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Das kostenlose Kontingent für AWS umfasst 5 GB Speicher, 20 000 GET-Anforderungen und 2000 PUT-Anforderungen für Amazon S3.

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F: Was ist Amazon S3?

Bei Amazon S3 handelt es sich um Speicher für das Internet. Mit dem unkomplizierten Speicherdienst erhalten Softwareentwickler eine hochgradig skalierbare und zuverlässige Datenspeicher-Infrastruktur mit niedriger Verzögerungszeit zu geringen Kosten.

F: Was kann ich mit Amazon S3 tun?

Amazon S3 bietet eine einfache Schnittstelle für Web-Services, mit der beliebige Datenmengen jederzeit und überall im Web gespeichert und abgerufen werden können. Mit diesem Web-Service können Entwickler unkompliziert Anwendungen erstellen, die Internetspeicher nutzen. Da Amazon S3 hochskalierbar ist und Sie nur für das bezahlen, was Sie tatsächlich nutzen, können Sie als Entwickler Ihre Anwendungen nach Belieben erweitern, ohne Kompromisse bezüglich der Leistung oder Zuverlässigkeit einzugehen. Der Dienst bietet eine hohe Flexibilität: Speichern Sie beliebige Datentypen und so viele Daten, wie Sie möchten, rufen Sie dieselben Daten beliebig oft oder nur für die Wiederherstellung ab, erstellen Sie eine einfache FTP-Anwendung oder eine anspruchsvolle Webanwendung wie die Website von Amazon.de. Mit Amazon S3 können sich Entwickler statt auf die Speicherung ihrer Daten ganz auf Innovation konzentrieren.

F: Was sind die ersten Schritte mit Amazon S3?

Zur Anmeldung bei Amazon S3 klicken Sie auf der Amazon-S3-Detailseite auf die Schaltfläche "Für diesen Web-Service anmelden". Für den Zugriff auf diesen Service ist ein Amazon Web Services-Konto erforderlich. Wenn Sie noch kein Konto haben, werden Sie bei der Registrierung bei Amazon S3 zur Erstellung eines Kontos aufgefordert. Nach der Anmeldung erhalten Sie in der Dokumentation von Amazon S3 sowie mit dem Beispiel-Code des Ressourcencenters Informationen über die Anwendung von Amazon S3.

F: Was sind die technischen Vorteile von Amazon S3?

Amazon S3 wurde so entwickelt, dass die Anforderungen interner Amazon-Entwickler in Bezug auf Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Erschwinglichkeit und Einfachheit erfüllt werden. Mit Amazon S3 profitieren auch externe Entwickler von diesen Vorteilen. Weitere Informationen über die Ausführungsanforderungen von Amazon S3 erhalten Sie auf der Amazon S3-Detailseite.

F: Welche neuen Vorteile ergeben sich für Entwickler?

Bisher war eine anspruchsvolle und skalierbare Datenspeicher-Infrastruktur wie die von Amazon für kleinere Entwickler unerreichbar. Mit Amazon S3 profitiert jeder Entwickler von den Amazon-Vorteilen: hohe Skalierbarkeit ohne Vorleistungen und keine Kompromisse bei der Leistung. Entwickler können sich voll und ganz auf ihre Innovationen konzentrieren und unabhängig vom Erfolg ihres Unternehmens sicher sein, dass ihre Daten schnell zugänglich, stets verfügbar und sicher sind – günstig und einfach.

F: Welche Art von Daten kann gespeichert werden?

Sie können praktisch alle Dateitypen in jedem Format speichern. Weitere Informationen finden Sie in der Lizenzvereinbarung von Amazon Web Services.

F: Welche Datenmenge kann gespeichert werden?

Das speicherbare Gesamtvolumen an Daten sowie die Anzahl der Objekte sind unbegrenzt. Einzelne Amazon S3-Objekte können eine Größe von 1 Byte bis zu 5 Terabyte haben. Das größte Objekt, das in einem einzelnen PUT hochgeladen werden kann, kann bis zu 5 GB groß sein. Für Objekte, die größer als 100 MB sind, empfiehlt sich die Funktion Multipart Upload.

F: Wie kann ich mithilfe der Lebenszyklusrichtlinie von Amazon S3 meine Amazon S3-Speicherkosten senken?

Mithilfe der Lebenszyklusrichtlinien von Amazon S3 können Sie konfigurieren, dass Ihre Objekte in Amazon Glacier archiviert oder nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums gelöscht werden. Mithilfe dieser durch Richtlinien gesteuerten Automatisierung können Sie schnell und einfach Speicherkosten senken und Zeit sparen. In jeder Regel können Sie ein Präfix, einen Zeitraum, eine Überführung in Amazon Glacier und/oder einen Ablauftermin angeben. Sie können beispielsweise eine Regel definieren, gemäß der alle Objekte mit dem gemeinsamen Präfix "logs/" 30 Tage nach der Erstellung archiviert und diese Objekte 365 Tage nach der Erstellung gelöscht werden. Sie können auch eine gesonderte Regel erstellen, gemäß der nur alle Objekte mit dem Präfix "backups/" 90 Tage nach der Erstellung gelöscht werden. Lebenszyklusrichtlinien gelten sowohl für vorhandene als auch neue S3-Objekte. Sie ermöglichen Ihnen eine optimierte Speicherung und maximale Kosteneinsparung für alle derzeitigen und neuen Daten, die in S3 abgelegt werden, und zwar ohne zeitaufwendige manuelle Datenüberprüfungen und -migrationen. Bei einer Lebenszyklusregel bestimmt das Präfixfeld die Objekte, die der Regel unterliegen. Um die Regel auf ein einzelnes Objekt anzuwenden, müssen Sie den Schlüsselnamen angeben. Wenn Sie die Regel auf einen ganzen Satz an Objekten anwenden möchten, muss ihr gemeinsames Präfix angegeben werden (z. B. "logs"). Sie können zum Archivieren Ihrer Objekte eine Überführungsaktion und zum Entfernen Ihrer Objekte eine Löschaktion nach Terminablauf angeben. Geben Sie als Zeitraum das Datum (z. B. 31.01.2013) oder die Anzahl der Tage nach dem Erstellungsdatum (z. B. 30 Tage) an, nach dem/der Ihre Objekte archiviert oder entfernt werden sollen. Sie können mehrere Regeln für unterschiedliche Präfixe erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Thema Lifecycle Management im Amazon S3 Developer Guide.

F: Wie kann ich eine große Zahl von Objekten löschen?

Mit der Funktion zum Löschen mehrerer Objekte, Multi-Object Delete, können Sie eine große Zahl von Objekten aus Amazon S3 löschen. Sie können einer einzigen Anforderung mehrere Objektschlüssel senden und so den Löschvorgang beschleunigen. Amazon stellt die Nutzung von "Multi-Object Delete" nicht in Rechnung.

F: Wie kann ich meine Objekte konfigurieren, damit sie nach einer bestimmten Zeit gelöscht werden?

Mit der Objektablauf-Funktion können Sie Objekte nach einer festgelegten Anzahl an Tagen aus den Buckets entfernen. Sie können die Ablaufregeln für einen Objektsatz in Ihrem Bucket über die "Lifecycle Configuration"-Regel definieren, die Sie auf den Bucket anwenden. Für jede Objektablaufregel können Sie ein Präfix und ein Ablaufdatum festlegen. Das Präfixfeld identifiziert dann die Objekte, auf die die Regel Anwendung findet. Um die Regel auf ein einzelnes Objekt anzuwenden, müssen Sie den Schlüsselnamen angeben. Wenn Sie die Regel auf einen ganzen Satz an Objekten anwenden möchten, muss ihr gemeinsames Präfix angegeben werden (z. B. "logs"). Geben Sie für das Ablaufdatum die Anzahl der Tage ab dem Erstellungsdatum (also das Alter) an, nach deren Ablauf die Objekte entfernt werden sollen. Sie können mehrere Regeln für unterschiedliche Präfixe erstellen. Sie können beispielsweise eine Regel erstellen, mit der alle Objekte, deren Namen mit dem Präfix "logs/" beginnen, 30 Tage nach ihrer Erstellung entfernt werden, und eine separate Regel, mit der alle Objekte, deren Namen mit dem Präfix "backups/" beginnen, 90 Tage nach ihrer Erstellung entfernt werden.

