Durch schnellere Innovationen mit AWS können wir bessere Software für unsere Kunden entwickeln, damit diese sich ihrem Hauptinteresse widmen können: eine Umgestaltung der Lernerfahrung.

 

Nick Oddson Senior Vice President of Engineering

Desire2Learn (D2L) ist ein Softwareunternehmen, das Lernerfahrungen verbessert. Brightspace, die Cloud-basierte Plattform des Unternehmens, wurde im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Intelligenz entwickelt. Mit Brightspace können Organisationen die Erfahrung für jeden einzelnen Lernenden personalisieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Plattform des Unternehmens prognostiziert die Leistung des Lernenden, sodass Organisationen Maßnahmen in Echtzeit ergreifen können, um den Lernenden bestmöglich zu unterstützen. Brightspace wird von Lernenden an Hochschulen, an K-12-Schulen und im Unternehmenssektor verwendet, auch in Fortune 1000-Unternehmen. D2L unterhält Filialen in den USA, in Kanada, Europa, Australien, Brasilien und Singapur.

Eine der größten Herausforderungen für D2L besteht darin, hohe Verfügbarkeit für die Brightspace-Anwendung sicherzustellen. "Wir erreichen Millionen von Lernenden, und wenn die Anwendung offline ist, ist das vergleichbar mit verschlossenen Schultüren, sodass die Schüler die Schule nicht betreten können", erläutert Nick Oddson, Senior Vice President of Engineering des Unternehmens. "Alle unsere Anwendungen müssen rund um die Uhr erreichbar sein und funktionieren." Außerdem muss D2L jahreszeitlich bedingte Auslastungsspitzen unterstützen. "Während des Schuljahres haben wir Millionen von Benutzern und Hunderttausende von Datenbankabfragen in unserem System. Das müssen wir unterstützen, während wir außerdem zu Zeiten geringeren Datenverkehrs abwärts skalieren müssen."

D2L muss außerdem Herausforderungen beim Datenschutz bewältigen. "Als globales Unternehmen müssen wir die unterschiedlichen Gesetze und Vorschriften zum Schutz von Schülerdaten in allen von uns bedienten Ländern einhalten", so Oddson. "Das ist schwierig, da sich die Gesetze ändern und es in den verschiedenen Regionen leichte Unterschiede gibt."

Um innovativ zu bleiben, benötigt die Organisation die Flexibilität, neue Anwendungsfunktionen und Bildungstools entwickeln und bereitstellen zu können, um dem Bedarf der Kunden gerecht zu werden. "Unser Ziel ist die Umgestaltung der Bildung. Dabei geht es vor allem darum, Schüler besser einzubeziehen und Lehrkräften zu einem effektiveren Unterricht zu verhelfen", betont Oddson. "Dazu müssen wir in der Lage sein, zu experimentieren und neue Funktionen vor der Bereitstellung schnell zu testen."

Obwohl D2L seine Anwendungen ursprünglich in einem Rechenzentrum hostete, entschied sich das Unternehmen vor einigen Jahren für eine Migration in die Cloud. "Als wir über unsere Anforderungen bezüglich Verfügbarkeit, Sicherheit und Flexibilität nachdachten, erschien uns die Cloud als beste Wahl", fährt Oddson fort. "Nachdem die Entscheidung getroffen war, mussten wir uns Gedanken über die beste Cloud-Technologie machen". Für D2L lautete die Antwort Amazon Web Services (AWS). "AWS gibt es in der Cloud-Branche schon sehr lange und es verfügt über eine ausgereifte und entwicklerfreundliche Umgebung", betont er.

D2L führt die Brightspace-Plattform und Dutzende von anderen Lernanwendungen auf Hunderten von Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) Instances aus. Zum Speichern der Anwendungsdaten verwendet die Organisation Amazon Simple Storage Service (Amazon S3)-Buckets.

