Allgemeines

F: Was ist Amazon Lightsail?

Amazon Lightsail ist die einfachste Möglichkeit für Entwickler, kleine Unternehmen, Studenten und andere Benutzer, die eine einfache Lösung für einen virtuellen privaten Server (VPS) benötigen, mit AWS zu starten. Lightsail bietet Entwicklern Computing-, Speicher- und Netzwerk-Kapazitäten und die Möglichkeit für die Bereitstellung und Verwaltung von Websites und Webanwendungen in der Cloud. Lightsail enthält alles, was Sie zum Start Ihres Projekts benötigen: eine virtuelle Maschine, SSD-basiertes Speichern, Datenübertragung, DNS-Verwaltung und eine statische IP – und dies zu einem günstigen, vorhersehbaren monatlichen Preis.

F: Wozu kann ich Lightsail verwenden?

Sie können vorkonfigurierte Tarife für einen virtuellen privaten Server erhalten, die alles Notwendige enthalten, um Ihre Anwendungen einfach bereitzustellen und zu verwalten. Lightsail eignet sich optimal für Projekte, bei denen wenige virtuelle private Server und Benutzer erforderlich sind, die eine einfache Verwaltungsschnittstelle bevorzugen. Häufige Anwendungsfälle für Lightsail beinhalten das Ausführen von Websites, Webanwendungen, Blogs, E-Commerce-Seiten, von einfacher Software und vielem mehr.

F: Was ist ein Lightsail-Tarif?

Ein Lightsail-Tarif wird auch als Paket bezeichnet und beinhaltet einen virtuellen Server mit einer festgelegten Menge an Arbeitsspeicher (RAM), Computing-Kapazität (vCPUs) und SSD-basiertem Speicher (Festplatten) und ein kostenloses Datenübertragungskontingent. Lightsail-Tarife bieten darüber hinaus statische IP-Adressen (5 pro Konto) und DNS-Verwaltung (3 Domänenzonen pro Konto). Lightsail-Tarife werden stundenweise auf On-Demand-Basis berechnet, sodass Sie nur dann für einen Tarif zahlen, wenn Sie ihn auch verwenden.

Was ist eine Lightsail-Instance?

Eine Lightsail-Instance ist ein virtueller privater Server (VPS) in der AWS Cloud. Sie können Ihre Lightsail-Instances verwenden, um Ihre Daten zu speichern, Ihren Code auszuführen und Ihre webbasierten Anwendungen oder Websites zu erstellen. Ihre Instances können über ein öffentliches (Internet) als auch ein privates (VPC) Netzwerk sowohl miteinander als auch mit anderen AWS-Ressourcen verbunden werden. Sie können Instances direkt über die Lightsail-Konsole erstellen und verwalten bzw. eine Verbindung dazu herstellen.

F: Welche Software kann ich auf meiner Instance ausführen?

Lightsail bietet eine breite Palette an Betriebssystem- und Anwendungsvorlagen, die beim Erstellen einer neuen Lightsail-Instance automatisch installiert werden. Die Anwendungsvorlagen umfassen WordPress, Drupal, Joomla!, Magento, Redmine, LAMP, Nginx (LEMP), MEAN, Node.js und mehr.

Unter Verwendung des SSH-Clients in Ihrem Browser oder Ihres eigenen SSH-Clients können Sie auf Ihren Instances zusätzliche Software installieren.

F: Wie erstelle ich eine Lightsail-Instance?

Nachdem Sie sich bei Lightsail angemeldet haben, können Sie die Lightsail-Konsole, die Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) oder das API zum Erstellen und Verwalten von Instances verwenden.

Wenn Sie sich zum ersten Mal bei der Konsole anmelden, wählen Sie Instance erstellen aus. Auf der Seite „Instance erstellen“ können Sie die Software, den Speicherort und den Namen für Ihre Instance wählen. Sobald Sie Erstellen ausgewählt haben, wird Ihre neue Instance automatisch innerhalb weniger Minuten angelegt.

F: Bietet Lightsail eine API an?

Ja. Alle Vorgänge in der Lightsail-Konsole werden von einer öffentlich verfügbaren API unterstützt. Erfahren Sie, wie Sie die CLI und die API von Lightsail installieren und nutzen.

F: Wie melde ich mich für Lightsail an?

Um Lightsail zu verwenden, wählen Sie Get Started (Erste Schritte) aus und melden sich an. Für den Zugriff auf Lightsail verwenden Sie Ihr Amazon Web Services-Konto. Wenn Sie noch kein Konto besitzen, werden Sie aufgefordert, eines anzulegen.

Lightsail-Ressourcen

F: Wie arbeiten Lightsail-Instances?

Lightsail-Instances wurden von AWS speziell für Webserver, Entwicklerumgebungen und Anwendungsfälle für kleine Datenbanken konzipiert. Derartige Workloads nutzen nicht häufig oder durchgehend die gesamte CPU, benötigen aber gelegentlich eine Leistungssteigerung. Lightsail verwendet Instances mit Spitzenlastleistung, die eine CPU-Basisleistung mit der zusätzlichen Möglichkeit zur Verarbeitung von Spitzenlasten oberhalb der Basisleistung bieten. Dadurch erhalten Sie die Leistung, die Sie benötigen, wenn Sie sie benötigen, schützen sich aber zugleich vor der schwankenden Leistung und anderen häufigen Nebenwirkungen, die in anderen Umgebungen bei überdimensionierten Abonnements typischerweise auftreten.

Wenn Sie hochkonfigurierbare Umgebungen und Instances mit gleichbleibend hoher CPU-Leistung für Anwendungen wie Videokodierung oder HPC-Anwendungen benötigen, empfehlen wir die Nutzung von Amazon EC2.

F: Wie stelle ich eine Verbindung zu einer Lightsail-Instance her?

Lightsail bietet eine sichere 1-Klick-Verbindung zum Terminal Ihrer Instance direkt von Ihrem Browser aus, mit Unterstützung für SSH-Zugriff für Linux/Unix-basierte Instances und RDP-Zugriff für Windows-basierte Instances. Wenn Sie 1-Klick-Verbindungen verwenden möchten, starten Sie Ihre Instance-Verwaltungsbildschirme und klicken Sie auf Connect using SSH (Mit SSH verbinden) oder Connect using RDP (Mit RDP verbinden). Ein neues Browser-Fenster wird geöffnet und es wird automatisch eine Verbindung mit Ihrer Instance eingerichtet.

Wenn Sie die Verbindung zu Ihrer Linux/Unix-basierten Instance lieber über Ihren eigenen Client einrichten möchten, übernimmt Lightsail das Speichern und Verwalten des SSH-Schlüssels für Sie und stellt Ihnen einen sicheren Schlüssel für den SSH-Client zur Verfügung.

F: Wie verwende ich IPs in Lightsail?

Jeder Lightsail-Instance wird automatisch eine private und eine öffentliche IP-Adresse zugewiesen, auf die über das Internet zugegriffen werden kann. Die private IP können Sie zum privaten und kostenlosen Senden von Daten an andere Lightsail-Instances und AWS-Ressourcen verwenden. Sie können die öffentliche IP einer Lightsail-Instance auch durch eine statische IP ersetzen.

F: Was ist eine statische IP?

Eine statische IP ist eine feste, öffentliche IP, die Ihrem Lightsail-Konto zugeordnet ist. Sie können einer Instance auch eine statische IP zuweisen und so deren öffentliche IP ersetzen. Wenn Sie entscheiden, Ihre Instance durch eine andere zu ersetzen, können Sie die statische IP der neuen Instance zuweisen. So müssen Sie nicht jedes Mal, wenn Sie Ihre Instance austauschen möchten, externe Systeme (wie z. B. DNS-Datensätze) neu konfigurieren, damit diese auf eine neue IP verweisen.

F: Was sind DNS-Datensätze?