Nachdem die Objektablaufregel hinzugefügt wurde, wird diese auf alle Objekte angewendet, die sich bereits im Bucket befinden, sowie auf alle neuen Objekte, die hinzugefügt werden. Sobald das Ablaufdatum eines Objekts erreicht ist, wird es ermittelt und in die Warteschlange zum Löschen aufgenommen. Die Speicherung von Objekten am Ablaufdatum oder danach wird nicht in Rechnung gestellt, selbst wenn die Objekte weiterhin so lange in der Warteschlange zur Verfügung stehen, bis sie entfernt werden. Wie bei standardmäßigen Löschanforderungen wird bei Amazon S3 das Entfernen von Objekten mithilfe der Objektablauffunktion nicht in Rechnung gestellt. Sie können auch für Ihre Buckets mit und ohne Versioning Ablaufregeln festlegen.

Weitere Informationen für die Nutzung der Ablauffunktion finden Sie unter dem Thema Object Expiration im Amazon S3 Developer Guide.

F: Was macht Amazon mit den in Amazon S3 gespeicherten Daten?

Für Fakturierungszwecke speichert Amazon Ihre Daten und ermittelt die damit verbundene Nutzung. Amazon greift außerhalb dieses Rahmens nicht auf Ihre Daten zu, es sei denn, dies ist aus rechtlichen Gründen erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in der Lizenzvereinbarung von Amazon Web Services.

F: Speichert Amazon eigene Daten in Amazon S3?

Ja. Amazon-Entwickler nutzen Amazon S3 für zahlreiche unterschiedliche Projekte. Viele dieser Projekte verwenden Amazon S3 als autoritativen Datenspeicher, auf den man sich bei geschäftskritischen Vorgängen verlassen kann.

F: Wie werden die Daten in Amazon S3 organisiert?

Bei Amazon S3 handelt es sich um einen einfachen, schlüsselbasierten Objektspeicher. Beim Speichern von Daten vergeben Sie einen einmaligen Objektschlüssel, der später für die Datenabfrage verwendet werden kann. Schlüssel können aus einer beliebigen Zeichenfolge bestehen und für die Imitation hierarchischer Attribute erstellt werden.

F: Über welche Schnittstelle kann ich auf Amazon S3 zugreifen?

Amazon S3 bietet benutzerfreundliche, auf Standards basierende REST- und SOAP-Schnittstellen für Web-Services, die mit jedem beliebigen Toolkit für die Internetentwicklung kompatibel sind. Die Abläufe wurden bewusst einfach gehalten, um das Hinzufügen neuer Verteilungsprotokolle und funktionaler Ebenen unkompliziert zu gestalten.

F: Wie zuverlässig ist Amazon S3?

Über Amazon S3 erhalten Entwickler Zugriff auf dieselbe hochgradig skalierbare, zuverlässige, schnelle und kostengünstige Speicherinfrastruktur, mit der Amazon sein eigenes globales Website-Netzwerk betreibt. Der Service bietet eine Verfügbarkeit von 99,99 % und verfügt über eine SLA (Service Level Agreement) mit Service-Gutschrift, falls die Verfügbarkeit eines Kunden unter 99,9 % liegt.

F: Welches Datenkonsistenzmodell wendet Amazon S3 an?

Amazon S3-Buckets in der Region USA Standard bieten letztendliche Datenkonsistenz. Amazon S3 Buckets in allen anderen Regionen bieten Read-after-Write-Konsistenz für PUTS neuer Objekte sowie abschließende Konsistenz für das Überschreiben von PUTS und DELETES.

F: Was passiert, wenn plötzlich Spitzen im Datenverkehr der Anwendung auftreten?

Amazon S3 wurde von Grund auf für den Umgang mit dem Datenverkehr jeder beliebigen Internetanwendung entwickelt. Durch leistungsbasierte Zahlung und eine unbegrenzte Kapazität wird sichergestellt, dass sich Ihre Grenzkosten nicht ändern und Sie Ihren Service unterbrechungsfrei anbieten können. Die Skalierung von Amazon S3 ermöglicht die gleichmäßige Verteilung der Last, damit Datenverkehrsspitzen nicht nur einzelne Anwendungen betreffen.

F: Was ist das BitTorrent™-Protokoll und wie wende ich es mit Amazon S3 an?

BitTorrent ist ein frei zugängliches Internet-Verteilungsprotokoll. Die Bandbreiten-Gebühren von Amazon S3 sind gering. BitTorrent ermöglicht es Entwicklern, noch mehr zu sparen: Beliebte Daten können durch mehrere Nutzer gleichzeitig von Amazon heruntergeladen werden. Alle öffentlich zugänglichen Daten in Amazon S3 können zusätzlich zum Standard-Client/Server-Liefermechanismus über das BitTorrent-Protokoll heruntergeladen werden. Fügen Sie dazu einfach den Parameter "?torrent" am Ende Ihrer GET-Anforderung in der REST-API hinzu.

F: Bietet Amazon S3 eine SLA (Service Level Agreement)?

Ja. Wenn in einem Abrechnungszeitraum die monatliche Betriebszeit kürzer als von der SLA (Service Level Agreement) zugesagt ist, bietet Amazon S3 eine Service-Gutschrift. Weitere Information erhalten Sie hier.


F: Wo werden meine Daten gespeichert?

Bei der Erstellung Ihres Amazon S3-Buckets legen Sie eine Region fest. In dieser Region werden Ihre Objekte redundant auf mehreren Geräten sowie auf mehrere Standorte verteilt gespeichert. Weitere Informationen über die Verfügbarkeit von Amazon S3-Services nach Regionen finden Sie unter Regionale Produkte und Services.

F: Wie entscheide ich, in welcher Region meine Daten gespeichert werden sollen?

Es sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, die von der betreffenden Anwendung abhängen. So möchten Sie Ihre Daten möglicherweise in einer Region speichern, die...

  • ... sich in der Nähe Ihrer Kunden, Ihrer Rechenzentren oder Ihrer sonstigen AWS-Ressourcen befindet, sodass Verzögerungszeiten beim Datenzugriff reduziert werden.
  • ... sich aus Gründen der geografischen Redundanz und für Disaster Recovery-Zwecke nicht in der Nähe Ihrer sonstigen Tätigkeiten befindet.
  • ... Ihnen die Einhaltung bestimmter rechtlicher und regulatorischer Anforderungen ermöglicht.
  • ... Ihnen die Reduzierung der Speicherkosten ermöglicht. Um Geld zu sparen, können Sie eine Region mit einem niedrigeren Preisniveau wählen. Weitere Informationen zu den Preisen finden Sie auf der Detailseite von Amazon S3.

F: Kann ich Amazon S3 außerhalb der USA oder der EU nutzen?

Jeder kann Amazon S3 verwenden. Sie müssen sich lediglich dafür entscheiden, in welcher Region Amazon S3 Ihre Daten speichern soll.


F: Wie viel kostet Amazon S3?

Mit Amazon S3 zahlen Sie nur das, was Sie tatsächlich nutzen. Es gibt keine Mindestgebühr. Sie können Ihre voraussichtliche Monatsrechnung mit AWS Einfacher Monatsrechner kalkulieren.

In Regionen, in denen uns niedrigere Kosten entstehen, erheben wir auch niedrigere Gebühren. Einige Preise variieren je nach Amazon-S3-Region, basierend auf dem Standort Ihres Buckets. Für Daten, die innerhalb einer Amazon S3-Region über eine COPY-Anforderung übertragen werden, fallen keine Datenübertragungsgebühren an. Für Daten, die über die Anforderung COPY zwischen Regionen übertragen werden, fallen Gebühren entsprechend dem Abschnitt mit den Preisen auf der S3-Detailseite an. Für Daten, die zwischen Amazon EC2 und Amazon S3 innerhalb derselben Region übertragen werden oder für Daten, die zwischen der Amazon EC2-Region Nord-Virginia und der Amazon S3-Region USA Standard übertragen werden, fallen keine Datenübertragungsgebühren an. Für Daten, die zwischen Amazon EC2 und Amazon S3 in allen anderen Regionen übertragen werden (z. B. zwischen der Amazon EC2-Region Nordkalifornien und der Amazon S3-Region USA Standard) fallen Gebühren entsprechend dem Abschnitt mit den Preisen auf der S3-Detailseite an.

