Um einen zuverlässigen Service mit der Flexibilität und Verfügbarkeit bereitstellen zu können, den unsere Einwohner sowie Mitarbeiter öffentlicher Ämter erwarten, entschieden wir uns für Amazon Web Services.

 

Matthew Berryman IT Architect, SMART Infrastructure Facility, University of Wollongong

PetaJakarta ist ein anwendungsorientiertes Forschungsprojekt, das durch das Global Challenges Program der University of Wollongong und einem Twitter-Daten-Grant gefördert wird. Es verbindet eine mobile Kartierungsfunktion mit lokalen Hochwasserdaten von Jakarta, der Hauptstadt der Republik Indonesien. Auf der Plattform können die 28 Millionen Einwohner Jakartas, einem Teil der Welt, der häufig von Flutkatastrophen heimgesucht wird, Hochwasserinformationen in Echtzeit austauschen. Neben der Erfassung und Verbreitung von Informationen durch Community-Mitglieder über navigationsfähige mobile Geräte können Forscher die bestehenden manuellen Wasserstandsmessstellen durch automatische Wasserpegelmelder ergänzen und so die Überwachung des Wasserstraßennetzes in Jakarta kostengünstig erweitern. 

• Stets verfügbarer Zugriff auf präzise, zeitkritische Hochwasserdaten – überall, jederzeit sofort

• Skalierungsmöglichkeit, um im Katastrophenfall auch Datenverkehrsspitzen zu meistern

• Im Katastrophenfall Möglichkeit der sicheren Dateneingabe in die Plattform für Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzteams
 

AWS Elastic Beanstalk, Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) und Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2)-Instances für die Erfassung von Daten aus sozialen Medien und Hochwasserpegel

AWS IoT-Services zur Verwaltung von Messgeräten und Erfassung der Daten von Messstellen in Jakarta

Elastic Load Balancing, Auto Scaling und Amazon Route 53 für die sichere Datenübertragung für die Kartierung

• Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit: Das automatisierte Failover wie auch die Skalierbarkeit von AWS garantieren einen zuverlässigen Service auch bei Datenverkehrsspitzen und im Katastrophenfall. Während des Monsuns zum Jahreswechsel 2015/2016 griffen 23 000 Nutzer auf die Website von PetaJakarta zu, wobei in sozialen Medien 3 500 Berichte zur Hochwassersituation sowie mehr als 1,6 Millionen Twitter-Eindrücke eingestellt wurden.

• Kostenmanagement: Die Plattform von PetaJakarta kann im Katastrophenfall für enorme Datenverkehrsspitzen hochskaliert werden, in ruhigen Zeiten müssen dagegen keine teuren und dann inaktiven Server unterhalten werden.

• Sicherheit: Die Benutzer können ihre Geräte zur Datenverarbeitung sicher mit AWS-Services verbinden und Anwendungen sogar so einstellen, dass sie mit Geräten interagieren, selbst wenn diese offline sind.

• Das dem Massachusetts Institute of Technology angegliederte PetaJakarta-Team bereitet den Start von PetaBencana.id vor, das seinen Dienst auch anderen Ballungsgebieten bereitstellen will, innerhalb der sozialen Medien eine größere Reichweite erreichen will, weitere Datenquellen einspeisen möchte und auf einer neuen Architektur aufsetzen will.

• Die neue Architektur verwendet Amazon CloudFront und Amazon API Gateway, um Skalierbarkeit und Elastizität der Site zu verbessern. API-Aufrufe sollen künftig durch AWS Lambda verarbeitet werden.

• Die University of Wollongong setzt ihre Entwicklung von IoT-Wasserstandsmeldern fort, setzt dabei auf Solarstrom und Energiemanagement, um die Messgeräte für den langfristigen Einsatz im großen Maßstab in Jakarta und anderen Städten aufzurüsten.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Ausführung von IoT-Lösungen auf AWS.