DNS ist ein global verteilter Service, der menschenlesbare Namen wie www.beispiel.com in die numerischen IP-Adressen wie 192.0.2.1 übersetzt, die Computer zur gegenseitigen Vernetzung verwenden. Mit Lightsail können Sie Ihre registrierten Domänennamen, wie beispielsweise fotos.beispiel.com ganz einfache den öffentlichen IPs Ihrer Lightsail-Instances zuweisen. Wenn Benutzer anschließend menschenlesbare Namen, wie beispiel.com in ihren Browser eingeben, übersetzt Lightsail die Adresse in die IP der Instance, zu der Sie Ihre Benutzer leiten möchten. Jede dieser Übersetzungen wird als DNS-Abfrage bezeichnet.

Beachten Sie, dass Sie eine Domäne zuerst registrieren müssen, um diese in Lightsail verwenden zu können. Neue Domänen können Sie mit Amazon Route 53 oder Ihrem bevorzugten DNS-Registrierungsdienst registrieren.

F: Kann ich Firewall-Einstellungen für meine Instance verwalten?

Ja. Den Datenverkehr für Ihre Instances können Sie mithilfe der Lightsail-Firewall steuern. Über die Lightsail-Konsole können Sie Regeln festlegen, welche Ports Ihrer Instance für verschiedene Arten von Datenverkehr öffentlich zugänglich sind.

F: Was sind Snapshots?

Snapshots sind präzise Momentaufnahmen von Instances, Datenbanken oder Blockspeicher-Datenträgern. Sie können jederzeit einen Snapshot Ihrer Ressourcen erstellen oder automatische Snapshots auf Instances und Datenträgern aktivieren, damit Lightsail Snapshots für Sie erstellt. Sie können Snapshots als Basislinien verwenden, um neue Ressourcen zu erstellen oder Ihre Daten zu sichern. Ein Snapshot enthält alle Daten, die zum Wiederherstellen der Ressource erforderlich sind (ab dem Zeitpunkt, an dem der Snapshot erstellt wurde). Wenn Sie eine Ressource wiederherstellen, indem Sie sie aus einem Snapshot erstellen, beginnt die neue Ressource als exakte Kopie der ursprünglichen Ressource, die zum Erstellen des Snapshots verwendet wurde.

Sie können manuell Snapshots Ihrer Lightsail-Instances, -Datenträger und -Datenbanken erstellen oder Lightsail mithilfe automatischer Snapshots anweisen, tägliche Snapshots Ihrer Instances und Datenträger automatisch zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Snapshots in Amazon Lightsail.

F: Was sind automatische Snapshots?

Automatische Snapshots sind eine Möglichkeit, tägliche Snapshots Ihrer Linux/Unix-Instances in Amazon Lightsail zu planen. Sie können eine Uhrzeit auswählen, und Lightsail macht automatisch jeden Tag zu dem von Ihnen gewählten Zeitpunkt einen Snapshot für Sie und behält immer Ihre sieben neuesten automatischen Snapshots bei. Das Aktivieren von Snapshots ist kostenlos – Sie zahlen nur für den tatsächlichen Speicher, der von Ihren Snapshots verwendet wird.

F: Was sind die Unterschiede zwischen manuellen Snapshots und automatischen Snapshots?

Automatische Snapshots können nicht direkt markiert oder direkt in Amazon EC2 exportiert werden. Automatische Snapshots können jedoch kopiert und in manuelle Snapshots konvertiert werden. Um einen automatischen Snapshot in einen manuellen Snapshot zu kopieren, wählen Sie im Kontextmenü des automatischen Snapshots die Option Beibehalten aus, um ihn als manuellen Snapshot zu kopieren.

F: Wie kann ich meine Instances sichern?

Wenn Sie Ihre Daten sichern möchten, können Sie mithilfe der Lightsail-Konsole oder der API einen Snapshot Ihrer Instance erstellen. Wenn ein Fehler auftritt oder ein Code schlecht bereitgestellt wurde, können Sie anhand dieses Snapshot später eine komplett neue Instance erstellen. Wir empfehlen, dass Sie Ihre Instance beim Erstellen eines Snapshot vorübergehend anhalten, um sicherzustellen, dass alle Daten vollständig sind und nicht beschädigt werden.

F: Was ist der Unterschied zwischen dem Anhalten und dem Löschen meiner Instance?

Wenn Sie Ihre Instance anhalten, wird sie in ihrem aktuellen Status heruntergefahren und Sie können sie jederzeit neu starten. Durch das Anhalten Ihrer Instance wird ihre öffentliche IP freigegeben. Daher wird empfohlen, dass Sie die statische IP-Adressen für Instances verwenden, die nach dem Anhalten wieder dieselbe IP erhalten müssen.

Wenn Sie Ihre Instance löschen, ist dies eine endgültige Aktivität. Wenn Sie keinen Instance-Snapshot erstellt haben, sind alle Ihre Instance-Daten verloren und können nicht wiederhergestellt werden. Die öffentlichen und privaten IP-Adressen der Instance werden ebenfalls freigegeben. Wenn Sie für diese Instance eine statische IP verwenden, wird diese getrennt, verbleibt aber in Ihrem Konto.

F: Kann ich meinen Tarif erweitern?

Ja. Sie können einen Snapshot Ihrer Instance erstellen und mithilfe der API eine neue, größere Instance erstellen. Sie können neue Instances aus Snapshots über die Lightsail-Konsole oder die CLI erstellen. Anweisungen zum Verwenden der CLI finden Sie hier.

F: Wie kann ich Lightsail-Instances mit anderen Ressourcen in meinem AWS-Konto verbinden?

Sie können Ihre Lightsail-Instances mithilfe von VPC-Peering privat mit anderen VPC-Ressourcen in Ihrem AWS-Konto verbinden. Wählen Sie einfach auf der Seite Ihres Lightsail-Kontos VPC-Peering aktivieren und Lightsail übernimmt den Rest für Sie. Wenn VPC-Peering aktiviert ist, können Sie andere AWS-Ressourcen in Ihrer standardmäßigen AWS-VPC über ihre privaten IPs ansprechen. Anweisungen finden Sie hier.

Beachten Sie, dass in Ihrem AWS-Konto eine Standard-VPC eingerichtet sein muss, damit VPC-Peering mit Lightsail verwendet werden kann. AWS-Konten, die vor Dezember 2013 erstellt wurden, haben keine Standard-VPC. Diese muss eingerichtet werden. Weitere Informationen zu der Einrichtung Ihrer Standard-VPC finden Sie hier.

F: In welchen Regionen ist Lightsail verfügbar?

Lightsail ist derzeit in allen Availability Zones in den folgenden AWS-Regionen verfügbar:

USA Ost (Nord-Virginia)
USA Ost (Ohio)
USA West (Oregon)
Kanada (Zentral)
Europa (Frankfurt)
Europa (Irland)
Europa (London)
Europa (Paris)
Asien-Pazifik (Mumbai)
Asien-Pazifik (Singapur)
Asien-Pazifik (Sydney)
Asien-Pazifik (Tokio)
Asien-Pazifik (Seoul)

F: Was sind Availability Zones?

Availability Zones sind Zusammenstellungen von Rechenzentren, die auf physisch getrennten, unabhängigen Infrastrukturen ausgeführt werden und für eine hohe Zuverlässigkeit konzipiert wurden. Generatoren oder Kühlsysteme, also mögliche Fehlerquellen, versorgen stets nur eine Availability Zone. Darüber hinaus sind Availability Zones physisch separiert, sodass selbst extrem unwahrscheinliche Gefahren wie Feuer, Tornados oder Überflutungen jeweils nur eine einzelne Availability Zone betreffen können.

F: Wie lauten die Service-Limits für Lightsail?