Informationen zu S3-Preisen erhalten Sie auf der S3-Detailseite.

F: Warum unterscheiden sich die Preise je nach ausgewählter Amazon S3 Region?

In Regionen, in denen uns niedrigere Kosten entstehen, erheben wir auch niedrigere Gebühren. Beispielsweise sind unsere Kosten in der Region USA Standard niedriger als in der Region USA West (Nordkalifornien).

F: Wie wird mir Amazon S3 in Rechnung gestellt?

Sie können mit der Verwendung dieses Service beginnen, ohne dass Einrichtungsgebühren oder sonstige Verpflichtungen entstehen. Nach Ende eines Monats wird Ihre Kreditkarte automatisch mit den Nutzungsgebühren für den betreffenden Monat belastet. Sie können sich die Gebühren für den aktuellen Abrechnungszeitraum jederzeit auf der Amazon Web Services-Website anzeigen lassen. Melden Sie sich hierzu bei Ihrem Amazon Web Services-Konto an und klicken Sie unter "Ihr Web-Services-Konto" auf "Konto-Aktivitäten".

Mit dem kostenlosen Nutzungskontingent für AWS* können Sie Amazon S3 in allen Regionen außer der AWS GovCloud Region kostenlos nutzen. Bei der Anmeldung erhalten neue AWS-Kunden ein Jahr lang monatlich 5 GB Amazon S3-Standard-Speicherplatz, 20.000 GET-Anforderungen, 2.000 PUT-Anforderungen sowie 15 GB Datenübertragung eingehend und 15 GB Datenübertragung ausgehend.

Amazon S3 rechnet für folgende Verwendungen Gebühren ab:
Hinweis: In den folgenden Berechnungen sind die kostenlosen AWS-Einstiegsmöglichkeiten nicht berücksichtigt.

Verwendeter Speicher:

Die Preisgestaltung des Amazon S3-Speichers ist in der Preistabelle von Amazon S3 aufgeführt.

Bei der Anzahl des in einem Monat abgerechneten Speicherplatzes handelt es sich um die durchschnittliche, im Laufe des Monats verwendete Speichermenge. Darin enthalten sind alle Objektdaten sowie Metadaten, die in den Buckets Ihres AWS-Kontos gespeichert werden. Die gemessenen "TimedStorage-ByteHrs" werden am Monatsende summiert, um Ihre monatliche Gebühr zu ermitteln.

Speicherbeispiel:
Sie speichern in den ersten 15 Tagen im März 100 GB (107.374.182.400 Bytes) Amazon S3-Standardspeicherdaten in Ihrem Bucket und in den letzten Tagen im März 100 TB (109.951.162.777.600 Bytes) Amazon S3-Standardspeicherdaten.

Ende März werden folgende Byte-Stunden errechnet:
Gesamtzahl verwendeter Byte-Stunden
= [107.374.182.400 Bytes x 15 Tage x (24 Stunden/Tag)] + [109.951.162.777.600 Bytes x 16 Tage x (24 Stunden/Tag)] = 42.259.901.212.262.400 Byte-Stunden

Umgerechnet in GB-Monate ergibt dies:
42.259.901.212,262.400 Byte-Stunden x (1 GB/1.073.741.824 Bytes) x (1 Monat/744 Stunden) = 52.900 GB-Monate

Dieses Nutzungsvolumen erstreckt sich über drei verschiedene Volumenstufen. Der monatliche Speicherpreis ist im Folgenden aufgeführt. Dabei wird angenommen, dass die Daten in der Region USA Standard gespeichert werden.
Stufe "1 TB": 1024 GB x 0,0300 USD = 30,72 USD
Stufe "1 TB bis 50 TB": 50 176 GB (49×1 024) x 0,0295 USD = 1480,19 USD
Stufe "50 TB bis 450 TB": 1700 GB (Rest) x 0,0290 USD = 49,30 USD

Gesamtspeichergebühr = 30,72 USD + 1480,19 USD + 49,30 USD = 1560,21 USD

Übertragene eingehende Netzwerkdaten:

Die Preisgestaltung der Amazon S3-Datenübertragung ist in der Preistabelle von Amazon S3 aufgeführt.

Dies gilt für an Ihre Amazon S3-Buckets gesendete Daten. Die Datenübertragung kostet 0,000 USD pro GB für Buckets in den Regionen USA Standard, USA West (Oregon) USA West (Nordkalifornien), EU (Irland), EU (Frankfurt), Asien-Pazifik (Singapur), Asien-Pazifik (Tokio), Asien-Pazifik (Sydney), Südamerika (São Paulo) und AWS GovCloud (US).

Übertragene ausgehende Netzwerkdaten:

Die Preisgestaltung für aus Amazon S3 übertragene Daten ist in der Preistabelle von Amazon S3 aufgeführt. Bei Amazon S3 fällt diese Gebühr an, wenn Daten in Ihren Buckets an einem Standort außerhalb der angegebenen Amazon S3-Region gelesen werden.

Gebührenstufen für ausgehende Datenübertragungen umfassen Ihre gesammelten ausgehenden Datenübertragungen aus einer bestimmten Region in das Internet für Amazon EC2, Amazon S3, Amazon RDS, Amazon SimpleDB, Amazon SQS, Amazon SNS und Amazon VPC. Diese Gebührenstufen gelten nicht für ausgehende Datenübertragungen aus Amazon S3 in einer AWS-Region in eine andere AWS-Region.

Beispiel für die ausgehende Datenübertragung:
Angenommen, Sie befinden sich in der Region USA Standard und übertragen in einem Monat mit 31 Tagen täglich 1 TB Daten aus Amazon S3 in das Internet. Weiter soll angenommen werden, dass Sie in derselben Region aus einer Amazon EC2-Instance im selben Monat mit 31 Tagen täglich 1 TB Daten in das Internet übertragen.

Ihre gesammelte Datenübertragung beträgt dann 62 TB (31 TB von Amazon S3 und 31 TB von Amazon EC2). Dies entspricht 63.488 GB (62 TB * 1.024 GB/TB).

Dieses Verwendungsvolumen erstreckt sich auf drei verschiedene Volumenstufen. Die monatliche Gebühr für ausgehende Datenübertragung ist im Folgenden aufgeführt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Datenübertragung in der Region USA Standard stattfindet.
Stufe 10 TB: 10.240 GB (10×1.024 GB/TB) x 0,120 USD = 1.228,80 USD
Stufe 10 TB bis 50 TB: 40.960 GB (40×1.024) x 0,090 USD = 3.686,40 USD
Stufe 50 TB bis 150 TB: 12.288 GB (Rest) x 0,070 USD = 860,16 USD

Gesamtsumme: = 1.228,80 USD + 3.686,40 USD + 860,16 USD = 5.775,36 USD

Anforderungen:

Die Preisgestaltung der Amazon S3-Anforderungen ist in der Preistabelle von Amazon S3 aufgeführt.

Anforderungsbeispiel:
Nehmen wir an, Sie übertragen im Monat März täglich 10.000 Daten in Amazon S3 und 20.000 aus Amazon S3. Am 31. März löschen Sie 5.000 Daten.
PUT-Anforderungen gesamt = 10.000 Anforderungen x 31 Tage = 310.000 Anforderungen
GET-Anforderungen gesamt = 20.000 Anforderungen x 31 Tage = 620.000 Anforderungen
DELETE-Anforderungen gesamt = 5.000 x 1 Tag = 5.000 Anforderungen

Die Gebühren für Anforderungen sind im Folgenden aufgeführt. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich Ihr Bucket in der Region USA Standard befindet.
310 000 PUT-Anforderungen: 310 000 Anforderungen x 0,005 USD/1 000 = 1,55 USD
620 000 GET-Anforderungen: 620 000 Anforderungen x 0,004 USD/10 000 Anforderungen = 0,25 USD
5 000 DELETE-Anforderungen = 5 000 Anforderungen x 0,00 USD (keine Gebühr) = 0,00 USD

Hier finden Sie Details dazu, wie in Amazon Glacier archivierte Objekte in Rechnung gestellt werden.

