Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) ist ein Web-Service zum einfachen Einrichten, Betreiben und Skalieren einer relationalen Datenbank in der Cloud. Dieser Service stellt kosteneffiziente und individuell anpassbare Kapazitäten zur Verfügung und erledigt gleichzeitig zeitraubende Datenbankverwaltungsaufgaben, sodass Sie sich stärker auf Ihre Anwendungen und Ihr Geschäft konzentrieren können.


Amazon Aurora ist eine MySQL-kompatible, relationale Datenbank-Engine, die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit kommerzieller Hochleistungsdatenbanken mit der Einfachheit und Kosteneffizienz von Open-Source-Datenbanken kombiniert. Amazon Aurora ist nach MySQL, Oracle, Microsoft SQL Server und PostgreSQL die fünfte Datenbank-Engine, die Kunden über Amazon RDS zur Verfügung steht. Mehr erfahren und für die Vorversion anmelden »


Read Replicas ermöglichen Ihnen, eine über die Kapazitätsgrenzen einzelner DB Instances hinausgehende elastische Skalierung für hohe Datenbank-Lesearbeitslasten vorzunehmen. Weitere Informationen »

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Das kostenlose Nutzungskontingent für AWS umfasst für Amazon Relational Database Service (RDS) ein Jahr lang jeden Monat 750 Micro-DB-Instance-Stunden, 20 GB Speicher und 20 GB für Sicherungen.

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Amazon RDS bietet Ihnen Online-Zugriff auf den Funktionsumfang eines relationalen Datenbankmanagementsystems vom Typ MySQL, Oracle, Microsoft SQL Server, PostgreSQL oder Amazon Aurora. Das bedeutet, dass der Code, die Anwendungen und die Tools, die Sie heute mit Ihren bestehenden Datenbanken nutzen, nahtlos in Amazon RDS integriert werden können. Amazon RDS führt automatisch Patches der Datenbank-Software durch und erstellt Backups Ihrer Datenbank. Diese Backups werden für einen vom Benutzer definierten Zeitraum aufbewahrt und ermöglichen eine Wiederherstellung zum gewünschten Zeitpunkt. Ein weiterer Vorteil für Sie ist die flexible Skalierung der Rechenressourcen oder der Speicherkapazität für Ihre DB-Instance über einen einzigen API-Aufruf.

Datenbank-Instances, die MySQL-, Oracle-, SQL Server- oder PostgreSQL-Engines von Amazon RDS nutzen, können mit Standardspeicher (SSD), bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher (SSD) oder Magnetfestplatten bereitgestellt werden. Datenbank-Instances, die die Amazon Aurora-Engine verwenden, nutzen eine fehlertolerante, selbstheilende virtuelle Speicherebene mit SSD-Unterstützung, die speziell für Datenbank-Arbeitslasten konzipiert wurde.

Darüber hinaus können Sie mit Amazon RDS dank der Replikation die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Produktionsarbeitslasten mühelos erhöhen. Mit der Multi-AZ-Bereitstellungsoption können Sie geschäftskritische Arbeitslasten Ihrer Hauptdatenbank bei Ausfall auf einer synchron replizierten sekundären Datenbank mit hoher Verfügbarkeit und integrierter automatisierter Ausfallerkennung ausführen. Die Verwendung von Read Replicas, Amazon RDS für MySQL, PostgreSQL und Amazon Aurora erlaubt Ihnen außerdem eine Skalierung jenseits der Kapazitätsgrenzen einer einzelnen Datenbankbereitstellung für leseintensive Datenbank-Arbeitslasten. Wie bei allen Amazon Web Services fallen keine Vorabkosten an und Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie tatsächlich nutzen.

Amazon RDS erleichtert den Übergang von der Projektkonzeption zur Bereitstellung. Mit der AWS Management Console oder einfachen API-Anforderungen können Sie innerhalb von Minuten die Funktionen einer produktionsbereiten relationalen Datenbank nutzen, ohne sich dabei mit der Bereitstellung einer Infrastruktur oder der Installation und Pflege von Datenbank-Software beschäftigen zu müssen.

Amazon RDS erledigt zeitraubende Datenbank-Verwaltungsaufgaben wie Backups, Patch-Management und Replikationen für Sie, damit Sie sich stärker auf die Optimierung Ihrer Anwendungen oder Datenbanken konzentrieren können.

Amazon RDS bietet Ihnen einen nativen Zugriff auf ein relationales Datenbankmanagementsystem. Dies erleichtert die Kompatibilität mit Ihren bestehenden Tools und Anwendungen. Darüber hinaus bietet Ihnen Amazon RDS über das Versionsmanagement für DB Engines optional zusätzliche Kontrolle darüber, welche unterstützte Engine-Version zur Ausführung Ihrer DB Instance eingesetzt wird.

Datenbank-Instances, die MySQL-, Oracle-, SQL Server- oder Oracle-Engines von Amazon RDS nutzen, können mit Standardspeicher (SSD), bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher (SSD) oder Magnetfestplatten bereitgestellt werden.