Sie können derzeit bis zu 20 Lightsail-Instances, 5 statische IPs, 3 DNS-Zonen, 20 TB verbundenen Blockspeicher und 5 Load Balancer in einem Lightsail-Konto erstellen. Darüber hinaus können Sie in jedem Kalenderjahr bis zu 20 Zertifikate generieren. Wenn Sie Ihre Kontokontingent für Instances, statische IP-Adressen, die Blockspeicherung oder Zertifikate erhöhen müssen, öffnen Sie bitte einen Fall beim Kundendienst. Für DNS-Zonen oder Load Balancer sind solche Erhöhungen derzeit nicht möglich.

F: Wie erhalte ich weitere Hilfe?

Wir sind für Sie da. Mit Quick Assist in Lightsail erhalten Sie hilfreiche Tipps für Ihre Arbeit in der Konsole. Sie können über die Lightsail-Konsole auch auf eine Bibliothek zugreifen, in der Sie Anleitungen für die ersten Schritte, Übersichten und How-to-Themen finden. Wenn Sie die API oder CLI nutzen möchten, bietet Lightsail eine vollständige API-Referenz für alle unterstützten Programmiersprachen. Sie können auch die Lightsail-Supportressourcen verwenden:

  • Wenn Sie ein Problem mit Ihrem Konto oder zur Abrechnung haben, wenden Sie sich online an den Kundenservice. Über Ihr Lightsail-Konto können Sie den Kundenservice rund um die Uhr kostenlos erreichen.
  • Wenn Sie eine allgemeine Frage zu Lightsail haben, durchsuchen Sie die Lightsail-Dokumentation und die Support-Foren.

Darüber hinaus bietet der AWS-Support eine breite Palette an kostenpflichtigen Tarifen für Ihre individuellen Anforderungen.

F: Welche Betriebssysteme können mit Amazon Lightsail verwendet werden?

Lightsail unterstützt derzeit sechs Linux- oder Unix-ähnliche Verteilungen – Amazon Linux, Debian, FreeBSD, OpenSUSE und Ubuntu – sowie zwei Windows Server-Versionen: 2012 R2 und 2016.

F: Was sind Tags?

Ein Tag ist eine Markierung, die Sie einer Lightsail-Ressource zuordnen. Jedes Tag besteht aus einem Schlüssel und einem Wert, die Sie beide selbst definieren können. Ein Tag-Wert ist optional, d. h. Sie können wählen, ob Sie „Key-only“-Tags zum Filtern von Ressourcen in der Lightsail-Konsole erstellen möchten.

F: Wofür kann ich Tags innerhalb von Lightsail verwenden?

Tags besitzen mehrere Anwendungsfälle: Mit ihnen können Sie Ihre Ressourcen in der Lightsail-Konsole und -API gruppieren und filtern, die Kosten in Ihrer Rechnung nachverfolgen und organisieren sowie festlegen, wer Ihre Ressourcen über Zugriffsverwaltungsregeln anzeigen oder ändern kann. Indem Sie Ihre Ressourcen taggen, können Sie:

  • Organisieren - Verwenden Sie die Lightsail-Konsole und API-Filter, um Ressourcen basierend auf den ihnen zugewiesenen Tags anzuzeigen und zu verwalten. Dies ist hilfreich, wenn Sie viele Ressourcen desselben Typs haben. In diesem Fall können Sie basierend auf den zugewiesenen Tags schnell bestimmte Ressourcen identifizieren.
  • Kosten umlegen - Sie können die Kosten für verschiedene Projekte oder Benutzer nachverfolgen und zuordnen, indem Sie Ihre Ressourcen mit Tags versehen und in der Abrechnungskonsole „Kostenverteilungs-Tags“ erstellen. Zum Beispiel können Sie Ihre Rechnung aufteilen und Ihre Kosten nach Projekt oder nach Kunde verstehen.
  • Zugriff verwalten – Steuern Sie, wie Benutzer mit Zugriff auf Ihr AWS-Konto Lightsail-Ressourcen mithilfe von AWS Identity and Access Management-Richtlinien bearbeiten, erstellen und löschen können. Dadurch können Sie leichter mit anderen zusammenarbeiten, ohne ihnen vollen Zugriff auf Ihre Lightsail-Ressourcen gewähren zu müssen.

Erfahren Sie mehr über die Verwendung von Tags in Lightsail >>

F: Welche Ressourcen können getaggt werden?

Lightsail unterstützt derzeit das Tagging für die folgenden Ressourcen:

  • Instances (Linux und Windows)
  • Blockspeicher-Datenträger
  • Load Balancer
  • Datenbanken
  • DNS-Zonen
  • Instance-, Datenträger- und Datenbank-Snapshots

Manuelle Snapshots unterstützen auch Tags und erhalten automatisch dieselben Tags wie die Quellressource. Sie können diese Tags bearbeiten, wenn Sie einen Snapshot verwenden, um eine neue Instance, einen neuen Datenträger oder eine neue Datenbank zu erstellen.

F: Wie kann ich meine Lightsail-Snapshots taggen?

Die Lightsail-Konsole markiert manuelle Snapshots automatisch mit den gleichen Tags wie ihre übergeordnete Ressource. Tags werden jedoch nicht automatisch von einer Ressource in ihre automatischen Snapshots kopiert. Wenn Sie die Lightsail-API zum Erstellen eines Snapshots verwenden, können Sie die Tags für den Snapshot selbst auswählen.

Wichtig: Momentan sind Datenbank-Snapshot-Tags nicht in Abrechnungsberichten (Kostenzuordnungs-Tags) enthalten.

F: Was ist der Unterschied zwischen Key-Value- und Key-only-Tags?

Lightsail-Tags sind Key-Value-Paare, mit denen Sie Ressourcen wie beispielsweise Instances über verschiedene Kategorien hinweg organisieren können, z. B. project:Blog, project:Game oder project:Test. Dadurch haben Sie die vollständige Kontrolle über alle Anwendungsfälle wie Ressourcenorganisation, Rechnungserstellung und Zugriffsverwaltung. Die Lightsail-Konsole erlaubt Ihnen außerdem, Ihre Ressourcen mit Key-only-Tags zu kennzeichnen, damit diese schnell in der Konsole gefiltert werden können.

Fakturierungs- und Kontenverwaltung

F: Was kosten Lightsail-Tarife?

Lightsail-Tarife werden stundenweise auf On-Demand-Basis berechnet, sodass Sie nur das bezahlen, was Sie auch nutzen. Für jeden von Ihnen verwendeten Lightsail-Tarif berechnen wir einen festen Stundensatz bis zum maximalen Monatspreis für den Tarif. Der günstigste Lightsail-Tarif beginnt bei 0,0047 USD/Stunde (3,50 USD/Monat). Lightsail-Tarife mit einer Windows Server-Lizenz beginnen bei 0,01075 USD/Stunde (8 USD/Monat).

F: Wann wird mir ein Tarif in Rechnung gestellt?

Für Ihre Lightsail-Instances fallen nur Kosten an, wenn sie ausgeführt werden oder angehalten sind. Wenn Sie Ihre Lightsail-Instance vor Ende des Monats löschen, berechnen wir Ihnen nur die anteiligen Kosten basierend auf der Anzahl der Stunden, die Sie Ihre Lightsail Instance insgesamt verwendet haben. Beispiel: Wenn Sie den günstigsten Lightsail-Tarif in einem Monat für 100 Stunden nutzen, berechnen wir Ihnen 47 Cents (100 * 0,0047).

F: Was kosten die statischen IPs für Lightsail?

Diese sind bei Lightsail kostenlos enthalten, sofern Sie sie verwenden! Sie müssen für eine statische IP nicht bezahlen, wenn diese an eine Instance angehängt ist. Öffentliche IPs sind begrenzt und Lightsail setzt sich daher für ihren effizienten Einsatz ein. Deshalb berechnen wir eine geringe Gebühr von 0,005 USD pro Stunde für statische IPs, wenn diese mehr als eine Stunde keiner Instance zugewiesen sind.