* * Ihre Nutzung des kostenlosen Kontingents wird jeden Monat für alle Regionen außer der AWS GovCloud-Region berechnet und automatisch auf die Rechnung angewandt. Unverwendete monatliche Nutzung wird nicht prolongiert. Eventuell geltende Einschränkungen finden Sie in den Angebotsbedingungen.

F: Wie wird der Zugriff auf Amazon S3 über die AWS Management Console in Rechnung gestellt?

Beim Zugriff auf den Service über die AWS Management Console gelten die normalen Preise für Amazon S3. Für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit kann die AWS Management Console Anforderungen proaktiv ausführen. Einige interaktive Vorgänge führen ebenfalls zur Ausgabe mehrerer Anforderungen an den Service.

F: Sind Steuern bereits in den Preisen enthalten?

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich geltender Steuern und Abgaben, darunter MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit japanischer Rechungsadresse unterliegt die Nutzung der Region Asien-Pazifik (Tokio) der japanischen Verbrauchssteuer. Weitere Informationen.


F: Wie sicher sind meine Daten?

Amazon S3 ist standardmäßig sicher. Generell haben nur die Bucket- und Objekt-Besitzer Zugang zu ihren selbst erstellen Amazon-S3-Ressourcen. Amazon S3 unterstützt Funktionen zur Benutzerauthentifizierung, um den Zugriff auf die Daten zu kontrollieren. Sie haben Zugriff auf die Kontrollmechanismen wie die Bucket-Richtlinien und Zugriffskontrollisten (ACLs), um bestimmten Benutzern und Benutzergruppen selektiv Zugriffsrechte zu erteilen. Über SSL-Endpunkte, die das HTTPS-Protokoll verwenden können Sie sicher Ihre Daten in Amazon S3 hoch- bzw. herunterladen. Falls Sie zusätzliche Sicherheit benötigen, können Sie die Option Server Side Encryption (SSE) oder die Option Server Side Encryption mit Customer-Provided Keys (SSE-C) zur Datenverschlüssung während der Speicherung benutzen. Amazon S3 stellt die Verschlüsselungstechnologie sowohl für SSE als auch für SSE-C zur Verfügung. Alternativ können Sie auch Ihre eigenen Verschlüsselungsbibliotheken zum Verschlüsseln von Daten verwenden, bevor sie auf Amazon S3 gespeichert werden.

F: Wie kann ich den Zugriff auf meine über Amazon S3 gespeicherten Daten kontrollieren?

Den Kunden stehen drei Mechanismen zur Kontrolle des Zugriffs auf Amazon S3-Ressourcen zur Verfügung: Bucket-Richtlinien, Zugriffskontrolllisten (Access Control Lists, ACLs) und die Abfrage-String-Authentifizierung. IAM ermöglicht es Unternehmen mit großen Mitarbeiterzahlen, eine Vielzahl an Benutzern in einem einzelnen AWS-Konto zu erstellen und zu verwalten. Mit IAM-Richtlinien können Unternehmen IAM-Benutzern umfangreiche Kontrollfunktionen für den Zugriff auf ihren Amazon-S3-Bucket oder Amazon-S3-Objekte bieten, und verfügen gleichzeitig über die vollständige Kontrolle über sämtliche Aktionen, die die Benutzer durchführen. Bei Bucket-Richtlinien definieren Unternehmen Regeln, die umfassend für alle Anforderungen an ihre Amazon S3-Ressourcen angewandt werden. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass für ein Subset von Amazon S3-Ressourcen Schreibberechtigungen gewährt werden. Kunden können den Zugriff auch basierend auf bestimmten Aspekten der Anforderung, z. B. HTTP-Referrer und IP-Adresse, einschränken. Mit ACLs können Kunden spezifische Genehmigungen (d. h. READ (Lesen), WRITE (Schreiben), und FULL_CONTROL (volle Kontrolle)) für bestimmte Nutzer und einzelne Buckets oder Objekte festlegen. Bei der Authentifizierung von Abfragezeichenfolgen haben Kunden die Möglichkeit, eine URL zu einem Amazon S3-Objekt zu erstellen, die nur für einen begrenzten Zeitraum gültig ist. Nähere Informationen zu den unterschiedlichen Kontrollrichtlinien in Amazon S3 finden Sie im Amazon S3 Developer Guide unter Access Control.

F: Unterstützt Amazon S3 Funktionen zur Datenzugriffsprüfung?

Ja, Kunden können optional Amazon-S3-Buckets konfigurieren, um Zugriffsprotokolle für sämtliche Zugriffe zu erstellen. Diese Zugriffsprotokolle können für die Durchführung von Audits verwendet werden und enthalten Details zu den jeweiligen Datenabrufen, wie beispielsweise die Art des Abrufs, die bei dem Abruf verwendeten Dateien oder die das Datum und die Uhrzeit des Abrufs.

F: Welche Möglichkeiten der Datenverschlüsselung stehen mir in Amazon S3 zur Verfügung?

Sie können die Verschlüsselung von Daten mit SSE, SSE-C oder einer Client-Bibliothek wie beispielsweise Amazon S3 Encryption Client wählen. Mit allen drei Möglichkeiten können Sie vertrauliche Daten während der Speicherung auf Amazon S3 verschlüsseln.

SSE bietet eine integrierte Lösung, wobei Amazon wichtige Aspekte von Management und Schutz übernimmt und mehrere Sicherheitsebenen verwendet. Wenn Sie möchten, dass sich Amazon um die Verwaltung Ihrer Schlüssel kümmert, sollten Sie SSE auswählen.

SSE-C ermöglicht Ihnen, Amazon S3 beim Verschlüsseln und Entschlüsseln Ihrer Objekte zu nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über die Verschlüsselungscodes zu behalten. Mit SSE-C brauchen Sie keine clientseitige Bibliothek zu implementieren oder zu verwenden, um die Verschlüsselung und Entschlüsselung von Objekten durchzuführen, die Sie auf S3 speichern. Sie müssen aber die Schlüssel verwalten, die Sie an S3 senden, um Objekte während der Speicherung auf S3 zu verschlüsseln. Verwenden Sie SSE-C, wenn Sie Ihre eigenen Verschlüsselungscodes verwalten möchten, aber keine clientseitige Verschlüsselungsbibliothek implementieren oder nutzen möchten.

Bei Verwendung einer Client-Verschlüsselungsbibliothek behalten Sie die Kontrolle über die Codes zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Objekten. Manche Kunden möchten die vollständige Kontrolle über die Verschlüsselung und Speicherung von Objekten behalten. In diesem Fall werden nur verschlüsselte Objekte über das Internet zu Amazon S3 gesendet. Es ist wichtig zu beachten, dass die Übertragung nicht verschlüsselter Daten über HTTPS/SSL ebenfalls sicher ist. Verwenden Sie eine clientseitige Bibliothek, wenn Sie die Kontrolle über Ihre Verschlüsselungscodes behalten wollen, eine clientseitige Verschlüsselungsbibliothek implementieren oder verwenden können und Ihre Objekte verschlüsseln müssen, bevor sie zur Speicherung zu Amazon S3 gesendet werden.

Nähere Informationen zur Verwendung der Verschlüsselung mit Amazon S3 SSE oder SSE-C finden Sie im Amazon S3 Developer Guide unter Using Encryption.

F: Wie schützt Amazon SSE-Verschlüsselungsschlüssel?

Mit SSE wird jedes geschützte Objekt mit einem separaten Schlüssel verschlüsselt. Dieser Objektschlüssel ist wiederum durch einen separaten Masterschlüssel verschlüsselt. Einen neuen Masterschlüssel wird mindestens einmal pro Monat ausgegeben. Verschlüsselte Daten, Verschlüsselungsschlüssel und Masterschlüssel sind in separaten Hosts gespeichert, um eine vielschichtige Sicherung zu gewährleisten.

