability Zones und stellt sicher, dass nur fehlerfreie Ziele Datenverkehr empfangen. Elastic Load Balancing kann auch Lasten innerhalb einer Region ausgleichen, indem es Datenverkehr zu fehlerfreien Zielen in verschiedenen Availability Zones leitet.

Vollständige Kontrolle

Sicher

Elastic Load Balancing arbeitet mit Amazon Virtual Private Cloud (VPC), um robuste Sicherheitsfunktionen zu bieten, darunter integriertes Zertifikatsmanagement und SSL-Entschlüsselung. Zusammen bieten sie Ihnen die notwendige Flexibilität, um SSL-Umgebungen zentral zu verwalten und Ihre Anwendungen von CPU-intensiver Arbeitsauslastung zu entlasten.

Flexible Cloud-Hosting-Services

Elastisch

Elastic Load Balancing kann mit schnellen Änderungen in Netzwerkdatenverkehrsmustern umgehen. Außerdem werden durch nahtlose Integration mit Auto Scaling ausreichende Anwendungskapazitäten sichergestellt, um mit variablen Anwendungslasten zurechtzukommen, ohne dass ein manueller Eingriff erforderlich wird.

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Flexibel

Elastic Load Balancing erlaubt es Ihnen außerdem, Anfragen mithilfe Ihrer IP-Adresse an Anwendungsziele zu leiten. Dadurch erhalten Sie Flexibilität bei der Virtualisierung Ihrer Anwendungsziele, sodass Sie mehr Anwendungen in derselben Instanz hosten können. So können diese Anwendungen ebenfalls über individuelle Sicherheitsgruppen verfügen und denselben Netzwerkport nutzen, um die Kommunikation zwischen Anwendungen in einer Architektur auf Basis von Microservices weiter zu vereinfachen.

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Robuste Überwachung und Prüfung

Mit Elastic Load Balancing können Sie Ihre Anwendungen und ihre Leistung in Echtzeit mit Metriken, Protokollierung und Anfragenachverfolgung von Amazon CloudWatch überwachen. Dadurch wird das Verhalten Ihrer Anwendungen besser sichtbar, Probleme werden aufgedeckt und Leistungsengpässe in Ihrem Anwendungsstapel können mit der Genauigkeit einer einzelnen Anfrage gefunden werden.

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Hybrid-Lastausgleich

Elastic Load Balancing bietet die Möglichkeit des Lastausgleichs über AWS- und lokale Ressourcen hinweg mithilfe des gleichen Load Balancer. Dadurch können Sie lokale Anwendungen in die Cloud migrieren, aufbrechen oder eine Ausfallsicherung vornehmen.

Elastic Load Balancing bietet Ihren Anwendungen Fehlertoleranz, indem es Datenverkehr automatisch auf mehrere Ziele – Amazon EC2-Instanzen, Container und IP-Adressen – und Availability Zones verteilt, wobei es gleichzeitig sicherstellt, dass nur fehlerfreie Ziele Datenverkehr empfangen. Wenn alle Ihre Ziele in einer einzelnen Availability Zone fehlerhaft sind, leitet Elastic Load Balancing den Datenverkehr zu funktionierenden Instanzen in anderen Availability Zones. Sobald die Ziele sich wieder in einem fehlerfreien Zustand befinden, wird der Lastausgleich auf die ursprünglichen Ziele wieder aufgenommen.

Mit der verbesserten Unterstützung von Containern in Elastic Load Balancing können Sie nun Lasten auf mehreren Ports in derselben Amazon EC2-Instanz ausgleichen. Sie können auch die nahtlose Integration mit dem Amazon EC2 Container Service (ECS) nutzen, welche ein voll verwaltetes Containerangebot bietet. Registrieren Sie einfach einen Dienst mit einem Load Balancer und ECS verwaltet transparent die Registrierung und Registrierungsaufhebung von Docker-Containern. Der Load Balancer erkennt automatisch den Port und konfiguriert sich selbst dynamisch.

Elastic Load Balancing gibt Ihnen das Vertrauen, dass Ihre Anwendungen sich anhand der Nachfrage Ihrer Kunden skalieren. Durch die Möglichkeit, automatische Skalierung für Ihre Amazon EC2-Instanzen auszulösen, wenn eine Ihrer Amazon EC2-Instanzen einen vorkonfigurierten Schwellenwert übersteigt, ist Ihre Anwendung jederzeit dazu bereit, die nächste Kundenanfrage zu bearbeiten.

Elastic Load Balancing erleichtert das Erstellen eines mit dem Internet verbundenen Einstiegspunkts in Ihrer VPC oder die Leitung von Anfragedatenverkehr zwischen Ebenen Ihrer Anwendung in Ihrer VPC. Sie können Ihrem Load Balancer Sicherheitsgruppen zuordnen, um zu steuern, welche Ports für die zulässigen Quellen geöffnet sind. Da Elastic Load Balancing in Ihre VPC integriert ist, stehen alle Netzwerksteuerungen der vorhandenen Zugriffssteuerungslisten (ACLs) und Routing-Tabellen für Ihr Netzwerk weiterhin zur Verfügung.

Wenn Sie in Ihrer VPC einen Load Balancer erstellen, können Sie angeben, ob dieser dem Internet zugewandt (Standardeinstellung) oder intern ist. Bei Wahl des internen Modells benötigen Sie kein Internet-Gateway zum Erreichen des Load Balancers. Die privaten IP-Adressen des Load Balancers werden in dessen DNS-Eintrag verwendet.

Elastic Load Balancing bietet die Möglichkeit des Lastausgleichs über AWS- und lokale Ressourcen hinweg mithilfe des gleichen Load Balancer. Wenn Sie z. B. Anwendungsdatenverkehr auf AWS- und lokale Ressourcen verteilen müssen, erreichen Sie dies durch Registrieren aller Ressourcen für die gleiche Zielgruppe und das Zuordnen eines Load Balancers zur Zielgruppe. Alternativ können Sie auch einen DNS-basierten gewichteten Lastausgleich für AWS- und lokale Ressourcen mithilfe zweier Load Balancers verwenden, wobei ein Load Balancer für AWS- und der andere für lokale Ressourcen eingesetzt wird.

Außerdem können Sie auch hybriden Lastausgleich nutzen, um separate Anwendungen zu nutzen, von denen sich eine in einer VPC und die andere an einem lokalen Standort befindet. Platzieren Sie die VPC-Ziele einfach in einer Zielgruppe und die lokalen Ziele in einer anderen Zielgruppe und verwenden Sie inhaltsbasiertes Routing, um den Datenverkehr an die einzelnen Zielgruppen umzuleiten.


Die ersten Schritte mit Elastic Load Balancing sind ganz einfach. Folgen Sie unserer Konsolenbeschreibung, um mit wenigen Klicks Ihren ersten Load Balancer bereitzustellen.

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