F: Was kostet die Datenübertragung?

Ihr Tarif beinhaltet ein kostenloses Datenübertragungskontingent. Zu Ihrem Datenübertragungskontingent zählt die Datenübertragung in Ihre Instance als auch aus Ihrer Instance heraus.

Wenn Sie Ihr Datenübertragungskontingent überschreiten, wird nur die AUSGEHENDE Datenübertragung von einer Lightsail-Instance an das Internet oder zu AWS-Ressourcen über die öffentliche IP-Adresse der Instance in Rechnung gestellt. Sowohl die bei den Lightsail-Instances EINGEHENDEN als auch die von einer Lightsail-Instance AUSGEHENDEN Datenübertragungen sind bei der Verwendung der privaten IP-Adresse der Instance auch dann kostenlos, wenn Sie Ihr Datenübertragungskontingent aufgebraucht haben.

F: Wie hoch ist mein Datenübertragungstarifkontingent?

Jeder einzelne Lightsail-Tarif beinhaltet bereits eine beträchtliche Menge an kostenlosem EINGEHENDEN UND AUSGEHENDEN Datenübertragungsvolumen. Beispiel: Beim günstigsten Lightsail-Paket können Sie ohne zusätzliche Gebühren innerhalb eines Monats bis zu 1 TB an Daten empfangen und senden.

F: Wie funktioniert mein Kontingent für die Datenübertragung?

Jede Art von Datenübertragung, die Sie erhalten oder ausführen, ist von Ihrem Lightsail-Tarif abgedeckt und wird von Ihrem Datenübertragungskontingent abgezogen. Sofern Ihr Datenübertragungskontingent nicht aufgebraucht ist, fallen keine Datenübertragungsgebühren an. Ihr Datenübertragungskontingent wird jeden Monat zurückgesetzt und Sie können es jederzeit innerhalb des Monats verwenden. Wenn Sie Ihre Instance vor Ende des Monats löschen und eine andere Instance erstellen, wird das Datenübertragungskontingent zwischen den beiden Instances aufgeteilt.

F: Was passiert, wenn ich mein Kontingent für den Datenübertragungstarif überschreite?

Wir haben unsere Datenübertragungstarife so gestaltet, dass das Kontingent für den Großteil unserer Kunden ausreicht und keine weiteren Kosten anfallen. Wenn Sie Ihr Datenübertragungskontingent überschreiten, sind nur noch einige Arten von Datenübertragungen kostenlos. Bei Lightsail-Instances EINGEHENDE Datenübertragungen sind immer kostenlos. Von einer Lightsail-Instance an eine andere Lightsail Instance oder AWS-Ressource in derselben Region AUSGEHENDE Datenübertragung ist ebenfalls kostenlos, wenn private IP-Adressen verwendet werden.

F: Welche Arten von Datenübertragungen werden mir in Rechnung gestellt?

Wenn Sie das kostenlose monatliche Datenübertragungskontingent Ihres Tarifs überschreiten, werden Ihnen von einer Lightsail-Instance an das Internet oder an eine andere AWS-Region oder zu anderen AWS-Ressourcen in derselben Region AUSGEHENDE Datenübertragungen in Rechnung gestellt, wenn Sie öffentliche IP-Adressen verwenden. Es fallen die folgenden Gebühren für diese Arten von Datenübertragungen an, wenn Ihr kostenloses Kontingent aufgebraucht ist:

  • USA Ost (Nord-Virginia): 0,09 USD/GB
  • USA Ost (Ohio): 0,09 USD/GB
  • USA West (Oregon): 0,09 USD/GB
  • Kanada (Zentral): 0,09 USD/GB
  • Europa (Frankfurt): 0,09 USD/GB
  • Europa (Irland): 0,09 USD/GB
  • Europa (London): 0,09 USD/GB
  • Europa (Paris): 0,09 USD/GB
  • Asien-Pazifik (Mumbai): 0,13 USD/GB
  • Asien-Pazifik (Singapur): 0,12 USD/GB
  • Asien-Pazifik (Sydney): 0,17 USD/GB
  • Asien-Pazifik (Tokio): 0,14 USD/GB
  • Asien-Pazifik (Seoul): 0,13 USD/GB

In unterschiedlichen Availability Zones erstellte Instances können privat und kostenlos zonenübergreifend kommunizieren und die Wahrscheinlichkeit, dass diese gleichzeitig betroffen sind, ist wesentlich geringer. Mithilfe von Availability Zones können Sie hochverfügbare Anwendungen und Websites erstellen, ohne die Datenübertragungskosten zu erhöhen oder die Sicherheit Ihrer Anwendungen zu beeinträchtigen.

F: Inwieweit variiert mein Datenübertragungstarifkontingent je nach Region?

Für alle AWS-Regionen gilt dasselbe Datenübertragungstarifkontingent, wie auf amazonlightsail.com und amazonlightsail.com/pricing aufgeführt. Ausnahmen sind jedoch die Regionen Asien-Pazifik (Mumbai) und Asien-Pazifik (Sydney). In diesen zwei AWS-Regionen gelten die folgenden Tarifkontingente für die Datenübertragung:

  • 512 MB-Tarif: 500 GB
  • 1 GB-Tarif: 1 TB
  • 2 GB-Tarif: 1,5 TB
  • 4 GB-Tarif: 2 TB
  • 8 GB-Tarif: 2,5 TB
  • 16 GB-Tarif: 3 TB
  • 32 GB-Tarif: 3,5 TB

F: Wie funktioniert mein Datenübertragungskontingent mit meinen Load Balancern?

Der Load Balancer wirkt sich nicht auf Ihr Kontingent für die Datenübertragung aus. Der Datenverkehr zwischen Load Balancer und Ziel-Instances wird gemessen und von Ihrem Datenübertragungskontingent für die Instances abgezogen, ebenso wie ein- und ausgehender Internetdatenverkehr von Ihrem Datenübertragungskontingent für Lightsail-Instances abgezogen wird, die sich nicht hinter einem Load Balancer befinden. Ein- und ausgehender Datenverkehr zwischen Load Balancer und Internet wird nicht vom Datenübertragungskontingent für Ihre Instances abgezogen.

F: Was kostet die DNS-Verwaltung in Lightsail?

Die DNS-Verwaltung ist in Lightsail kostenlos. Sie können bis zu 3 DNS-Zonen und für jede dieser Zonen beliebig viele Datensätze erstellen. Sie erhalten außerdem ein monatliches Kontingent von 3 Millionen DNS-Abfragen pro Monat für Ihre Zonen. Nach den ersten drei Millionen Abfragen in einem Monat werden Ihnen pro eine Million DNS-Abfragen 0,40 USD in Rechnung gestellt.

F. Was kosten Lightsail-Snapshots?

Lightsail-Snapshots kosten 0,05 USD pro GB und Monat, sowohl für Snapshots von Instances als auch von Datenträgern. Das bedeutet: Wenn Sie ein Snapshot von Ihrer 30 GB großen SSD-Instance erstellen und dieses für einen Monat behalten, zahlen Sie am Ende des Monats 1,50 USD.

Wenn Sie mehrere aufeinanderfolgende Snapshots derselben Instance erstellen, optimiert Lightsail die Kosten für Ihre Snapshots automatisch. Bei jedem neuen Snapshot, den Sie erstellen, wird nur der Teil der Instance in Rechnung gestellt, der sich geändert hat. Wenn sich die Instance aus dem Beispiel oben nur um zwei GB ändert, kostet Ihr zweites Snapshot der Instance nur 0,10 USD pro Monat.

F: Was kostet die Lightsail-Blockspeicherung?

Lightsail-Blockspeicher kostet 0,10 USD/GB pro Monat.

F: Was kosten Lightsail-Load Balancer?