F: Kann ich bei Nutzung von Amazon S3 die Datenschutzbestimmungen der EU einhalten?

Kunden haben die Wahl, sämtliche Daten in der EU zu speichern, indem sie die Region EU (Irland) oder EU (Frankfurt) wählen. Dennoch liegt es in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass Sie die Datenschutzbestimmungen der EU einhalten.

F: Wo erhalte ich weitere Informationen zur Sicherheit von AWS?

Weitere Informationen zur Sicherheit von AWS finden Sie in dem Dokument Amazon Web Services: Sicherheitsprozesse im Überblick.



F: Wie zuverlässig ist Amazon S3?

Amazon wurde auf eine Objektzuverlässigkeit von 99,999999999 % über ein Jahr ausgelegt. Diese Zuverlässigkeitsstufe entspricht einem jährlich zu erwartenden Objektverlust von 0,000000001 %. Wenn Sie beispielsweise 10.000 Objekte mit Amazon S3 speichern, können Sie davon ausgehen, dass im Durchschnitt alle 10.000.000 Jahre ein einziges Objekt verloren geht. Darüber hinaus wurde Amazon S3 so entwickelt, dass ein gleichzeitiger Datenverlust in zwei Anlagen ausgeschlossen ist.

F: Wie erreicht Amazon S3 eine Zuverlässigkeit von 99,999999999 %?

Amazon S3 speichert Ihre Objekte auf mehreren Geräten an mehreren Standorten einer Amazon S3 Region redundant. Dieser Service ist konzipiert, um gleichzeitige Geräteausfälle durch schnelles Erfassen und Instandsetzen verlorener Redundanz zu überstehen. Wenn eine Anforderung zum Speichern von Daten verarbeitet wird, speichert der Dienst Ihr Objekt redundant an mehreren Standorten, bevor SUCCESS gemeldet wird. Amazon S3 überprüft auch regelmäßig die Integrität der Daten anhand von Prüfsummen.

F: Welche Prüfsummen wendet Amazon S3 an, um Datenkorruption festzustellen?

Amazon S3 verwendet eine Kombination von Content-MD5-Prüfsummen und zyklischer Redundanzprüfungen (CRCs) zum Entdecken von Datenkorruption. Amazon S3 führt diese Prüfsummen auf Daten im Ruhemodus aus und behebt alle Verfälschungen mittels redundanter Daten. Darüber hinaus berechnet der Dienst Prüfsummen des gesamten Netzwerkverkehrs, um beschädigte Datenpakete beim Speichern oder Empfangen von Daten festzustellen.

F: Was ist Versioning?

Versioning ermöglicht Ihnen, sämtliche Versionen aller in einem Amazon S3 Bucket gespeicherten Objekte zu speichern, abzurufen oder wiederherzustellen. Nachdem Versioning für ein Bucket aktiviert wurde, speichert Amazon S3 existierende Objekte jedes Mal, wenn Sie einen PUT-, POST-, COPY- oder DELETE-Vorgang an Ihnen durchführen. Standardmäßig rufen GET-Anforderungen die zuletzt geschriebene Version ab. Ältere Versionen eines überschriebenen oder gelöschten Objekts können wiederhergestellt werden, wenn die gewünschte Version in der Anforderung spezifiziert wird.

F: Weshalb sollte ich Versioning verwenden?

Amazon S3 bietet dem Kunden eine Speicherinfrastruktur mit hoher Beständigkeit. Versioning stellt eine zusätzliche Sicherheitsstufe bereit, da der Kunde versehentlich überschriebene oder gelöschte Objekte wiederherstellen kann. Auf diese Weise ist die Wiederherstellung nach unbeabsichtigten Nutzeraktionen oder Anwendungsausfällen problemlos möglich. Sie können Versioning auch zur Vorratsdatenspeicherung und Archivierung verwenden.

F: Was sind die ersten Schritte zur Verwendung von Versioning?

Als ersten Schritt zur Verwendung von Versioning können Sie eine Einstellung an Ihrem Amazon S3-Bucket ändern. Weitere Informationen zum Aktivieren des Versionings finden Sie in der technischen Dokumentation zu Amazon S3.

F: Wie schützt mich Versioning vor zufälliger Löschung meiner Objekte?

Wenn ein Benutzer einen DELETE-Vorgang für ein Objekt ausführt, können darauffolgende Standardanforderungen (ohne Versionen) das Objekt nicht mehr abrufen. Alle Versionen dieses Objekts sind jedoch weiter in Ihrem Amazon S3-Bucket gespeichert und können abgerufen oder wiederhergestellt werden. Nur der Eigentümer eines Amazon S3-Buckets kann eine Version permanent löschen. Sie können Lebenszyklusregeln festlegen, um die Lebensdauer und Kosten der Speicherung mehrerer Versionen Ihrer Objekte im Griff zu behalten.

F: Kann ich einen Papierkorb oder ein Rollback-Zeitfenster für meine Amazon S3-Objekte einrichten, um nach Lösch- oder Überschreibungsvorgängen eine Wiederherstellung zu ermöglichen?

Mithilfe von Lebenszyklusregeln und Versioning können Sie ein Rollback-Zeitfenster für Ihre Amazon S3-Objekte implementieren. Für Ihren Bucket mit aktivierte Versioning können Sie beispielsweise eine Regel festlegen, gemäß der alle vorherigen Versionen im kostengünstigeren Glacier-Speicher archiviert und alle 100 Tage gelöscht werden. Dadurch erhalten Sie bei günstigeren Speicherkosten ein Zeitfenster von 100 Tagen, um Änderungen an Ihren Daten rückgängig zu machen.

F: Wie kann ich den optimalen Schutz meiner gespeicherten Versionen gewährleisten?

Die MFA-Delete-Fähigkeit von Versioning, die Multifaktor-Authentifizierung verwendet, kann als zusätzliche Sicherheitsstufe eingesetzt werden. Standardmäßig benötigen Sie für alle Anforderungen an Ihren Amazon S3 Bucket Ihre Zugangsdaten für das AWS-Konto. Wenn Sie Versioning mit MFA Delete für Ihren Amazon S3 Bucket aktivieren, benötigen Sie zwei Formen der Authentifizierung, um eine Version eines Objekts dauerhaft zu löschen: Ihre AWS-Zugangsdaten und einen gültigen sechsstelligen Code sowie eine Seriennummer von einem Authentifizierungsgerät, das sich in Ihrem physischen Besitz befindet. Nähere Informationen zum Versioning mit MFA Delete, beispielsweise wie ein Authentifizierungsgerät erworben und aktiviert wird, finden Sie in der technischen Dokumentation zu Amazon S3 .

F: Wie wird mir die Nutzung von Versioning in Rechnung gestellt?

 Normale Amazon S3 Tarife fallen für jede Version eines gespeicherten oder angeforderten Objekts an. Betrachten wir beispielsweise das folgende Szenario, um die Speicherkosten bei der Nutzung von Versioning zu veranschaulichen (unter der Annahme, dass der aktuelle Monat 31 Tage hat).

1) Tag 1 des Monats: Sie führen eine PUT-Anforderung von 4 GB (4.294.967.296 Bytes) für Ihren Bucket aus.
2) Tag 16 des Monats: Sie führen eine PUT-Anforderung von 5 GB (5.368.709.120 Bytes) innerhalb desselben Buckets aus und verwenden denselben Schlüssel wie bei der ursprünglichen PUT-Anforderung an Tag 1.

Bei der Analyse der Speicherkosten der obigen Vorgänge beachten Sie bitte, dass das 4-GB-Objekt von Tag 1 nicht aus dem Bucket gelöscht wird, wenn das 5-GB-Objekt am Tag 15 geschrieben wird. Das 4-GB-Objekt wird hingegen als ältere Version gespeichert und das 5-GB-Objekt wird zur zuletzt geschriebenen Version des Objekts in Ihrem Bucket. Am Ende des Monats:

Gesamtzahl verwendeter Byte-Stunden
[4.294.967.296 Bytes x 31 Tage x (24 Stunden/Tag)] + [5.368.709.120 Bytes x 16 Tage x (24 Stunden/Tag)] = 5.128.190.951.424 Byte-Stunden


Umrechnung in Gesamtzahl GB-Monate:
3.942.779.977.728 Byte-Stunden x (1 GB/1.073.741.824 Bytes) x (1 Monat/744 Stunden) = 6.419 GB-Monate

Die Speichergebühr ist im Folgenden aufgeführt. Dabei wird angenommen, dass die Daten in der Region USA Standard gespeichert werden.
Stufe "0 bis 1 TB": 6419 GB x 0,0300 USD = 0,19 USD



F: Was ist RRS?

