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Digitale Transformation bei Pearson dank AWS

2021

Dank AWS konnte Pearson in einem Jahr die Kosten um 5 Millionen Dollar senken, das System für Hunderte Millionen von Lernenden skalieren und interne Mitarbeiter bei der Datenbankverwaltung entlasten. Der globale Anbieter von Bildungsinhalten, Assessment-Lösungen und digitalen Diensten verfügte über alte monolithische On-Premises-Anwendungen und Rechenzentren, die schlecht skalierbar waren und Innovation verhinderten. Daher stellte das Unternehmen auf AWS um und konnte seine Prozesse mit Amazon ECS, Amazon EC2 und Aurora mit vollständiger Verwaltung durch Amazon RDS modernisieren. Mit AWS kann Pearson seine Kosten optimieren, da die Leistung in einer Vielzahl von Anwendungen automatisch skaliert wird, das Unternehmen effizienter arbeitet und Innovation bei Anwendungen und Diensten fördern kann.

Shot of two young women using a laptop together in a college library
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Wir müssen auf globaler Ebene operieren können. So nutzen wir die AWS-Services, die uns zur Verfügung stehen, optimal.“

Ian Wright
Vice President of Infrastructure and Operations, Pearson

Als führender Anbieter im Bildungsbereich bietet Pearson Inhalte, Assessment-Lösungen und digitale Services für Lernende, Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber, Behörden und Partner auf der ganzen Welt an. Über Jahre hinweg verwalteten die Pearson-Teams On-Premises-Technologien, die nicht skalierbar und ineffizient waren. Für Online-Prüfungen im Bildungsbereich mussten sich Millionen von Nutzern gleichzeitig bei den Pearson-Services anmelden, was zu erheblichen Fluktuationen beim Datenverkehr führte. Damit Pearson die Serverkapazität für Spitzenauslastungen zur Verfügung stand, musste das Unternehmen genug Hardware kaufen. Nur so war sichergestellt, dass die On-Premises-Systeme diese Auslastungen bewältigen konnten. In Zeiten mit geringerer Auslastung blieb die teure Hardware dagegen ungenutzt.

Auf der Suche nach einer skalierbaren, kosteneffizienten Lösung entschied sich Pearson dafür, seine On-Premises-Systeme zu Amazon Web Services (AWS) zu migrieren. Sein Technologie-Stack wurde so digital mit AWS-Services wie Amazon Aurora umgestellt, einer relationalen Datenbank für die Cloud, die vollständig durch Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) verwaltet wird. Mit ihr kann eine Datenbank bequem eingerichtet, betrieben und skaliert werden. Mit AWS konnte Pearson die Skalierbarkeit steigern, Kosten optimieren, die Agilität verbessern und Innovationen vorantreiben.

Beginn der digitalen Transformation

Pearson bietet in 70 Ländern interaktive Tools für Bildung und Assessment an, die effizientes Unterrichten und Lernen für eine Vielzahl von Nutzern ermöglichen. Seit Jahrzehnten arbeitet das Unternehmen mit alten On-Premises-Anwendungen und einem großen monolithischen Oracle-Rechenzentrum. Diese Infrastruktur erschwerte allerdings Änderungen, war äußerst komplex und grenzte Teams voneinander ab. „Vom restlichen Betrieb unabhängige Teams waren für das Engineering von Anwendungen, Datenbanken und Software verantwortlich“, erinnert sich Ian Wright, Vice President of Infrastructure and Operations bei Pearson. „Infrastruktur-Teams in einer anderen Organisation befassten sich mit Virtualisierung, Speicher, Netzwerken und Support-Systemen. Schnell Ergebnisse zu erzielen, war praktisch unmöglich.“ Die Systeme waren außerdem anfällig für verteilte Denial-of-Service- oder Cyberangriffe, und es fehlte die dringend benötigte Skalierbarkeit für landesweite Prüfungen. „In intensiven Prüfungsphasen beginnt die Ostküste um 8 Uhr“, erklärt Wright. „Mehrere Millionen Lernende greifen gleichzeitig auf das System zu. Diese Spitzenauslastung wandert dann wie eine Welle über den Rest des Landes. Unsere Rechenzentren waren dafür einfach nicht geeignet.“

Das Unternehmen leitete 2012 die Migration vom On-Premises-Betrieb zu AWS-Services ein. Dabei machte Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), ein Webdienst für sicherere, anpassbare Rechenkapazität in der Cloud, die Skalierung von Cloud Computing einfacher für Entwickler und ermöglichte es Pearson, die Rechenleistung On Demand zu skalieren. „Wir möchten uns auf die Kernkapazitäten von Pearson konzentrieren und diese ausbauen, anstatt Personal, Zeit und Ressourcen in Kenntnisse und Fähigkeiten zu investieren, die AWS direkt bietet“, erklärt Syed Saleem Javid Brahmanapalli, Vice President of Systems Engineering for Higher Education bei Pearson.