Lightsail-Load Balancer kosten 18 USD pro Monat.

F: Was kostet die Zertifikateverwaltung?

Lightsail-Zertifikate und die Zertifikatverwaltung können zusammen mit einem Lightsail-Load Balancer kostenlos verwendet werden.

F: Kann ich Lightsail kostenlos testen?

Ja! Unabhängig davon, ob Sie ein bestehender oder neuer AWS-Kunde sind, erhalten Sie 750 Stunden kostenlose Nutzung des 512 MB Lightsail-Tarifs. Sie können auch Lightsail-Tarife mit einer kostenlosen Windows Server-Lizenz testen, wenn Sie dieselbe Tarifgröße verwenden.

Diese 750 Stunden können Sie für beliebig viele Instances verwenden. Sie können zum Beispiel eine einzelne Lightsail-Instance für einen ganzen Monat oder 10 Lightsail-Instances für 75 Stunden ausführen. Das kostenlose Testangebot gilt nur für die Nutzung innerhalb des ersten Kalendermonats nach Ihrer Registrierung für die Nutzung von Lightsail.

F: Wie kann ich mein AWS-Konto verwalten?

Lightsail ist ein AWS-Service und wird auf der zuverlässigen und bewährten Cloud-Infrastruktur von AWS ausgeführt. Für die Anmeldung zu Lightsail und bei der AWS-Managementkonsole verwenden Sie dasselbe AWS-Konto und dieselben Anmeldeinformationen.

Sie können Ihr AWS-Konto verwalten, beispielsweise zum Ändern des Passworts für Ihr AWS-Konto, des Benutzernamens, der Kontaktinformationen oder der Fakturierungsdaten von der AWS-Fakturierungs- und Kostenverwaltungskonsole.

F: Wie lauten die gesetzlichen Nutzungsbedingungen für Lightsail?

Lightsail ist ein Amazon Web-Service. Um Lightsail zu verwenden, müssen Sie zunächst der AWS-Kundenvereinbarung und den Service-Bedingungen zustimmen. Wenn Sie Lightsail-Instances erstellen, stimmen Sie außerdem zu, dass die Nutzung der Software der Endbenutzerlizenzvereinbarung des Verkäufers unterliegt. Diese können Sie auf der Seite zum Erstellen der Instance einsehen.

F: Wie kann ich meine Rechnung für Lightsail bezahlen?

Sie können Ihre Rechnung über die AWS-Konsole für die Rechnungs- und Kostenverwaltung verwalten und bezahlen. AWS akzeptiert die meisten gängigen Kreditkarten. Hier erfahren Sie mehr über die Verwaltung Ihrer Zahlungsmethoden.

Lightsail-Blockspeicher

F: Wozu dient die Lightsail-Blockspeicherung?

Lightsail-Blockspeicher bietet zusätzliche Speicher-Volumes ("verbundener Datenträger" in Lightsail), die Sie mit Ihrer Lightsail-Instance verbinden können, ähnlich einer einzelnen Festplatte. Verbundene Datenträger sind praktisch für Anwendungen oder Software, wenn spezifische Daten vom Kerndienst getrennt werden sollen. Zudem sind sie beim Schutz von Anwendungsdaten im Falle eines Ausfalls oder bei weiteren Problemen mit Ihrer Instance oder dem Systemdatenträger nützlich. Verbundene Datenträger bieten zuverlässige Leistung und niedrige Latenzen für Anwendungen oder Software, die regelmäßig auf gespeicherte Daten zugreifen.

Lightsail-Blockspeicher nutzt Solid-State-Laufwerke (SSDs). Diese Art von Blockspeicher gewährleistet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er unterstützt die große Mehrheit der Verarbeitungslasten, die in Lightsail ausgeführt werden. Kunden mit Anwendungen, die nachhaltige IOPS-Leistung oder hohe Durchsatzmengen pro Datenträger benötigen beziehungsweise große Datenbanken wie MongoDB, Cassandra etc. ausführen, empfehlen wir, anstatt Lightsail EC2 mit GP2 oder bereitgestellten IOPS-SSD-Speicher zu nutzen.

F: Wie groß kann ein verbundener Datenträger sein?

Jeder verbundene Datenträger kann bis zu 16 TB groß sein.

F: Wie viele Datenträger kann ich mit einer Lightsail-Instance verbinden?

Sie können bis zu 15 Datenträger mit einer Lightsail-Instance verbinden.

F: Kann ich einen Datenträger mit mehreren Instances verbinden?

Nein, Datenträger können immer nur mit einer Instance gleichzeitig verbunden werden.

F: Muss der Datenträger mit einer Instance verbunden werden?

Nein, Sie können sich gegen das Verbinden eines Datenträgers mit einer Instance entscheiden. Der Datenträger kann in einem nicht zugewiesenen Status in Ihrem Konto verbleiben. Wenn Ihr Datenträger mit keiner Instance verbunden ist, bewirkt das keinen Preisunterschied.

F: Kann ich die Größe des verbundenen Datenträgers erweitern?

Ja, Sie können die Größe eines Datenträgers erweitern, indem Sie ein Datenträger-Snapshot erstellen und anschließend, auf dessen Basis, einen neuen, größeren Datenträger erstellen.

F: Wird die Lightsail-Blockspeicherung mit Verschlüsselung angeboten?

Ja. Zur Sicherung all Ihrer Daten werden alle ruhenden Daten auf verbundenen Datenträgern und Datenträger-Snapshots in Lightsail standardmäßig verschlüsselt. Dazu dienen Schlüssel, die Lightsail für Sie verwaltet. Lightsail ermöglicht zudem die Verschlüsselung von Daten, die zwischen Lightsail-Instances und verbundenen Datenträgern verschoben werden.

F: Welche Verfügbarkeit bietet die Lightsail-Blockspeicherung?

Lightsail-Blockspeicher ist für hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit konzipiert. Jeder verbundene Datenträger wird automatisch innerhalb derselben Availability Zone repliziert, um Schutz vor Ausfall von Komponenten zu gewährleisten. Obwohl Lightsail keine SLAs garantiert, wurden Lightsail-Blockspeicher-Datenträger mit einer 99,99-prozentigen Verfügbarkeit und einer jährlichen Ausfallrate von unter 0,2 Prozent entwickelt. Lightsail unterstützt zudem Datenträger-Snapshots für reguläre Sicherungen Ihrer Daten.

F: Wie sichere ich einen verbundenen Datenträger?

Sie können Ihren Datenträger mithilfe eines Datenträger-Snapshots sichern. Außerdem können Sie Ihre gesamte Instance sowie alle verbundenen Datenträger mithilfe eines Instance-Snapshots sichern.

F: Wie unterscheiden sich verbundene Datenträger von in einem Lightsail-Tarif enthaltenen Speicher?

Der in Ihrem Lightsail-Tarif enthaltene Systemdatenträger ist das Quellgerät Ihrer Instance. Wenn Sie Ihre Instance beenden, wird auch der Systemdatenträger gelöscht. Bei einem Instance-Ausfall, kann auch die Systemfestplatte beeinträchtigt werden. Sie können die Systemfestplatte zudem auch weder von Ihrer Instance trennen noch sie getrennt sichern. Daten, die auf einem angefügten Datenträger gespeichert sind, bleiben unabhängig von der Instance erhalten. Verbundene Datenträger können entfernt und für mehrere Instances verwendet werden. Sie können unabhängig von einer Instance mittels eines Datenträger-Snapshots gesichert werden. Zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir Ihnen, den Systemdatenträger Ihrer Lightsail-Instance nur für temporär gespeicherte Daten zu verwenden. Für Daten, die eine höhere Lebensdauer erfordern, empfehlen wir die Verwendung verbundener Datenträger sowie die regelmäßige Sicherung mit Datenträger- oder Instance-Snapshots.