Reduced Redundancy Storage (RRS) ist eine neue Speicheroption von Amazon S3, die Kunden die Möglichkeit bietet, nicht-kritische, reproduzierbare Daten mit geringerer Redundanz als bei der Standard-Speichermethode von Amazon S3 zu speichern und damit ihre Kosten zu senken. RRS ist die günstigere, weniger verlässliche, aber hochverfügbare Speicheroption, mit der sich Datenverluste in einer einzelnen Anlage vermeiden lassen.

F: Welche Argumente sprechen für eine Nutzung von RRS?

RRS eignet sich ideal für nicht-kritische oder reproduzierbare Daten. So ist RRS beispielsweise eine kosteneffektive Lösung zur Weitergabe von Medieninhalten, die bereits an einem anderen Ort verlässlich gespeichert sind. RRS empfiehlt sich auch, wenn Sie Miniaturbilder oder andere größenangepasste Bilder speichern, die sich einfach aus dem Originalbild wiederherstellen lassen.

F: Wie zuverlässig ist Amazon S3 bei der Verwendung von RRS?

RRS wurde auf eine Objektzuverlässigkeit von 99,99 % über ein Jahr ausgelegt. Diese Zuverlässigkeitsstufe entspricht einem jährlich zu erwartenden Objektverlust von 0,01 %. Wenn Sie also beispielsweise 10.000 Objekte mit der RRS-Option speichern, können Sie erwarten, dass im Durchschnitt ein einziges Objekt pro Jahr (also 0,01 % von 10.000 Objekten) verloren geht. Bei dem jährlichen Verlust handelt es sich um einen erwarteten Durchschnittswert. Es ist nicht davon auszugehen, dass 0,01 % der Objekte in einem Jahr verloren gehen.

Die RRS-Option speichert Objekte auf mehreren Geräten über mehrere Anlagen und bietet das 400-Fache an Zuverlässigkeit verglichen mit einem herkömmlichen Festplattenlaufwerk. Allerdings werden Objekte nicht so oft repliziert wie bei der Standard-Speichermethode von Amazon S3, was diese Option kosteneffektiver macht. Darüber hinaus wurde RRS entwickelt, um Datenverluste in einer einzigen Anlage auszugleichen.

F: Woher weiß ich, dass ich ein Objekt verloren habe?

Wenn ein Objekt verloren gegangen ist, gibt Amazon S3 bei Anforderung des Objekts den Fehler 405 aus. Amazon S3 bietet darüber hinaus Meldungen zum Objektverlust in Reduced Redundancy Storage (RRS). Kunden können ihren Bucket so konfigurieren, dass bei Erkennung des Verlusts eines Objekts durch Amazon S3 eine Meldung über den Amazon Simple Notification Service (SNS) versendet wird. Kunden können daraufhin das verloren gegangene RRS-Objekt ersetzen.

F: Wie kann ich festlegen, dass ich meine Daten mithilfe von RRS speichern möchte?

Für alle Objekte in Amazon S3 kann die Speichervariante klassifiziert werden. Die Standardeinstellung lautet STANDARD. Sie können einen optionalen Header in einer PUT-Anforderung nutzen und dort die Einstellung REDUCED_REDUNDANCY festlegen.

F: Sind meine RRS-Objekte von der SLA (Service Level Agreement für Amazon S3 abgedeckt?

Ja, Sie können RRS nutzen, ohne die Verfügbarkeit Ihrer Daten zu beeinträchtigen. RRS ist durch die SLA (Service Level Agreement für Amazon S3 abgedeckt, was bedeutet, dass wir uns zu Entschädigungszahlungen bei Verfügbarkeiten unterhalb von 99,9 % in einem Monat verpflichten.

F: Welche Auswirkungen hat die Nutzung von RRS auf die Leistung?

Sie können bei der Nutzung von RRS dieselben Latenz- und Durchsatzwerte wie beim standardmäßigen Amazon S3-Speicherverfahren erwarten.

F: Wie wird mir die Nutzung von RRS in Rechnung gestellt?

Die Preisangaben für das RRS-Speicherverfahren finden Sie im Preisabschnitt der Amazon S3-Detailseite. Für Bandbreite und Abfragen gelten die standardmäßigen Amazon S3-Preise.



F: Bietet Amazon S3 kostengünstigere Speicheroptionen zum Archivieren von Objekten?

Ja, Amazon S3 ermöglicht Ihnen die Nutzung des überaus kostengünstigen Speicherservice von Amazon Glacier als Speicherort für die Datenarchivierung. In Amazon Glacier können Daten für nur 0,01 USD pro Gigabyte und Monat gespeichert werden. Die Lösung ist für Daten optimiert, auf die nur selten zugegriffen wird, und für die Abrufzeiten von mehreren Stunden geeignet sind. Beispiele sind u. a. digitale Medienarchive, Finanz- und Patientenakten, unformatierte Daten genomischer Sequenzen, langfristige Datenbanksicherungen und Daten, deren Aufbewahrung vorgeschrieben ist.

F: Wie kann ich meine Daten mit der Amazon Glacier-Option speichern?

Sie können mithilfe der Lebenszyklusrichtlinie Gruppen von Amazon S3-Objekten basierend auf der Nutzungsdauer automatisch in Amazon Glacier archivieren. Archivierungsregeln können Sie mithilfe der Amazon S3 Management Console, der AWS SDKs oder Amazon S3-APIs festlegen. In den Regeln werden ein Präfix und ein Zeitraum angegeben. Das Präfix (z. B. "logs/") bestimmt die Objekte, die der Regel unterliegen. Der Zeitraum definiert entweder der Anzahl der Tage nach dem Erstellungsdatum von Objekten (z.  B. 180 Tage) oder das Datum, nach dem die Objekte archiviert werden sollen. Amazon S3 Standard- oder Reduced Redundancy Storage-Objekte mit Namen, die mit dem angegebenen Präfix beginnen und älter als der angegebene Zeitraum sind, werden in Amazon Glacier archiviert. Zum Abrufen von in Amazon Glacier gespeicherten Amazon S3-Daten lösen Sie einen Wiederherstellungsauftrag über die Amazon S3-APIs oder die Management Console aus. Wiederherstellungsaufträge werden normalerweise in 3 bis 5 Stunden erledigt. Nach Erledigung des Auftrags können Sie über eine Amazon S3-Objektanforderung vom Typ GET auf Ihre Daten zugreifen.

Sie können Lebenszyklusregeln für alle Ihre Buckets einschließlich denjenigen mit Versioning definieren. Sie können Ihre Objektversionen nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums (Anzahl der Tage vor dem Überschreiben/Ablaufen) einfach archivieren.

Weitere Informationen zu Lebenszyklusregeln für die Archivierung finden Sie im Thema Object Archival im Amazon S3 Developer Guide.

F: Kann ich die Amazon S3-APIs oder Management Console zum Auflisten von Objekten nutzen, die ich in Amazon Glacier archiviert habe?

Ja, wie bei den anderen Speicheroptionen von Amazon S3 (Standard oder Reduced Redundancy Storage) haben Amazon Glacier-Objekte, die über die Amazon S3-APIs oder Management Console gespeichert wurde, einen zugewiesenen benutzerdefinierten Namen. Sie können über die Amazon S3-API LIST in Echtzeit eine Liste aller Amazon S3-Objektnamen abrufen, einschließlich der mithilfe der Amazon Glacier-Option gespeicherten Objekte.

F: Kann ich die Amazon Glacier-APIs für den Zugriff auf Objekte nutzen, die ich in Amazon Glacier archiviert habe?