Leistungssteigerung durch eine Vielzahl von AWS-Services

Ein großer Teil der digitalen Transformation bei Pearson bestand aus der Neukonfiguration der monolithischen Anwendungen in Microservices. Mit Aurora konnte Pearson große monolithische Anwendungen in kleinere Komponenten aufteilen, wodurch die Prozesse modernisiert wurden und das Unternehmen Flexibilität im Hinblick auf die Funktionalität gewann. Dank der skalierbaren Infrastruktur kann Pearson bei Spitzenauslastungen zusätzliche Kapazität bereitstellen und bei abnehmendem Datenverkehr die Funktionen in Echtzeit herunterskalieren. Wegen der nutzungsabhängigen Preise bezahlt das Unternehmen nur für die genutzte Datenverarbeitungsleistung und kann daher Dienste kosteneffizient an den Bedarf anpassen. Durch den vollständig verwalteten Amazon RDS-Service sind keine internen Pearson-Mitarbeiter für die Wartung der Datenbanken verantwortlich. „Mitarbeiter, die früher als Datenbankadministratoren tätig waren, haben kaum noch mit Datenbanken zu tun“, fasst Wright zusammen. „Sie können sich jetzt wertschöpfenderen Aufgaben zuwenden und haben große Freude daran.“

Mit AWS konnte Pearson erhebliche Kosteneinsparungen realisieren. Zweimal im Jahr, zu Beginn des Sommer- und des Wintersemesters, steigt das Onlinevolumen um bis zu 60 Prozent. Nach einer Initiative zur Kostenoptimierung bei Apps für Hochschulen sanken die Kosten für Pearson in nur einem Jahr um fast 28 Prozent von 18 Millionen auf 13 Millionen US-Dollar.

Da die Produkte des Unternehmens skaliert und für Hunderte Millionen Benutzer auf der ganzen Welt bereitgestellt werden müssen, war für Pearson klar, dass der Schlüssel in der Automatisierung lag. Daher untersuchte das Unternehmen, wie die Skalierung mit minimalem manuellem Aufwand möglich war, und fand Amazon Elastic Container Service (Amazon ECS), einen vollständig verwalteten Container-Orchestrierungsservice, mit dem Pearson eine optimale Lieferpipeline entwickeln konnte. „Wir arbeiten mit einem idealen Satz von AWS-Services, die wir in vielen unserer eigenen Produkte und Services einsetzen“, erklärt Wright.

Durch die Containerisierung seiner Windows-Anwendungen wurde die Agilität des Unternehmens verbessert, und es wurden Innovationen in allen Teams ermöglicht. Ein Beispiel ist Schoolnet, eine Anwendung, die Pearson in den späten 90er-Jahren entwickelte und mit der Lehrkräfte Beurteilungen in großem Umfang erstellen und verwalten können. Für diesen Service bedeutete AWS einen großen Erfolg. „Nachdem Schoolnet zu AWS migriert wurde, konnten wir erhebliche Kosteneinsparungen feststellen, wir haben aber auch viel gelernt“, berichtet Wright. „Dies war eines der ersten großen Windows-Systeme, die wir zu AWS migriert haben, und wir konnten dabei von einer Reihe unterschiedlicher AWS-Services profitieren. Mit den Funktionen, die wir durch die Migration in die Cloud gewonnen haben, ist die Integration in andere Produkte und Services hervorragend.“ Lehrkräfte können mit Schoolnet jetzt Prüfungen im Voraus schreiben und an die Training-Engines von Pearson senden, wobei sowohl Multiple-choice- als auch offene Fragen für die Lehrkraft bewertet werden können.

Erweitern der globalen Reichweite mit AWS

Pearson modernisierte seinen veralteten Technologie-Stack mit AWS, um die Agilität seiner Anwendungen zu steigern, Kosten zu optimieren, die Skalierbarkeit zu verbessern und Innovation zu fördern, z. B. im Bereich Machine Learning. Dieses kann das Unternehmen beispielsweise für automatische Bewertungen oder die Meldung von betrügerischen Testteilnehmern einsetzen.

„Mit AWS waren wir viel besser in der Lage, ein Konzept oder eine neue Version in verschiedenen Umgebungen zu implementieren und schnell zu testen“, so Wright.

In Zukunft möchte das Unternehmen seine technischen Schulden tilgen und seinen Softwareentwicklungsteams benutzerdefinierte Überwachungsservices bereitstellen, mit denen der Zustand der Pearson-Systeme anhand der Ausgaben gemessen werden kann. Laut Wright wird Pearson auch weiter die globale Skalierbarkeit im Fokus behalten: „Wir arbeiten im Moment intensiv daran, in mehreren Regionen einen einheitlichen Service bereitstellen zu können. Wir müssen auf globaler Ebene operieren können. So nutzen wir die AWS-Services, die uns zur Verfügung stehen, optimal.“


Informationen über Pearson

Pearson stellt Inhalte, Assessment-Lösungen und digitale Services für Lernende, Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber, Behörden und andere Partner auf der ganzen Welt bereit. Lernende erhalten das Wissen, das sie für eine erfolgreiche Karriere benötigen.

Vorteile von AWS

  • Reduzierung der Ausgaben um 5 Millionen US-Dollar in 1 Jahr
  • Skalierung, um Hunderten Millionen von Lernenden Services anbieten zu können
  • Entlastung der internen Mitarbeiter, da keine Datenbankverwaltung mehr erforderlich ist
  • Steigerung der Innovation bei Anwendungen und Services

Genutzte AWS-Services

Amazon EC2

Amazon EC2 stellt sichere, skalierbare Rechenkapazitäten in der Cloud bereit. Der Service ist darauf ausgelegt, Cloud Computing für Entwickler zu erleichtern.

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Amazon RDS

Mit Amazon RDS ist das Einrichten, Betreiben und Skalieren einer relationalen Datenbank in der Cloud ganz einfach.


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Amazon Aurora

Amazon Aurora ist eine mit MySQL und PostgreSQL kompatible relationale Datenbank für die Cloud, die die Leistung und Verfügbarkeit herkömmlicher Unternehmensdatenbanken mit der Einfachheit und Kosteneffizienz von Open-Source-Datenbanken kombiniert.

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Amazon ECS

Amazon ECS ist ein vollständig verwalteter Container-Orchestrierungs-Service. Kunden wie Duolingo, Samsung, GE und Cookpad vertrauen ECS aus Gründen der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit bei der Ausführung ihrer vertraulichen und unternehmenskritischen Anwendungen.

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