Lightsail-Load Balancer

F: Wozu dienen Lightsail-Load Balancer?

Mit Lightsail-Load Balancern können Sie hochverfügbare Websites und Anwendungen erstellen. Indem sie den Datenverkehr auf Instances in verschiedenen Availability Zones verteilen und nur an fehlerfreie Ziel-Instances weiterleiten, reduzieren Lightsail-Load Balancer das Risiko eines Anwendungsausfalls aufgrund von Problemen mit der Instance oder einem Ausfall des Rechenzentrums. Mit Lightsail-Load Balancern und mehreren Ziel-Instances kann Ihre Website oder Anwendung zudem zunehmenden Web-Datenverkehr aufnehmen und Ihren Besuchern auch bei Spitzenladezeiten eine gute Leistung bieten.

Darüber hinaus können Sie mit Lightsail-Load Balancern sichere Anwendungen erstellen und HTTPS-Datenverkehr akzeptieren. Mit Lightsail gestalten sich die Anforderung, Bereitstellung und Verwaltung von SSL/TLS-Zertifikaten ganz unkompliziert. Von der integrierten Zertifikatverwaltung werden Zertifikate in Ihrem Namen automatisch angefordert, verlängert und dem Load Balancer hinzugefügt.

F: Kann ich Load Balancer mit Instances in verschiedenen AWS-Regionen oder Availability Zones verwenden?

Sie können Load Balancer nicht mit Instances verwenden, die in verschiedenen AWS-Regionen ausgeführt werden. Jedoch können Sie Ziel-Instances mit Ihrem Load Balancer über verschiedene Availability Zones hinweg verwenden. Wir empfehlen Ihnen, die Ziel-Instances auf verschiedene Availability Zones zu verteilen, um die Verfügbarkeit Ihrer Anwendung zu maximieren.

F: Wie geht mein Lightsail-Load Balancer mit Datenverkehrsspitzen um?

Lightsail-Load Balancer skalieren automatisch, um Datenverkehrsspitzen in Ihrer Anwendung zu verarbeiten, ohne dass Sie manuelle Anpassungen vornehmen müssen. Wenn in Ihrer Anwendung eine vorübergehende Datenverkehrsspitze auftritt, wird Ihr Lightsail-Load Balancer automatisch skalieren und den Datenverkehr weiterhin effizient zu Ihren Lightsail Instances leiten. Während Ihr Lightsail-Load Balancer für die problemlose Verarbeitung von Datenverkehrsspitzen entwickelt wurde, kann es bei Anwendungen, in denen dauerhaft sehr hohe Datenverkehrsmengen anfallen, zu Leistungseinbußen oder Drosselung kommen. Wenn Sie damit rechnen, dass Ihre Anwendung konstant mehr als 5 GB/Stunde Daten verarbeitet oder dauerhaft eine große Anzahl von Verbindungen hat (> 400.000 neue Verbindungen/Stunde, >15.000 aktive, gleichzeitige Verbindungen) empfehlen wir Ihnen, stattdessen Amazon EC2 mit Application Load Balancing zu verwenden.

F: Wie leiten Lightsail-Load Balancer Datenverkehr an meine Ziel-Instances weiter?

Lightsail-Load Balancer leiten Datenverkehr anhand eines Round Robin-Algorithmus an fehlerfreie Ziel-Instances weiter.

F: Wie ermittelt Lightsail, ob eine Ziel-Instance fehlerfrei ist?

Beim Erstellen eines Load Balancers werden Sie zur Angabe eines Pfads aufgefordert (allgemeine Datei- oder Webseiten-URL), der von Lightsail gepingt wird. Wenn die Ziel-Instance über diesen Pfad erreicht werden kann, leitet Lightsail Datenverkehr dorthin weiter. Wenn eine Ziel-Instance nicht antwortet, leitet Lightsail keinen Datenverkehr an diese Instance weiter. Bei Bedarf können Sie den Pfad für die Zustandsprüfung in der Load Balancer-Verwaltung ändern.

F: Was ist der Unterschied zwischen Key-Value- und Key-only-Tags?

Lightsail-Tags sind Key-Value-Paare, mit denen Sie Ressourcen wie beispielsweise Instances über verschiedene Kategorien hinweg organisieren können, z. B. project:Blog, project:Game oder project:Test. Dadurch haben Sie die vollständige Kontrolle über alle Anwendungsfälle wie Ressourcenorganisation, Rechnungserstellung und Zugriffsverwaltung. Die Lightsail-Konsole erlaubt Ihnen außerdem, Ihre Ressourcen mit Key-only-Tags zu kennzeichnen, damit diese schnell in der Konsole gefiltert werden können.

F: Kann ich eine Instance mehreren Load Balancern zuweisen?

Ja, Lightsail unterstützt bei Bedarf das Hinzufügen von Instances als Ziel-Instances für mehrere Load Balancer.

F: Was geschieht mit meinen Ziel-Instances, wenn ich meinen Load Balancer lösche?

Wenn Sie den Load Balancer löschen, werden die verbundenen Ziel-Instances weiterhin normal ausgeführt und in der Lightsail-Konsole als reguläre Lightsail-Instances angezeigt. Beachten Sie jedoch, dass Sie nach dem Löschen des Load Balancers wahrscheinlich die DNS-Datensätze aktualisieren müssen, um Datenverkehr an eine frühere Ziel-Instance weiterzuleiten.

F: Was ist Sitzungspersistenz?

Mithilfe von Sitzungspersistenz kann der Load Balancer eine Besuchersitzung mit einer bestimmten Ziel-Instance verknüpfen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Anforderungen des Benutzers während der Sitzung an dieselbe Ziel-Instance gesendet werden. Lightsail unterstützt die Sitzungspersistenz für Anwendungen, die aus Gründen der Datenkonsistenz eine einzige Ziel-Instance pro Besuchersitzung erfordern. So profitieren beispielsweise viele Anwendungen, die eine Benutzer-Authentifizierung erfordern, von der Sitzungspersistenz. Sie können die Sitzungspersistenz für einen bestimmten Load Balancer nach dessen Erstellung in der Load Balancer-Verwaltung aktivieren.

F: Welche Verbindungen unterstützen Lightsail-Load Balancer?

Lightsail-Load Balancer unterstützen HTTP- und HTTPS-Verbindungen.

Zertifikateverwaltung

F: Wie kann ich von Lightsail bereitgestellte Zertifikate verwenden?

Mit SSL/TLS-Zertifikaten werden die Identität Ihrer Website oder Anwendung sowie sichere Verbindungen zwischen Browsern und Ihrer Website hergestellt. Lightsail bietet ein signiertes Zertifikat für die Verwendung mit dem Load Balancer und der Load Balancer führt SSL/TLS-Terminierung durch, bevor er den überprüften Datenverkehr über das sichere AWS-Netzwerk an die Ziel-Instances weiterleitet. Lightsail-Zertifikate können nur mit Lightsail-Load Balancern und nicht mit einzelnen Lightsail-Instances verwendet werden.

F: Wie validiere ich mein Zertifikat?

Lightsail-Zertifikate sind domänenvalidiert, d. h. Sie müssen einen Identitätsnachweis liefern und validieren, dass Sie Eigentümer der Domäne Ihrer Website sind oder Zugriff darauf haben, bevor das Zertifikat von der Zertifizierungsstelle ausgegeben werden kann. Wenn Sie ein neues Zertifikat anfordern, werden Sie von Lightsail aufgefordert, der DNS-Zone der validierten Domäne einen CNAME hinzuzufügen. Diesen CNAME müssen Sie bei der Verwaltung der DNS-Zonen hinzufügen, entweder in der Lightsail-DNS-Verwaltung oder bei einem externen DNS-Hosting-Anbieter (z. B. Route 53, GoDaddy, Namecheap usw.). Sobald das Zertifikat validiert wurde, können Sie den CNAME-Datensatz aus der DNS-Zone entfernen.

