Optionen für die Absenderkonfiguration

Amazon SES bietet verschiedene Methoden zum Senden von E-Mails, wie z. B. die Amazon SES-Konsole, die Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)-Schnittstelle und die Amazon SES-API. Auf die API können Sie über die AWS-Befehlszeilenschnittstelle (AWS CLI) oder ein AWS Software Development Kit (SDK) zugreifen.

Informationen zu den ersten Schritten zum Senden von E-Mails finden Sie im Amazon SES Entwicklerhandbuch.

Flexible Bereitstellungsoptionen

Gemeinsam verwendete IP-Adressen

Standardmäßig sendet Amazon SES E-Mails über IP-Adressen, die auch von anderen Amazon SES-Kunden genutzt werden. Gemeinsam verwendete Adressen sind eine gute Option für viele Kunden, die sofort mit dem Senden mit eingerichteten IPs beginnen möchten. Sie sind im Basispreis von Amazon SES inbegriffen und die Zuverlässigkeit wird sorgfältig überwacht, um eine hohe Zustellbarkeitsrate gewährleisten zu können.

Zugewiesene IP-Adressen

Für Kunden, die ihre eigene IP-Reputation verwalten möchten, können Sie dedizierte IP-Adressen zur Verwendung mit Ihrem Amazon SES-Konto leasen. Sie können auch die Funktion für dedizierte IP-Pools verwenden, um Pools mit diesen IP-Adressen zu erstellen. Kunden können entweder den gesamten Datenverkehr von diesen zugewiesenen IPs senden oder Konfigurationssätze verwenden, um bestimmte Anwendungsfälle auf bestimmte IPs auszurichten.

Eigene verwendete IP-Adressen

Amazon SES unterstützt auch die Verwendung der eigenen IP-Adresse (Bring Your Own IP, BYOIP). Mit dieser Funktion können Sie eine Reihe von IP-Adressen verwenden, die Sie bereits besitzen, um E-Mails durch Amazon SES zu senden. Dies erleichtert die Nutzung aktueller Investitionen und die Migration von anderen E-Mail-Dienstanbietern.

Identitätsverwaltung und Sicherheitsfunktionen für Absender

Amazon SES unterstützt alle branchenüblichen Authentifizierungsmechanismen, wie z. B. Domain Keys Identified Mail (DKIM), Sender Policy Framework (SPF)und Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC). Wenn ein Internetdienstanbieter (Internet Service Provider, ISP) eine E-Mail erhält, überprüfen Sie, ob diese authentifiziert ist, bevor versucht wird, die E-Mail an den Empfänger zu senden. Durch die Authentifizierung erkennt der ISP, dass Ihnen die E-Mail-Adresse, über die Sie die E-Mail senden, auch tatsächlich gehört.

Amazon SES ermöglicht Kunden jetzt das Herstellen einer Verbindung zwischen einem Amazon SES-SMTP-Endpunkt und einer Virtual Private Cloud (VPC) über einen von AWS PrivateLink betriebenen VPC-Endpunkt. Mit dieser Funktion können Kunden den Amazon SES-SMTP-Endpunkt sicher aufrufen, ohne dass ein Internet-Gateway in einer VPC erforderlich ist.

Senden von Statistiken

Amazon SES bietet einige Methoden zum Überwachen Ihrer E-Mail-Sendeaktivitäten, mit denen Sie Ihre E-Mail-Sendestrategie optimieren können. Amazon SES kann Informationen zum gesammten E-Mail-Antworttrichter erfassen, darunter die Anzahl der Sendungen, Zustellungen, Öffnungen, Klicks, Bounces, Beschwerden und Ablehnungen. Diese Daten werden standardmäßig im Bericht mit Versandstatistiken in der Amazon SES-Konsole freigegeben. Verwenden Sie die globale Unterdrückungsliste, um unzustellbare E-Mails aus Ihrer Versandliste zu entfernen, oder konfigurieren Sie Ihre eigene Unterdrückungsliste auf Kontoebene. Sendedaten können in einem Amazon S3-Bucket oder einer Amazon Redshift-Datenbank gespeichert, für Echtzeitbenachrichtigungen an Amazon SNS gesendet oder mit Amazon Kinesis Analytics analysiert werden.

Dashboard für Reputationen

Die Amazon SES-Konsole bietet ein Dashboard für Reputationen, mit dem Sie Probleme nachverfolgen können, welche den Versand Ihrer E-Mails beeinflussen könnten. Dieses Dashboard verfolgt die gesamten Unzustellbarkeits- und Feedback-Schleifen für Ihr Konto, und kann Sie über Ereignisse informieren, welche die Zustellung beeinträchtigen. Dazu gehören Treffer für Pseudo-E-Mail-Adresse für Spam, Verweise auf Domains in Ihren E-Mails, die auf einer Blockierliste stehen, sowie Berichte von seriösen Anti-Spam-Organisationen.

Amazon SES veröffentlicht automatisch die Angaben über die Unzustellbarkeits- und Beschwerderaten in diesem Dashboard in Amazon CloudWatch. Sie können CloudWatch verwenden, um Alarme zu erstellen, die Sie benachrichtigen, wenn Ihre Unzustellbarkeits- oder Beschwerderaten bestimmte Werte überschreiten. Mit diesen Informationen können Sie sofortige Maßnahmen bei Problemen ergreifen, welche Ihre Reputation als Absender beeinträchtigen könnten.

Dashboard für die Zustellbarkeit

Das Dashboard für die Zustellbarkeit hilft Ihnen (über die SES API v2), Probleme zu verstehen und zu beheben, die sich auf die Zustellung von E-Mails auswirken könnten, wie z. B. suboptimale E-Mail-Inhalte und der Versuch, E-Mail-Benutzer zu erreichen, die sich in der Vergangenheit abgemeldet haben oder deren E-Mails zurückgekommen sind.

Empfangen von E-Mails

Wenn Sie Amazon SES für den Empfang eingehender E-Mails verwenden, haben Sie die vollständige Kontrolle darüber, welche E-Mails Sie annehmen möchten und was mit diesen E-Mails nach dem Empfang weiterverfahren wird. Sie können E-Mails basierend auf der E-Mail-Adresse, der IP-Adresse oder der Domain des Absenders annehmen oder ablehnen. Sobald Amazon SES die E-Mail akzeptiert hat, können Sie sie in einem Amazon S3-Bucket speichern, mit einer AWS Lambda-Funktion einen benutzerdefinierten Code ausführen oder Benachrichtigungen in Amazon SNS veröffentlichen.

Postfachsimulator

Mit dem Amazon SES-Postfachsimulator können Sie ganz einfach testen, wie Ihre Anwendung mit bestimmten Szenarien umgeht, wie z. B. zurückgesendete E-Mails oder Beschwerden, ohne Ihre Absenderzuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Die Verwendung des Postfachsimulators ist genauso einfach wie das Senden einer Test-E-Mail an eine bestimmte Adresse. Sie können den Postfachsimulator dafür verwenden, erfolgreich zugestellte E-Mails, Hard Bounces, Abwesenheitsmeldungen oder Feedback zu simulieren.

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