D2L nutzt Amazon Elasticsearch Service für das Suchen und Abfragen von Daten und Amazon CloudFront als globales Inhaltsbereitstellungsnetzwerk (Content Delivery Network, CDN) für alle Anwendungen. Außerdem setzt das Unternehmen Elastic Load Balancing für die automatische Verteilung des eingehenden Anwendungsdatenverkehrs und Auto Scaling für die automatische Skalierung von Instances ein. "Mithilfe von Services wie Elastic Load Balancing und Auto Scaling erhalten wir eine nahtlose Methode zum automatischen Steuern der Verfügbarkeit und der Datenverarbeitungsskalierbarkeit", erläutert Oddson.

Durch den Einsatz von AWS kann D2L hohe Verfügbarkeit für die eigenen Bildungsanwendungen in aller Welt bereitstellen. "Bildung schläft nie. Unsere Anwendungen müssen Millionen von Lernenden und Lehrkräften jederzeit zur Verfügung stehen", verdeutlicht Oddson. "Mit AWS können wir hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sicherstellen, damit Lernen jederzeit möglich ist."

D2L kann außerdem Brightspace und andere Anwendungen auf- und abwärts skalieren – je nach Jahreszeit und damit verbundener Auslastung. "Bei der Verwendung von AWS müssen wir uns nur über die tatsächlich verwendeten Datenverarbeitungszyklen Gedanken machen, nicht über die Unterstützung von Spitzenauslastungen und über inaktive Systeme in den Ferienmonaten", so Oddson.

Durch das Nutzen der Cloud kann das Unternehmen außerdem seine Datensicherheitsanforderungen erfüllen. "Mit AWS erhalten wir ein Weltklassesystem für Sicherheit und Datenschutz", betont Oddson. "Unsere Plattform kann weltweit konsistent sein – es gibt keine Unterschiede in den Sicherheitsebenen – da AWS uns Tools, bewährte Methoden und Empfehlungen bereitstellt, die alle unsere Sicherheitsanforderungen abdecken. Mithilfe dieser Tools können wir Sicherheit auf der für den Kunden erforderlichen Ebene implementieren."

Dank der Flexibilität von D2L sind jetzt schnellere Innovationen möglich. "Experimente sind für Software, insbesondere für Bildungssoftware, sehr wichtig", so Oddson. "Mithilfe von AWS können wir Entwicklungs- und Testumgebungen innerhalb weniger Minuten anstatt in Wochen einrichten, wie es bei der Einrichtung einer Infrastruktur zuvor der Fall war. Aus diesem Grund können wir neue Projekte schneller und wesentlich kostengünstiger sowie effektiver angehen." Beispielsweise wollte sich kürzlich ein D2L-Produktteam auf das Bereitstellen einer zuverlässigeren Lernerfahrung durch Erstellen eines neuen Tools konzentrieren, das die Lernenden zum Planen und Verwalten von Kursen verwenden könnten. "Wir haben dieses Tool sehr schnell entwickelt und bereitgestellt und konnten innerhalb weniger Wochen Feedback von Benutzern erhalten", erläutert er. "Auf diese Weise ist es für uns sehr einfach, für Innovationen zu sorgen und neue Tools wie dieses in der Cloud zu entwickeln. Und wenn wir eine funktionierende Lösung finden, können wir sie auf AWS sehr einfach und schnell skalieren. AWS hat unsere Arbeitsergebnisse wirklich verändert."

Dank der Möglichkeit, neue Anwendungsfunktionen schneller entwickeln und testen zu können, kann sich D2L auf bessere Dienstleistungen für die Bildungsbranche konzentrieren. Oddson sagt dazu: "Durch schnellere Innovationen mit AWS können wir bessere Software für unsere Kunden entwickeln, damit diese sich ihrem Hauptinteresse widmen können: eine Umgestaltung der Lernerfahrung."

Weitere Informationen dazu, wie AWS Ihnen beim Verwalten Ihrer Lernumgebung helfen kann, finden Sie auf der Detailseite zum Cloud Computing für das Bildungswesen.