Da Amazon S3 die Zuordnung zwischen Ihrem benutzerdefinierten Objektnamen und der Amazon Glacier-System-ID beibehält, kann auf Amazon S3-Objekte, die mit der Amazon Glacier-Option gespeichert wurden, nur über die Amazon S3-APIs oder Amazon S3 Management Console zugegriffen werden.

F: Wie kann ich meine in Amazon Glacier archivierten Objekte wiederherstellen?

Lösen Sie zum Wiederherstellen von in Amazon Glacier gespeicherten Amazon S3-Daten über die Amazon S3-APIs oder die Amazon S3 Management Console eine Wiederherstellungsanforderung aus. Wiederherstellungsanforderungen werden normalerweise in 3 bis 5 Stunden erfüllt. Mit der Wiederherstellungsanforderung wird eine temporäre Kopie Ihrer Daten in RRS erstellt, während die archivierten Daten in Amazon Glacier unverändert bleiben. Sie können die Anzahl der Tage angeben, die die temporäre Kopie in RRS gespeichert werden soll. Über das Anwenden einer Amazon S3-GET-Anforderung auf das archivierte Objekt können Sie anschließend auf Ihre temporäre Kopie in RRS zugreifen.

F: Wie lange dauert die Wiederherstellung meiner in Amazon Glacier archivierten Objekte?

Beim Verarbeiten eines Wiederherstellungsauftrags ruft Amazon S3 zunächst die angeforderten Daten aus Amazon Glacier ab (was meist 3-5 Stunden dauert). Anschließend wird eine temporäre Kopie in RRS erstellt (was in der Regel nicht länger als ein paar Minuten dauert). Sie können davon ausgehen, dass über die Amazon S3-APIs oder Management Console ausgelöste Wiederherstellungsaufträge in 3-5 Stunden erledigt sind.

F: Was kostet die Archivierung von Objekten in Amazon Glacier?

Amazon Glacier-Speicher kostet 0,01 USD pro Gigabyte und Monat. Archivierungs- und Wiederherstellungsanforderungen kosten 0,05 USD pro 1000 Anforderungen. Bei großen Wiederherstellungsvorgängen wird eine Wiederherstellungsgebühr ab 0,01 USD pro GB fällig. Wird ein archiviertes Objekt wiederhergestellt, befindet es sich in RRS und Glacier. Ihnen wird sowohl die Speicherung in RRS als auch in Glacier für die Dauer, die das Objekt wiederhergestellt bleibt, in Rechnung gestellt. Anschließend wird Ihnen nur die Glacier-Speicherung des Objekts in Rechnung gestellt. Eine auf Tage umgelegte Gebühr von 0,03 USD pro GB wird für Elemente berechnet, die vor Ablauf von 90 Tagen gelöscht werden. Da Amazon Glacier zum Speichern von Daten ausgelegt ist, auf die selten zugegriffen wird und die langfristig gespeichert werden, treffen diese Gebühren für Wiederherstellungs- und frühzeitige Löschvorgänge wahrscheinlich nicht für Sie zu. Für Bandbreite gelten die standardmäßigen Amazon S3-Preise. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite mit den Details zu Amazon S3.

F: Wie werden die Speicherkosten für in Amazon Glacier archivierte Amazon S3-Objekte berechnet?

Der für einem Monat in Rechnung gestellte Speicherplatz basiert auf der durchschnittlichen, im Laufe des Monats genutzten Speicherkapazität, die in sog. Gigabyte-Monaten (GB-Monaten) gemessen wird. Amazon S3 berechnet die Objektgröße als von Ihnen gespeicherte Datenmenge plus weitere 32 KB an Glacier-Daten plus weitere 8 KB an S3-Standardspeicherdaten. Amazon Glacier benötigt weitere 32 KB an Daten pro Objekt für die Index- und Metadaten von Glacier, damit Sie Ihre Daten bestimmen und abrufen können. Amazon S3 benötigt 8 KB zum Speichern und Verwalten des benutzerdefinierten Namens und der Metadaten für in Amazon Glacier archivierte Objekte. Sie können über die Amazon S3-API LIST in Echtzeit eine Liste aller Amazon S3-Objektnamen erhalten, einschließlich der mithilfe der Amazon Glacier-Option gespeicherten Objekte. Wenn Sie beispielsweise 100 000 Objekte mit je 1 GB archiviert haben, wird Ihnen Speicher wie folgt in Rechnung gestellt:

1,000032 GB für jedes Objekt x 100 000 Objekte = 100 003,2 GB Amazon Glacier-Speicher.
0,000008 GB für jedes Objekt x 100 000 Objekte = 0,8 GB Amazon S3-Standardspeicher.

Bei einer einmonatigen Archivierung der Objekte in der Region USA Standard würde Ihnen Folgendes in Rechnung gestellt:
(100 003,20 GB-Monate x 0,0100 USD) + (0,8 GB-Monate x 0,0300 USD) = 1000,56 USD

F: Welche Datenmenge kann ich kostenlos wiederherstellen?

Sie können bis zu 5 % der in Amazon Glacier gespeicherten Amazon S3-Daten kostenlos monatlich wiederherstellen. Das ist normalerweise ausreichend für die Sicherung und Archivierung. Das monatliche kostenlose Kontingent für die Wiederherstellung von 5 % wird auf Tage umgelegt berechnet. Wenn Sie beispielsweise an einem Tag 12 TB Amazon S3-Daten in Amazon Glacier archiviert haben, können Sie bis zu 20,5 GB an diesem Tag kostenlos wiederherstellen (12 TB x 5 % : 30 Tage = 20,5 GB, vorausgesetzt dieser Monat hat 30 Tage).

F: Wie wird mir das Wiederherstellen großer Datenmengen aus Amazon Glacier in Rechnung gestellt?

Sie können bis zu 5 % Ihrer archivierten Daten (umgelegter Tagessatz) kostenlos jeden Monat wiederherstellen. Wenn Sie beispielsweise an einem Tag 75 TB S3-Daten in Amazon Glacier archiviert haben, können Sie bis zu 128 GB an diesem Tag kostenlos wiederherstellen (75 TB x 5 % : 30 Tage = 128 GB, vorausgesetzt dieser Monat hat 30 Tage). Bei diesem Beispiel beträgt Ihr tägliches kostenloses Wiederherstellungskontingent 128 GB. Eine Datenwiederherstellungsgebühr wird Ihnen nur in Rechnung gestellt, wenn Sie Ihr tägliches Wiederherstellungskontingent überschreiten. Nun soll gezeigt werden, wie diese Wiederherstellungsgebühr, die auf Ihrer monatlichen fakturierbaren Spitzenwiederherstellungsrate basiert, berechnet wird.

Angenommen, Sie haben 75 TB Daten in Amazon Glacier archiviert und möchten 140 GB wiederherstellen. Die fällige Datenwiederstellungsgebühr hängt vom gewünschten Tempo der Datenwiederherstellung ab. Wenn Sie beispielsweise alle Daten auf einmal anfordern, zahlen Sie 21,60 USD. Bei einer gleichmäßig auf acht Stunden verteilten Wiederherstellung zahlen Sie 10,80 USD. Bei einer weiteren gleichmäßigen Verteilung Ihrer Wiederherstellungsvorgänge auf 28 Stunden wären diese kostenlos, da Sie weniger als 128 GB pro Tag wiederherstellen würden. Je umfassender Sie Ihre Wiederherstellungsanforderungen verteilen, desto niedriger sind Spitzennutzungsrate und Kosten.

Nachfolgend werden die Wiederherstellungsgebühren berechnet, wenn Sie 75 TB Daten archiviert und 140 GB in 4, 8 und 28 Stunden wiederhergestellt haben.