F: Was geschieht, wenn ich meine Domäne nicht validieren kann?

Aus Sicherheitsgründen müssen Sie validieren, dass Sie Eigentümer einer Domäne sind. Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Organisation nicht in der Lage sind, einen DNS-Datensatz zur Validierung des Zertifikats hinzuzufügen, können Sie daher keinen HTTPS-fähigen Load Balancer mit Lightsail verwenden.

F: Wie viele Domänen und Subdomains kann ich meinem Zertifikat hinzufügen?

Sie können bis zu 10 Domänen oder Subdomains pro Zertifikat hinzufügen. Lightsail unterstützt derzeit keine Platzhalterdomänen.

F: Wie kann ich die mit meinem Zertifikat verknüpften Domänen ändern?

Um die Domänen, die Ihrem Zertifikat zugewiesen sind, zu ändern (hinzuzufügen/zu löschen), müssen Sie das Zertifikat erneut einreichen und sich nochmals als Eigentümer der Domäne(n) ausweisen. Befolgen Sie die Schritte in der Zertifikatverwaltung, um das Zertifikat erneut zu generieren. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, können Sie Domänen hinzufügen oder entfernen.

F: Wie verlängere ich mein Zertifikat?

Lightsail bietet eine verwaltete Verlängerung von SSL/TLS-Zertifikaten. Dabei versucht Lightsail, die Zertifikate vor Ablauf automatisch zu verlängern, ohne dass ein manueller Eingriff erforderlich ist. Das Lightsail-Zertifikat muss aktiv mit einem Load Balancer verknüpft sein, damit es automatisch verlängert werden kann.

F: Was geschieht mit meinem Zertifikat, wenn ich meinen Load Balancer lösche?

Wenn Ihr Load Balancer gelöscht wird, wird auch Ihr Zertifikat gelöscht. Wenn Sie in Zukunft ein Zertifikat für dieselbe Domäne verwenden möchten, müssen Sie ein neues Zertifikat anfordern und validieren.

F: Kann ich mein von Lightsail bereitgestelltes Zertifikat herunterladen?

Nein, Lightsail-Zertifikate sind mit Ihrem Lightsail-Konto verknüpft und können nicht entfernt oder außerhalb von Lightsail verwendet werden.

Upgrade to EC2

F: Was ist ein Upgrade to EC2?

Bei Upgrade to EC2 handelt es sich um ein Feature, das es Ihnen erlaubt, eine Kopie Ihrer Lightsail-Instance in Amazon EC2 zu erstellen. Wenn Sie ein Upgrade auf EC2 durchführen, können Sie aus einer Vielzahl von Instanztypen, Konfigurationen und Preismodellen auswählen, die EC2 anbietet. Somit können Sie Ihre Netzwerk-, Speicher- und Computerumgebung noch besser steuern.

F: Warum sollte ich auf EC2 upgraden?

Lightsail bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit, eine Vielzahl von Cloud-basierten Anwendungen zu einem gebündelten, vorhersehbaren und niedrigen Preis auszuführen und zu skalieren. Lightsail richtet zudem automatisch Ihre Cloud-Umgebungskonfigurationen wie z. B. Netzwerk- oder Zugriffsverwaltung ein.

Durch das Upgrade auf EC2 können Sie Ihre Anwendung auf einer größeren Anzahl von Instanztypen ausführen, von virtuellen Maschinen mit mehr CPU-Leistung, Arbeitsspeicher und Netzwerkfähigkeiten bis hin zu spezialisierten oder beschleunigten Instanzen mit FPGAs und GPUs. Darüber hinaus führt EC2 eine weniger automatische Verwaltung und Einrichtung durch, sodass Sie mehr Kontrolle über die Konfiguration Ihrer Cloud-Umgebung - wie z. B. Ihrer VPC - haben.

F: Wie funktioniert das?

Um zu beginnen, müssen Sie Ihren manuellen Snapshot der Lightsail-Instance exportieren. Anschließend verwenden Sie den Upgrade to EC2-Assistenten, um eine Instance in EC2 zu erstellen.

Kunden, die sich mit EC2 auskennen, können dann mit dem EC2-Erstellungsassistenten oder der API eine neue EC2-Instance erstellen, wie dies bei einem vorhandenen EC2-AMI der Fall wäre. Alternativ bietet Lightsail auch eine detailliert beschriebene Lightsail-Konsole an, mit der Sie auf einfache Weise eine neue EC2-Instance erstellen können.

F: Wie werden mir Leistungen in Rechnung gestellt?

Die Verwendung des Upgrade to EC2-Features ist kostenlos. Nachdem Sie Ihre Snapshots nach EC2 exportiert haben, wird das EC2-Bild separat und zusätzlich zu Ihrem Lightsail-Snapshot berechnet. Alle neuen EC2-Instances, die Sie starten, werden ebenfalls von EC2 in Rechnung gestellt, einschließlich der EBS-Speicherdatenträger und der Datenübertragung. Einzelheiten zur Preisgestaltung für Ihre neue Instance und Ihre Ressourcen finden Sie auf der EC2-Preisseite. Lightsail-Ressourcen, die weiterhin in Ihrem Lightsail-Konto ausgeführt werden, werden weiterhin zu ihren regulären Sätzen abgerechnet, bis sie gelöscht werden.

F: Kann ich verwaltete Datenbanken oder Datenträger-Snapshots exportieren?

Mit der Upgrade-Funktion können Sie manuelle Lightsail-Datenträger-Snapshots exportieren. Derzeit werden jedoch keine verwalteten Datenbank-Snapshots unterstützt. Datenträger-Snapshots können über die EC2-Konsole oder die API als EBS-Volumes rehydriert werden.

F: Welche Lightsail-Ressourcen kann ich upgraden?

Die Upgrade to EC2-Funktion von Lightsail unterstützt den Export von Linux- und Windows-Instances sowie den zugehörigen Blockspeicher (falls zutreffend) nach EC2. Es unterstützt auch den Export von nicht verbundenen Blockspeicherdatenträgern nach EBS. Derzeit wird der Export von Load Balancern, Datenbanken, statischen IPs oder DNS-Einträgen nicht unterstützt.

Verwaltete Datenbanken

F: Was sind die verwalteten Datenbanken von Lightsail?

Bei Lightsails verwalteten Datenbanken handelt es sich um Instances, die für das Ausführen von Datenbanken vorgesehen sind und nicht für andere Workloads wie Webserver, Mailserver usw. Eine Lightsail-Datenbank kann mehrere vom Benutzer erstellte Datenbanken enthalten. Sie können auf die Datenbank mit denselben Tools und Anwendungen zugreifen, die Sie mit einer eigenständigen Datenbank verwenden. Lightsail sorgt für die Sicherheit und den ungestörten Betrieb der zugrunde liegenden Infrastruktur und des Betriebssystems Ihrer Datenbank, sodass Sie eine Datenbank ohne tiefes Fachwissen im Infrastrukturmanagement betreiben können.

Ebenso wie normale Lightsail-Instances verfügen Lightsails-Datenbanken über eine feste Anzahl an Speicher, Rechenleistung und SSD-basiertem Speicherplatz in ihren Plänen, die Sie im Laufe der Zeit erweitern können. Lightsail installiert und konfiguriert Ihre ausgewählte Datenbank automatisch bei der Erstellung.

F: Was kann ich mit den verwalteten Datenbanken von Lightsail tun?

Lightsails verwaltete Datenbanken bieten eine einfache und wartungsarme Möglichkeit zum Speichern Ihrer Daten in der Cloud. Sie können Lightsail-Datenbanken entweder als neue Datenbanken oder mittels einer Migration von einer vorhandenen lokalen oder gehosteten Datenbank zu Lightsail ausführen.