  • Amazon Standardspeicher (SSD) bietet eine ständige Basisleistung von 3 E/A\Sek. pro bereitgestelltem GB mit der Möglichkeit einer kurzzeitigen Spitzenleistung von bis zu 3.000 E/A\Sek.
  • Der bereitgestellte E/A\Sek.-Speicher (SSD) in Amazon RDS ist eine leistungsstarke Speicheroption, die für E/A-intensive transaktionale Datenbankarbeitslasten und schnelle, vorhersehbare und einheitliche Leistung konzipiert wurde. Sie können je DB-Instance zwischen 1 000 und 30 000 E/A\Sek. bereitstellen. (Die maximal mögliche E/A-Leistung pro Sekunde variiert je nach Engine-Typ.)
  • Magnetfestplatten (zuvor als Amazon RDS-Standardspeicher bezeichnet) sind bei kleinen Datenbankarbeitslasten nützlich, bei denen weniger häufig auf Daten zugegriffen wird.

Datenbank-Instances, die die Amazon Aurora-Engine verwenden, nutzen eine fehlertolerante, selbstheilende virtualisierte Speicherebene mit SSD-Unterstützung, die speziell für Datenbank-Arbeitslasten konzipiert wurde.

Sie können die Rechen- und Speicherressourcen, die Ihrer Datenbank zur Verfügung stehen, über die Amazon RDS-API oder AWS Management Console entsprechend den Anforderungen Ihrer Anwendung anpassen. Bei Verwenden von bereitgestelltem E/A\Sek.-Speicher von Amazon RDS können Sie mit MySQL, Oracle oder PostgreSQL bis zu 3 TB Speicher und bis zu 30 000 E/A pro Sekunde bereitstellen und skalieren. Beachten Sie, dass die maximal mögliche E/A-Leistung pro Sekunde je nach Engine-Typ variiert. Bei den Datenbank-Engines MySQL, PostgreSQL und Amazon Aurora können Sie Ihrer Datenbank-Instance-Bereitstellung auch eine oder mehrere Read Replicas zuordnen, wodurch Sie über die Kapazität einer einzelnen Datenbank-Instance hinaus Skalierungen für leseintensive Arbeitslasten durchführen können.

Die Datenbank-Engine Amazon Aurora ermöglicht Ihnen eine Skalierung Ihres Speichers bis zu 64 TB. Sie können bis zu 15 Amazon Aurora Replicas mit Ihrer bereitgestellten Datenbank-Instance assoziieren. Amazon Aurora Replicas nutzen den gleichen Speicher wie die Quell-Instance, wodurch die Kosten gesenkt werden und auf das Kopieren von Daten auf die Replica-Knoten verzichtet werden kann.

Amazon RDS verfügt über mehrere Funktionen, mit denen sich die Zuverlässigkeit wichtiger Produktionsdatenbanken verbessern lässt, darunter automatisierte Backups, DB Snapshots, automatische Host-Ersetzung und Multi-AZ-Bereitstellungen. Amazon RDS verwendet dieselbe, hochgradig verlässliche Infrastruktur, die auch den anderen Amazon Web Services zugrunde liegt.

Für die Amazon Aurora-Engine nutzt Amazon RDS die RDS Multi-AZ-Technologie, um Failovers auf eine der bis zu 15 Aurora-Replicas, die Sie in einer der drei Availability Zones erstellt haben, zu automatisieren.

Amazon RDS ist eng in andere Amazon Web Services integriert. So können Sie beispielsweise bei in Amazon EC2 ausgeführten Anwendungen sichergehen, dass der Zugriff auf eine Amazon RDS DB-Instance in derselben Region mit äußerst geringen Verzögerungszeiten erfolgt.

Amazon RDS stellt eine Reihe von Mechanismen bereit, um Ihre DB-Instances abzusichern.

  • Amazon RDS verfügt über Web-Service-Oberflächen, die die Konfiguration der Firewall-Einstellungen zur Steuerung des Netzwerkzugriffs auf Ihre Datenbank ermöglichen.
  • Mit Amazon RDS können Sie Ihre DB-Instances in Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC) ausführen. Mit Amazon VPC können Sie Ihre DB-Instances durch Angabe des zu verwendenden IP-Bereichs isolieren und eine Verbindung mit Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur über branchenstandardmäßig verschlüsselte IPsec-VPNs herstellen. Weitere Informationen zu Amazon RDS in der VPC erhalten Sie im Amazon RDS-Benutzerhandbuch.

Sie zahlen geringe und stets verbrauchsbasierte Gebühren. Darüber hinaus profitieren Sie von der Option auf On-Demand-Preise ohne Vorauszahlungen oder langfristige Bindungen bzw. sogar von niedrigeren Stundentarifen über unsere Preisreservierungsoption.

  • On-Demand-DB-Instances – Bei On-Demand-DB-Instances zahlen Sie ohne langfristige Bindungen für die Rechenkapazität nach Stunde. So werden Sie von den Kosten und der Komplexität durch Planung, Erwerb und Wartung der Hardware befreit. Dabei werden die üblicherweise hohen Fixkosten in deutlich geringere variable Kosten umgewandelt.
  • Reserved DB-Instances – Mit Reserved DB-Instances haben Sie die Option, eine geringe einmalige Zahlung für jede DB-Instance, die Sie reservieren möchten, zu leisten und im Gegenzug einen erheblichen Rabatt auf die Nutzungsgebühr pro Stunde für diese Instance zu erhalten. Abhängig von Ihrer Nutzung können Sie zwischen drei Typen von Reserved DB-Instances wählen (Reserved DB-Instances mit geringer, mittlerer und hoher Auslastung) und erhalten überall zwischen 30 % und 55 % Rabatt gegenüber den On-Demand-Tarifen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu reservierten DB-Instanzen.