Beispiel 1: Archivierung von 75 TB Daten in Amazon Glacier und Wiederherstellung von 140 GB in 4 Stunden.
Zunächst wird die Spitzenwiederherstellungsrate berechnet. Ihre stündliche Spitzenwiederherstellungsrate pro Monat entspricht der größten Datenmenge, die Sie im Verlauf des Monats in einer beliebigen Stunde wiederherstellen. Wenn Sie mehrere Wiederherstellungsaufträge in derselben Stunde starten, werden diese addiert, um Ihre stündlichen Wiederherstellungsrate zu bestimmen. AWS geht zum Berechnen Ihrer Spitzenwiederherstellungsrate stets davon aus, dass ein Wiederherstellungsauftrag 4 Stunden benötigt. In diesem Fall beträgt Ihre Spitzenrate 140 GB : 4 Stunden, also 35 GB pro Stunde.

Anschließend wird Ihre fakturierbare Spitzenwiederherstellungsrate berechnet, indem die Datenmenge, die Sie kostenlos abrufen dürfen, von Ihrer Spitzenrate abgezogen wird. Zum Berechnen Ihrer kostenlosen Datenmenge wird Ihr tägliches Kontingent geprüft und durch die Anzahl der Stunden an dem Tag dividiert, an dem Sie Daten wiederhergestellt haben. In diesem Fall können Sie 128 GB : 4 Stunden, also 32 GB pro Stunde, kostenlos abrufen. Demzufolge liegt Ihre fakturierbare Spitzenwiederherstellungsrate bei 35 GB pro Stunde – 32 GB pro Stunde, also 3 GB pro Stunde.

Zum Berechnen Ihrer monatlichen Gebühren wird Ihre abrechenbare Spitzenwiederherstellungsrate (3 GB pro Stunde) mit der Datenwiederherstellungsgebühr (0,01 USD pro GB) und Anzahl der Stunden eines Monats (720) multipliziert. In diesem Fall zahlen Sie 3 GB pro Std. x 0,01 USD x 720 Stunden, also 21,60 USD für die Wiederherstellung von 140 GB in 3-5 Stunden.

Beispiel 2: Archivierung von 75 TB Daten in Amazon Glacier und Wiederherstellung von 140 GB in 8 Stunden.
Zunächst wird die Spitzenwiederherstellungsrate berechnet. AWS geht wiederum zum Berechnen Ihrer Wiederherstellungsgebühr stets davon aus, dass ein Wiederherstellungsauftrag 4 Stunden benötigt. Wenn Sie Anforderungen zur Wiederherstellung von 140 GB Daten in einem Zeitraum von 8 Stunden senden, beträgt Ihre Spitzenwiederherstellungsrate 140 GB : 8 Stunden, also 17,50 GB pro Stunde. (Dabei wird vorausgesetzt, dass die Wiederherstellung am selben Tag beginnt und endet).

Anschließend wird Ihre fakturierbare Spitzenwiederherstellungsrate berechnet, indem die Datenmenge, die Sie kostenlos abrufen dürfen, von Ihrer Spitzenrate abgezogen wird. Zum Berechnen Ihrer kostenlosen Datenmenge wird Ihr tägliches Kontingent geprüft und durch die Anzahl der Stunden an dem Tag dividiert, an dem Sie Daten wiederhergestellt haben. In diesem Fall können Sie 128 GB : 8 Stunden, also 16 GB pro Stunde, kostenlos abrufen. Demzufolge liegt Ihre fakturierbare Rate bei 17,5 GB pro Stunde – 16 GB pro Stunde, also 1,5 GB pro Stunde. Zum Berechnen Ihrer monatlichen Gebühren wird Ihre Spitzennutzung in einer einzelnen Stunde (1,5 GB pro Stunde) mit der Wiederherstellungsgebühr (0,01 USD pro GB) und Anzahl der Stunden eines Monats (720) multipliziert. In diesem Fall zahlen Sie 1,5 GB pro Std. x 0,01 USD x 720 Stunden, also 10,80 USD für die Wiederherstellung von 140 GB.

Beispiel 3: Archivierung von 75 TB Daten in Amazon Glacier und Wiederherstellung von 140 GB in 28 Stunden.
Wenn Sie Ihre Wiederherstellungsvorgänge auf 28 Stunden verteilen, überschreiten Sie nicht Ihr kostenloses tägliches Abrufkontingent, weshalb keine Datenwiederherstellungsgebühr anfällt.

F: Wie wird mir das Löschen von Objekten aus Amazon Glacier in Rechnung gestellt, die weniger als 3 Monate alt sind?

Amazon Glacier ist ausgelegt, um Daten Monate, Jahre oder Jahrzehnte zu speichern. Das Löschen von in Amazon Glacier archivierten Daten ist kostenlos, wenn die zu löschenden Objekte drei Monate oder länger in Amazon Glacier archiviert wurden. Wenn ein in Amazon Glacier archiviertes Objekt vorzeitig gelöscht oder überschrieben wird, fällt eine Gebühr für vorzeitiges Löschen an. Diese Gebühr wird tageweise umgelegt. Wenn Sie 1 GB Daten einen Monat nach dem Hochladen löschen, wird Ihnen eine Gebühr für vorzeitiges Löschen von 2 Monaten Amazon Glacier-Speicherung berechnet. Wenn Sie 1 GB Daten nach 2 Monaten löschen, wird Ihnen 1 Monat Amazon Glacier-Speicherung berechnet.



F: Kann ich meine statische Website in Amazon S3 hosten?

Ja, Sie können Ihre gesamte statische Website in Amazon S3 im Rahmen einer kostengünstigen, hoch verfügbaren Hosting-Lösung hosten, die zum Erfüllen von Datenverkehrsanforderungen automatisch skaliert werden kann. Amazon S3 bietet Ihnen einen Zugriff auf dieselbe überaus skalierbare, zuverlässige, schnelle und kostengünstige Infrastruktur, mit der Amazon sein eigenes globales Netz aus Websites betreibt. Der Service ist für eine Verfügbarkeit von 99,99 % ausgelegt und bietet und ein Service Level Agreement mit Service-Gutschriften, falls die Verfügbarkeit bei einem Kunden unter 99,9 % fällt. Weitere Informationen zum Hosten Ihrer Website in Amazon S3 finden Sie in unserer exemplarischen Vorgehensweise zum Einrichten einer in Amazon S3 gehosteten Website.

F: Welche Arten von Websites sollte ich mithilfe des statischen Hostens von Websites in Amazon S3 hosten?

Amazon S3 eignet sich besonders für das Hosten von Websites mit ausschließlich statischen Inhalten einschließlich HTML-Dateien, Bildern, Videos und Skripts auf Client-Seite wie JavaScript. Für Websites mit Skripts auf Serverseite und Datenbankinteraktion wird Amazon EC2 empfohlen.

F: Kann ich bei meiner in Amazon S3 gehosteten Website meinen eigenen Host-Namen verwenden?

Ja, Sie können einfach und dauerhaft Ihre Inhalte in einem Amazon S3-Bucket speichern und Ihren Domain-Namen (z. B. "beispiel.de") diesem Bucket zuweisen. Besucher Ihrer Website können anschließend auf diese Inhalte zugreifen, indem sie in ihren Browser die URL Ihrer Website eingeben (Beispiel: http://beispiel.de).

F: Unterstützt Amazon S3 das Umleiten von Websites?

Ja, Amazon S3 bietet mehrere Möglichkeiten zum Aktivieren der Umleitung von Web-Inhalten für Ihre statischen Websites. Umleitungen ermöglichen Ihnen das Ändern der URL (Uniform Resource Locator) einer Webseite auf Ihrer in Amazon S3 gehosteten Website (z. B. von "www.beispiel.de/alte_seite" zu "www.beispiel.de/neue_seite), ohne dass Links oder Lesezeichen, die auf die alte URL verweisen unterbrochen werden. Sie können für Ihren Bucket Regeln festlegen, um die automatische Umleitung zu aktivieren. Sie können auch eine Umleitung für ein einzelnes S3-Objekt konfigurieren.

F: Fallen zusätzliche Gebühren für das Hosten statischer Websites in Amazon S3 an?

Für das Hosten statischer Websites in Amazon S3 fallen keine zusätzliche Gebühren an. Für die Objekte Ihrer Website gelten dieselben Preisstufen wie für Speicher, Anforderungen und Datenübertragungen. Informationen zu S3-Preisen erhalten Sie auf der S3-Detailseite.

Informationen zu S3-Preisen erhalten Sie auf der S3-Detailseite.