Referenzinstallation

IBM WebSphere Liberty auf AWS

Java-Applikationsserver auf Basis des Open-Source Open Liberty-Projekts

Diese Quick-Start-Version führt eine sichere automatisierte Einrichtung von IBM WebSphere Liberty Version 17.0.0.0.2 in der AWS-Cloud in einer Konfiguration Ihrer Wahl durch. WebSphere Liberty ist ein schneller, dynamischer und benutzerfreundlicher Java-Anwendungsserver, der IBM-Technologie mit auf dem Open-Liberty-Projekt basierte Open-Source-Software kombiniert. WebSphere Liberty bietet auf Grund seiner schnellen Startzeiten, seiner Möglichkeit, Änderungen ohne Serverneustart aufzunehmen, und seiner einfachen XML-Konfiguration, eine solide Grundlage für die Entwicklung und Ausführung von SOA-Anwendungen (Service Oriented Architecture) auf AWS.

Der Quick Start installiert WebSphere Liberty-Server in einer hochverfügbaren Multi-AZ-Umgebung und konfiguriert Auto Scaling und Elastic Load Balancing, so dass Sie, basierend auf von Ihnen festgelegten CPU-Grenzwerten, die Kapazität der Instance nach oben oder unten skalieren können. Amazon CloudFront ist als optionaler Content-Delivery-Service im Lieferumfang enthalten, um das Caching von statischen Inhalten an Randpositionen zu ermöglichen. Diese Architektur beinhaltet auch eine lückenlose SSL/TLS-Implementierung auf Basis von AWS ACM-Zertifikaten (Certificate Manager).

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Diese Quick-Start-Version wurde von
AWS-Lösungsarchitekten entwickelt.

 

  •  Leistungen
  •  Einrichtungsanleitung
  •  Kosten und Lizenzen
  •  Leistungen
  • Die Quick-Start-Architektur für IBM WebSphere Liberty umfasst die folgenden Elemente:

    • Eine Virtual Private Cloud (VPC), die über zwei Availability Zones konfiguriert ist. In jeder Availability Zone stellt dieser Quick Start ein öffentliches sowie ein privates Subnetz bereit. Damit entsteht eine logisch isolierte Netzwerkumgebung, die Sie mit Ihren Rechenzentren vor Ort verbinden oder als eigenständige Umgebung nutzen können.*
    • Ein Internet-Gateway, das den Internetzugang zu jedem Subnetz ermöglicht.*
    • Verwaltete NAT-Gateways (Network Address Translation), die in öffentlichen Subnetzen eingerichtet und für ausgehende Internetverbindungen mit einer elastischen IP-Adresse konfiguriert sind. Diese Instances bieten Internetzugang für alle EC2-Instances, die innerhalb des privaten Netzwerks gestartet wurden.*
    • Ein Linux Bastion-Host im öffentlichen Subnetz, um den eingehenden Secure Shell (SSH)-Zugriff auf die WebSphere Liberty-Instances in den privaten Subnetzen zu ermöglichen.*
    • In den privaten Subnetzen WebSphere Liberty-Server-Instances für beide Availability Zones, um eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.
    • Autoscaling für den WebSphere Liberty Cluster, um Server je nach Nutzung automatisch hinzuzufügen oder zu entfernen, zusätzliche Server in Spitzenzeiten bereitzustellen und durch Entfernung von Servern in den Außerbetriebszeiten Kosten zu senken. Diese Funktionalität ist eng in den Application Load Balancer integriert und fügt automatisch Instances aus dem Loadbalancer hinzu und entfernt diese wieder. Die Standardinstallation definiert CPU-basierte Grenzwerte für die Skalierung der Instance-Kapazität. Sie können diese Grenzwerte während des Starts und nach der Einrichtung ändern.
    • Der Elastic Load Balancing Service, der HTTP- und HTTPS-Loadbalancing über die WebSphere Liberty-Instances hinweg anbietet. Dieser Quick Start verwendet einen Application-Loadbalancer, der für die Verwendung von HTTP konfiguriert ist.
    • Eine IAM-Rolle mit fein abgestimmten Zugriffsrechten auf für den Einrichtungsprozess notwendige AWS-Dienste.
    • Angemessene Sicherheitsgruppen für jede Instance und Funktion, um den Zugriff auf die notwendigen Protokolle und Ports zu beschränken. So ist beispielsweise der Zugriff auf HTTP(S)-Server-Ports auf Amazon EC2-Webservern auf den Application-Loadbalancer beschränkt.
    • Amazon CloudFront als optionales Content-Delivery-Netzwerk. Dieser Dienst ermöglicht das Caching von statischen Inhalten an den Randpositionen und führt zu einer geringeren Latenzzeit bei der Bereitstellung von Inhalten für Endbenutzer. Die Randpositionen enthalten viele Points of Presence (PoPs) auf der ganzen Welt und gewährleisten so eine geringe Latenzzeit.
    • Im Falle einer SSL/TLS-Implementierung stellt der AWS Certificate Manager (ACM) Zertifikate für den Application-Loadbalancer und die CloudFront bereit. Wenn Sie das standardmäßige CloudFront-Zertifikat verwenden, ist ACM nicht erforderlich.

    * Die Vorlage, die den Quick Start in einem bestehenden VPC einrichtet, sorgt dafür, dass die mit Sternchen gekennzeichneten Vorgänge übersprungen werden, und fordert Sie zur Eingabe Ihrer bestehenden VPC-Konfiguration auf.

  •  Einrichtungsanleitung
  • Ihre WebSphere Liberty-Umgebung auf AWS können Sie in ca. 40 Minuten fertig einrichten, indem Sie die folgenden einfachen Schritte ausführen:

    1. Falls Sie noch kein AWS-Konto haben, registrieren Sie sich bitte unter https://aws.amazon.com.
    2. Führen Sie den Quick Start aus. Hierbei können zwischen den folgenden beiden Optionen wählen:
    3. Testen Sie die Installation, indem Sie auf die WebSphere Liberty-Konsole oder die optionale Beispielanwendung zugreifen.

    Zur Anpassung Ihrer Installation können Sie VPC- und Bastion-Host-Einstellungen konfigurieren, Instanztypen für Ressourcen angeben, SSL-Einstellungen konfigurieren und CPU-basierte Grenzwerte für die Skalierung der Instanzkapazität einrichten. Sie können CloudFront auch optional für die Bereitstellung von Inhalten einsetzen und eine Beispielanwendung aus dem WASdev-Repository installieren.

  •  Kosten und Lizenzen
  • WebSphere Liberty ist für den Einsatz in der Entwicklung, für kleine Tests und im Produktionsbetrieb kostenlos. Hierfür sind Sie berechtigt, bis zu 2 GB JVM-Heap-Speicher für den Betrieb von Liberty in Test oder Produktion zu nutzen. Weitere Informationen zur Lizenzierung und zum Upgrade auf eine Produktionslizenz mit integriertem Support finden Sie auf der WASdev-Website.

    Die Kosten der von Ihnen genutzten AWS-Dienste im Rahmen der Ausführung dieser Quick-Start-Referenzinstallation sind allein von Ihnen zu tragen. Für die Nutzung von Quick Start selbst fallen jedoch keine zusätzlichen Kosten an.

    Preisänderungen vorbehalten. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten mit den Preisen für die von Ihnen zu nutzenden AWS-Dienste. Beachten Sie bitte, dass diese Quick-Start-Version verschachtelte AWS CloudFormation-Vorlagen enthält, die mehrere Stapel aufruft.