Sie können Ihre Anwendung außerdem skalieren, damit diese größere Datenmengen und intensivere Lasten akzeptiert, indem sie Ihre Datenbank in eine zugeordnete Instance aussortieren. Lightsail-Datenbanken sind besonders nützlich für zustandsorientierte Anwendungen - wie z. B. WordPress und die meisten gängigen CMS - bei denen Daten synchron gehalten werden müssen, wenn Sie über eine einzelne Instance hinaus skalieren. Lightsail-Datenbanken können mit einem Lightsail-Load-Balancer und zwei oder mehr Lightsail-Instances gekoppelt werden, um eine leistungsstarke, skalierte Anwendung zu erstellen. Durch die Verwendung von Lightsail-Hochverfügbarkeitsplänen können Sie Ihrer Datenbank zusätzliche Redundanz hinzufügen, um eine hohe Betriebszeit für Ihre Anwendung zu gewährleisten.

F: Was verwaltet Lightsail für mich in meiner verwalteten Datenbank?

Lightsail verwaltet eine Reihe von Wartungsaktivitäten sowie die Sicherheit Ihrer Datenbank und der zugrunde liegenden Infrastruktur. Lightsail sichert Ihre Datenbank automatisch und ermöglicht die Datenwiederherstellung auf einen Zeitpunkt innerhalb der letzten 7 Tage mithilfe des Datenbankwiederherstellungstools, als Schutz vor Datenverlust oder den Ausfall von Komponenten. Lightsail verschlüsselt Ihre Daten automatisch sowohl bei Ruhe als auch Bewegung, um die Sicherheit zu erhöhen, und speichert Ihr Datenbankpasswort für einfache und sichere Verbindungen zu Ihrer Datenbank. Auf der Wartungsseite führt Lightsail die Wartung Ihrer Datenbank während des eingestellten Wartungsfensters durch. Diese Wartung beinhaltet automatische Upgrades auf die neueste geringfügige Datenbankversion sowie die gesamte Verwaltung der zugrundeliegenden Infrastruktur und des Betriebssystems.

F: Welche verwalteten Datenbankpläne bietet Lightsail an?

Lightsail bietet 4 Datenbankgrößen in Standard- und Hochverfügbarkeitsplänen. Jeder Plan ist mit einer festen Menge an Speicherplatz und einem monatlichen Kontingent für die Datenübertragung ausgestattet. Sie können im Laufe der Zeit nach Bedarf auch auf größere Pläne skalieren und zwischen Standard- und Hochverfügbarkeitsplänen wechseln. Hochverfügbarkeitspläne spiegeln die gleichen Ressourcen wie Standardpläne wider und enthalten außerdem eine Standby-Datenbank, die aus Gründen der Redundanz in separaten Verfügbarkeitszonen von Ihrer Primärdatenbank aus ausgeführt wird.

F: Was ist ein Hochverfügbarkeitsplan?

Verwaltete Datenbanken sind in Standard- und Hochverfügbarkeitsplänen verfügbar. Standard- und Hochverfügbarkeitspläne verfügen über identische Planressourcen, einschließlich Speicher, Aufbewahrung und Datentransferzuteilung. Hochverfügbarkeitspläne erhöhen die Redundanz und Haltbarkeit Ihrer Datenbank, indem automatisch Standby-Datenbanken in einer separaten Verfügbarkeitszone von Ihrer Primärdatenbank erstellt werden, durch synchrones Replizieren von Daten in die Standby-Datenbank, sowie durch die Bereitstellung einer Ausfallsicherung für die Bereitschaftsdatenbank im Falle eines Infrastrukturausfalls oder während der Wartung. Auf diese Weise stellen Sie die Verfügbarkeit auch dann sicher, wenn Datenbanken automatisch von Lightsail aktualisiert/gewartet werden. Verwenden Sie Hochverfügbarkeitspläne, um Produktionsanwendungen oder Software auszuführen, für die eine hohe Betriebszeit erforderlich ist.

F: Wie kann ich meine verwaltete Datenbank vergrößern oder verkleinern?

Sie können Ihre Datenbank vergrößern, indem Sie einen Snapshot Ihrer Datenbank erstellen und einen neuen, größeren Datenbankplan aus diesem Snapshot hervorbringen oder indem Sie eine neue, größere Datenbank mithilfe der Notfallwiederherstellungsfunktion erstellen. Sie können mit beiden Methoden auch von Standardplänen zu Hochverfügbarkeitsplänen und umgekehrt wechseln. Sie können die Größe Ihrer Datenbank nicht verringern. Um mehr zu erfahren, lesen Sie bitte Erstellen eines Snapshots einer Datenbank in Amazon Lightsail.

F: Wie kann ich meine verwaltete Datenbank sichern?

Lightsail sichert Ihre Daten automatisch und ermöglicht die Point-in-Time-Wiederherstellung dieser Daten in eine neuen Datenbank. Die automatische Sicherung ist ein kostenloser Service für Ihre Datenbank, speichert jedoch nur die Daten der letzten 7 Tage. Wenn Sie Ihre Datenbank löschen, werden alle automatischen Sicherungsdatensätze gelöscht, und eine Point-in-Time-Wiederherstellung ist nicht mehr möglich. Verwenden Sie manuelle Snapshots, um Datensicherungen nach dem Löschen Ihrer Datenbank oder für länger als 7 Tage aufzubewahren.

Sie können manuelle Snapshots Ihrer von Lightsail verwalteten Datenbanken auf den Datenbankverwaltungsseiten erstellen. Manuelle Snapshots enthalten alle Daten aus Ihrer Datenbank und können als Sicherung für Daten verwendet werden, die Sie dauerhaft speichern möchten. Sie können manuelle Snapshots auch dafür verwenden, um eine neue, größere Datenbank zu erstellen oder zwischen Standard- und Hochverfügbarkeitsplänen zu wechseln. Manuelle Schnappschüsse werden solange gespeichert, bis Sie sie löschen, und werden mit 0,05 USD/GB pro Monat berechnet.

F: Was passiert mit meinen Daten, wenn ich meine verwaltete Datenbank lösche?

Wenn Sie Ihre verwaltete Datenbank löschen, werden sowohl Ihre Datenbank selbst als auch alle automatischen Sicherungen gelöscht. Sie können diese Daten nur wiederherstellen, wenn Sie vor dem Löschen Ihrer Datenbank einen manuellen Snapshot erstellen. Während des Löschens Ihrer Datenbank bietet Lightsail eine One-Click-Option, um bei Bedarf einen manuellen Snapshot zu erstellen, um Sicherheit vor einem versehentlichen Datenverlust zu bieten. Das Erstellen eines manuellen Snapshot vor dem Löschen ist optional, wird jedoch dringend empfohlen. Sie können Ihren manuellen Snapshot später löschen, wenn Sie die gespeicherten Daten nicht mehr benötigen.

F: Wie funktionieren verwaltete Datenbanken mit meinen Lightsail-Instances?

Nachdem Sie Ihre verwaltete Datenbank erstellt haben, können Sie Ihre Datenbank sofort mit Ihrer Anwendung verwenden, wobei Sie Ihre Lightsail-Instances als Webserver oder andere zugeordnete Workloads für Ihre App verwenden. Um Ihre Lightsail-Instance mit einer Datenbank zu verbinden, verwenden Sie Ihren Datenbankendpunkt und verweisen Sie auf Ihr sicher gespeichertes Passwort, um die Datenbank als Ihren Datenspeicher im Code Ihrer Anwendung zu konfigurieren. Verbindungsdaten finden Sie in den Bildschirmen der Datenbankverwaltung. Der Dateiname und der Speicherort Ihrer Datenbankkonfigurationsdatei variieren je nach Anwendung. Beachten Sie, dass Sie mehrere Instances mit einer Datenbank verbinden können, entweder mit denselben Tabellen oder mit unterschiedlichen.

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